Das war heute wichtig
Bayern München macht es besser als der VfL Wolfsburg, trennt sich im Viertelfinal-Rückspiel von Benfica Lissabon 2:2 (1:1) und steht im Halbfinale der Champions League. Genauso wie Atlético Madrid, das den FC Barcelona rauswarf. Das wollten Sie doch eigentlich wissen, oder?
Was heute sonst noch wichtig war:
Die Diskussion um Jan Böhmermann und seine Schmähung des türkischen Präsidenten ging auch heute hitzig weiter. Andere Künstler haben sich positioniert, Erdogans Anwalt setzte dem Satiriker eine Frist, während Aktivisten den Staatschef per Plakat auf dem Arm nahmen. Die Meinung unserer Politik-Redakteurin Nora Schareika: "Der 'Erdogan-Paragraf' gehört abgeschafft".
In ihrer Frühjahrsprognose sagen Wirtschaftsforscher steigende Beschäftigung in Deutschland voraus - haben aber auch weniger gute Prognosen.
Der Rundfunkbeitrag wird zwar voraussichtlich zunächst etwas sinken - dann aber dauerhaft ansteigen. In wenigen Jahren werde es "richtig teuer", sagte der Vorsitzende der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF).
Eine internationale Studie mit Beteiligung deutscher Wissenschaftler zeigt, dass der Anstieg des Meeresspiegels kein natürliches Phänomen ist, sondern "eindeutig (..) der Mensch die entscheidende Rolle gespielt hat".
Amazon hat sein neues E-Book-Lesegerät Kindle Oasis vorgestellt. Mit Akkupack soll es bis zu zwei Wochen ohne Steckdose auskommen.
Ich wünsche Ihnen eine erholsame Nacht.
Abdeslam besaß Fotos von Atomzentrum Jülich
Der mutmaßliche Paris-Attentäter Salah Abdeslam soll Unterlagen über das deutsche Atomforschungszentrum Jülich in seiner Wohnung aufbewahrt haben, berichten Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland.
Demnach informierte der Präsident des Bundesamts für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, Ende März in Vier-Augen-Gesprächen mehrere Mitglieder des Parlamentarischen Kontrollgremiums des Bundestags darüber.
Dem Redaktionsnetzwerk Deutschland zufolge wurden in der Wohnung im Brüsseler Stadtteil Molenbeek Artikel zu Jülich gefunden sowie Fotos, die den Vorstandsvorsitzenden der Kernforschungsanlage, Wolfgang Marquardt, zeigen.
Das Bundeskanzleramt und das Bundesinnenministerium erklärten auf Anfrage des Netzwerks, keine Informationen zu dem Sachverhalt zu haben.
Ermittler führen Razzia in Großbordell durch
Einsatzkräfte von Polizei, Staatsanwaltschaft, Steuerfahndung und Zoll haben am ein Berliner Großbordell in der Nähe des Funkturms im Stadtteil Charlottenburg durchsucht.
Nach Angaben von Polizeisprecher Stefan Redlich ging es unter anderem um Steuerhinterziehung, Schwarzarbeit und den Verdacht auf Menschenhandel. Den Angaben zufolge wurden vier Haftbefehle vollstreckt.
Dem Betreiber des Bordells werde vorgeworfen, Sozialversicherungsbeiträge veruntreut zu haben, erläuterte Kulus. Während dieser behaupte, dass die beschäftigten Frauen selbstständig tätig seien, gebe es Hinweise darauf, dass sie vielmehr sozialversicherungspflichtig beschäftigt seien.
Rentenversicherungsträger nähmen einen Schaden von 17,5 Millionen Euro an. Die Polizei sprach von 23 Millionen.
An der Aktion seien rund 650 Polizisten, 20 Beamte der Zollinspektion und Steuerfahnder beteiligt, sagte der Sprecher des Hauptzollamtes, Michael Kulus.
US-Kanzlei verklagt Lufthansa-Flugschule
Die Lufthansa sieht sich im Streit über Schmerzensgeld für Hinterbliebene der Germanwings-Katastrophe mit einem Rechtsstreit in den USA konfrontiert.
Die amerikanische Rechtsanwaltskanzlei Kreindler & Kreindler reichte im US-Bundesstaat Arizona eine Klage gegen die Flugschule ein, die den Germanwings-Piloten Andreas L. ausgebildet hatte: Sie habe es versäumt, Hinweisen auf psychische Probleme von Andreas L. nachzugehen.
Die Flugschule gehört vollständig der Germanwings-Mutter Lufthansa. Im Namen von 80 Familien forderte die Kanzlei Schadenersatz, dessen Höhe eine Jury festlegen solle.
"Auf Basis unserer Informationen sehen wir keine Erfolgsaussichten für dieses Vorgehen", sagte eine Lufthansa-Sprecherin.
