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Kommentare
Wird Guttenberg die ganze Affäre aussitzen können? Die Zweifel wachsen.

Wird Guttenberg die ganze Affäre aussitzen können? Die Zweifel wachsen.
(Foto: dpa)

Mittwoch, 23. Februar 2011

Kommentar: Vorbild Guttenberg

ein Kommentar von Hubertus Volmer

Er glaube, dass er ein Vorbild sein könne, "auch, was das Erkennen und Eingestehen von Fehlern anbelangt", sagt der Verteidigungsminister. Da hat er recht: Guttenberg hat neue Standards gesetzt. Die Latte für einen Minister-Rücktritt hängt ab sofort sehr viel höher.

War das Durchhaltevermögen oder Dreistigkeit? In einer Antwort auf Grünen-Fraktionschef Jürgen Trittin sagte Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg im Bundestag, er halte weiterhin an dem Teil seiner Erklärung vom vergangenen Freitag fest, in der er sagte, der Vorwurf, seine Dissertation sei ein Plagiat, sei "abstrus". Ein Plagiat setze nämlich voraus, "dass man bewusst und vorsätzlich getäuscht haben sollte". Er habe jedoch weder bewusst noch vorsätzlich getäuscht, sondern gravierende Fehler gemacht. "Und diese Unterscheidung ist eine, die man auch anlegen sollte, wenn man Urteile über andere bildet, weil es ein Urteil ist, das natürlich eine strafrechtliche Relevanz in sich tragen könnte. Und da muss man aufpassen, dass man nicht in den Bereich kommt, dass man in die üble Nachrede oder ähnliches abdriftet, und das wollen Sie ja sicher auch nicht."

Es passiert nicht häufig, dass ein Politiker, dem auf der Basis einer gewissen Plausibilität Fehlverhalten vorgeworfen wird, mit einer Anzeige wegen übler Nachrede droht. Doch Angriff ist die beste Verteidigung, wird sich der Minister gedacht haben. Die Union hilft ihm dabei. Gegen Guttenberg laufe eine "Kampagne", lautet die Sprachregelung von CDU und CSU. Das entspricht nicht ganz der Wahrheit. Eine Kampagne ist das, was Guttenberg und die Union zur Rettung des Ministers aufführen.

Dazu gehört das Eingeständnis von Fehlern bei gleichzeitigem Bestreiten des Vorsatzes, dazu gehört die Trennung zwischen Mensch und Minister, dazu gehört sogar die Selbststilisierung noch in der Defensive: Er glaube, dass er ein Vorbild sein könne, "auch, was das Erkennen und Eingestehen von Fehlern anbelangt", so Guttenberg.

Guttenberg steckt in einer Zwickmühle

Zugegeben, er steckt in einer Zwickmühle. Gibt er zu, dass seine Arbeit in weiten Teilen ein Plagiat ist, muss er zurücktreten, denn dann hat er bewusst betrogen. Bestreitet er es, setzt er sich dem Verdacht aus, die Öffentlichkeit zu belügen - jene Öffentlichkeit, die all das bislang mehrheitlich schulterzuckend zur Kenntnis nimmt. Guttenberg profitiert von einem Ressentiment, das er selbst nicht selten bemüht hat: Politiker sind doch ohnehin nicht ehrlich. In der Sprachregelung der Union: "Keiner ist fehlerfrei, auch in der Politik nicht."

 
Umfrage Plagiatsaffäre: Soll Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sein Amt aufgeben?

Soll Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg sein Amt aufgeben?

Alle Umfragen Ergebnis

Guttenberg hat sich für das Aussitzen entschieden. Seine alte Universität hilft ihm dabei. Sie entzieht ihm zwar den Doktortitel, weil er wissenschaftliche Standards "objektiv nicht eingehalten" habe. Es sei auch "kein bloßer Bagatellfall". Ob Guttenberg jedoch bewusst getäuscht hat, lässt man in Bayreuth lieber offen.

CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt polterte im Bundestag, die Debatte werde eine Randnotiz in der Geschichte des Hohen Hauses bleiben. Er hat Unrecht. Die Fragestunde und die Aktuelle Stunde markieren einen Wendepunkt. Ob Guttenberg am Mittwoch im Bundestag Durchhaltevermögen oder Dreistigkeit demonstriert hat, ist keine Frage des politischen Geschmacks. Guttenberg hat neue Standards gesetzt. Die Latte für einen Minister-Rücktritt hängt ab sofort deutlich höher.

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Kommentare
HP schreibt:
24.02.2011 07:53

Also ich habe gestern die Bundestagsdebatte vefolgt und bin shcockiert von der Arroganz Guttenbergs. Verständnis für Fehler? Ich bin gespannt, wie die CDU und CSU die nächsten Fehler von Rot oderGrün kommentieren.


Michael u. Magdalena schreibt:
24.02.2011 08:06

Kratzer im Lack das ich nicht lache,das ist ein Totalschaden.Dieser Mann hat sich mit aller Arroganz präsentiert und das betrügen Salonfähig gemacht. Armes Deutschland das sind die neuen Werte die unseren Kindern vermittelt werden sollen.Der normale Bürger muss für ein paar Cent seien Hut nehmen und der Geldadel bleibt im Amt.Frechheit und die zahlen zur beliebtheit diese betrügers sind eindeutig geschönt.Treten Sie zurück Mr.Unsympathisch !!!!!!!!!!!!!!!!!


G. Wagner schreibt:
24.02.2011 08:13

Die Alternativen stimmen nicht. Es gibt nicht nur die Wahl zwischen Plagiatsbetrug und Lüge. Es gibt auch den ganz menschlichen Weg: Er hat schlichtweg Fehler gemacht und schlecht gearbeitet. Jeder, der auch nur schon mal eine Diplomarbeit geschrieben hat, weiß, dass man dazu Wochen udn Monate nichts anderes macht, als Lesen, Schreiben, Zitate und Fußnoten zu zitieren. Dass man dann erst recht bei einer Nebenher-Dissertation den Überblick verlieren kann, zeugt zwar von schlechter Arbeit, ist aber auch nachvollziehbar. Mal ganz davon abgesehen, dass zu einer Promotion nicht nur die Dissertation, sondern auch das Rigorosum die mündliche Prüfung gehört - und da muss der Kandidat zeigen, was er kann. Ich kenne keinen Politiker, der in solcher Offenheit seine Fehler und sein schlampiges wissenschaftliches Arbeiten zugegeben hat und sich sogar im Bundestag den Fragen der Opposition gestellt hat. Das zeugt auch von innerer Größe und sollte mal unser reflexartiges Rücktrittsgeplärre hinterfragen, bei dem wir schon lange nicht mehr hinterfragen, wer eigentlich was wann und wie getan hat. Wer selber ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein.


