Dienstag, 09. Februar 2010
Schwellenländer helfen : Coca-Cola steigert den Gewinn
Coca-Cola hat im vierten Quartal von einer regen Nachfrage in China, Indien und Brasilien profitiert und damit die Schwäche auf dem Heimatmarkt ausgleichen können. Der Gewinn sei auf 1,54 Mrd. Dollar oder 66 Cent je Aktie geklettert nach 995 Mio. Dollar im Vorjahr, teilte der weltgrößte Getränkehersteller mit. Analysten hatten mit einem Gewinn in dieser Größenordnung gerechnet. Der Nettoumsatz kletterte um fünf Prozent auf 7,51 Mrd. Dollar und lag damit über den Erwartungen. Auch niedrigere Kosten trugen zu dem Gewinnanstieg bei.
Coca-Cola sieht sich seit längerem mit einer schleppenden Nachfrage in Europa und dem Heimatmarkt konfrontiert. In Nordamerika sanken die Absätze nun um ein Prozent nach einem Rückgang um vier Prozent im dritten Quartal. In Lateinamerika dagegen zogen die Verkäufe um sieben, im pazifischen Raum gar um elf Prozent an. In Europa belief sich das Plus auf ein Prozent.
Spannend dürfte in diesem Jahr erneut der Vergleich mit dem Erzrivalen PepsiCo werden, der Nummer zwei hinter Coca-Cola. Der Pepsi-Hersteller holt sich große Abfüller gerade in den Konzern und will damit Kosten sparen und Entscheidungswege verkürzen. Coca-Cola dagegen hat sich wiederholt für die Beibehaltung des dezentralen Franchise-Modells bei der Abfüllung ausgesprochen.
rts
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