Germanwings-Flug 4U9525 war am 24. März 2015 von dem schwer depressiven Co-Piloten Andreas L. in den französischen Alpen absichtlich zum Absturz gebracht worden. Alle 150 Menschen an Bord starben.
Vorgetäuschte Kontrollen in AKW Philippsburg
Im Atomkraftwerk Philippsburg 2 sind Sicherheitskontrollen nur angeblich durchgeführt worden. Das baden-württembergische Umweltministerium will den Betrieb des Kraftwerks daher bis auf Weiteres untersagen. Es ist derzeit wegen einer turnusmäßigen Revision ohnehin nicht am Netz.
Der Betreiber EnBW hatte bei Untersuchungen festgestellt, dass ein Mitarbeiter eine wiederkehrende Prüfung an einem Störfallmonitor zwar in einem Prüfprotokoll dokumentiert, tatsächlich aber gar nicht durchgeführt hatte. Nachforschungen ergaben demnach zudem, dass die Kontrolle in sieben weiteren Fällen nur vorgetäuscht wurde. Der Energiekonzern betonte, die Funktionstüchtigkeit der Einrichtungen sei gewährleistet.
US-Gericht bestätigt: Argentinien darf an Finanzmärkte
Ein US-Berufungsgericht hat den Weg für Argentinien frei gemacht, nach mehr als 15 Jahren an die internationalen Kapitalmärkte zurückzukehren.
Das Gericht bestätigte eine Entscheidung der Vorinstanz, die Sanktionen gegen das südamerikanische Land aufgehoben hatte. Zuvor war Argentinien de facto von der Kreditaufnahme an den internationalen Märkten ausgeschlossen, da das Land seine Schulden nicht mehr bedient hatte.
Hunderte Gläubiger haben im Gegensatz zu einigen Hedgefonds noch keine Einigung mit dem Land über die Altschulden erzielt. Sie wollten deshalb verhindern, dass Argentinien an die Kapitalmärkte schon zurückkehrt, bevor auch sie ihr Geld zurückerhalten haben.
Das Berufungsgericht verwies auf die Vorinstanz und Richter Thomas Griesa, der Argentinien bescheinigt hatte, seine Versprechen zur Rückzahlung der Altschulden einzulösen. Der argentinische Kongress hatte dem Kompromiss zugestimmt.
Wohl doch Haft für "Wohlstandskranken"
Gefängnis für das "Affluenza Kid": Der junge Amerikaner Ethan Couch, der 2013 betrunken vier Menschen totgefahren hat und trotzdem auf freiem Fuß geblieben war, soll für etwa zwei Jahre hinter Gitter.
Ein Richter im texanischen Fort Worth sagte, Couch solle für jeden Toten 180 Tage Haft erhalten. Die Entscheidung ist noch nicht endgültig. Couchs Anwalt hat zwei Wochen Zeit für einen Widerspruch.
Der junge Mann, zur Tatzeit 16 Jahre alt, wurde nach Erwachsenenrecht behandelt. Couch war zunächst mit Bewährungsauflagen mit einer Dauer von zehn Jahren davongekommen.
Die Begründung hatte großes Aufsehen erregt: Sein Anwalt hatte geltend gemacht, dass Couch an "Affluenza" leide, also "wohlstandskrank" sei. Seine reichen Eltern hätten ihm nie Grenzen aufgezeigt.
Im Dezember 2015 war Couch mit seiner Mutter nach Mexiko geflohen. Wegen Verstoßes gegen Bewährungsauflagen wurde er zurück in die USA gebracht.
Bundestag stoppt Projekt Einheitsdenkmal
Das Berliner Einheitsdenkmal wird trotz jahrelanger Vorplanung nicht gebaut. Das beschloss der Haushaltsausschuss des Bundestags einstimmig.
Die große begehbare Wippe vor dem Humboldt-Forum sollte an die friedliche Revolution von 1989 und die deutsche Wiedervereinigung erinnern.
Mit dem einstimmig verabschiedeten Beschluss wird die Bundesregierung aufgefordert, den Bau nicht weiterzuverfolgen. Damit ist laut dem zuständigen Berichterstatter Rüdiger Kruse (CDU) das Projekt gestoppt.
Mit dem Denkmal hatte es wiederholt Schwierigkeiten gegeben, die Eröffnung verschob sich um fünf Jahre, die Kosten stiegen von 10 auf 15 Millionen Euro.
Cristina Kirchner taucht wieder auf - vor Gericht
Argentiniens Ex-Präsidentin Cristina Fernández de Kirchner war nach Niederlage ihres Wahlbündnisses Ende vergangenen Jahres im Süden des Landes abgetaucht und ist nun erstmals wieder öffentlich aufgetreten.
Die frühere Staatschefin (2007-2015) musste in Buenos Aires vor Gericht aussagen. Ihr werden unter anderem hohe Verluste bei Devisenverkäufen der Zentralbank angelastet.
