Donnerstag, 02. September 2010
"Susi" oder "Schrottkarre"?: Mehr als bloß ein Auto
Viele Fahrer geben ihren Autos Namen und sind dabei mal mehr, mal weniger einfallsreich - auf jeden Fall aber nicht immer liebevoll.
Wie dieser Fiat 500 heißt, ist leider nicht bekannt.
Es ist und bleibt des Deutschen liebstes Kind. Und das trägt einen Namen. Freilich unterschiedliche. 40 Prozent der Frauen und nahezu ein Viertel der Männer (24 Prozent) geben ihrem Fahrzeug nämlich einen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Online-Börse AutoScout24.de unter rund 1.000 Nutzern.
Vor allem Verniedlichungen werden gerne genommen. Nahezu jedes dritte benannte Auto in Deutschland trägt einen Kosenamen wie "Baby", "Schnucki" oder "Kleiner". Aber auch die personifizierte Variante ist begehrt. So werden Fahrzeuge beispielsweise mit "Emma" oder "Susi", aber auch mit "Hugo" oder "Helmut" angesprochen.
Übrigens geht es zuweilen auch weniger liebevoll zu. Immerhin acht Prozent jener Autos müssen Betitelungen wie "Schrottkarre" oder "hässliches Entlein" über sich ergehen lassen.
sp-x
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