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Bis zu sieben Personen sollen im geplanten Skoda-SUV Platz finden.
Bis zu sieben Personen sollen im geplanten Skoda-SUV Platz finden.

Showcar für Genfer Autosalon: Ist das der Skoda Superb unter den SUV?

In spätestens einem Jahr will Skoda seinem Yeti ein weiteres SUV an die Seite stellen. Mit 4,70 Meter überragt das den Schneemenschen aber ganz gewaltig. Wie der neue Kraxler von Skoda aussehen könnte, zeigt eine Studie in Genf.

Mit der Studie Vision S gibt Skoda auf dem Genfer Salon einen Ausblick auf sein kommendes Mittelklasse-SUV. Das 4,70 Meter lange Showcar bietet bis zu sieben Personen in drei Sitzreihen Platz. Optisch orientiert sich der Allrader mit seinen scharf geschnittenen Karosserielinien und dem selbstbewussten Kühlergrill am Design der frisch erneuerten Modellpalette um Octavia und Superb. Die Technik kommt aus dem VW-Baukasten, den auch der gerade neu aufgelegte VW Tiguan nutzt. Mit 4,43 Metern und fünf Sitzplätzen ist dieser aber eine Nummer kleiner als das tschechische Konzeptfahrzeug.

Mit der Studie bekräftigt Skoda den geplanten Ausbau seiner SUV-Palette. Neben einer Neuauflage des aktuell einzigen Modells Yeti ist ein Mittelklasse-SUV nach Vorbild des Konzeptfahrzeugs geplant. Als möglicher Name gilt "Kodiak". Komplettiert wird das Programm von einem Mini-SUV unterhalb des Yeti. Die SUV-Offensive dürfte 2017 starten und zwei Jahre später vollendet sein. Anders als die spanische Schwestermarke Seat steigen die Tschechen mit einem eher an den Superb angelehnten SUV ein.

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden aber alle SUV-Varianten von Skoda als auch die von Seat in Mlada Boleslav gefertigt. Dass diese Auslagerung nach Tschechien funktioniert, hatten beide Hersteller bereits mit dem Seat Toledo bewiesen, der baugleich zur Skoda Rapid Limousine ist. Interessant dürfte auch die Preisgestaltung bei den unterschiedlichen SUV-Modellen sein, in die sich natürlich auch die geplanten Fahrzeuge rund um den Tiguan bei Volkswagen einreihen werden.

Quelle: n-tv.de

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