Gottfried schreibt:
24.02.2011 08:14

Was mich am meisten verwundert und sogar ängstigt ist, dass die Mehrheit unseres Volkes so eine Ungeheuerlichkeit akzeptiert und die Popularität dieses Lügenbarons noch steigt. Hat da jemand flächendeckend Drogen verteilt? Dieses Phänomen, dass Menschen immer wieder auf solche Schauspieler heienfallen siehe Wiederwahl Busch usw. ist schon seltsam. Irgendwie mutet das wie eine leichte kollektive Schizophrenie an.


Klapauzius schreibt:
24.02.2011 08:21

Ein Ehrenmann würde zurücktreten und vor allem zu den Ansprüchen stehen, die er selbst vermeintlich vorgegeben hatte. Der Opposition wird allerdings so mehr nützen, weil er weiterhin nur noch die Rolle des Pausenclowns ausfüllt. Ein gefundenes Fressen für jeden Kabarettisten ...


Sykes schreibt:
24.02.2011 08:27

Ich finde den Gedanke erschreckend, dass man so leicht summa cum laude an einer Uni bekommt. Der Doktorvater scheint Herrn Guttenberg ja sehr gemocht zu haben, dass Ihm beim Prüfen die mangelhafte wissenschaftliche Sorgfalt entgangen ist.


Heiner21 schreibt:
24.02.2011 08:39

Was ist das für ein Volk, diese Deutschen? Sie glauben am Montag immer noch das, was sie am Freitag geglaubt haben. Egal, was am Samstag und Sonntag passiert ist. Wir verdienen diesen Minister!


Leo schreibt:
24.02.2011 08:41

Ich kann diesen gesammten Aufschrei überhaupt nicht nachvollziehen. Weder von der Opposition, noch von den Bürgern. Gut, er hat einen Fehler gemacht. Er hat diesen eingeräumt und steht dazu. Aus beruflichen Gründen konnte ich die Debatte gestern nur teilweise verfolgen, aber das was ich gesehen habe hat mich nicht gefreut. Das verhalten so mancher Oppositionellen, welche den Rednern von CDU/CSU reingequatscht haben und lautstark gelacht und gestört haben. Wie im Kindergarten. Ich bin kein CDU Anhänger, aber liebe Freunde der Opposition, wer sich so im Bundestag benimmt der kriegt von mir keine Stimme. An dieser Stelle erlaube ich mir das gute alte Sprichwort von G.Wagner weiterzuverwenden. Wer frei von Schuld ist, der Werfe den ersten Stein. Und jedes Kind weiss, gerade Politiker egal welcher Partei, haben Dreck am Stecken. Der eine mehr der andere weniger, der eine offensichtlich der andere im verborgenen. Lasst Gutenberg eine Chance, vergessen werden wie die Geschichte Doktorarbeit sicher nicht und sollten es erstmal dabei beruhen lassen dass er keinen Dr. mehr führt.


Klaus schreibt:
24.02.2011 08:41

Guttenberg - ein einziger Fake, nichts ist an ihm wahr, selbst sein eigener Lebenslauf. Er ist der Mann für die Dummen dieser Republik, vielleicht sollte man das allgemeine Wahlrecht abschaffen.


T.Hunke schreibt:
24.02.2011 08:42

Seine Beliebtheit steigt beim Volk, trotzdem er lügt und biegt, das sich die Balken biegen. Richtig, er scheint seinen Job recht gut zu machen. Aber warum erstrahlt er derzeit so hell? Wer puscht die Marke zu Gutenberg so extrem? Warum mimt er den perfekten Verteidigungsminister? Mimen deshalb, weil immer wenn er Probleme hat, andere Schuld sind und gehen müssen. Er ist immer über jeden Zweifel erhaben, beim Volk. Traurig, wo unser Bildungssystem, unterstützt von den Medien, hingeführt hat. Stellt die richtigen Fragen und sucht die Wahrheit hinter der, die uns Medien und Politik verkaufen wollen.


Mama schreibt:
24.02.2011 08:43

Sehr geehrter Herr zu Guttenberg, mein Sohn fragte mich gestern, warum große Leute in der Schule abschreiben und mogeln dürfen, ohne dafür bestraft zu werden! Wie soll ich von nun an meinen Kindern wahre Werte, wie z.B.Ehrlichkeit vermittel....???? Oder werden diese Werte, wie Wehrpflicht einfach abgeschafft...???


Hannes schreibt:
24.02.2011 08:43

Er hat akademische Eitelkeiten verletzt. Na und? Damit hat er nur einer Möchtegern-Elite auf die Zehen getreten, ansonsten aber niemandem weh getan. Die großen Lügner, an deren Lügen und Waffengeschäfte Blut klebt, auch das deutscher Soldaten, sitzen im Bundestag und spielen Ankläger. Daß Guttenberg deren Vorwürfe nicht ernst nimmt, ist leicht nachvollziehbar. Überhaupt ist es lächerlich, wenn Politiker andere Politiker der Lüge und des Betruges bezichtigen. Es erinnert an die Geschichte vom betrogenen Betrüger.Das politische Tagesgeschäft ist nun mal Lug und Wahlbe-Trug.


Holger schreibt:
24.02.2011 08:45

Der eigentliche Skandal ist doch der tatsächiche Zustand der CDU/CSU. Man muss sich schon die Frage stellen, ob beide Pareien nicht über genügend Ehrenmänner/-frauen verfügen, um das Amt eines Bundesministers zu besetzen? Zur Not könnte man ja auch einen Parteilosen nehmen. Übrigens: Wie soll in Zukunft die Wirtschaftsnation Deutschland argumentiern um z.B. einem chinesischem Geschäftsmann den Stellenwert geistigen Eigentums darzulegen?


Willi Hidding schreibt:
24.02.2011 08:50

Von der Mehrheit der Nochfreunde unseres Lügenbarons ist zu hören, dass das eine seine Fähigkeit als Minister mit dem anderen seine Unfähigkeit zur Doktorarbeit nichts zu tun habe. Ach so, kann ich da nur sagen. Dann soll doch auch der Berlusconi weiter seine Minderjährigen vögeln, denn das hat ja auch mit seinem Job nichts zu tun. Hallo - bin ich noch im richtigen Film????????


Daniel schreibt:
24.02.2011 08:51

Also wenn ein Politiker wegen des Lügens zurücktreten soll, warum ist das nicht der komplette Bundestag leer?