In ihrer Aussage vor dem Richter wies sie ihre Vorladung als politische Verfolgung ohne juristische Grundlage zurück. Die Beschlüsse der Zentralbank seien im Rahmen der gültigen Gesetzgebung getroffen worden, der Verlust habe sich aus der von Macris Regierung beschlossenen Abwertung des Peso ergeben.
Argentinien leidet unter hoher Inflation und einem Kahlschlag bei Jobs im öffentlichen Sektor. Die Armutsrate ist seit Macris Amtsantritt sprunghaft auf über 30 Prozent angestiegen.
Auf ihrem Weg zum Gericht rief Kirchner vor 30.000 Demonstranten zu einer breiten Oppositionsfront gegen die Regierung ihres Nachfolgers Mauricio Macri auf. Alle "Benachteiligten" der aktuellen Regierungspolitik sollten sich dieser Bürgerfront anschließen.
USA: Russische Scheinangriffe in Ostsee
Die USA werfen Russland vor, es habe in den vergangenen Tagen mehrfach Militärflugzeuge in "aggressiver" Weise nahe eines US-Kriegsschiffs in der Ostsee vorbeifliegen lassen. Ein Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums in Washington sagte am Mittwoch, die Vorfälle am Zerstörer "USS Donald Cook" hätten sich am Montag und Dienstag ereignet.
Bei einem der Vorfälle sei ein russischer Kampfjet des Typs Su-25 in einer Bewegung, die einen Angriff "simuliert" habe, in nur neun Metern Höhe über das Schiff hinweg geflogen.
Dies sei "aggressiver als alles, was wir seit einiger Zeit" gesehen haben, sagte der Mitarbeiter, der anonym bleiben wollte.
Die "USS Donald Cook" befand sich den Angaben zufolge zum Zeitpunkt der Vorfälle in internationalen Gewässern, in rund 130 Kilometern Entfernung von der russischen Exklave Kaliningrad.
Roboter findet Nessie-Objekt in Loch Ness
Ungeheuerlicher Fund im See Loch Ness: Ein Unterwasser-Roboter hat auf dem Grund des berühmten schottischen Gewässers eine Nachbildung des legendären Monsters entdeckt. Eine norwegische Firma erstellt derzeit eine hochauflösende Karte des bis zu 230 Meter tiefen Sees.
"Obwohl es die Form von Nessie hat, handelt es sich nicht um die Überreste des Monsters, das die Welt seit 80 Jahren vor ein Rätsel stellt", stellte die schottische Tourismusbehörde klar.
Das Objekt sei mit seinem etwa neun Meter langen Hals vor vier Jahrzehnten als Requisite für den Film "Das Privatleben des Sherlock Holmes" von Regisseur Billy Wilder genutzt worden.
Vor einigen Tagen hatten Experten die Nessie-Fans bereits mit der Feststellung enttäuscht, dass der von ihnen vermutete Graben auf dem Grund des Sees, in dem sich das Ungeheuer verstecken könnte, nicht existiert. Stattdessen wurde bei der Expedition ein Schiffswrack gefunden.
Sean Parker spendet 220 Millionen Euro gegen Krebs
Der US-Internetmilliardär Sean Parker spendet rund 220 Millionen Euro für die Krebsforschung.
Das Geld soll für die Gründung eines Zentrums für Immuntherapie verwendet werden, die das körpereigene Immunsystem zur Bekämpfung der Krankheit einsetzt.
Die Krebsforschung befinde sich in an einem "Wendepunkt", erklärte Parker. Nun sei die Zeit gekommen, das Potenzial der Immuntherapie derart zu nutzen, dass alle Formen von Krebs zu "beherrschbaren Krankheiten" würden.
Parker war der Mitbegründer der Online-Musiktauschbörse Napster und später Gründungspräsident des sozialen Netzwerkes Facebook.
Mutter wegen Brustgebens verklagt
Eine Mutter hat in der Schweiz ihrer siebenjährigen, bereits lange abgestillten Tochter noch die Brust gegeben - das hat juristische Folgen.
Wegen des Verdachts einer "sexuellen Handlung" muss sich die Mutter demnächst vor dem Bezirksgericht Dietikon bei Zürich verantworten.
Der Vater wurde bereits als Mittäter zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu 30 Franken (27,50 Euro) auf Bewährung verurteilt. Muttermilch produzierte die Frau schon lange nicht mehr.
Laut Staatsanwaltschaft hat die Frau ihre normal entwickelte Tochter regelmäßig jeweils 20 Minuten an ihrer Brust nuckeln lassen. Der Fall flog auf, als die Mutter ihren Mann verließ und dieser seine Ex-Lebenspartnerin anzeigte.
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EU-Parlament prangert Untätigkeit Polens an
Das Europaparlament hat sich "ernsthaft besorgt" über die "effektive Lähmung" des Verfassungsgerichts in Polen geäußert und vor einer Gefahr für Demokratie, Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in dem osteuropäischen Land gewarnt.
