Wirtschaft

Kein Gewinn mehr drinVestas kappt erneut Prognose

04.01.2012, 08:30 Uhr

Zum zweiten Mal innerhalb von nur drei Monaten schraubt der Marktführer für Windturbinen seine Umsatz- und Gewinnziele herunter. Vor Steuern und Zinsen wird es nun doch nicht mehr für einen Gewinn reichen.

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(Foto: REUTERS)

Der weltgrößte Windturbinenhersteller Vestas schraubt seine Gewinn- und Umsatzziele für 2011 überraschend herunter. Als Grund gab der dänische Konzern ausbleibende Einnahmen und höhere Kosten vor allem bei der Entwicklung eines Turbinentypen an.

Für das abgelaufene Jahr erwarten die Dänen nun einen Umsatz von rund sechs Mrd. Euro. Bereits im Oktober hatte Vestas die Prognose gesenkt - von sieben auf 6,4 Mrd. Euro. Der Nordex -Konkurrent rechnet zudem nicht mehr damit, vor Steuern und Zinsen (Ebit) einen Gewinn zu erwirtschaften. Im Oktober war die erwartete Ebit-Marge auf vier von zuvor sieben Prozent gesenkt worden. Die Bilanz für das vierte Quartal und das Gesamtjahr soll am 8. Februar bekanntgegeben werden.

Die Branche, zu der auch Repower mit seiner Konzernmutter Suzlon gehört, leidet seit längerem unter hohen Überkapazitäten im Markt. Das sorgt für Preis- und Margendruck.

Quelle: nne/rts