Der Sport-Tag
27. April 2017
imageHeute mit Christoph Wolf
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21:23 Uhr

Flensburg scheitert in Champions League

Die Handballer der SG Flensburg-Handewitt sind im Viertelfinale der Champions League gescheitert. Fünf Tage nach dem 24:26 im Hinspiel vor heimischem Publikum verloren die Norddeutschen auch das zweite Duell mit dem mazedonischen Meister HC Vardar Skopje mit 27:35 (10:15).

Damit ist der Flensburger Traum vom Erreichen des Finalturniers in Köln geplatzt. Letzte deutsche Hoffnung in der europäischen Königsklasse ist jetzt der THW Kiel, der am Samstag gegen den spanischen Rekordsieger FC Barcelona um das Erreichen des Halbfinals kämpft.

Flensburg scheitert in Champions League
20:54 Uhr

"Katalanischer Müll": Barcelona schäumt über Tweet

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Mit "Müll" haben Messi und Co wahrlich wenig zu tun. (Foto: REUTERS)

"Katalanischer Müll"? Diese Beleidigung will der FC Barcelona nicht auf sich sitzen lassen und reicht offiziell Beschwerde gegen Abdullah Al-Thani, den Besitzer und Präsidenten des Ligakonkurrenten FC Malaga, ein.

Der Katari hatte den Topklub auf Twitter als "katalanischen Müll" beleidigt. "Der FC Barcelona drückt seine Ablehnung und Empörung über den Inhalt des Tweets des Präsidenten von Malaga aus", hieß es in einem Statement des Klubs: "Er widerspricht den ethischen Werten des Fair Plays und ist gegen das Gesetz."

Ein Barca-Fan hatte Al-Thani gefragt, ob dessen Klub dem Team einen Gefallen tun und gegen den Erzrivalen Real Madrid am letzten Spieltag gewinnen könnte. "Wenn Gott will, werden sie (Real Madrid) geschlagen auf dem Feld liegen. Aber der katalanische Müll wird nicht am Titel schnuppern dürfen, nach den Lügen, die sie über unseren Trainer Michel verbreitet haben", hatte daraufhin Al-Thani geantwortet.

"Katalanischer Müll": Barcelona schäumt über Tweet
20:28 Uhr

"Werde gewinnen" - Klitschko tönt vor Megakampf

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Siegessicher: Wladimir Klitschko (r.). (Foto: dpa)

Siegessicher, so hat sich Herausforderer Wladimir Klitschko auf der letzten Pressekonferenz vor dem Box-Duell mit Schwergewichts-Weltmeister Anthony Joshua gezeigt. Der 41-Jährige ist überzeugt: "Ich werde gewinnen." Damit würde sich Klitschko im mit 90.000 Zuschauern ausverkauften Londoner Wembley-Stadion zum dritten Mal den Titel holen. Mit Blick auf die vor ihm auf einem Tisch aufgestellten WM-Gürtel meinte Klitschko: "Ich hatte mich schon an meine Gürtel gewöhnt. Beim letzten Kampf standen sie noch auf meiner Seite. Ich möchte sie zurückhaben."

"Werde gewinnen" - Klitschko tönt vor Megakampf
19:34 Uhr

Schalke wünscht sich BVB-Pokalsieg - Vettel nicht

Gut, die halbe Liga ist etwas übertrieben. Aber eine Handvoll Bundesliga-Teams drückt Borussia Dortmund schon die Daumen für das Finale des DFB-Pokals. Denn: Gewinnt der bereits sicher für das internationale Geschäft qualifizierte BVB das Endspiel am 27. Mai gegen Eintracht Frankfurt, zieht auch der Tabellensiebte in die Qualifikation zur Europa League ein. Betreffen könnte das derzeit unter anderem den SC Freiburg, 1. FC Köln, Werder Bremen, Borussia Mönchengladbach und den Dortmunder Erzrivalen Schalke 04. S04-Coach Markus Weinzierl bekannte schon frei heraus: "Wenn wir in der Bundesliga Siebter werden, haben wir keine Probleme, im Pokalfinale zu Dortmund zu halten."