Die polnische Regierung müsse "unverzüglich" die Entscheidungen des Verfassungsgerichts beachten, forderte das Straßburger Parlament in einer Entschließung. Außerdem müsse Warschau die Empfehlungen des Europarats zur Wahrung der Rechtsstaatlichkeit "uneingeschränkt" umsetzen.
Das von der rechtsnationalen Regierungspartei Recht und Gerechtigkeit (PiS) beherrschte Parlament hatte im vergangenen Dezember im Eilverfahren Maßnahmen verabschiedet, mit denen das Verfassungsgericht erheblich geschwächt wird.
Die polnischen Verfassungsrichter selbst wiesen die Maßnahmen als verfassungswidrig zurück. Die Regierung von Ministerpräsidentin Beata Szydlo weigert sich jedoch, dieses Urteil im Amtsblatt zu veröffentlichen und damit in Kraft zu setzen.
Schlagzeilen zum Feierabend
Umfrage: Israels Jugendliche mehrheitlich Hardliner
Jugendliche Israelis sind laut einer Umfrage der Zeitung "Israel Hajom" mehrheitlich rechtsorientiert und Hardliner.
Rund 59 Prozent der befragten Schüler würden sich selbst als "rechtsorientiert" und damit rechtskonservativ bezeichnen, teilte die regierungsnahe Zeitung mit. 13 Prozent sehen sich selbst als "links" und damit liberal, 23 Prozent als politisch im Zentrum angesiedelt.
60 Prozent sagten, dass der Soldat, der vor drei Wochen einen am Boden liegenden, wehrlosen palästinensischen Attentäter mit einem Kopfschuss getötet hatte, nicht vor Gericht gestellt werden sollte. Rund 30 Prozent sagten, er solle strafrechtlich belangt werden.
Rund 82 Prozent der Befragten sehen eine minimale oder gar keine Chance, sich mit den Palästinenser im Nahost-Konflikt zu einigen.
Der Friedensprozess zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde liegt seit April 2014 auf Eis.
IWF: Banken in Industrieländern in Gefahr
Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor gestiegenen Gefahren für die Stabilität der weltweiten Finanzmärkte.
In den Industrieländern haben die Risiken dem Finanzstabilitätsbericht des IWF zufolge im vergangenen halben Jahr zugenommen.
Demnach ist besonders der Bankensektor in Gefahr. Die Geschäftsmodelle vieler Institute stünden vor "erheblichen Herausforderungen".
Grund für die erhöhten Risiken seien wirtschaftliche Unsicherheiten, fallende Rohstoffpreise und die Sorgen um China.
Als Gegenmaßnahmen fordert der IWF einen Mix aus Strukturreformen, staatlichen Konjunkturprogrammen und weiteren Finanzmarktreformen. Die Geldpolitik allein könne die Probleme nicht lösen.
Bombe ist keine Badewanne sondern Rohr
Eigentlich sollte unter der Autobahn 15 in Richtung Polen eine neue Gastrasse verlegt werden. Doch bei Forst im südlichen Brandenburg waren Bauarbeiter unter der Fahrbahn auf einen metallenen Gegenstand gestoßen. "Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich hoch, dass es sich um einen Blindgänger handelt. Es ist jedenfalls keine Badewanne", zitierte der RBB Andreas Geißler vom Landesbetrieb Straßenwesen.
Tagelang versuchten Experten, die angebliche Bombe zu sprengen. Die Lausitzer Rundschau richtete einen Liveticker ein, Geißlers Kollege und Bauüberwacher Thomas Mattuschka unkte: "Wir müssen damit rechnen, dass die Autobahn nach einer solchen Sprengung nicht nach einer Woche repariert ist." Nun hat sich die Bombe, die sicher keine Badewanne war, als schlichtes Metallrohr entpuppt. Das riesige Loch in der Autobahn muss jetzt wieder geschlossen werden. Die Fahrbahn Richtung Breslau bleibt bis spätestens Montagabend gesperrt.
Amazon präsentiert neue Kindle-Generation
Acht Jahre nach der Premiere seines ersten E-Book-Readers Kindle hat Amazon eine neue Geräte-Generation vorgestellt.
Das Gehäuse des Lesegeräts "Kindle Oasis" ist auf der einen Seite extrem dünn, auf der anderen Seite deutlich dicker, so dass beim Halten der Schwerpunkt zur Handfläche verlagert wird.
Amazon gibt eine Lesezeit von über zwei Wochen an. Mit einer speziellen Hülle, die über einen zusätzlichen Akku verfügt, kann die Lesezeit auf zwei Monate verlängert werden.
Die neue Kindle-Generation ist deutlich teurer als die aktuelle Modellpalette: In Deutschland wird das Gerät 290 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) kosten.