Steuerzahler schreibt:
24.02.2011 08:52

Ich habe in der gestrigen aktuellen Stunde einigen Rednern zugehört, ich war fassungslos über deren Wortwahl. Nur wenige argumentierten sachlich, aber viele wollten mit ihren Reden Herrn zu Guttenberg nur beleidigen. Herr Tritn bezeichnete unseren Bundespräsidenten a. D. Horst Köhler einmal als verbale Deckskanone, er und einige seiner Oppositinskollegen präsentierten sich gestern im Vergleich zu Herrn Köhler als der verbale atomare Supergau. Anstatt die wirklichen Probleme Deutschlands zu lösen, beantragen sie eine aktuelle Stunde über Herrn zu Guttenberg um ihre Profilneurosen zu hegen und pflegen, und das in der Hoffnung in einem Superwahljahr zu Punkten. Wenn aktuelle Stunden wie gestern die Kernkompetenzen der Opposition darstellen, wäre es nur logisch wenn es in naher Zukunft aktuelle Stunden über: Stasivergangenheit, Stasi Sympathisanten, RAF Symphatisanten einiger Abgeordneter gibt. Wie gesagt, ich bin fassungslos.


Skeptiker schreibt:
24.02.2011 08:54

Ich bin doch ein wenig überrascht wieviele aufrechte Bürger unser Land besitzt: Da ist keiner, der noch nie geschummelt hat, keiner der mit Spickzettel über Jahre seinen Schulabschluss ermogelt hat, keiner der auch mal zum Banknachbarn geblinzelt hat, keiner der in seiner Steuererklärung auch mal was vergessen hat - alle sind wir aufrechte Bürger, oder? Nun hat der Freiherr sich mit dem gemeinen Volk gemein gemacht. Er hat eventuell auch mal bewußt gemogelt; ohne damit anderen geschadet zu haben, außer letztendlich sich selbst. Aber die Empörung ist riesig. Ja, hätte er wenigstens mal falsche Spesen abgerechnet, auf Kosten der Bürger, oder Freimeilen abkassiert, zu Lasten der Bürger, oder sonst irgendetwas getan, was uns Durchschnittsbürgern oft so leicht fällt, - ja das hätten wir ihm verziehen, trotz der gegelten Haare. Aber so? Wir erkennen trotz des Balken im eigenen Auge ganz genau diesen Splitter im freiherrlichen Augapfel und können ihm dies nicht verzeihen. Ahhh...was sind wir froh, dass wir nicht sind wie der da!


Thomas schreibt:
24.02.2011 09:01

Die Diskussion ist für mich typisch deutsch. Da gibt es einen Mann, der sich von der Masse abhebt. Nicht negativ, sonder positiv. Da kriegen wir Deutschen erst mal Angst. Wir wissen zwar nicht warum und weshalb, aber Angst zu haben ist wichtig. Ja, ich stimme zu, dass er einen Fehler gemacht hat. Dafür muss er gerade stehen, was er auch sicherlich machen wird. Die Angstmeute zerrt ihn jetzt durch den Dreck und macht politisch erst mal Wahlkampf daraus. Der volkswirtschaftliche Schaden, welcher durch diese Diskussion, auch international, generiert wird, kann sich jetzt schon sehen lassen. In Nordafrika werden Menschen umgebracht, und wir unterhalten uns lange uns ausgiebig über diesen Sachverhalt. Da passt doch was nicht. Diejenigen, die sich jetzt hieran festbeissen, werden langfristig verlieren. Mein Vorschlag wäre, dass jeder MdB direkt nach seiner Wahl seine Titel von einer unabhängigen Kommission zukünftig überprüfen lassen sollte, und zwar auf eigene Kosten, und hierüber muss dem Bundestagspräsidenten ein schriftliches Gutachten vorgelegt werden. Das sollte man auch für alle bestehenden Abgeordneten machen. Da kommen bestimmt sehr spannende Ergebnisse heraus, mit denen wir uns dann wieder beschäftigen können. Das wäre fair, und die Bevölkerung könnte sich ein ordentliches Bild über den Gesamtzustand der Bildung ihrer Abgeordneten machen, anstatt auf einem herum zu hacken. Ich finde, dass er seine Arbeit sehr gut macht, und würde es bedauern, wenn er sich aus der Politik zurückzieht, um das Feld Leuten zu überlassen, die weniger qualifiziert und zukunftsfähig sind. Ich kenne viele promovierte Menschen, die nicht mal einen Nagel in die Wand schlagen können. Um Minister zu sein, oder Ministerpräsident oder Kanzler zu werden, braucht man definitiv keine Promotion. Man muss einfach was von seiner Arbeit verstehen. Nur der Vollständigkeit halber. Diesen Text habe ich selbst geschrieben, werde ihn aber auch in anderen Foren und Blogs kopiert einsetzen.


Stefan schreibt:
24.02.2011 09:02

Watt ein Zufall: Von 1996 bis 2002 gehörte er dem Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG an, an der die Familie 26,5 Prozent der Stammaktien hielt.[20] Im Jahr 2000 beteiligte sich die Rhön-Klinikum AG an der Stiftung eines Lehrstuhls für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften bei der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth, an der Guttenberg später promovierte. Bis heute zahlt das Unternehmen jährlich mehr als 100.000 EUR an diese Stiftungsprofessur.[21] . Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg


Susi schreibt:
24.02.2011 09:04

Lieber G. Wagner! SIE scheinen noch keine Diplomarbeit geschrieben zu haben. Jeder, der sich schon mal mit wissenschaftlichem Arbeiten beschäftigt hat, und sei es nur für eine Seminararbeit, weiß, dass Fehler passieren können, weiß aber auch, dass sie nicht passieren dürfen. Sicher ist irren menschlich, eine, bei 400 Seiten auch zwei fehlerhafte Fußnoten, ja, das ist menschlich und passiert jedem mal. In diesem Ausmaß ist das Fehlverhalten aber kein Versehen mehr. Ich fühle mich verschaukelt von Herr zu Guttenberg, denn wer hier noch von Unachtsamkeit spricht, sollte vielleicht nochmal ganz von vorne anfangen. Mit lesen lernen beispielsweise. Für jeden, der gerade an einer wissenschaftlichen Arbeit sitzt und wirklich selber denkt und schreibt ist das Verbleiben von zu Guttenberg ein Schlag ins Gesicht.


