Wirtschaft
Mit Rüstungsartikeln verdienen die Konzerne gutes Geld.
Mit Rüstungsartikeln verdienen die Konzerne gutes Geld.(Foto: picture alliance / dpa)

Tödliche Geschäfte: Rüstungskonzerne verdienen gut

Kriege lohnen sich - zumindest für die Rüstungsindustrie. Die Quartalszahlen von Lockheed-Martin, Northrop-Grumman, General Dynamics und Boeing beweisen das. Egal ob F-16-Jagdflieger, B-2-Bomber, Abrams-Panzer oder Chinook-Hubschrauber - alle vier Konzern steigern ihre Gewinne.

Vier US-Branchenriesen haben ihre Geschäftszahlen für das abgelaufene Quartal vorgelegt. Und alle vier haben in Zeiten von Afghanistan- und Libyen-Krieg ihren Gewinn teils kräftig gesteigert. Am besten schnitt Lockheed-Martin ab, Hersteller von Kampfjets wie F-16 oder F-22.

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Unterm Strich blieben bei Lockheed 700 Mio. Dollar (500 Mio. Euro) übrig nach 560 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Konzernchef Bob Stevens sprach von einem "starken dritten Quartal" und hob die Jahresprognose an.

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General Dynamics verdiente im gleichen Zeitraum 652 Mio. Dollar, 2 Mio. Dollar mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Konzern baut unter anderem Kampfschiffe und steckt hinter dem US-Kampfpanzer Abrams. Wie bei Lockheed gibt es allerdings auch ein ziviles Standbein mit den Gulfstream-Geschäftsflugzeugen.

"Starke Zahlen" auch bei Northrop

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Bei Boeing macht das zivile Segment den größten Teil des Geschäfts aus. Der Flugzeugbauer ist aber auch ein großer Spieler auf dem Rüstungsmarkt. Diese Sparte konnte ihren operativen Gewinn von 684 Mio. auf 824 Mio. Dollar schrauben. Boeing stellt fürs Militär etwa Transporthubschrauber wie den CH-47 Chinook oder Kommunikationssatelliten her.

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Vierter im Bunde ist Northrop Grumman, unter anderem Hersteller von unbemannten Drohnen wie dem Global Hawk und dem Tarnkappenbomber B-2. Bei diesem Rüstungsriesen stieg der Gewinn von unterm Strich 497 Mio. auf 520 Mio. Dollar. Firmenchef Wes Bush sprach ebenfalls von "starken Zahlen".

Die US-Konzerne gehören zu den größten Rüstungsherstellern der Welt. Über Jahrzehnte war die US-Armee ein verlässlicher Abnehmer. Allerdings müssen auch die Militärs sparen. Die Rüstungsfirmen begegnen dem unter anderem mit Stellenstreichungen - und können so ihre Gewinne weiter in die Höhe treiben.

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Quelle: n-tv.de

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