Hoch hinausEmpire State Building als IPO
Es ist der Inbegriff des Wolkenkratzers. Bis 1972 ist es das höchste Gebäude der Welt. Es misst 443 Meter bis zur Antennenspitze. Und hoch hinaus wollen auch die Eigner des Empire State Buildings. Sie streben einen Börsengang an, der eine zehnstellige Summe einbringen soll.
Das Empire State Building geht an die Börse. Der Eigner des einst weltgrößten Wolkenkratzers, der Empire State Realty Trust, will bei seinem Gang an den Aktienmarkt in New York bis zu 1 Mrd. Dollar einnehmen, wie aus Börsenanträgen hervorging. Erst 2010 hatte die Malkin-Familie die Kontrolle über das Hochhaus im Zentrum von New York errungen - nach langwierigen Rechtsstreitigkeiten unter anderem mit dem Immobilien-Tycoon Donald Trump.
Im November hatte Malkin Holding angekündigt, binnen drei Monaten als Immobilienfonds an die Börse zu gehen. Neben dem 1931 fertiggestellten Wahrzeichen von Manhattan verfügt der Empire State Realty Trust vor allem dort über diverse weitere Immobilien.
Allerdings behält die Malkin-Familie auch nach dem Börsengang durch die geplante Verteilung von Besitz- und Stimmrechten maßgeblich die Kontrolle über die berühmte Immobilie, wie aus den Unterlagen weiter hervorging. Zu den größten Mietern des Empire State Building gehören die Großbank Citigroup, der Kosmetikkonzern Elizabeth Arden und der Finanzdatenspezialist Thomson Reuters, Muttergesellschaft der Nachrichtenagentur Reuters.
Das Empire State Building entstand 1929 nach dem Abriss des Walldorf Astoria an dessen Stelle. Es war damals das höchste Gebäude Welt und ist mit seinen 102 Stockwerken und 443 Meter Höhe (inklusive der Antennenspitze) nach dem Einsturz des World Trade Center wieder das höchste Gebäude New Yorks und der Inbegriff des Wolkenkratzers.