Starke Nachfrage aus AsienCentrotherm erwartet Aufträge
Die Konzentration auf das Asiengeschäft zahlt sich für Centrotherm aus. Der Anlagenbauer verzeichnet eine boomende Nachfrage. Der Umsatz schwillt, der Finanzvorstand frohlockt.
Die boomende Nachfrage der asiatischen Solarindustrie hat dem Anlagenbauer Centrotherm 2009 ein Umsatzplus beschert. Allerdings bekam auch das schwäbische Unternehmen den Preisdruck zu spüren. So schrumpfte der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) auf 52,7 Mio. Euro, teilte die Centrotherm mit. Im Vorjahr hatte das Unternehmen aus Blaubeuren ein Ebit von 55,7 Mio. Euro verzeichnet.
Damit ging die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von 14,9 Prozent im Vorjahr auf 10,4 Prozent zurück. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verdiente Centrotherm 58,6 (57,5) Mio. Euro. Der Umsatz schwoll um rund 36 Prozent auf 509 Mio. Euro an.
Finanzvorstand Oliver Albrecht äußerte sich für 2010 zuversichtlich. Der Start ins laufende Jahr sei vielversprechend. Vor dem Hintergrund eines Auftragsbestands von 790 Mio. Euro zum Jahresende seien in den ersten Wochen Order über rund 63 Mio. Euro eingegangen. Weitere Großaufträge bahnten sich an. 2010 erwarte der Vorstand ein Umsatzwachstum auf 550 bis 580 Mio. Euro.
Centrotherm liefert Anlagen und Ausrüstung zur Produktion von Solarzellen, Modulen und Silizium. Das Asiengeschäft macht mehr als 80 Prozent des Gesamtumsatzes aus.