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Wirtschaft

Dienstag, 21. September 2010

Yuan soll endlich aufwerten: Obama tadelt China

Der niedrige Yuan belastet weiter die Beziehungen zwischen den USA und China. Nun knöpft sich US-Präsident Barack Obama das Thema vor. Er wirft Peking vor, den Kurs künstlich niedrig zu halten. Erst letzte Woche hat US-Finanzminister Geithner angekündigt, China stärker unter Druck zu setzen.
Verliert die Geduld mit Peking: US-Präsident Obama.

Verliert die Geduld mit Peking: US-Präsident Obama.
(Foto: dpa)

Im Streit um die chinesische Währung hat US-Präsident Barack Obama China der Untätigkeit beschuldigt. Die Regierung in Peking "hat nicht alles getan, was getan werden muss", sagte Obama. Die Landeswährung Yuan sei niedriger bewertet als sie es nach Marktkonditionen sein sollte. Es müsse eine Aufwertung stattfinden. Bisher habe China dazu nur "ja in der Theorie" gesagt. Die USA werfen der Volksrepublik vor, den Kurs der Landeswährung künstlich niedrig zu halten und damit die heimischen Exporte zulasten der amerikanischen Wirtschaft zu unterstützen.

Erst in der vergangenen Woche hatte US-Finanzminister Timothy Geithner in dem Währungsstreit damit gedroht, national und international nach Wegen zu suchen, China in der Frage stärker unter Druck zu setzen. Dabei geht es vor allem um Beschwerden bei der Welthandelsorganisation und neue Handelsgesetze.

China hatte im Juni die fast zwei Jahre währende Koppelung des Yuan an den Dollar gelöst. Die seither stattgefundene Aufwertung betrug jedoch nur 1,53 Prozent. Volkswirte sind teils der Meinung, die chinesische Währung sei um bis zu 40 Prozent unterbewertet.

rts

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