Stefan Mäder schreibt:
24.02.2011 09:05

Lieber G.Wagner, wie blauäugig kann man eigentlich sein? Dazu gesellt sich die Frage, ob hier Normen für alle gelten oder nicht. In diesem Sinne als erstes: Bitte keine unsäglichen Bibelzitate mehr, denn wir leben hier nicht im Jahre 0 was immer das heissen mag, sondern in einem modernen Rechtsstaat oder nicht?. Jeder Student wird für eine Arbeit, in der in 72 Prozent ! der Zeilen Plagiate auszumachen sind, nicht nur mit dem Entzug des Titels abgestraft, er wird exmatrikuliert oder noch wegen schwerer Täuschung belangt. In diesem Land werden Menschen entlassen, weil sie Pfandgeldcoupons im Wert von 1,50 Euro mitgehen lassen oder festgenommen und verklagt, weil sie Waren im Wert von 10 Euro stehlen. Und dieser Ministerwitz, der im Gegensatz zu diesen Straftätern das heilige Banner des Anstands vor sich her trägt, soll jetzt nicht an den fürs dumme Volk gültigen Masstäben gemessen werden? Da können sie zweierlei lernen: Etwas darüber, was es in Wahrheit mit diesen Masstäben auf sich hat und für wen sie gelten und für wen nicht womit wir irgendwie auch wieder bei der Bibel wären und etwas über ihre eigene beschämende Obrigkeitshörigkeit, die danach schaut, wer etwas tut, anstatt was getan wurde. Es ist nicht relativ, wenn ein Minister nicht den Charakter hat, seine akademische Karriere auf etwas anderem als Betrug aufzubauen! Und Eliten haben auch nicht mehr Recht zu betrügen als die einfachen Menschen. Im übrigen habe ich mehrere Diplomarbeiten geschrieben und es ist eine Frage des Anspruchs an sich selbst, Punkt! Eine Dissertation kann auch nicht nebenher geschrieben werden und schon gar nicht vom wissenschaftlichen Dienst eines Ministers, der dann in der Öffentlichkeit so tut, als hätte er die Moral erfunden. Gehen Sie mal ein wenig mit sich ins Gericht, denn was sie anderen zubilligen, werden sie sicherlich auch für sich reklamieren. Wenn Guttenberg der Politiker ist, den Deutschland verdient, dann wäre es Zeit, das eigene moralische Dilemma und den eigenen Zynismus zu reflektieren. MfG ein zorniger Kommentareleser


heiner s. schreibt:
24.02.2011 09:07

herr zu guttenberg soll bleiben. wenn ich die scheinheilige empörung über herrn zu guttenbergs verhalten höre und sehe, wird mir schlecht. das kreuzverhör im bundestag niveaulos und schmierentheater. wer von denen die hier laut den rücktritt fordern hat eine saubere weste? offensichtlich fühlen sich einige wohl damit kräftig im schmutz zu wühlen. die beweggründe sind neid und mißgunst wegen der großen beliebtheit zu guttenbergs im volk und wegen seines staatsmännischen auftretens. viele die gestern mit schmutz auf zu guttenberg warfen sins von seiner haltung weit entfernt. wer von den ärgsten gegnern von zu gutteneberg hätte so eine befragung überhaupt durchgestanden. ihr armen wesen, ihr habt eure steinigung gehabt, jetzt geht nach hause und schaut in den spiegel.


Heike schreibt:
24.02.2011 09:07

Ich sehe die Sache so: Ein junger, beliebter Politiker ist im Vormarsch. Er wird schon als Nachfolger für die Kanzlerin gehandelt. Aber er ist von der falschen Partei. Also muss dringend etwas gefunden werden damit der Politiker verschwindet und keine Gefahr mehr für die nächste Wahl darstellt. Wenn man sucht findet man immer etwas! Die Politiker der anderen Parteien tun gerade so, als wäre die Politik ein ehrliches Geschäft. Wir werden doch immer und ständig belogen. Also was soll das jetzt. Wahrscheinlich ist meine erstgenannte Vermutung richtig. Um das klar zustellen - eigentlich war ich immer SPD-Wählerin. Aber im Moment finde ich die Reaktion dieser Partei und auch der Linken und der Grünen nicht gut. Alle meine Arbeitskollegen sehen das genau so.


guk aus khe schreibt:
24.02.2011 09:09

Man sollte mal nicht mit Steinen schmeißen wenn man im Glashaus sitzt und vor allem sollte sich keiner und speziell kein Politiker als Moralapostel aufspielen, das ist schon eine Lachnummer, denn ich kenne keinen der nicht auch Dreck am Stecken hat und sich z. B. mit Hilfe seines Amtes bereichert hat. Ich denke dan nur an Dienstfahrzeug, Spenden und alle anderen korrupten Machenschaften. So etwas nennt man auch Betrug und Diebstahl am Volk. Und was ist mit einem gewissen H. Fischer von den Grünen, der früher auf die Polizei losgegangen und nicht nur in Karlsruhe mit Steinen auf diese geworfen hat. So etwas nennt man Terrorist und so jemand wird bei uns Außenminister und bekommt eine Chance!? Unglaublich! Und warum? Weil er beliebt war und Wählerstimmen brachte. Also liebe Grünen und Roten immer den Ball flach halten.


Manuel Krüger schreibt:
24.02.2011 09:09

Wenn man seine HP kennt, und was er selber so an Werte vorgibt, müsste er alleine deswegen schon den Hut nehmen. Dann kommt da immer der Satz, aber er habe doch nun den Dr. von alleine zurückgegeben. Ja und? Den wäre er doch eh los geworden. Wenn sich ein Betrüger Geld erschleicht und damit einen Sportwagen kauft, und nach dem sein Betrug aufgeflogen ist hinstellt und sagt, nun ja, ich habe wohl ein paar Fehler gemacht, das Geld habe ich mir aber nie bewusst erschummelt, aber ich stehe zu meinen Fehlern und gebe darum auch den Sportwagen zurück. Na ganz toll. Ich sage es mal ganz deutlich, diese verlogene Doppelmoral finde ich zum Kotzen und das könnte ich stundenlang und im Kreis. Kassieren werden wegen dem „Verdacht“ einen Pfandbon geklaut zu haben. Arbeitnehmer werden vor Gericht geschleift, weil sie ihr Handy aufgeladen haben. Oder weil man eine Maultasche gegessen hat. Was sagt die Bundesarbeitsgerichtspräsidentin? Ingrid Schmidt: „Es gibt keine Bagatellen“ Ingrid Schmidt: Verhalten zeugt von fehlendem Anstand Es gibt keine Bagatellen, sagte Schmidt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Seit Jahrzehnten gelte die Rechtsprechung, wonach Diebstahl oder Unterschlagung auch geringwertiger Sachen ein Kündigungsgrund sei. Arbeitnehmer, die ihrem Arbeitgeber etwas entwenden, zeigten ein Verhalten, das mit fehlendem Anstand zu tun habe. Wie kommt man eigentlich dazu, ungefragt Maultaschen mitzunehmen? Oder eine Klo-Rolle, oder stapelweise Papier aus dem Büro?, so die BAG-Präsidentin. Quelle: http://www.t-online-business.de/arbeitsrecht-bei-kuendigungen-gibt-es-keine-bagatellen/id_21187296/index Ja der Anstand, wo ist der nur geblieben? Es ist eine Frechheit was Herr Guttenberg sich da erlaubt. Er habe sich entschuldig, und mehr geht ja nun auch nicht. Die sollen doch mal wieder nett zu ihm sein. Und er hat es auch eingesehen und den Titel zurückgeben. Der Titel wäre heute eh weg, denn hätte er nicht zurückgeben brauchen, und rechtlich geht das so eh auch nicht. Was soll daran denn ehrenhaft sein, das ein Dieb die Sachen die er sich mit geklautem Eigentum erschlichen hat von selber zurückgibt? nocheinPoet http://forum.alltopic.de/viewtopic.php?f=41&t=280&start=40#p5048