Sollte die Eintracht den Cup holen, aber am Saisonende nicht unter den ersten Sechs stehen (derzeit Platz neun), geht das siebtbeste Team leer aus - weil die Frankfurter als Pokalsieger für Europa qualifiziert wären. Die Hessen selbst könnten sich deshalb absichern, wenn sie die Saison auf dem siebten Platz abschließen - dann würde trotz einer Finalniederlage in jedem Fall der Europapokal winken. Genau so, wie es 2015 dem BVB war.

Formel-1-Star Sebastian Vettel drückt die Daumen, damit die Eintracht diesen Umweg nicht braucht: "Ich hoffe, sie gewinnen und vollbringen dieses Wunder."

Schalke wünscht sich BVB-Pokalsieg - Vettel nicht
19:04 Uhr

Scharapowa nach Doping-Comeback nicht zu stoppen

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In Stuttgart freut sich Scharapowa über einen respektvollen Empfang. (Foto: dpa)

Dopingsperre? Welche Dopingsperre – könnte man meinen, wenn man Maria Scharapowa in den Tagen nach ihrem Comeback Tennis spielen sieht. Die Russin gewinnt auch das zweite Spiel nach dem Ablauf ihrer Dopingsperre und steht im Viertelfinale des WTA-Turniers in Stuttgart.

Die 30-Jährige bezwingt ihre Landsfrau Jekaterina Makarowa mit 7:5, 6:1. Nach 79 Minuten verwandelt Scharapowa ihren ersten Matchball mit dem neunten Ass und setzt das erfolgreiche Comeback nach ihrer 15-monatigen Sanktion wegen Meldoniummissbrauchs fort. In der Partie um den Sprung ins Halbfinale trifft die ehemalige Nummer eins Scharapowa morgen auf Anett Kontaveit (Estland), die bereits am Mittwochabend French-Open-Siegerin Garbine Muguruza aus Spanien (2:6, 7:6, 6:1) ausgeschaltet hatte.

Scharapowa nach Doping-Comeback nicht zu stoppen
18:28 Uhr

Löw überzeugt: "Götze wird wieder spielen können"

Bundestrainer Joachim Löw hofft im Idealfall auf ein Comeback von Fußball-Weltmeister Mario Götze zu Beginn der WM-Saison. "Er ist für uns jetzt kein Thema beim Confed-Cup. Er soll sich die Zeit nehmen, die er braucht, und dann möglichst in der Vorbereitung wieder voll belastbar sein", sagte Löw über den erkrankten Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund.

Die Stoffwechselkrankheit, an der Götze leidet, sei therapierbar, betonte Löw, der mit dem 25-Jährigen in Kontakt steht. "Der Mario wird auch wieder voll umfänglich belastbar sein und wieder spielen können. Das ist das Positive", sagte Löw.

Löw überzeugt: "Götze wird wieder spielen können"
18:00 Uhr

Draxler fertigt mit PSG Monaco ab

Schützenfest im Pokal-Halbfinale

Draxler fertigt mit PSG Monaco ab
17:20 Uhr

Aubameyang lässt den BVB zappeln

Bleibt Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang bei Borussia Dortmund? Die Indizien scheinen eindeutig: Er hat in Dortmund eine Villa neben der seines Kumpels Marco Reus gekauft, er soll seine Kinder in Dortmund zur Schule angemeldet haben.

Aber wer den BVB-Paradiesvogel konkret fragt, bekommt nur zu hören: Fragen Sie bitte nach dem 34. Bundesliga-Spieltag nochmal. Erst dann will sich der 27-Jährige verbindlich zu seiner Zukunft äußern.

Schon länger bekannt ist, dass Aubameyang gern einmal in Spanien stürmen möchte. Dort kommen aber nur Real Madrid und der FC Barcelona als potentielle Klubs infrage, die als eher mäßig interessiert gelten. Zuletzt wurde aber auch über eine Rückkehr nach Frankreich spekuliert, weil sich Aubameyangs Vater mit dem Sportdirektor von Paris St. Germain getroffen haben soll. Das war aber schon im Januar.

Aubameyang lässt den BVB zappeln
17:02 Uhr

Südamerikas Fußball um 117 Mio. Euro betrogen

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Nicolas Leoz gehört zu den berüchtigsten Fußball-Kriminellen. (Foto: dpa)

Der südamerikanische Fußballverband Conmebol sieht sich um umgerechnet rund 117 Millionen Euro betrogen. Binnen 16 Jahren soll dieser Betrag von Verbandskonten abgezweigt worden sein, wie aus einer Untersuchung von zwei Millionen Dokumenten hervorgeht.