Amazon führt weltweit den Markt der E-Books nach Analysten-Schätzungen deutlich an. Das Unternehmen teilt aber keine Absatz- oder Umsatzzahlen mit.
Hier lesen Sie mehr über das neue Lesegerät: "Kindle Oasis ist ein Luxus-Reader"
Nachrichten kompakt
EU-Parlament für Weiterverwendung von Glyphosat
Das Europaparlament ist für die Verwendung des Pestizids Glyphosat in der Landwirtschaft - aber gegen die Absicht der EU-Kommission, es für weitere 15 Jahre zuzulassen.
Die Abgeordneten plädierten für eine Verlängerung der Zulassung um lediglich sieben Jahre und forderten mehr Informationen über mögliche gesundheitsschädliche Wirkungen.
Hunderte Pflanzenschutzmittel enthielten Glyphosat und seien in Europa zugelassen, so das EU-Parlament.
Die EU-Behörde für Lebensmittelsicherheit hatte in einem Gutachten grünes Licht für die Verlängerung der Zulassung gegeben. Die Weltgesundheitsorganisation WHO stuft Glyphosat hingegen als "wahrscheinlich krebserregend" ein.
Der Beschluss des EU-Parlaments ist rechtlich nicht verbindlich, weil die Entscheidung von Experten eines ständigen Ausschusses für Pflanzen, Tiere, Lebensmittel und Futtermittel getroffen wird. Falls es in diesem Gremium keine absolute Mehrheit gibt, entscheidet die EU-Kommission.
Tausende Flüchtlinge haben Deutschland verlassen
Menschen flüchten zwar nach Deutschland, aber sie gehen auch wieder - manche freiwillig, manche nicht.
Seit Jahresanfang haben über 14.000 Flüchtlinge Deutschland mit Unterstützung durch Rückkehrhilfen freiwillig wieder verlassen.
Zudem seien im Januar und Februar knapp 4500 Ausreisepflichtige abgeschoben und zurückgeführt worden, teilte Regierungssprecher Steffen Seibert mit
Die Abschiebungen verdoppelten sich demnach im Vergleich zu den ersten beiden Monaten des Vorjahres.
Bei der Rückführung müsse man "insgesamt noch erfolgreicher werden", sagte Seibert. Im Gesamtjahr 2015 waren es 37.200 freiwillige Rückkehrer, die Deutschland verlassen hatten.
Rundfunkbeitrag könnte steigen
Für das ZDF könnte die Causa Böhmermann teuer werden. Muss deshalb bald der Rundfunkbeitrag erhöht werden? Zugegeben, eine etwas steile These, aber auch ohne den Moderator könnte der Beitrag in fünf Jahren in die Höhe schnellen, meinen Experten. Dies glaubt zumindest der Vorsitzende der Kommission KEF, Heinz Fischer-Heidlberger. Bei einem angenommenen Mehraufwand von 1,5 Prozent könne der Beitrag ab 2021 von derzeit 17,50 Euro auf 19,10 Euro im Monat steigen, sagt er. Selbst wenn der Beitrag, wie vorgeschlagen, ab 2017 auf 17,20 Euro gesenkt wird, nützt dies langfristig nichts. Der Grund: Die Rücklage aus Mehreinnahmen von derzeit 1,6 Milliarden Euro steht dem Experten zufolge nur für die Zeit von 2017 bis 2020 zur Verfügung.
Mehr zum Rundfunkbeitrag lesen Sie hier: "Rundfunkbeitrag wird wohl langfristig steigen"
Noch mehr mögliche Opfer von Niels H.?
Der Fall ist ungeheuerlich: Als Pfleger soll Niels H. für den Tod vieler Patienten verantwortlich gewesen sein. Wegen fünf Taten sitzt der Ex-Pfleger bereits lebenslang in Haft. Die Zahl der weiteren möglichen Mordopfer liegt aber vermutlich weit höher, inzwischen gehen die Ermittler von 24 Todesfällen aus. Nach der Exhumierung weiterer toter Patienten konnten sie nun auch bei diesen Rückstände eines Herzmedikaments nachweisen. Das Mittel hatte Niels H. Schwerkranken auf der Intensivstation des Klinikums in Delmenhorst gespritzt und dadurch zum Teil tödliche Komplikationen ausgelöst.
#mimimimimi
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan muss sich wohl oder übel an Spott gewöhnen. Und wenn der nicht mehr in der Türkei stattfinden darf, dann doch zumindest in Deutschland. In Sichtweite der Botschaft in Berlin hängt inzwischen ein Plakat. Der Inhalt ist zwar zugegebenermaßen etwas kryptisch, aber auch mit geringen Deutschkenntnissen irgendwie verständlich: #mimimimimi mimimimimi mimimimimi." Und weiter: "#freeboehmi #Satiredarfalles #HumorloseKackbratze".
