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Motorradbatterien im Test: Das Ergebnis überrascht

Batterien in Motorrädern haben es nicht leicht. Lange Stand-, dafür kurze Ladezeiten setzen den Akkus oft zu. Die GTÜ hat in einem Test zehn Batterien untersucht - mit interessanten Ergebnissen.

Kickstarter bilden bei modernen Motorrädern heute eher die Ausnahme. Praktisch und komfortabler sind Elektrostarter. Diese müssen aber von einen großen Batterie gefüttert werden, damit sich die Kurbelwelle auch dreht. Und das ist Schwerstarbeit, denn die langen Standzeiten und oft nur wenige Fahrten im Jahr setzen den Akkus schnell zu. Die GTÜ hat jetzt zehn wartungsfreie Batterien in der Größe YTX14-BS mit 12 Volt/12 Ah in den Kategorien Kapazität, Zyklenfestigkeit, Kaltstart, Tiefenentladung sowie die Handhabung getestet, darunter namhafte Hersteller, aber auch No-Name-Produkte.

Die Ergebnisse im Überblick.
Die Ergebnisse im Überblick.

Sieger wurde die Motorradbatterie von Intact (119 Euro). Dahinter folgen die Akkus von Harley-Davidson (178 Euro), Delo (114 Euro) Yuasa (114 Euro), Saito (56 Euro) und Bosch (94 Euro). Für weniger empfehlenswert halten die Prüfer die Batterien von FB (89 Euro), Varta (129 Euro), Banner (73 Euro) und Berga (108 Euro).

Trotz der unterschiedlichen Testurteile gab es bei dem Test keine Ausfälle. Überraschend war dagegen, dass ein No-Name-Produkt als Testsieger hervorging und die günstige Saito-Batterie als Kauftipp eingestuft wurde.

Quelle: n-tv.de

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