Nach den Angaben der Ermittler landeten 26,9 Millionen US-Dollar (knapp 25 Millionen Euro) auf zwei Konten des früheren Conmebol-Präsidenten Nicolás Leoz. Die übrigen Millionen seien an bisher Unbekannte überwiesen worden.

Conmebol-Generaldirektorin Monserrat Jiménez kündigte rechtliche Schritte an. Man werde das Geld von Gerichten in Paraguay zurückfordern, wo der Verband seinen Sitz hat. Der Bericht sei auch an die US-Justiz geschickt worden. Leoz steht bereits in Paraguay unter Hausarrest. Sein paraguayischer Landsmann und Nachfolger als Conmebol-Präsident, Juan Ángel Napout, wurde an die USA ausgeliefert.

Südamerikas Fußball um 117 Mio. Euro betrogen
16:36 Uhr

Bottas will "Krieg der Sterne" gegen Hamilton

Dauerhafte Degradierung zur Nr. 2 hinter Lewis Hamilton? Davor hat Formel-1-Pilot Valtteri Bottas keine Angst. Der Mercedes-Pilot fürchtet im Teamduell mit Superstar Hamilton trotz der Teamorder im Bahrain-Grand-Prix nicht, ab sofort nur noch der Wasserträger sein zu dürfen. Er geht davon aus, dass die Teamleitung einen "Krieg der Sterne" auf der Strecke weiter erlauben wird. Seine Begründung: "Dieser Rennstall hatte noch nie einen Fahrer Nummer eins und einen Fahrer Nummer zwei, und das ist auch nicht der Plan."

Bottas will "Krieg der Sterne" gegen Hamilton
16:01 Uhr

Scholl frotzelt über Coman - FC Bayern kauft ihn

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Kingsley Coman bleibt Bayer. (Foto: dpa)

Etwas völlig Verrücktes werde der FC Bayern tun, hat ARD-Experte Mehmet Scholl nach dem Pokal-K.o. des FC Bayern gegen Borussia Dortmund prophezeit. Keine 24 Stunden später ist Scholl bereits bestätigt worden, denn: Die Bayern haben Kingsley Coman nach zwei Leihjahren fest von Juventus Turin verpflichtet.

Der Rekordmeister zog die Kaufoption für den 20 Jahre alten Franzosen und überweist dafür 21 Millionen Euro nach Italien. Neben einem Vertrag bis 2020 gab es auch warme Worte für den Franzosen, und zwar von Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge: "Kingsley Coman ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft unserer Mannschaft, daher haben wir uns entschieden, die Option zu ziehen."

Scholl hatte übrigens nach dem Spiel über Coman gesagt: "Hilft dir ein Costa, hilft dir ein Coman, hilft dir Sanches weiter? Ich glaube nicht."

Scholl frotzelt über Coman - FC Bayern kauft ihn
15:40 Uhr

Schwimmerin Mardini wird UN-Sonderbotschafterin

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Yusra Mardini macht Mut. (Foto: dpa)

Die in Berlin lebende syrische Schwimmerin Yusra Mardini ist zur Sonderbotschafterin des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen UNHCR ernannt worden. "Ich möchte die Botschaft weiter verbreiten, dass Flüchtlinge normale Menschen sind, die in traumatischen und verheerenden Umständen leben, und zu außergewöhnlichen Dingen fähig sind, wenn sie die Möglichkeit bekommen", sagte die 19-Jährige.

Mardini war im vergangenen Sommer bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro für das Flüchtlingsteam gestartet. Ihre Geschichte hatte für Aufsehen gesorgt: Gemeinsam mit ihrer Schwester hatte Mardini in der Ägäis ein vom Kentern bedrohtes Flüchtlingsboot schwimmend nach dreieinhalb Stunden sicher an Land gebracht. UN-Flüchtlingskommissar Filippo Grandi bezeichnete Mardini als eine "inspirierende junge Frau".

Schwimmerin Mardini wird UN-Sonderbotschafterin
15:03 Uhr

Einwurf-Schwalbe? Arsenals Sanchez kassiert Häme

Es gibt Einwürfe, die tun weh. Richtig weh.