Thomas schreibt:
24.02.2011 09:10

So what?! Ist für Guttenberg halt dumm gelaufen. Viele andere haben Glück, dass niemand in ihrer Vergangenheit rumkramt und nach Leichen im Keller gezielt sucht. Die Opposition hatte eine realistische Chance, KTG kaltzustellen. Mit ihrem peinlichen und absurden Geschreie von Hochstaplerei und Plagiat sind sie aber übers Ziel hinausgeschossen. Will Trittin uns weismachen, dass die nationale Sicherheit in Gefahr ist? Mag sein, dass nun einige Wissenschaftler oder Urheber verletzt sind. Bleibt zu hoffen, dass diese auch immer sauber gearbeitet haben. Wäre ja sonst ein Skandal biblischen Ausmaßes.


Marga schreibt:
24.02.2011 09:10

Ich finde, dass Herr zu Guttenberg sich selbst keinen Gefallen mit seiner Handlungsweise getan hat, sehr bedauerlich. Er hat seine Glaubwürdigkeit und seine Beliebtheit bei der Bevölkerung aufs Spiel gesetzt.Wie es dazu kommen konnte, da habe ich keine Ahnung und viele Andere, die über ihn jetzt richten, sicherlich auch nicht. Für die Opposition ist das ein gefundenes Fressen. Wie schon gesagt wurde, wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein. Niemand ist unfehlbar. Wenn man einen Hund prügeln will, dann findet man auch einen Knüppel. Man sollte ihm eine Chance geben es besser zu machen und sich in seinem Job zu beweisen. Ein Minister, und gerade ein Verteidigungsminister, ist von vielen Menschen umgeben und abhängig, wenn man ihn zu Fall bringen will, dann schafft man das auch. Politik war schon immer ein schmutziges Geschäft.


Waldi schreibt:
24.02.2011 09:12

Dr...??? Merkel...Dr...??? Westerwelle...“Dr.“ Guttenberg... Wer hat eigentlich die Blender und Luftblasen gewählt...??? Wir...!!! also ruhig bleiben und Schnauze halten...!!! Grüße Waldi


AvatarDE schreibt:
24.02.2011 09:12

Ich bin nicht Deutsche und deswegen wahrscheinlich kann ich schwer verstehen, wie können die Deutsche so ein arroganten Lügner wie Guttenberg noch immer unterstützen. Ich weiß alle Politiker lügen praktisch permanent… aber mit Lügen ein akademischer Titel zu erlangen und dann sich so benehmen als ob das nix wäre… Wenn er bei eine Dissertation geschummelt hat nur um Dr. zu heißen, was macht er dann um Minister zu bleiben… Treue kann man hier glaube ich nicht erwarten. Und ich glaube auch, dass er sein internationales Image verloren hat. Wie kann er jetzt ernst mit den Verteidigungsministern von anderen Ländern überhaupt diskutieren und sich rechfertigen? Wer nimmt ihn jetzt noch ernst? Er ist jetzt weltweite Komikfigur – danke Internet…


HDF schreibt:
24.02.2011 09:13

Hallo, Hallo, schaut euch doch nur die Lachnummern in der SPD an. Ein kleines giftsprühendes NICHTS als Galionsfigur Engel Gabriel und sonst Lehrer, Lehrer, ach ja, noch mehr Lehrer, unsymphatisch und unqualifiziert, die ja ach so gerne mitregieren wollen. Und da hat dann der politische Gegner einen, dem kann weder einer von den Linken, noch von der Neinsagerpartei und auch nicht von der SPD das Wasser reichen. Und nur weil die Genossen in Hamburg jetzt wieder an die Macht gekommen sind, drehen sie gleich durch. Und auch dem Höhenflug der Neinsager ist wohl der Sprit ausgegangen.


Klaus schreibt:
24.02.2011 09:17

Ich kann mich nur G.Wagner anschließen. Hier soll nur ein beliebter Politiker zu fall gebracht werden denn er könnte den Machtansprüchen der anderen im Wege stehen. Die belügen und betrügen doch alle, man denke nur mal an die Wahlversprechen. Politiker sind Machthungrige Provilneurotiker die nur an ihre eigenen Interessen denken aber nicht an uns. Wer frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein.


Jonas72 schreibt:
24.02.2011 09:18

Habe ich richtig gelesen? Ein Politiker hat gelogen? Bin überrascht - sowas gibt es tatsächlich? Politiker lügen doch nie!? Verstehe die Welt nicht mehr - bin wirklich erschüttert dies zu erfahren. Herr Guttenberg hat das Ansehen der politischen Kaste schwer geschädigt - sind doch alles gute, fleissige und alle Ehren werte Menschen? Herr G. muss hart bestraft werden - nicht auszudenken - als nächstes halten sich Politiker nicht mehr an ihre Wahlversprechen oder was?


Rolch schreibt:
24.02.2011 09:18

Was ist mitseinem Examen??? Herr Guttenberg hat inzwischen seine Homepage geändert und den titel rausgenommen. Mit dem Titel ist auch sein Prädikatsexamen verschwunden. Warum? Gibt es da noch eine weitere dunkle Stelle? wie heißt es so schön im Volksmund: wer einmal lügt...


