Wirtschaft

Optimistische PrognoseBASF kommt aus dem Tal

11.03.2010, 15:10 Uhr

Der Chemiekonzern BASF will im kommenden Jahr durchstarten. Bedingung ist allerdings eine Verbesserung der wirtschaftlichen Großwetterlage. Für 2009 sollen die Anleger 1,70 Euro je Aktie erhalten nach 1,95 Euro im Jahr davor.

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Jürgen Hambrecht erwartet für dieses Jahr einen Anstieg von Umsatz und Gewinn. (Foto: picture alliance / dpa)

Der Chemieriese BASF hat bei anhaltender Erholung der Weltwirtschaft für das kommende Jahr weitere Ergebnisverbesserungen in Aussicht gestellt. Sollte sich das weltweite Wirtschaftsumfeld 2011 auch nach dem Auslaufen der staatlichen Konjunkturprogramme weiter verbessern, werde ein Anstieg des Betriebsgewinns und des Konzernumsatzes erwartet, hieß es in dem Geschäftsbericht für 2009.

Demnach wird sich auch die Prämie auf die Kapitalkosten erhöhen. An die Bedingung einer solchen Prämie knüpfte BASF zuletzt die Zahlung einer mindestens stabilen Dividende.

Für das laufende Jahr hatte BASF-Chef Jürgen Hambrecht bereits einen Umsatzanstieg sowie einen kräftigen Zuwachs des Betriebsgewinns prognostiziert. Auch eine Prämie auf die Kapitalkosten will der weltweite Branchenprimus wieder verdienen. Im Rezessionsjahr 2009 war dies nicht gelungen, weshalb BASF die Dividende für seine Aktionäre erstmals seit 16 Jahren kürzte. Die Anleger sollen für 2009 1,70 Euro je Aktie erhalten nach 1,95 Euro im Jahr davor.

Weniger Geld für den Vorstand

Die Chemieindustrie durchlebte im vergangenen Jahr den stärksten Einbruch seit der Ölkrise in den 1970er Jahren. Das machte sich auch bei den Vorstandsgehältern des Ludwigshafener Konzerns bemerkbar. So verdiente BASF-Chef Hambrecht 2009 laut Geschäftsbericht einschließlich Optionsrechten 3,377 Millionen Euro. Das ist gut eine Millionen Euro weniger als noch 2008.

Insgesamt sanken die Bezüge des achtköpfigen BASF-Vorstands um fast fünf Millionen Euro auf 17,596 Millionen Euro.

Quelle: wne/rts