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Wirtschaft

Samstag, 13. November 2010

Mehr Pleiten als 2009: US-Bankensterben geht weiter

Die FDIC wartet mit weiteren Pleitemeldungen auf.

Die FDIC wartet mit weiteren Pleitemeldungen auf.
(Foto: picture alliance / dpa)

In den USA sind in diesem Jahr bereits 146 Banken zusammengebrochen. Die Behörden machten drei weitere Geldhäuser dicht, wie die staatliche Einlagensicherung (FDIC) mitteilte. Es handele sich um zwei Institute, die Darby Bank & Trust of Vidalia und die Tifton Banking Company of Tifton, aus dem US-Bundesstaat Georgia sowie die Copper Star Bank aus Arizona.

Im vergangenen Jahr mussten im Zuge der Finanzkrise in den Vereinigten Staaten 140 Banken schließen. Diese Zahl war bereits vor einer Woche übertroffen worden.

Die FDIC rechnet damit, dass die Pleitewelle in der Finanzbranche in diesem Jahr ihren Höhepunkt erreicht. Vor allem kleinere, nicht börsennotierte Gemeindebanken leiden noch stark unter faulen Krediten.

Laut der FDIC-Vorsitzenden Sheila Bair dürfte 2010 allerdings die Summe der Vermögenswerte, die von den gescheiterten Instituten gehalten wurden, niedriger ausfallen als 2009.

rts

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