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"Sie haben Ihr Ziel nicht erreicht": Navis provozieren Wutanfälle

Die Zeiten des umständlichen Kartenlesens sind dank Navigationssystemen vorbei. Soweit die Theorie. In der Praxis sind die technischen Helfer nicht immer zielführend und vor allem orientierungslose Männern rasten dann gerne mal aus.

Navis sind nicht immer zielführend.
Navis sind nicht immer zielführend.(Foto: Navigon)

Navigationssysteme unterstützen Autofahrer und haben die Landkarte als Orientierungshilfe im Alltag verdrängt. Doch wirklich zufrieden sind die wenigsten mit dem technischen Helfer. Eine Umfrage unter knapp 2000 Autofahrern hat ergeben, dass sich mehr als die Hälfte trotz Navigation regelmäßig verfährt.

Obwohl das Navigationssystem im Durchschnitt für vier von zehn Fahrten benutzt wird, bringt es nur ein Drittel der Fahrer problemlos ans Ziel. Über die Hälfte benötigen wegen "unklaren Angaben" mehrere Anläufe, berichtet ein Online-Portal.

Altes Kartenmaterial, kein GPS-Signal

Das sorgt bei den Autofahrern für Frustration. Eine deutliche Mehrheit von 83 Prozent traut der Wegbeschreibung nicht. Rund ein Viertel ist verärgert darüber, dass das Kartenmaterial aktualisiert werden muss oder das GPS-Signal häufig den Kontakt verliert.

Probleme mit dem Navi führen bei 77 Prozent der Befragten zu Wutanfällen hinter dem Steuer. Dabei geraten Männer schneller in Rage als Frauen. Die schlechte Laune wirkt sich dann negativ auf die Fahrweise aus.

Quelle: n-tv.de

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