Hier der Link für Mobilnutzer, und hier lesen Sie mehr zum Plakat.
Polizei nimmt mutmaßlich IS-Unterstützer fest
Wollten sich die Männer die Terrororganisation IS anschließen? In der Stadt Ulm und im angrenzenden Alb-Donau-Kreis nimmt die Polizei drei mutmaßliche IS-Unterstützer fest. Offenbar wollten die Männer im Alter von 20 bis 25 Jahren zum IS nach Syrien ausreisen. Zudem wirft die Staatsanwaltschaft ihnen Terrorismusfinanzierung vor. Im Südwesten gibt es nach Angaben des Landeskriminalamts (LKA) etwa 130 polizeibekannte Islamisten. Dem LKA und dem Verfassungsschutz liegen Hinweise zu rund 50 Personen vor, die nach Syrien oder in den Irak ausgereist sind, um dort zu kämpfen oder anderweitig aktiv zu werden.
Mazedonische Polizei setzt Tränengas ein
Das sind die Bilder, die Europa nicht haben wollte: Die mazedonische Polizei setzt an der Grenze zu Griechenland erneut Tränengas gegen Flüchtlinge eingesetzt. Wie n-tv Reporter Stephan Richter berichtet, versuchen derzeit Hunderte Flüchtlinge, den Stacheldraht vom Zaun zu reißen. Mindestens 30 Tränengasgranaten wurden abgefeuert. Die Menschen protestieren auf griechischer Seite dagegen, dass sie ein Stacheldrahtzaun am Weiterkommen hindert.
Hier lesen Sie mehr zur Auseinandersetzung an der griechisch-mazedonischen Grenze.
Schlagzeilen zur Mittagspause
Betrunkener tschechischer Polizist rammt Dutzende Autos
Ein tschechischer Polizeibeamter hat ein Problem mit der Justiz: Mit seinem privaten Geländewagen rammte er in Prag 51 geparkte Autos - und floh anschließend in seinem stark zerbeulten Fahrzeug. Erst eine Streife die Amokfahrt des Kollegen stoppen. Später stellen Ärzte bei ihm fest: Der Mann hat mehr als ein Promille Blutalkohol.
Auch die Mullahs ertrugen Satire nicht
Nur kurz zur Erinnerung: Die Böhmermann-Affäre schlägt zwar hohe Wogen, doch ist es nicht die erste Fernsehsendung, die zu außenpolitischen Verwicklungen führt. Schon 1987 gab es einen größeren Eklat - ausgerechnet ausgelöst von Deutschlands bekanntestem Holländer, Rudi Carell. In einer Bildmontage zeigt er in seiner Sendung "Rudis Tagesshow", wie der iranische Revolutionsführer Ajatollah Khomeini mit Dessous beworfen wird. "Ajatollah Khomeini wird von der Bevölkerung gefeiert und mit Geschenken überhäuft", hieß es dazu.
Der Iran regierte mit Empörung und wies zwei deutsche Diplomaten aus. Der iranische Botschafter verlangte eine förmliche Entschuldigung und verkündete, die Gefühle "des iranischen Volkes" und von Muslimen in aller Welt seien verletzt. Personenschützer mussten daraufhin Rudi Carell schützen. Die Bundesregierung selbst reagierte gelassen: Sie äußerte lediglich ihr Bedauern für eine Fernsehsendung, für die sie nicht verantwortlich sei.
Trump lässt sich als Super-Vater feiern
Im Rennen um die US-Präsidentschaftskandidatur setzt Donald Trump jetzt auf Wahlkampfhilfe von der eigenen Familie. Der umstrittene Milliardär zeigt sich im Fernsehsender CNN gemeinsam mit seiner Frau und den erwachsenen Kindern. Und natürlich sind diese völlig hin und weg von ihrem Vater.
SPD-Vize: Regierung soll in Böhmermann-Affäre hart bleiben
In der Affäre Böhmermann ist kein Ende in Sicht. Nun äußert sich auch SPD-Parteivize Thorsten Schäfer-Gümbel und rät der Bundesregierung, die türkische Forderung nach einer Strafverfolgung von Jan Böhmermann abzuschmettern. "Das Verhalten der türkischen Regierung wirkt inzwischen selbst wie eine Satire. Wir sollten den unsinnigen Anschuldigungen nicht folgen", sagte Schäfer-Gümbel. Presse- und Kunstfreiheit seien keine Frage des Geschmacks, sondern ein unveräußerliches Grundrecht. "Satire ist ein Teil der politischen Kultur unseres Landes und ein Teil des politischen Lebens in offenen Gesellschaften. Das gilt es zu verteidigen."
