Wirtschaft

Zackiges AbsatzplusBMW lebt chinesischen Traum

08.10.2010, 12:14 Uhr

BMW kleckert nicht in China, der Münchener Autobauer klotzt - und zwar richtig. Im September liegt das Absatzplus bei satten 90 Prozent. Fast jedes zehnte Fahrzeug des Konzerns geht ins Reich der Mitte. Und ein Ende des Neuwagenbooms ist dort nicht in Sicht.

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So sieht die automobile Zukunft bei BMW aus. (Foto: REUTERS)

Der Autobauer BMW hat im September dank der boomenden Nachfrage nach Oberklasse-Wagen in China und den USA ein deutliches Absatzplus verbucht. Im vergangenen Monat verkaufte das Münchener Unternehmen knapp 143.000 Autos der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce, wie der Dax-Konzern mitteilte. Das entspricht einem Plus von 16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. In den ersten neun Monaten legte der Absatz um 13,1 Prozent auf knapp 1,1 Millionen Autos zu.

Der Aufwärtstrend soll sich im vierten Quartal fortsetzen: "Hier rechnen wir mit soliden Zuwächsen im zweistelligen Prozentbereich", sagte BMW-Vertriebsvorstand Ian Robertson. Im Gesamtjahr wolle BMW mehr als 1,4 Millionen Autos verkaufen, bekräftigte das Unternehmen.

China immer wichtiger

Bei dem Münchener Konzern schnellte der Absatz der Kernmarke BMW im September um gut ein Fünftel nach oben. Gefragt waren vor allem die Modelle großer Baureihen wie 5er und 7er. Von der Marke Mini verkaufte das Unternehmen knapp zwei Prozent mehr Autos. Der Absatz von Rolls-Royce stieg auf 261 Autos.

Die größten Zuwachsraten verbuchte der Konzern mit einem Plus von 90 Prozent auf seinem mittlerweile drittgrößten Absatzmarkt China. Seit Jahresbeginn verdoppelten sich die Verkaufszahlen des Autobauers dort auf gut 120.000 Fahrzeuge.

Quelle: rts/dpa