Dietmar D. schreibt:
24.02.2011 09:21

Ein Volk, das in großen Teilen für die Verbrechen es handelt sich um nichts Geringeres! seiner Politiker Verständnis aufbringt, die selbst die Bestrafung der Bürger für wesentlich geringere Vergehen fordern z. B. Entlassung bei Diebstahl wegen weniger Cents, Absetzung eines Kapitäns ohne jegliche Untersuchung, ist für die Demokratie einfach nicht geeignet. Wir sollten die ehemaligen Besatzungsmächte bitten, die Verwaltungshoheit wieder zu übernehmen.


Medikus schreibt:
24.02.2011 09:21

Das akademische Nichts-Tun und spätere Verhalten vom Baron zu Guttenberg ist völlig unentschuldbar und schlägt jedem ehrlichen Doktor unsers Landes ins Gesicht. Was aber ebenso schleierhaft bleibt, ist der Umgang der zuständigen Universität mit diesem Vorgang. Die hatte ihn bekanntlich mit summa cum laude zum Dr.jur. geschlagen. Offenbar sind jedoch sowohl Doktorvater, Gutachter als auch Promotionskommission von erschreckender Insuffizienz und erfüllen die ihnen vom Steuerzahler vertrauensvoll übergebenen Kontrollpflichten nicht oder hatten Sie womöglich beim Politiker zu Guttenberg ein Auge zugedrückt... Man müßte die Universität Bayreuth sofort einer wissenschaftlichen Evaluation unterziehen und den dort offenbar erheblichen akademischen Filz entfernen. Deutsche Akademiker waren bislang ein internationales Aushängeschild und sollten es unter strenger Selbstkontrolle auch bleiben. Das ist eine Lehre aus dieser Angelegenheit. Die hasserfüllten Kommentare der Grünen/SPD/Linken im Bundestag disqualifizieren sich selbst und bedürfen keines weiteren Kommentars.


mary1 schreibt:
24.02.2011 09:23

Wenn ich heute eine illegal kopierte Software nutze, muss ich jederzeit mit einer Strafanzeige rechnen. Wenn ich heute als Kleinunternehmer im Internet Rechte Dritter verletze, habe ich sofort die Abmahnanwälte an der Backe. Wenn meine Knder beim Abschreiben in der Schule erwischt werden, gibt es eine 6. Wenn ich heute illegal Musik- oder Filmraubkopien aus dem Netz hole dann Gnade mir Gott. Bin ich aber adelig und Minister, dann ist das ganze vielleicht nicht so schlimm.


f.wimmer schreibt:
24.02.2011 09:26

Ich frage mich wo war eigentlich der Doktorvater, der die Arbeit begleitet hat? Wenn die Plagiatvorwürfe so offensichtlich sind warum hat das im Vorfeld niemand gemerkt? Wenn er betrügen wollte hätte er seine Dissertation doch sperren lassen können. Das ganze wird benutzt um einen beliebten Minister los zu werden und die Regierung in Zugzwang zu bringen. Die Kaste der Akademiker ist um ihren Ruf besorgt wieviel schwarze Schafe verbergen sich in dieser Herde und hoffen nicht erwischt zu werden. Von den vielen unglaubwürdigen Politiker der Vergangenheit und Gegenwart ganz zu schweigen. Sie alle aufzuzählen würde diesen Rahmen sprengen.


Imperius schreibt:
24.02.2011 09:26

Wer soll da die Kinder lehren,...


Lang schreibt:
24.02.2011 09:26

Meine Herren...wer kann von sich behaupten, immer ehrlich und tadellos gewesen zu sein! Und jemand verliert auch nicht seinen Job, bloß weil er sich durch den Realschulabschluß gemogelt hat und mit Spickzetteln die Prüfung geschafft hat und dabei nicht erwischt wurde...Und Kindern Werte vermitteln - das kann man trotzdem, indem man es vorlebt. Daß die Welt nicht ehrlich ist und an jeder Ecke gelogen und betrogen wird, das lernen sie leider früh genug und das läßt isch auch nicht verhindern. Heißt aber nicht, daß unsere Kinder automatisch auch so werden. Laßt doch jetzt endlich mal den Guttenberg zufrieden! Mir kommt das vor wie bei einer Hinrichtung, wo alle schreien hängen, hängen!!! Habt ihr denn alle keine eigenen Probleme, als die, daß der Herr Guttenberg mit ein paar weggelassenen Fußnoten geschummelt hat?


Michael schreibt:
24.02.2011 09:27

Hallo, lasst doch endlich unseren Verteidigungsminister in Ruhe und vor allem jetzt endlich seine Arbeit machen, wofür er berufen wurde. Hr. Zu Guttenberg dient dem deutschen Volk und nicht der Opposition oder andere schlaue Politiker die meinen immer alles besser zu wissen ! Klar, er hat Fehler gemacht – diese liegen auf der Hand. Dafür hat er Prügel bekommen und sich dem „Tribunal“ im Bundestag gestellt. Er hat sich entschuldig und steht zu seinen Fehlern und genau das macht uns ja menschlich und sympathisch – jeden! Bis vor dieser fast schon „Hetzjagd“ auf den Minister wusste ich auch nicht, dass dieser einen Dr. Titel trägt – was aber egal ist, denn nicht auf den Titel sondern auf die geleistete Arbeit kommt es an. Es gibt z.B. einen Prof. Dr. Dr. der Opposition hat letztens bei jedder TV Show wohl einen Pflichttermin ? der wie viele andere nur reden – und dies auch sehr sehr „schlau“…aber sonst? Ich kann mir gut vorstellen, wenn eine erneute Internetbewegung aus Facebook, Twitter und Wikileaks-Anhängern andere Arbeiten von den Doktoren des Bundestages quasi „systematisch“ wie bei Hrn. Zu Guttenberg passiert überprüft würden, dann sind wohl für die nächsten Wochen alle Zeitungen von weiteren Rücktritts Aufforderungen voll, da jeder damit mein ich auch alle gleich ob Schule, Studium oder sonst in irgend einer Art und weiße im gewissen Sinne Fehler gemacht hat und auch weiter machen werden – wird sind Menschen, das gehört dazu. Ab dem Zeitpunkt, ab dem sich der Minister erklärt hat geschehen am Mittwoch machen sich nun alle Politiker / Opposition und auch Medien nur noch lächerlich, wenn diese immer noch und weiterhin auf diesen Fall einhacken – diese fügen sich nun selbst den Schaden zu und leider merken diese das aber nicht…da schütz wohl der eine oder andere Dr. Titel vor „Dummheit“ sorry nicht. Hr. Zu Guttenberg hat nach wie vor großen Sympathie in der Bevölkerung – solche Politiker sind heut zu Tage selten und daher umso wichtiger. Das schmeckt natürlich vielen im Bundestag nicht und sind eben weiter neidisch, aber selbst das ist menschlich. Zum Thema Vorbildunktion: das ist immer so eine Sache – „was ist ein Vorbild“ ist wohl eine bessere Frage das kann jeder sein .Mag sein, dass Hr. Zu Guttenberg diese Funktion wohl geschadet wenn nicht verloren hat, aber seinen wir mal ehrlich – wer von uns Bürgern sieht in diesen Zeiten und Geschehnissen die in unserem Land / der Welt gerade passieren Politiker als Vorbild ?...diese halten sich wohl sehr in Grenzen… Hr. Zu Guttenberg hat nun die Bundeswehr als primäre Aufgabe und diese wird er auch erfüllen. Er ist ein Mann der Taten, spricht direkt und nicht um den „heißen Brei“. Er ist ein „Kümmerer“, weiß was er will und setzt dies auch um auch mit Widerstand aus den eigenen Reihen – er ist ein Kämpfer. Ist sympathisch, gibt Fehler zu, steht zu diesen und wird nicht persönlich bei Argumentationen. Daher ist er uns Bürgern sehr nahe, da er „Mensch“ geblieben ist. Diese Eigenschaften hab nur ganz ganz wenige Politiker und noch wenigere in diesem/unserem Land.