Hunderte Migranten verlassen wilde Lager in Griechenland
In Griechenland verlassen immer mehr Flüchtlinge die wilden Lager von Idomeni an der mazedonischen Grenze und im Hafen von Piräus. Die Lage bleibt aber angespannt. Allein am Dienstag seien mehr als 1000 Flüchtlinge und andere Migranten aus Piräus weggegangen, berichtet das Staatsfernsehen ERT. Im Lager befänden sich noch etwa 3800 Menschen. Die Zahl der Flüchtlinge, die aus der Türkei nach Griechenland kommen, bleibt im Vergleich zu den vergangenen Monaten niedrig: Innerhalb von 24 Stunden hätten nur 101 Migranten vom türkischen Festland auf griechische Ägäis-Inseln übergesetzt, teilt heute der Stab für die Flüchtlingskrise in Athen mit.
Französische Soldaten in Mali getötet
Mehr als 200 Bundeswehr-Soldaten sind in Mali, und es sollen noch deutlich mehr werden. Doch die Gegend ist alles andere als ruhig. Bei der Detonation einer Mine sterben in dem Land drei französische Soldaten. Sie waren nahe der Stadt Tessalit mit ihrem gepanzerten Fahrzeug auf eine Mine gefahren. Im Kampf gegen islamistische Gruppen sind in Burkina Faso, Mali, Mauretanien, im Niger und im Tschad 3500 französische Soldaten im Einsatz.
Böhmermann-Interview nur ein Witz?
War das alles nur ein weiterer Witz? Die Affäre Böhmermann nimmt immer skurrilere Züge an. Auf dem verifizierten Facebook-Account des "Bild"-Zeitung-Herausgebers Kai Diekmann, den dieser getwittert und die "Bild"-Zeitung retweetet hat, steht ein angebliches Interview mit Jan Böhmermann. In diesem wird der Satiriker mit den Worten zitiert: "Ich bereue nichts." Zugleich beklagt er sich angeblich über einen fehlenden Rückhalt bei seinen Auftraggebern. Doch nun scheint es so, als sei alles nur ein großer Spaß. Humor à la Kai Diekmann?
Die "Bild"-Zeitung äußert sich auf Anfrage von n-tv.de nur kryptisch zu der ganzen Geschichte und will sie weder bestätigen noch dementieren. "Wir wollen die Spannungskurve noch ein wenig aufrechterhalten", so ein Sprecher. Mehr zu der Satire nach der Satire lesen Sie hier.
Dicke Luft in China
Wieder einmal liegt Peking unter einer dichten Smogglocke. Die Schadstoffbelastung ist ein Dutzend Mal höher, als der Maximalwert der WHO zulässt. Den Bewohnern der Stadt drohen ernsthafte Erkrankungen der Atemwege bis hin zu Herzstörungen. Die US-Botschaft in der chinesischen Hauptstadt warnt vor einer "gefährlich" hohen Schadstoffbelastung. Mehr dazu gleich auf unserer Seite.
Die Wippe kippt
Es ist wieder mal eine Berliner Geschichte. Eine Megawippe sollte künftig die Hauptstadt schmücken - als Symbol der Einheit. Der einzige Haken an der Angelegenheit: Das Denkmal hätte in Berlin, genauer gesagt vor dem Schloss, (das sich auch noch im Bau befindet), errichtet werden sollen. Doch spätestens seit der BER-Jahrhundertbaustelle weiß alle Welt: Berliner Bauten werden teuer. Sehr teuer. Dies schwant nun auch dem Berliner Senat, der heute aller Voraussicht nach die Wippe kippen wird. "Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende", so der Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Swen Schulz. Die Befürchtung: Das Denkmal sei "finanziell nicht kontrollierbar".
Die Sorge ist wohl nicht ganz von der Hand zu weisen: Die 50 Meter lange begehbare Schale sollte ursprünglich 10 Millionen Euro Kosten, dann war von 15 Millionen Euro die Rede - und schließlich wurden weitere Kostensteigerungen angekündigt. Halt eine Berliner Geschichte.
Die Schlagzeilen am Morgen
Polizei sucht maskierten Mann
Noch hält sich die Polizei bedeckt, doch so viel ist klar: Der Betreiber eines Stuttgarter Kampfsportclubs wurde in der Nacht erschossen. Zeugen berichten von einem maskierten Mann, den sie am Tatort in Bietigheim-Bissingen sahen. Der Mann flüchtete, die Polizei sucht nun mit rund 100 Beamten und einem Hubschrauber nach dem Schützen. Doch bislang fehlt von ihm jede Spur. Mehr dazu finden Sie hier.
Braucht Deutschland eine neue Rentenreform?
Wie schwierig ist die Lage für deutsche Rentner? SPD-Chef Sigmar Gabriel will eine Absenkung des Rentenniveaus verhindern - doch der frühere Vorsitzende des Sozialbeirats der Bundesregierung, Franz Ruland, warnt eindringlich vor derartigen Plänen. "Wir brauchen keine neue große Rentenreform", sagte er der "Bild"-Zeitung. Dies sei "teure Klientelpolitik auf Kosten der künftigen Beitragszahler". Diese habe die Große Koalition schon mit der Rente mit 63 und der Mütterrente betrieben.
