Wertvolle China-MedizinManroland erhält Aufträge
Lichtblick für Manroland: Der insolvente Druckmaschinenhersteller bekommt mittels chinesischer Aufträge etwas Luft im Überlebenskampf. Bis Ende des Jahres sollen wesentliche Teile des Unternehmens verkauft werden.
Der insolvente Druckmaschinenhersteller Manroland hat
millionenschwere Aufträge aus China erhalten. Für in Offenbach produzierte Bogendruckmaschinen
seien drei Großaufträge eingegangen, berichtete das Unternehmen.
Der Wert der Aufträge liege zusammen im unteren zweistelligen
Millionenbereich. Besonders häufig werde in China seit Jahren die Maschine vom Typ
"Roland 700 HiPrint" bestellt. Einzelne Kundenunternehmen berichteten
über starkes Wachstum der Druckindustrie in China.
Die Manroland AG mit weltweit rund 6500 Mitarbeitern
hatte Ende November vergangenen Jahres Insolvenz angemeldet, nachdem die Haupteigner
Allianz und MAN dem verlustreichen Unternehmen den Geldhahn zugedreht hatten.
Der Insolvenzverwalter will bis zum Ende des vorläufigen
Insolvenzverfahrens am 31. Januar 2012 wesentliche Teile des Unternehmens verkaufen,
um den Geschäftsbetrieb fortzuführen und möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern.
Manroland hat Standorte in Augsburg, Offenbach sowie im sächsischen Plauen.