Ob der Einwurf von Leicester-Profi Christian Fuchs im Premier-League-Spiel gegen den FC Arsenal am Mittwochabend auch in diese Kategorie gehört? Unzweifelhaft ist, dass der Ball nach dem Einwurf mit Arsenals Alexis Sanchez kollidierte. Zweifelhaft finden aber viele Fußballfans, was danach geschah. Denn nachdem Sanchez nach dem Treffer an der Schulter zunächst ungerührt stehenblieb, brach er plötzlich zusammen und schlug die Hände vors Gesicht – was ihm vom Schiedsrichter eine Gelbe Karte (Behinderung des Einwurfs) und von der Netzgemeinde hämische Kommentare einbrachte.

Dabei ließ es Sanchez aber nicht bewenden. Nach dem Spiel twitterte er zum Beweis seiner Unschuld ein Bild seiner geschwollenen Lippe und erinnerte dabei frappierend an die frisch frisierte Chiara Ohoven.

Den britischen Ex-Box-Champion Carl Frampton beeindruckte das nicht. Er twitterte: "Du machst Dich lächerlich, Kumpel."

Andere User frotzelten darüber, womöglich habe der Ball einen Nerv in der Schulter getroffen, der Sanchez mit Verspätung zum Pudding werden ließ.

Unklar blieb aber, warum Sanchez überhaupt vom Ball getroffen wurde. Arsenal-Coach Arsene Wenger unterstellte Leicesters Fuchs Absicht - und forderte auch Gelb für ihn.

Einwurf-Schwalbe? Arsenals Sanchez kassiert Häme
14:04 Uhr

FC Bayern nimmt Eintracht-Helden ins Visier

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(Foto: imago/Nordphoto)

Wer hält künftig die Bank des FC Bayern warm und bisweilen das Tor der Münchner sauber, sollte Stammkeeper Manuel Neuer mal verhindert sein? Sven Ulreich nicht mehr, das hat die aktuelle Nr. 2 der Münchner wiederholt deutlich gemacht. Laut "Kicker" schauen sich die Münchner deshalb intensiv nach einem neuen Keeper um, und das neuerdings besonders intensiv bei Eintracht Frankfurt. Dort steht Lukas Hradecky im Tor, der im Pokal-Halbfinale gegen Borussia Mönchengladbach mit zwei gehaltenen Elfmetern zum Helden wurde. Diesen Heldenstatus will sich der Finne gern heldenhaft entlohnen lassen, wozu die Frankfurter offenbar nicht bereit sind.

Die Verhandlungen über eine Verlängerung von Hradeckys bis 2018 laufendem Vertrag stocken. Sollte das so bleiben, hat Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic bereits klargestellt: Der Finne wird im Sommer verkauft. Denn, so Bobic kürzlich in der "Bild"-Zeitung: "Wir werden nicht die Möglichkeit haben, Spieler mit einem gewissen Wert ablösefrei gehen zu lassen. Das können wir uns nicht erlauben." Die Bayern dürfte das freuen.

FC Bayern nimmt Eintracht-Helden ins Visier
13:35 Uhr

SPD-Politiker sorgt für Fußball-Tumult im Bundestag

Nicht nur BVB-Held Sven Bender feiert heute Geburtstag, auch SPD-Fraktionschef und Borussia-Dortmund-Fan Thomas Oppermann. Zu seinem 63. Geburtstag hat sich Oppermann deshalb einen besonderen Auftritt im Bundestag gegönnt. Nach der Regierungserklärung der Kanzlerin zum EU-Austritt Großbritanniens rief er in den Saal, das größte Geschenk für ihn sei nicht, dass er nach Angela Merkel reden dürfe - "sondern, dass gestern Abend Borussia Dortmund in einem großartigen Spiel 3:2 gegen Bayern München gewonnen hat".

Damit löste er einen kleinen Tumult unter den Abgeordneten aus. Parlamentspräsident Norbert Lammert (CDU) musste schließlich schlichtend eingreifen und rief scherzend ins Mikro: "Ich werde jetzt dazu keine Abstimmung im Bundestag herbeiführen." Darauf entgegnete ein feixender Oppermann: "Das Ergebnis von gestern könnte man auch nicht mit einer Abstimmung korrigieren." Auch Fußballkanzlerin Merkel nahm die ganze Sache locker. Sie grinste breit.

