Zentralbank: "Nichts ist perfekt"Diverse Fehler auf Banknoten
Die Philippinen bekommen neue Geldscheine. Das Problem dabei: Sie haben zahlreiche Macken wie eine nicht korrekte Karte des Landes oder falsche Farben. Allerdings haben sie auch einen nicht zu unterschätzenden Vorteil.
Die neuen philippinischen Geldscheine haben es in sich: zahlreiche Motive sind fehlerhaft. So ist einer der bekanntesten Vögel der Philippinen in falscher Farbe dargestellt und die Landkarte des Landes ist nicht korrekt. So schlimm wie 2005 ist es dieses Mal allerdings nicht: damals musste eine ganze Palette eingestampft werden, weil der Name der damaligen Präsidentin Gloria Macapagal Arroyo nicht richtig geschrieben war.
"In dieser Welt ist nichts perfekt", meinte eine Sprecherin der Zentralbank am Montag. Die Druckplatten für die nächste Geldscheinausgabe würden korrigiert, versprach sie.
Aber fälschungssicher
Auf dem 500-Peso-Schein hat der Blaunackenpapagei nicht gelbe sondern grüne Schwanzfedern, dafür aber einen gelben Schnabel, der jedoch in Wirklichkeit rot ist. Auf einer Landkarte, die gleich sechs neue Banknoten ziert, ist unter anderem der Ort eines unterirdischen Flusses, der UNESCO-Weltkulturerbe ist, falsch eingezeichnet. Die nördlichste Provinz Batanes fällt ganz ins Wasser.
Dafür seien die neuen Banknoten aber viel besser gegen Fälschungen geschützt als die alten, meinte der stellvertretende Zentralbankgouverneur Diwa Gunigundo.