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Spitzentechnologie zu Spitzenpreisen: die achte Generation des Rolls-Royce Phantom fährt vor.
Spitzentechnologie zu Spitzenpreisen: die achte Generation des Rolls-Royce Phantom fährt vor.(Foto: Rolls-Royce)
Freitag, 28. Juli 2017

Neue "Architektur des Luxus": Rolls-Royce präsentiert Phantom Nummer 8

Von Axel F. Busse

Es ist ein höchst seltenes Ereignis: In London stellt Rolls-Royce die achte Auflage seines Phantom vor. Und diese haben die Briten mit einer tieferen Bedeutung aufgeladen, die auch anderen Modellen in Zukunft zuteil werden soll.

Als Investitionsgüter spielen sie in einer eigenen Liga und seit ihrem erstmaligen Erscheinen 1925 hat sich das Ereignis nur sieben Mal wiederholt: Ein neuer Rolls-Royce Phantom erlebte in London seine feierliche Weltpremiere. Genau wie zu Zeiten des Firmengründers Sir Henry Royce soll es nichts Geringeres sein als "das beste Auto der Welt".

"Architektur des Luxus" auch im Inneren: Designer Gilles Taylor hat sich von künstlerischen Maßstäben leiten lassen.
"Architektur des Luxus" auch im Inneren: Designer Gilles Taylor hat sich von künstlerischen Maßstäben leiten lassen.(Foto: Rolls-Royce)

Wie immer, wenn die Luxusmarke der Öffentlichkeit ein neues Produkt zeigt, geht es um mehr als die Versammlung von Spitzentechnologie, höchstem Komfort und edler Handwerkskunst. Im aktuellen Fall sieht der Hersteller das Fahrzeug mit einer tieferen Bedeutung aufgeladen, die sich in dem Begriff "Architektur des Luxus" subsumiert. Im Unterschied zu Massenherstellern, die zur Kostenreduzierung gemeinsame Plattformen für verschiedene Modelle entwickeln, liege die Zukunft wahrer Luxuriösität in kleinen Stückzahlen und individueller Fertigung.

"Diese Erkenntnis war ein Moment der Klarheit über die Bestimmung von Rolls-Royce", sagt Torsten Müller-Ötvös, Vorstandschef von Rolls Royce Motor Cars. "Die Architektur des Luxus", ergänzt Entwicklungschef Philip Koehn, werde auch das prägende Element künftiger Rolls-Royce-Schöpfungen sein, nicht nur für das SUV-Projekt Cullinan, sondern auch die Nachfolgemodelle "von Ghost, Wraith und Dawn werden auf dieser Architektur fahren".

Ein Phantom, das vorausschaut

Die gegenläufig öffnenden Türen sind eine Spezialität des Hauses Rolls-Royce.
Die gegenläufig öffnenden Türen sind eine Spezialität des Hauses Rolls-Royce.(Foto: Rolls-Royce)

Zentraler Werkstoff dieser Architektur ist Aluminium. Insgesamt sei die Karosseriestruktur damit nicht nur leichter, sondern auch um etwa 30 Prozent steifer als die Spaceframe- Konstruktion des Vorgängers. Kernstück des Antriebs ist ein 6,75 Liter großer V12-Motor, der 571 PS leistet. Das ZF-Achtgang-Getriebe hat die Aufgabe, maximal 900 Newtonmeter Drehmoment so für die Hinterachse zu portionieren, dass die sprichwörtliche anstrengungslose Beschleunigung mit dem Reibwert des Straßenbelags in Einklang bleibt. "Vorausschauendes Fahren" sollen zwei Kameras gewährleisten, die auf die vor dem Phantom liegende Fahrbahn ausgerichtet sind und Daten für die angemessene Fahrwerkseinstellung liefern.

Um den Insassen noch mehr Ruhe zu gönnen, gibt es 6mm-Doppelverglasung rundum, ferner wurden rund 130 Kilogramm Dämm- und Isolationsmaterial verbaut. Dass ein komplettes Arsenal an Warn– und Assistenzsystemen an Bord ist, darf vorausgesetzt werden, für Annehmlichkeiten wie Head-Up-Display, WLAN-Hotspot und ein Navigationssystem aktuellster Generation gilt Gleiches.

Bei der Konzeption des Armaturenbretts der achten Phantom-Auflage habe ein künstlerischer Ansatz die Hand geführt, sagt Design-Direktor Gilles Taylor. Kunst, ihre Sammlung und Pflege, sei ein wichtiger Aspekt des Lebensstils zahlreicher Kunden, weshalb der sich auch in ihrem Automobil widerspiegeln solle.

Quelle: n-tv.de

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