Mit seinem Vorstoß stellte Vizekanzler Gabriel die Entscheidung der früheren rot-grünen Koalition infrage, das Rentenniveau bis 2030 auf 43 Prozent sinken zu lassen. Nach Recherchen des WDR droht fast jedem zweitem Bundesbürger Altersarmut. Was meinen Sie, hat Gabriel recht?
Claude-Oliver Rudolph moderiert für Russen-Sender
Er ist Deutschlands Filmbösewicht Nummer eins: der Mann mit den drei Vornamen, Claude-Oliver Rudolph. Der Schauspieler, der unter anderem auch im "Boot" mitspielte, hat nun einen weiteren Job in der Kulturbranche. Laut "Bild"-Zeitung wird er "kulturpolitischer Ressortleiter" beim Fernsehsender "RT Deutschland", dem einstigen "Russia Today". Der Hauptsitz des Senders befindet sich in Moskau.
Wie es dazu kam, erklärt Rudolph so: "Der Senderchef hat geschaut, wer in Deutschland kein angepasstes Arschloch ist. Da fiel die Wahl auf mich." Dann ist ja alles klar. Mehr dazu gleich auch auf unserer Seite.
Georgia richtet Schwarzen hin
Vor zehn Jahren tötete ein Schwarzer in den USA einen 19-Jährige. Er wurde zum Tode verurteilt. Jahre später erklärt einer der weißen Geschworenen, dass er sich für die Todesstrafe aussprach, weil es "das ist, was der Nigger verdient". Alle Einwände der Anwälte und Appelle von Menschenrechtsorganisationen helfen nichts. Das Gnadengesuch wird abgelehnt, es gibt keinen Aufschub der Hinrichtung. Kenneth Fults, der über den Intelligenzquotienten eines Kindes verfügen soll, wird im US-Bundesstaat Georgia mit einer Giftinjektion getötet.
Mehr zu dem Fall lesen Sie hier.
Das wird heute wichtig
Diese Themen bewegen heute die Politik im In- und Ausland:
Böhmermanns Schmähverse und ihre Folgen wirbeln noch immer die deutsche Politik auf. Warum das Spottgedicht keine Satire ist, können Sie in einigen Stunden bei n-tv.de nachlesen. Ein Medien-Fachanwalt erklärt die verwickelte Angelegenheit.
Ist Schwarz-Rot handlungsfähig? Der Koalitionsausschuss von Union und SPD tagt am Abend, es dürfte - wie so oft - vermutlich nicht richtig harmonisch werden.
Auch im Bundestag könnte es hitzig zugehen. Es gibt eine Aktuelle Stunde zu den "Panama Papers", die seit mehr als einer Woche weltweit für Unruhe sorgen.
Wie EU-reif ist die Türkei unter Erdogan? EU-Ratspräsident Tusk und Kommissionspräsident Juncker äußern sich heute über den Fortschrittsbericht zu Beitrittsverhandlungen mit dem Land.
Der IWF legt seinen aktuellen Bericht zur globalen Finanzstabilität vor. Darin untersuchen die Experten, wie gut wir gegen eine neue Finanzkrise gewappnet sind.
Es wird wieder ein spannender Abend, zumindest für Fußballfans: Bayern kämpft im Viertelfinal-Rückspiel gegen Benfica Lissabon in der Champions League ums Weiterkommen. In Spanien treten ausgerechnet Atlético Madrid und der FC Barcelona gegeneinander an.
Vielleicht gelingt ja den Bayern, was Wolfsburg nicht geschafft hat: das Weiterkommen. Hier in der Redaktion herrscht noch immer Katerstimmung. Ihnen geht es hoffentlich besser, wir wünschen Ihnen einen guten Start in den Tag!
Das Wetter mit Björn Alexander
Tief "Ortrun" bei den Britischen Inseln sorgt bei uns nach wie vor für eine feuchte, aber auch milde Südwestströmung. Damit haben sich über Nacht zum Teil dichte Nebelfelder gebildet, die in der Früh stellenweise auch mal für Sichtweiten unter 100 Meter sorgen können.
Tagsüber löst sich der Nebel dann aber auf und besonders von NRW bis herüber in die Lausitz ist es freundlich und überwiegend trocken. Weiter nördlich sind die Wolken zahlreicher und bringen noch ein paar Schauer mit. Deutlich kräftiger können die Regengüsse von der Mitte südwärts ausfallen. Dort drohen zudem Blitz und Donner. Die Temperaturen erreichen an der See 10, in der Eifel 11, ansonsten aber häufig 14 bis 20 Grad. Wobei es heute mal im Osten die höheren Temperaturen geben wird.
Schlagzeilen aus der Nacht