Dienstag, 23. Februar 2010
Impulse aus dem Ausland: SMA übertrifft Ziele
Das Solartechnikunternehmen SMA hat das für die Solarbranche schwierige Jahr 2009 mit einem Rekordergebnis abgeschlossen. Die in der zweiten Jahreshälfte sprunghaft gestiegene Nachfrage ließ Umsatz und Gewinn höher schnellen als geplant, wie das hessische Unternehmen überraschend mitteilte.
Auch für das laufende Jahr zeigte sich der Vorstand zuversichtlich: Deutschland werde trotz drastischer Förderkürzungen der mit Abstand größte Photovoltaikmarkt weltweit bleiben. Maßgebliche Impulse würden aber auch aus dem Ausland kommen. Der Preisverfall infolge der Wirtschaftskrise brachte anderen Solarunternehmen hohe Verluste.
Der Wechselrichter-Produzent SMA setzte 2009 nach ersten Berechnungen etwa 934 (Vorjahr: 682) Millionen Euro um. Geplant waren 850 bis 900 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) lag mit 228 (167) Millionen Euro leicht über der Prognose von 195 bis 225 Millionen Euro. 2010 soll der Umsatz auf 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro steigen.
Die Förderkürzungen würden allerdings leicht auf die Margen drücken, hieß es. Der Vorstand erwartet indes immer noch eine operative Umsatzrendite von 20 bis 23 Prozent. An der Börse wurden die positiven Aussichten honoriert.
Wechselrichter sind das Herzstück einer Solaranlage. Sie wandeln den erzeugten Gleichstrom in Wechselstrom um. SMA ist weltweit mit einem Marktanteil von über 40 Prozent führend.
wne/rts
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