Donnerstag, 17. Dezember 2009
"Keltischer Tiger" erholt sich: Irische Rezession beendet
Die durch die weltweite Finanzkrise ausgelöste tiefe Rezession in Irland ist vorerst beendet. Wie die Statistikbehörde des Inselstaates unter Berufung auf vorläufige Schätzungen mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im dritten Quartal 2009 im Vergleich zum vorherigen Dreimonatszeitraum leicht um 0,3 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum schrumpfte das irische BIP jedoch um 7,4 Prozent.
Irland war infolge der Finanzkrise in der ersten Hälfte vergangenen Jahres als erstes Land der Eurozone in die Rezession gerutscht. Verantwortlich für den Einbruch bei der irischen Wirtschaftsleistung waren auch der Zusammenbruch des heimischen Immobilienmarktes, steigende Arbeitslosigkeit und eine Reihe teurer Bankenrettungen.
Die Regierung des wegen seines Wirtschaftswachstums einst als "keltischer Tiger" gerühmten Landes hat einen strengen Sparhaushalt angekündigt.
wne/AFP
Hintergründe zur Nachricht
Wirtschaft
-
Dax-Vorschau
Endlich Hellas abhaken
-
"Liebhaber der letzten Instanz"
Liebesgrüße an die Fed
-
Papademos warnt vor "sozialer Explosion"
Kabinett billigt Sparpläne
-
Schnipp, schnapp!
EZB kommt um Haircut kaum herum
-
Sparen, Retten, Pleite?
Hellas-Angst holt Wall Street ein
-
Griechenland droht Regierungsbruch
Spargesetz am Sonntag im Parlament
-
Auch Großbank UniCredit ist dabei
S&P stuft Italien-Banken ab
-
Damit Europa nicht friert
Gazprom zapft Speicher an
-
Griechischer Oppositionsdruck
Dax beendet Rekordserie
-
China verbraucht weniger
Rohstoffpreise fallen
-
Frisches Kapital für die Bundesliga
Sky hält weiter drauf
-
"99 Prozent done"
Euro unter Druck


