Abstimmungsmarathon in USAKeine Zerschlagung von Banken
Bei den Verhandlungen über die US-Finanzmarktreform verwirft der Senat einen Vorschlag, die sechs größten Banken zu zerschlagen. Die Kammer stimmt mit 61 zu 33 Stimmen gegen einen entsprechenden Antrag.
Bei den Verhandlungen über die US-Finanzmarktreform hat der Senat einen Vorschlag verworfen, die sechs größten Banken zu zerschlagen. Die Kammer stimmte mit 61 zu 33 Stimmen gegen einen Antrag, den Gesetzentwurf um eine entsprechenden Passage zu ergänzen. Damit sollte verhindert werden, dass ein Zusammenbruch eines großen Finanzinstituts das ganze System in Mitleidenschaft ziehen könnte.
Der Senat stimmt gegenwärtig über rund 80 Änderungsvorschläge ab. Viele davon sind umstritten. Dennoch haben die US-Senatoren bereits einige Fortschritte erzielt. Ziel ist es, zu verhindern, dass der Steuerzahler jemals wieder für die "rücksichtslose Unverantwortlichkeit großer Banken oder der Wall Street" aufkommen muss.
Der fertige Entwurf der Kammer muss in einem weiteren Schritt mit dem des Repräsentantenhauses in Einklang gebracht werden, bevor ein fertiges Gesetz Präsident Barack Obama zur Unterschrift vorgelegt werden kann. Experten gehen von einer endgültigen Verabschiedung des Pakets im Sommer und damit vor der Kongresswahl im November aus. Die Reform gehört zu den wichtigsten Projekten Obamas.