SPD-Politiker sorgt für Fußball-Tumult im Bundestag
13:06 Uhr

Österreich will Ski-Stars an die Geldbörse

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Der Gesamtweltcup durch Marcel Hirscher ist Österreich nicht genug. (Foto: dpa)

Siegen - oder selbst zahlen: Mit diesem radikalen Konzept will der Österreichische Skiverband (ÖSV) sein Land wieder zur klaren Alpinski-Nation Nummer eins machen. Laut Verbandspräsident Peter Schröcksnadel drohen den österreichischen Ski-Assen künftig finanzielle Konsequenzen, falls die Leistung nicht stimmt.

"Wenn sie nicht gut fahren, dann wird es zum Thema, dass sich die Athleten an den Kosten beteiligen müssen", erklärte der 75-Jährige in einem Interview mit dem "Kurier": "Dann sollen sie Hotels selbst bezahlen. Der Verband hat keine Verpflichtung, das zu machen."

Österreich will Ski-Stars an die Geldbörse
12:44 Uhr

Matthäus ätzt - Schalkes Höwedes grätscht zurück

"Unbegreiflich", "fahrlässig", "naiv": Mit diesen Vokabeln hat Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus in der "Sport Bild" das dramatisch-famose Europaliga-Aus des FC Schalke gegen Ajax Amsterdam beschrieben. Besonders bitter aufgestoßen ist ihm, dass Schalke-Kapitän Benedikt Höwedes trotz des K.o. von einem tollen Fußballabend gesprochen hatte.

"Das ist, als hätte ich nach dem in den letzten Sekunden verlorenen Champions-League-Endspiel 1999 gegen Manchester United von einer über 90 Minuten großartigen Partie des FC Bayern gesprochen", fand Matthäus und übersah in seiner Rage, dass er Äpfel mit Birnen verglich - und nicht jedes Team so unprofessionell auf bittere Niederlagen reagiert wie die Münchner.

Höwedes behielt nicht nur nach dem Aus, sondern auch nach der Matthäus-Häme die Fassung - und konterte nun souverän. Wir zitieren die Kollegen von spox: "Zu Lothars Zeit reichte es, professionell Fußball zu spielen. Heute, wo alles jede Sekunde festgehalten wird, muss man auch professionell abseits des Rasens sein. Dazu gehört aus meiner Sicht auch ein vernünftiger Ton."

Matthäus ätzt - Schalkes Höwedes grätscht zurück
12:33 Uhr

Snooker-Genie O'Sullivan schmeißt nicht hin

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Ronnie O'Sullivan scheiterte überraschend früh bei der Snooker-WM. (Foto: dpa)

Der fünfmalige Snooker-Weltmeister Ronnie O'Sullivan hat nach dem Viertelfinal-Aus bei der WM in Sheffield versichert, seine Karriere fortzusetzen - auch wenn die ganz großen Erfolge in Zukunft ausbleiben. "Ich bin keiner für die Jagd nach Rekorden und werde nicht aufhören, nur weil ich keine Turniere mehr gewinne", sagte O'Sullivan: "Ich spiele weiter, weil ich das Spiel liebe."

Der Engländer hat in dieser Saison nur das Einladungsturnier "Masters" in London gewonnen. Bei der WM unterlag er dem Chinesen Ding Junhui mit 10:13. Im Crucible Theater, dem Austragungsort der Titelkämpfe, haben einzig Steve Davis (6) und Steven Hendry (7) häufiger triumphiert als O'Sullivan.

Kleiner Appetithappen: Mehr zum WM-Aus von Ronnie O'Sullivan ist in Arbeit.

Snooker-Genie O'Sullivan schmeißt nicht hin
11:56 Uhr

Ancelotti-Time? Der FC Bayern kriselt historisch

Aus in der Champions League, Aus im Pokal, keine Ligasiege gegen die Abstiegskandidaten Bayer Leverkusen und FSV Mainz: Der FC Bayern hat's vermasselt.

Das belegen auch die Zahlen: Fünf Pflichtspiele in Folge ohne Sieg, das gab es beim FC Bayern nicht einmal unter Jürgen Klinsmann. Zuletzt durchlitten die Münchner eine derartige Formdelle vor 17 Jahren, hat Opta herausgefunden.

