Politik
Trump spricht bereits vom "Ende
Europas".
Trump spricht bereits vom "Ende Europas".(Foto: imago/UPI Photo)

"Ich trage immer eine Waffe bei mir": Trump hätte "im Bataclan geschossen"

US-Milliardär Trump bekommt nach seinem Vorwahl-Erfolg wieder Oberwasser. In einem Interview gibt er Frankreich eine Mitschuld am Terror in Paris, attestiert der Bundeskanzlerin einen historischen Fehler und lobt den Russen Putin für dessen Cleverness.

US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump gilt als Garant gewagter Thesen und kräftiger Kommentare. In einem Interview gab er der französischen Regierung eine Mitschuld an den Anschlägen von Paris. Wären die französischen Waffengesetze nicht so strikt, hätte es nicht derart viele Opfer gegeben, sagte Trump der französischen Wochenzeitung "Valeurs Actuelles". "Ich trage immer eine Waffe bei mir. Wäre ich im Bataclan gewesen, hätte ich das Feuer eröffnet", sagte Trump. Bei den islamistischen Anschlägen am 13. November unter anderem auf die Konzerthalle Bataclan waren 130 Menschen getötet worden.

Zudem warf er Bundeskanzlerin Angela Merkel Versagen in der Flüchtlingskrise vor. "Ich denke, Angela Merkel hat einen tragischen Fehler gemacht", sagte Trump. Wenn die Krise nicht kompetent und entschlossen angegangen werde, sei dies "das Ende Europas". "Es könnte Revolutionen geben", fügte der Republikaner hinzu.

Mit Blick auf Russland sagte Trump, er bedauere, dass US-Präsident Barack Obama und sein russischer Kollege Wladimir Putin kaum ein Wort miteinander sprächen. Dabei könnten die Beziehungen zwischen beiden Ländern so gut sein. "Er (Putin) hat gesagt, ich sei brillant. Das zeugt von einer gewissen Cleverness", sagte Trump.

Trump gilt als aussichtsreicher Bewerber um die republikanische Präsidentschaftskandidatur. Am Dienstag entschied er die Vorwahl seiner Partei im US-Bundesstaat New Hampshire für sich.

Quelle: n-tv.de

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