Wirtschaft

Nettogewinn stagniertKerosinkosten belasten Ryanair

25.07.2011, 10:53 Uhr

Ryanair verdient im ersten Geschäftsquartal unter dem Strich nur etwas mehr als vor einem Jahr. Vor allem der Kerosinpreis macht der Fluggesellschaft zu schaffen.

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(Foto: dapd)

Die hohen Kerosinkosten haben den Gewinn von Europas größtem Billigflieger Ryanair im abgelaufenen Quartal belastet. Das Nettoergebnis legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lediglich um ein Prozent auf 139 Mio. Euro zu, wie das Management mitteilte. Analysten hatten im Schnitt mit 151 Mio. Euro gerechnet.

Der Umsatz stieg in dem ersten Geschäftsquartal bis Ende Juni allerdings um 29 Prozent auf 1,1 Mrd. Euro und erfüllte damit die Erwartungen des Marktes.

Ryanair bietet täglich rund 1500 Flüge an. Fürs Gesamtjahr rechnet der Konzern weiterhin mit einem Gewinn in Höhe von rund 400 Mio. Euro.

Während die Luftraumsperrung nach dem Vulkanausbruch in Island Ryanair ein Jahr zuvor schwer getroffen hatte, belastete die erneute Aschewolke im Mai 2011 das Unternehmen kaum. Zwischen April und Juni 2010 hatte die Aschewolke bei Ryanair zum Ausfall von 9400 Flügen geführt und den Gewinn um einen zweistelligen Millionenbetrag nach unten gezogen.

Quelle: rts/dpa