Ebenfalls historisch kriselig: Drei Spiele in Folge mit mindestens zwei Gegentoren (2:4 bei Real Madrid, 2:2 gegen Mainz, 2:3 gegen den BVB). Das war den Bayern zuletzt im Frühjahr 2006 passiert. Ancelotti-Time im Frühjahr? Take that for data.

Ancelotti-Time? Der FC Bayern kriselt historisch
11:04 Uhr

Bremens Gnabry von BVB-Gerücht "überrascht"

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Serge Gnabry fühlt sich wohl bei Werder. Ob er bleibt, weiß er nicht. (Foto: imago/Nordphoto)

Bis zum Sommer 2016 galt Serge Gnabry als großes, aber irgendwie verlorenes Talent des deutschen Fußballs. Dann formte ihn Horst Hrubesch zum Olympia-Helden, dann verpflichtete Werder Bremen den Dribbelkönig. Seitdem begleiten Gnabry Wechselgerüchte. Erst hieß es, er gehöre eigentlich dem FC Bayern. Nun heißt es, der 21-Jährige stehe bei 1899 Hoffenheim und Borussia Dortmund auf dem Zettel und könne Bremen im Sommer angeblich für acht Millionen Euro verlassen.

Und was macht Gnabry? Er bleibt hanseatisch gelassen. "Ich bin etwas überrascht", sagte Gnabry dem Portal Werderstube zu Berichten über ein angebliches Interesse der Champions-League-Kandidaten. Er lese nicht jeden Artikel über seine Person und fühle sich in Bremen "sehr wohl".

Der 21-Jährige deutete jedoch an, dass seine Zukunft trotz eines Vertrages bis 2020 an der Weser noch nicht geklärt ist. "Ich weiß noch nicht, was passiert. Ich habe bei Werder unterschrieben, bin jetzt hier", sagte Gnabry: "Wir spielen eine super Rückserie, es macht total Spaß. Mehr kann und will ich zu meiner Zukunft nicht sagen." Gnabrys Nahziel mit Werder: "Natürlich wollen wir uns für Europa qualifizieren."

Bremens Gnabry von BVB-Gerücht "überrascht"
10:20 Uhr

Thiago lässt Barça für die Single-Bayern abblitzen

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Thiago bleibt Bayer, berichtet der "Kicker". (Foto: REUTERS)

Lichtblick für die Single-Bayern: Der spanische Fußball-Nationalspieler Thiago bleibt dem FC Bayern offenbar über sein Vertragsende 2019 hinaus treu. Laut "Kicker" steht der 26 Jahre alte Mittelfeldspieler vor einer Ausdehnung seines Vertrags bis 2021.

Thiago war 2013 auf Wunsch des damaligen Bayern-Trainers Pep Guardiola ("Thiago oder nix!") für 25 Millionen Euro vom FC Barcelona nach München gewechselt. Nach drei durchwachsenen Jahren, die geprägt waren von Verletzungen, spielt er derzeit seine beste Saison im rot-weißen Trikot. Barca soll kürzlich bei den Bayern wegen einer Rückholaktion angefragt haben, aber abgeblitzt sein.

Thiago lässt Barça für die Single-Bayern abblitzen
09:56 Uhr

Draisaitl siegt - und bringt sich um WM-Auftakt

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Einfach richtig gut: Leon Draisaitl in der NHL. (Foto: imago/Icon SMI)

Eishockey-Nationalspieler Leon Draisaitl hat mit den Edmonton Oilers zum Auftakt der zweite Playoff-Runde in der nordamerikanischen Profiliga NHL gewonnen. Der deutsche Ausnahmespielers zeigte einbärenstarkes Spiel und steuerte ein Tor und drei Vorlagen zum 5:3 (0:0, 1:1, 4:2) bei den Anaheim Ducks bei. Die zweite Begegnung findet am Freitag (Ortszeit) erneut in Anaheim statt.

Durch Edmontons Auftakterfolg steht fest, dass Draisaitl der deutschen Eishockey-Nationalmannscahft auf keinen Fall zum Start der Heim-WM zur Verfügung stehen wird. Das wäre nur bei einem 0:4-Playoffs von Edmonton gegen Anaheim der Fall gewesen.

