Politik
Viele Befragte wenden sich von Kanzlerin Angela Merkel ab.
Viele Befragte wenden sich von Kanzlerin Angela Merkel ab.(Foto: dpa)

Stern-RTL-Wahltrend : Für die Union geht es weiter abwärts

Die Union muss in aktuellen Wählerumfragen herbe Verluste hinnehmen. So auch im Stern-RTL-Wahltrend: Seit Jahresbeginn geht es stetig bergab. Auch für Kanzlerin Merkel persönlich sprechen sich immer weniger Befragte aus.

Kanzlerin Angela Merkel und die Union verlieren im Stern-RTL-Wahltrend an Zustimmung. Wäre am Sonntag Bundestagswahl, würden sich laut der Forsa-Umfrage nur noch 36 Prozent für CDU/CSU entscheiden. Dies bedeutet einen Rückgang um einen Prozentpunkt.

 Für die SPD geht es wieder um einen Prozentpunkt aufwärts (auf 24 Prozent), ebenso für die Linkspartei (auf 10 Prozent). Die FDP bleibt dagegen bei 5 Prozent. Auch die Grünen verharren auf dem Wert der Vorwoche (10 Prozent). Die AfD, die in einer Insa-Umfrage für die "Bild"-Zeitung bei 13 Prozent rangiert, kann sich ebenfalls nicht verbessern. Die Forsa-Demoskopen sehen die Partei bei 10 Prozent.

Könnten die Befragten den Kanzler in direkter Wahl bestimmen, würden sich nur noch 43 Prozent für Merkel entscheiden - ein Rückgang um einen Punkt. Eklatant ist das Ergebnis nach Parteipräferenzen: Nur 53 Prozent der CSU-Anhänger sprechen sich für Merkel aus, bei den Anhängern der CDU sind es immerhin noch 86 Prozent.

Auffällig ist bei den Umfrageergebnissen eine zunehmende Verdrossenheit. 62 Prozent der Befragten stimmen der Aussage zu, dass keine Partei die Probleme des Landes am besten zu lösen wisse. Zum Vergleich: In der letzten Dezemberwoche waren dies nur 52 Prozent. Entsprechend hat das Vertrauen in die Problemlösungskompetenz der Regierungsparteien, vor allem der Union, abgenommen.

Quelle: n-tv.de

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