Wirtschaft

Trotz positiver ZeichenMaschinenbauer vorsichtig

17.04.2010, 10:54 Uhr

Die deutschen Maschinenbauer sind noch nicht über den Berg. Verbandschef Wittenstein spricht von einem Umsatzeiunbruch von 25 Prozent im vergangenen Jahr. Nun geht es bei den Auftragseingängen leicht bergauf. Für die Beschäftigten bedeutet dies allerdings keine Entwarnung.

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Arbeit an einer Getränke-Abfüllanlage bei Krones. (Foto: picture-alliance/ dpa)

Trotz wachsender Auftragseingänge haben Deutschlands Maschinenbauer keine Entwarnung für die Beschäftigten in der Branche gegeben. Die Unternehmen hielten weit über das notwendige Maß an den Mitarbeitern fest, sagte der Präsident des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), Manfred Wittenstein, der "Euro am Sonntag".

Bei einem Umsatzeinbruch von 25 Prozent im Krisenjahr 2009 sei die Beschäftigtenzahl um vier Prozent gesunken. Wie lange die Firmen diesen Kurs fortsetzen könnten, hänge von der Dauer der Krise ab, sagte Wittenstein weiter.

Allerdings gebe es positive Zeichen, sagte Wittenstein der Zeitung. Bei den Auftragseingängen gehe es weiter leicht bergauf. Der Auftragseingang im Februar lag real um 26 Prozent über dem Vorjahresmonat. Allerdings war der Vorjahresmonat auch katastrophal: Damals waren die Orderzahlen um 49 Prozent eingebrochen.

Im Drei- Monats-Zeitraum von Dezember bis Februar legten die Auftragseingänge um 10 Prozent zu. Wittenstein warnte in dem Blatt dennoch vor übertriebenen Erwartungen.

Quelle: dpa