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Trump ist kein Freund von Flüchtlingen.
Trump ist kein Freund von Flüchtlingen.(Foto: AP)

"Es wird Aufstände geben": Trump nennt Merkels Politik "irrsinnig"

Der Präsidentschaftsbewerber Trump zeigt sich enttäuscht von Kanzlerin Merkel. Er habe sie immer für eine große politische Führungsfigur gehalten, sagt er. Doch für ihre derzeitige Politik findet er drastische Worte.

Der republikanische US-Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat die Flüchtlingspolitik von Bundeskanzlerin Angela Merkel als "irrsinnig" bezeichnet. "In Deutschland wird es Aufstände geben", sagte Trump in der Sendung "Face the Nation" des Senders CBS voraus.

Er habe Merkel immer für eine große politische Führungsfigur gehalten. Was sie aber nun gemacht habe, sei "irrsinnig". Trumps Kommentare richteten sich gegen die mehrfach von Merkel getroffene Aussage, Deutschland könne mit der großen Anzahl von Flüchtlingen fertigwerden.

Trump vertritt im US-Wahlkampf die Ansicht, die Aufnahme von Flüchtlingen solle begrenzt werden. Er bezeichnete die eintreffenden Flüchtlinge als ein "trojanisches Pferd" und warnte, es könne sich um Kämpfer der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) handeln. Für die Flüchtlinge aus Syrien will Trump eine Flugverbotszone in Nordsyrien einrichten, damit sie "dahin zurückgehen, wo sie herkommen".

Anfang Oktober hatte Trump schon in einem Interview angekündigt, im Fall seiner Wahl zum Präsidenten alle syrischen Flüchtlinge in das Bürgerkriegsland zurückzuschicken. "Wenn ich gewinne, werden diese 200.000 Leute zurückgehen", sagte Trump im Fernsehsender CNN. Seit dem Beginn des Bürgerkriegs in Syrien vor mehr als vier Jahren haben die USA allerdings bislang nur rund 1500 Syrer aufgenommen.

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Quelle: n-tv.de

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