Wirtschaft

Schätzung aus Regierungskreisen: China boomt langsamer

Das Wachstum der chinesischen Wirtschaft dürfte sich im kommenden Jahr leicht abschwächen. Gemessen an europäischen Verhältnissen bleibt das Tempo trotz allem alles andere als moderat.

Noch ist die Prognose nicht offiziell: Chinas Premier Wen Jiabao, hier bei einem 6. EU-China-Gipfel Anfang Oktober in Brüssel.
Noch ist die Prognose nicht offiziell: Chinas Premier Wen Jiabao, hier bei einem 6. EU-China-Gipfel Anfang Oktober in Brüssel.(Foto: REUTERS)

Chinas Wirtschaft verliert einer inoffiziellen Prognose zufolge im kommenden Jahr etwas an Schwung. Das Bruttoinlandsprodukt werde 2011 um neun Prozent wachsen nach einem Plus von schätzungsweise zehn Prozent in diesem Jahr, sagte ein der Regierung unterstellter Wissenschaftler der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua.

Gründe für die leichte Abschwächung seien unter anderem steigende Arbeitskosten und überschüssige Liquidität, sagte Liu Shijin. Die Entwicklung hin zu einem moderateren Wachstum sei aber kein Grund zur Sorge. Vielmehr wachse die chinesische Wirtschaft derzeit zu schnell.

Das Wachstum hat sich bereits in diesem Jahr etwas verlangsamt: Im zweiten Vierteljahr steigerte die Volksrepublik ihre Wirtschaftskraft noch um 10,3 nach 11,9 Prozent im Auftaktquartal.

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Quelle: n-tv.de

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