Schlag gegen InsiderhandelBaldige Festnahmen erwartet
Die amerikanischen Behörden arbeiten mit Hochtouren an der Aufklärung des Insiderhandel-Skandals. Einem Medienbericht zufolge stehen in diesem Zusammenhang mehrere Festnahmen bevor.
Die US-Behörden stehen einem Fernsehbericht zufolge kurz vor einer Reihe von Festnahmen wegen des Verdachts auf Insiderhandel. Schon in der kommenden Woche könnten die Ermittlungen in eine große Zahl von Festnahmen münden, berichtete der Sender CNBC.
Ende November hatte die US-Bundespolizei FBI Büros von drei Hedgefonds durchsucht und kistenweise Unterlagen beschlagnahmt. Seitdem wurden Vertreter von fast 20 Hedgefonds, Investmentfirmen sowie Berater vorgeladen. Die Ermittlungen stehen in lockerem Zusammenhang mit der Festnahme des Hedgefonds-Managers Raj Rajaratnam im vergangenen Jahr.
Rajaratnam hatte der Wall Street einen der spektakulärsten Skandale beschert: Am Ende gingen der Justiz im November vergangenen Jahres 21 ehemalige Börsenhändler, hochrangige Manager und Anwälte ins Netz, die untereinander börsenrelevante Informationen ausgetauscht haben sollen.
In der neuen Phase der Ermittlungen geht es um den Missbrauch vertraulicher Informationen, die Führungskräfte als Berater in sogenannten Experten-Netzwerken weitergegeben haben. Bisher wurden zwei Personen festgenommen, darunter der Chef der in Kalifornien ansässigen Firma Primary Global Research.