Johanna schreibt:
24.02.2011 09:27

Herr zu Guttenberg hat das alles nicht gewusst! Wir hatten gestern einen wunderbaren Abend. So viel haben wir schon lange nicht mehr gelacht. Plasbergs Runde war das beste Kabarett seit langem! Allerdings wundert es mich nicht, dass sich so viele Bürger für zu Guttenberg aussprechen und vermute den Adels Bonus dahinter. Die Mehrheit in Deutschland wünscht sich einen König. Auch wenn man jetzt enttäuscht ist, passt zu Guttenberg genau in das Schema: Er sieht für einen Politiker relativ gut aus, hat ausgezeichnete Tischmanieren, eine ansehnliche Frau und lebt auf einem Schloss. Na, und dieses kleine Fehlerchen wird man ihm schon verzeihen; es rückt ihn so schön in Volkes Nähe. Was will man mehr? Baron Münchhausen kann sich warm anziehen!


Meiky schreibt:
24.02.2011 09:32

Geht es der SPD nur darum, einen starken Gegenpart kaputt zu machen, damit ihr Ergebnis bei der nächsten Wahl besser ausfällt. Politisch hat es nicht geklappt, nun ist die Doktorarbeit dran, was kommt als nächstes auf dsen Tisch? Wenn wir keine größeren Probleme in DE haben, dann muss es uns ja verdammt gut gehen!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Der Opposition und da vor allem der SPD ging es in den letzten Monaten nur darum die politischen Gegner persönlich zu hinterfragen. Auf so eine Opposition kann man sicher verzichten - schade dass die Wähler das Verehalten nicht abstrafen ......


enough schreibt:
24.02.2011 09:34

Ich weiß nicht, wie viele sich so ihren Doktortitel geholt haben und werde es wohl nie erfahren, aber eines ist doch klar! Guttenberg bekleidet ein öffentliches Amt und trifft für das Volk in Deutschland wichtige Entscheidungen, da liegt es in der Natur, dass dieser Mensch mit dem zugesprochenen Vertrauen vom Volk mit der Wahl auch in selbiger Weise umgeht und es nicht missbraucht. Mit dem erschlichenen Doktortitel hat er in meinen Augen das Vertrauen verloren und sollte aus dem Amt entlassen werden. Er ist dadurch nicht haltbar, denn wer einmal lügt, dem glaubt man nicht!


Ralf schreibt:
24.02.2011 09:34

Eines haben Herr Trittin und seine Mitstreiter noch nicht begriffen: Je niveauloser und persönlicher ihre Angriffe auf Herrn Guttenberg werden, desto mehr wächst dessen Popularität. Und das Niveau der gestrigen Veranstaltung war ja kaum noch zu unterbieten, richtig peinlich, dieses geifernde Geplärre. Und der Vorwurf, Herr Guttenberg müsse sich an seinen eigenen hohen moralischen Maßstäben messen lassen, ist für mich nicht nachvollziehbar. Denn gerade bei Guttenberg fällt auf, dass er so gut wie nie über andere Menschen herummoralisiert. Das ist doch die Spezialität seiner Kollegen, die sich fast ausschließlich dadurch profilieren wollen, dass sie andere Menschen schlecht reden.


Frankura schreibt:
24.02.2011 09:37

Herr Guttenberg ist viel zu wichtig dass er von der politischen Bühne verschwinden könnte. Er wurde im CFR aufgebaut und vertritt nicht die Interessen seiner Wähler: http://www.zeitgeist-online.de/exklusivonline/dossiers-und-analysen/230-das-guttenberg-dossier-teil-1.html Herr Guttenberg kommt aus einer Gesellschaftsschicht in der man es gewohnt ist alles mit Geld zu regeln. So hat er seinen Doktortitel wahrscheinlich schlicht und einfach gekauft, aber sich nichtmal die Mühe gemacht, sein Werk zu überprüfen. Das ist ihm auf die Füße gefallen - Internet sei dank! Daran sieht man aber auch seine Überheblichkeit und Arroganz von ihm und seines Gleichen. Diese Klasse vermehrt bereits seit Generationen ihr Vermögen über Zinsen und Firmenbeteiligungen, also von Leistungen die die Arbeitenden zu erbringen haben. Die Beiträge der Opposition gestern waren vornehmlich angetan ihn als Märtyrer erscheinen zu lassen und weniger sich sachlich mit dem Problem Guttenberg und Konsorten auseinanderzusetzen. Das die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander driftet ist das wirkliche gesellschaftliches Problem! So wird er wahrscheinlich bald als Kanzlerkandidat auserstehen, denn das ist seine Aufgabe siehe CFR.


Bürger schreibt:
24.02.2011 09:40

Handelt es sich um vorsätliche Täuschung von Herr Guttenberg? Weiß ich nicht, möglicherweise. Mich persönlich entsetzt viel mehr mit welcher Gewalttätigkeit der Worte z.T. hier argumentiert und ein Mensch verurteilt wird - vielleicht doch eine Kampagne? Oder Beides? Sowohl Täuschung durch Herrn Guttenberg als auch ein moderner Kreuzzug gegen ihn? Gegen eine sachliche und respektvolle Diskussion, wo um die Wahrheit gerungen wird, habe ich nichts.


