Der Sport-TagEinwurf-Schwalbe? Arsenals Sanchez kassiert Häme
Es gibt Einwürfe, die tun weh. Richtig weh.
Ob der Einwurf von Leicester-Profi Christian Fuchs im Premier-League-Spiel gegen den FC Arsenal am Mittwochabend auch in diese Kategorie gehört? Unzweifelhaft ist, dass der Ball nach dem Einwurf mit Arsenals Alexis Sanchez kollidierte. Zweifelhaft finden aber viele Fußballfans, was danach geschah. Denn nachdem Sanchez nach dem Treffer an der Schulter zunächst ungerührt stehenblieb, brach er plötzlich zusammen und schlug die Hände vors Gesicht – was ihm vom Schiedsrichter eine Gelbe Karte (Behinderung des Einwurfs) und von der Netzgemeinde hämische Kommentare einbrachte.
Dabei ließ es Sanchez aber nicht bewenden. Nach dem Spiel twitterte er zum Beweis seiner Unschuld ein Bild seiner geschwollenen Lippe und erinnerte dabei frappierend an die frisch frisierte Chiara Ohoven.
Den britischen Ex-Box-Champion Carl Frampton beeindruckte das nicht. Er twitterte: "Du machst Dich lächerlich, Kumpel."
Andere User frotzelten darüber, womöglich habe der Ball einen Nerv in der Schulter getroffen, der Sanchez mit Verspätung zum Pudding werden ließ.
Unklar blieb aber, warum Sanchez überhaupt vom Ball getroffen wurde. Arsenal-Coach Arsene Wenger unterstellte Leicesters Fuchs Absicht - und forderte auch Gelb für ihn.