Auto
(Foto: ADAC)

Trotz Dauerfrost: So bleibt die Batterie startklar

Wenn das Thermometer dauerhaft unter null Grad sinkt, hat es ein Autobauteil besonders schwer. Wer trotzdem nicht auf seinen Wagen verzichten möchte, sollte ein paar Tipps beherzigen.

Dauerfrost bis minus 20 Grad und eisiger Wind machen der Batterie jetzt schwer zu schaffen. Vor allem, wenn sie nach einem Kaltstart keine Zeit bekommt, sich wieder zu regenerieren. Damit die Batterie beim Start möglichst viel Energie für den Anlasser erübrigt, sollten energiefressende Verbraucher wie Gebläse, Radio, Scheiben- und Sitzheizung daher vor dem Start grundsätzlich ausgeschaltet werden.

Um die Batterie vor Kriechströmen zu schützen und damit sie immer die optimale Strommenge liefert, empfiehlt es sich, die beiden Pole mit einer dünnen Schicht Polfett oder Vaseline zu versehen. Wichtig: Der Flüssigkeitsstand des Akkus muss immer über den sechs Platten liegen. Ist in einer Kammer zu wenig Flüssigkeit, muss sie mit destilliertem Wasser nachgefüllt werden.

Kurzstrecken sind aber nicht nur für die Batterie Gift, sondern auch für den Motor und den Auspuff: Denn die Bauteile haben keine Zeit warm zu werden und Kondenswasser kann dadurch nicht verdunsten. Und damit steigt wiederum die Gefahr, dass sich von innen Roststellen bilden und den Auspuff zerstören. Besser ist es, weitere Strecken zu fahren oder einfach auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen.

Quelle: n-tv.de

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