Draisaitl siegt - und bringt sich um WM-Auftakt
09:33 Uhr

"Pure Freude" beim BVB - Bayern "selber schuld"

"Das ist ohne Frage ein bitterer Abend, sehr enttäuschend. Es war eine Niederlage, die man durchaus als unglücklich bezeichnen kann - das ist jetzt schon die zweite unglückliche in einer Woche. Das tut weh", hat Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge zum Pokal-K.o. gegen den BVB gesagt und vor einer Münchner Saisonanalyse angekündigt: "Jetzt müssen wir erst einmal in Ruhe die Wunden lecken."

Was Philipp Lahm, Marco Reus und Arjen Robben zu sagen hatten, gibt es in Bewegtbild mit Ton:

"Pure Freude" beim BVB - Bayern "selber schuld"
09:13 Uhr

Schröder brilliert - Atlanta dennoch vor Playoff-Aus

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Dennis Schröder gab alles, traf fast alles - Atlanta verlor trotzdem. (Foto: dpa)

Die Atlanta Hawks mit Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder stehen in der NBA vor Aus in der ersten Playoff-Runde. Gegen die Washington Wizards setzte es in Spiel eine 99:103-Pleite, Atlanta liegt jetzt mit 2:3 zurück. An Schröder lag das aber nicht: Mit einem Double-Double aus 29 Punkten und elf Assists war er bester Spieler der Hawks.

Mit dem K.o. flirten auch NBA-Rookie Paul Zipser und die Chicago Bulls. Nach dem 97:108 (50:52) bei den Boston Celtics und der dritten Niederlage in Serie steht es nach fünf Partien ebenfalls 2:3. Zipser kam in 17 Minuten auf fünf Punkte und drei Rebounds.

Das womöglich schon entscheidende Spiel sechs findet in beiden Serien am Freitag statt.

Schröder brilliert - Atlanta dennoch vor Playoff-Aus
08:50 Uhr

And the Winner is ... nicht FC Bayern - das wird heute wichtig

Guten Morgen, liebe Leser,

trotz 2:1-Führung und Fergie-Time: Der FC Bayern ist raus aus dem DFB-Pokal, daheim im Halbfinale gescheitert an Sven Bender (und Borussia Dortmund) - obwohl der Schiedsrichter gar nicht Viktor Kassai hieß. Wie genau der BVB ins Finale geschwebt ist und den Münchnern die Saison versaut hat, der Kollege Giannakoulis hat es aufgeschrieben.

Was wird sonst noch wichtig?

  • Die Premier League freut sich auf das Manchester-Derby zwischen United und City bzw. Jose Mourinho und dessen Erzfeind Josep Guardiola. Für beide Teams zählt im Kampf um die Champions League nur ein Sieg.

  • Angelique Kerber startet das, woran der FC Bayern gescheitert ist: das Projekt Triple. Beim WTA-Turnier in Stuttgart will die zweimalige Grand-Slam-Siegerin ihre bislang durchwachsene Saison ins Gute wenden – und wie 2015 und 2016 den Titel holen.

  • Jana Schneider ist mit gerade einmal 14 Jahren schon deutsche Schach-Meisterin. Grund genug, die Schülerin aus Franken mal vorzustellen, oder?

  • Worauf fahren Autokraten ab? Bernie Ecclestone wusste es, deshalb fährt die Formel 1 auch im russischen Sotschi. Am Wochenende ist es mal wieder so weit. Heute steht die Fahrer-Pressekonferenz an. Hoffentlich haben alle Beteiligten ihre Akkreditierungsrichtlinien gelesen.

  • Der große Ronnie O'Sullivan ist bei der Snooker-WM im Viertelfinale gescheitert. Jetzt lautet die große Frage: Wie geht es weiter für "The Rocket"? Wir bemühen uns um Antworten.

  • Flensburg-Handewitt will das Ticket für das Final Four der Champions League lösen, braucht im Viertelfinal-Rückspiel in Mazedonien gegen HC Vardar Skopje aber einen Sieg. Das Hinspiel hatten die Norddeutschen 24:26 verloren. Anpfiff ist um 19.00 Uhr.

In diesem Sinne: Anstoß!

And the Winner is ... nicht FC Bayern - das wird heute wichtig