Nordamerika hilftFresenius hebt Prognose an
Nach einem deutlichen Ergebnisplus im ersten Halbjahr blickt Fresenius optimistischer in die Zukunft. Der Medizinkonzern geht nunmehr davon aus, dass der Gewinn in diesem Jahr weiter kräftig wächst.
Der Gesundheitskonzern Fresenius hat seine Gewinnprognose für das laufende Jahr erhöht. Das Konzernergebnis dürfte währungsbereinigt 2010 um zehn bis 15 Prozent steigen, kündigte das Management des Dax-Konzerns an. Bisher hatte es ein Plus zwischen acht und zehn Prozent in Aussicht gestellt.
Im ersten Halbjahr sei der Gewinn währungsbereinigt auf 302 Mio. Euro geklettert, hieß es weiter. Vor einem Jahr hatte Fresenius 240 Mio. Euro verdient.
Das Plus von 23 Prozent verdankte Fresenius eigenen Angaben zufolge vor allem guten Geschäften in Nordamerika, wo die Tochter Fresenius Kabi von der Einführung neuer Produkte und Lieferengpässen bei Wettbewerbern profitierte. Auch im zweiten Halbjahr werde dort eine "erfolgreiche Geschäftsentwicklung" erwartet, im Vergleich zu den ersten sechs Monaten jedoch ein weniger starkes Wachstum. Zudem sind Investitionen in Europa geplant, die im zweiten Halbjahr zu Einmalaufwendungen zwischen zehn und 20 Mio. Euro (vor Steuern) führen dürften.