Auto
Fast zeitgleich mit dem fünftürigen Sportback ergänzt die Sportversion S3 die Angebotspalette beim Audi A3.
Fast zeitgleich mit dem fünftürigen Sportback ergänzt die Sportversion S3 die Angebotspalette beim Audi A3.

Schneller, stärker, sparsamer : Audi S3 für die Hochleistungsliga

Mit dem Audi S3 ergänzt Audi die Angebotspalette beim A3 und komplettiert das Premium-Trio in der kompakten Hochleistungsliga. Gegen die zieht er auch gleich zu Felde: Müssen sich BMW M135i und Mercedes A 45 AMG jetzt warm anziehen?

Vier Endrohre machen klar, dass es sich hierbei um einen S3 handelt.
Vier Endrohre machen klar, dass es sich hierbei um einen S3 handelt.

Als zumindest vorläufige Krönung der A3-Reihe legt Audi den S3 wieder auf. Trotz eines deutlichen Leistungszuwachses auf 300 PS soll der Kompaktsportler deutlich sparsamer als sein Vorgänger sein. Nach der Premiere auf dem Pariser Salon (27. September bis 14. Oktober) rollt der Allrader Anfang 2013 zum Händler. Die Preise starten bei 38.900 Euro.

Wuchtige 380 Nm Drehmoment

Der 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbomotor des S3 wurde komplett neu entwickelt und kommt -dank Querbaukasten - künftig in ähnlicher Form auch im Golf GTI zum Einsatz. Wichtiger als die um 35 PS gestiegene Leistung ist jedoch das Drehmoment von 380 Nm, auf das bereits bei dieselartig niedriger Drehzahl von 1800 Touren zugegriffen wird. Die Kraft wird wie in den S-Modellen üblich auf alle vier Räder geleitet, entweder über die serienmäßige manuelle Sechsgangschaltung oder ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe. So spurtet der Dreitürer in 5,1 Sekunden von null auf Tempo 100; die Höchstgeschwindigkeit ist bei 250 km/h abgeregelt.

Den Fahrerlebnisschalter gibt es beim S3 als Serie.
Den Fahrerlebnisschalter gibt es beim S3 als Serie.

Doch nicht nur Kraftentfaltung und Leistung wurden verbessert, sondern auch der Verbrauch. Mit 6,9 Litern in der Automatik-Version und 7,0 Litern mit Handschaltung ist der neue Motor 1,5 Liter sparsamer als sein Vorgänger. Dafür sorgt neben der Absenkung des Fahrzeuggewichts gegenüber dem Vorgänger um 100 Kilogramm auf 1395 Kilogramm unter anderem eine neue Einspritzung, bei der der Kraftstoff sowohl direkt in den Zylinder als auch bereits in das Saugrohr injiziert wird. Dadurch soll das Triebwerk vor allem im Teillastbereich effizienter arbeiten.

Die Optik macht den Unterschied

Äußerlich gibt sich die neue Top-Version unter anderem an einem mattgrauen Kühlergrill mit Umrandung im Alu-Look zu erkennen. Zudem wurden die Stoßfänger an Front und Heck neu gestaltet. Dachkantenspoiler, Diffusor und vier Endrohre runden die optische Differenzierung nach hinten ab. Zur Serienausstattung zählen unter anderem das Fahrdynamiksystem Drive Select, über das der Fahrer wie etwa von BMW und Alfa Romeo bekannt, Gasannahme, Lenkung und die Schaltlogik des Automatikgetriebes an seine Vorstellungen anpassen kann. Gegen Aufpreis kann auch eine Dämpferverstellung integriert werden. Ebenfalls an Bord sind Xenon-Scheinwerfer, künftig soll es auch LED-Abblendlicht geben.

Mit dem S3 ist das Premium-Trio in der kompakten Hochleistungsliga vorerst komplett. Der Ingolstädter triff gleich zu Marktstart auf seine beiden härtesten und ebenfalls neuen Konkurrenten, den BMW M135i mit 320 PS aus sechs Zylindern (39.850 Euro) und den Mercedes A 45 AMG mit einem 350 PS starken Vierzylinder (ab März, knapp 50.000 Euro).

Quelle: n-tv.de

Video-Empfehlungen
Empfehlungen