In diesem Jahr flutscht esGute Laune bei Drägerwerk
Die Konjunkturerholung wirkt sich auch positiv auf Drägerwerk aus. Das TecDaX-steckt seine Ziele für dieses Jahr noch höher. Zur Entwicklung im kommenden Jahr äußerte sich Drägerwerk hingegen zurückhaltend.
Der Medizin- und Sicherheitstechnikanbieter Drägerwerk hat erneut seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr angehoben. Dank eines unerwartet starken Auftragseingangs peile das Unternehmen nun 2010 eine operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) von acht bis neun Prozent an, teilte das TecDax-Unternehmen mit. Erst im Juni hatte der Konzern seine Ziele aufgestockt und erklärt, dass sich die Ebit-Marge auf sieben bis acht Prozent nahezu verdoppeln werde.
Drägerwerk profitiert von der Konjunkturerholung, seinem Sparkurs und positiven Währungseffekten. Auch das Geschäft in Amerika und in Asien läuft nach eigenen Angaben weiter positiv.
Als Umsatzziel gab Drägerwerk nun ein Wachstum in der Größenordnung von zehn Prozent nach Erlösen von 1,9 Milliarden Euro im Vorjahr an. Währungsbereinigt läge das Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich, hieß es. Zuvor hatte der Konzern ein Plus im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt, dies aber nicht näher spezifiziert.
Zur Entwicklung im kommenden Jahr äußerte sich Drägerwerk hingegen zurückhaltend. Positive Sondereffekte wie in diesem Jahr würden sich nicht wiederholen. Dazu zählte die Firma einen hohen Auftragsbestand aus dem Vorjahr, einen starken Auftragseingang aus Großprojekten und Verkaufserlöse. Der Umsatz werde 2011 zwar leicht zulegen, die Ebit-Marge aus dem Jahr 2010 aber nicht übertroffen. Mittelfristig peile Drägerwerk eine Ebit-Marge von mindestens zehn Prozent an.