Mittwoch, 24. Februar 2010
Milliarden verbrennen weiter: Freddie-Blutung nicht gestillt
Bei Freddie Mac nichts Neues.
(Foto: Reuters)
Der zweitgrößte US-Hypothekenfinanzierer Freddie Mac hat im vierten Quartal einen Verlust von 7,8 Milliarden Dollar verbucht. Neue Finanzspritzen der Regierung seien aber nicht nötig, teilte das staatlich gestützte Institut mit.
Wegen Kreditausfällen lagen die Rückstellungen für Darlehen mit 7,1 Milliarden Dollar weiter auf hohem Niveau. Zudem belasteten Wertabschreibungen auf Investitionen mit geringen Einnahmen das Ergebnis.
Die hohe Arbeitslosigkeit und Zwangsvollstreckungen stellten nach wie vor ein großes Risiko für den kriselnden Immobilienmarkt dar, sagte Freddie-Mac-Chef Charles Haldeman. Dennoch sieht er ein kleines Licht am Ende des Tunnels. Haldeman rechnet damit, dass der Rückgang bei den Häuserpreisen und Verkäufen im Laufe dieses Jahres abnimmt.
Freddie Mac und Rivale Fannie Mae waren im September 2008 unter staatliche Kontrolle gestellt worden und sind seitdem mit umfangreichen Geldspritzen am Leben gehalten worden. Die US-Regierung will so den ins Rutschen geratenen Immobilienmarkt stützen und neue Turbulenzen an den Finanzmärkten verhindern.
wne/rts
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