Scheinheiliger schreibt:
24.02.2011 09:41

Erinnert sich noch jemand an den Fall Käßmann? Das war zwar nach meiner Meinung unnötig, aber trotz allem konsequent. In welchem Bildungsland leben wir wenn die Universität Bayreuth von der Auszeichnung Summa cum laude auf das Aberkennen des Doktortitels wegen Verstößen gegen die Promotionsordnung der Uni in einem Tag entscheidet. Hat denn vorher keiner etwas gemerkt? Gute Nacht Deutschland!


JOEseph schreibt:
24.02.2011 09:42

Das ist ein Schlag ins Gesicht jedes Studenten, Ex-Studenten und überhaupt wissenschaftlichen Arbeiters. Nicht nur das da jemand nebenher einen Doktor mit summa cum laudum gemacht hat, viel schlimmer noch, der Hr. Frhr. hat die Wissenschaft betrogen in mehreren Fällen und gegen Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens mehrfach verstoßen. Und als wenn das noch nicht reicht, gibt er auch noch zu Protokoll, alles selbst und eigenständig getan zu haben, für mich schon Vorsatz !!! Wenn man Seitenweise abschreibt und dann nicht das Ganze als solches kenntlich macht, dann ist das unentschuldbar und Betrug. Wer sagt uns den eigentlich, das er nicht auch bei seiner mündl. Präsentation/Verteidigung ähnlich wie gestern im Bundestag den reumütigen, arroganten, über alles stehenden kleinen Mann gespielt hat oder vielleicht auch schon das blaue Blut reichte... denn das muss man ihm lassen, POLITIK taktieren und REDEN kann er ja, der Hr. Frhr. zu Guttenberg


Uwe schreibt:
24.02.2011 09:44

Herrn zu Guttenberg wird in seinem Amt bleiben und das ist auch gut so. Er macht seinen Job perfekt und die Soldaten respektieren ihn. Er hat ein Fehler gemacht und gut. Es gibt wichtigere Sachen zu erledigen und habe gestern mir es im TV angeschaut, ist schon echt schlimm wie grüne,linke und SPD argumentierten, besonders Herr Trittin ist ein wahres Vorbild für unsere Jugend..die Pfeife! Nehme ich mir doch lieber Herrn zu Guttenberg als Vorbild als einige andere Pfeifen im Bundestag. Uwe


LR schreibt:
24.02.2011 09:45

An Leo: Den DR. Titel kann man nicht einfach so ablegen wie den Titel eines Gas-Wasser-Scheiße-Installateurs. Den Titel bekommt man entzogen und meistnes mit einem Verfahren auf Disziplinarebene und einer gepfefferten Strafverfolgung! Aber ich weiß, Sie scheien damit keinen Probleme zu haben Ihre Titel einfach so abzulegen. Denn Glaubwürdigkeit hin oder her. Gas-Wasser Scheiße Mann oder einfach nur X-X-Scheiße Mann ist das doch egal, so lange es Geld einbringt. Grüße in die Rupublik!


Leo schreibt:
24.02.2011 09:46

Zitat Mama: Sehr geehrter Herr zu Guttenberg, mein Sohn fragte mich gestern, warum große Leute in der Schule abschreiben und mogeln dürfen, ohne dafür bestraft zu werden! Wie soll ich von nun an meinen Kindern wahre Werte, wie z.B.Ehrlichkeit vermittel....???? Oder werden diese Werte, wie Wehrpflicht einfach abgeschafft...??? Zitat Ende br Das schreibt wohl jemand der sich jeden Tag an die StVO hält, einen gefundenen 50€-Schein beim Fundbüro abgibt, nicht nach dem Motto Geiz ist Geil einkauft, nicht ausschliesslich die BILD liest, auch mal Tagesschau und nicht nur RTL Nachrichten schaut und jeden Sonntag in die Kirche geht.


G. Meier schreibt:
24.02.2011 09:46

Warum blieb der Stuhl der Bundeskanzlerin auf der Regierungsbank gestern leer? Der war das ganz einfach zu peinlich! Sie weiß auch, dass Herr zu Guttenberg eigentlich nicht mehr tragbar ist. Was führ mich auch noch interessant ist: Man kann deutlich erkennen, dass mit steigender Bildung die Dimension des Falls Guttenberg eher erkannt wird. Kurz gesagt: Je weniger gebildet, desto mehr pro Guttenberg!


Jürgen Schulze schreibt:
24.02.2011 09:47

Ich kann mir nicht vorstellen, dass der geneigte Wähler am Ende versteht, warum ein liegengebliebener Pfandbon im Werte von € 1,30 ein 30 Jahre währendes Arbeits- und Vertrauensverhältnis derartig nachhaltig beschädigen kann, dass, nach Auffassung des Arbeitgebers und einiger Arbeitsgerichte, eine fristlose Kündigung gerechtfertigt und angemessen ist, ein derartiges Fehlverhalten eines Bundesministers aber ohne Konsequenzen bleiben soll. Machtgier, Eitelkeit und Arroganz in dieser Mischung schaden nicht nur dem Ansehen der Koalition sondern auch der politischen Kultur in unserem Land. Noch mehr Wählerfrust und Wahlverweigerung wird die Folge sein.


Giulio schreibt:
24.02.2011 09:47

@mama sag deinem Sohn, dass er seinen Doctortitel abgeben musste! Ich denke damit ist er genug gestraft! Sieben Jahre seiner Arbeit für die Katz!


peter schreibt:
24.02.2011 09:57

Absicht hin oder her das ganze ist ein großer Betrug. Wenn dem kleinen was passiert und der macht was falsch kriegt man gleich zu hören Unwissenheit schütz net vor strafe - Also !!! Aber naja werde wohl meinem Sohn erklären müssen wieso das so ist das Deutschland BEtrug salon fähig macht und warum lüge keine Strafe nach sich zieht


FM schreibt:
24.02.2011 09:58

Man sollte hier nicht zu stark das politische Amt und sein Arbeit mit dem privaten Doktortitel vergleichen. Sicher ist er scheinbar mehr als grob fahrlässig bei seiner Doktorarbeit vorgegangen. Dies verurteile ich auch, wie wahrscheinlich jeder Andere. Doch hat dies zwingend etwas mit seiner Arbeit als Verteidigungsminister zu tun? Und noch ein Wort zur Opposition und zur gestrigen Bundestagsdebatte. Die, die sich dort hinstellen und über ihn her ziehen sollen einfach mal morgens in den Spiegel schauen, sich an die eigene Nase fassen und ganz genau in sich gehen und überlegen. Wer dann ernsthaft reinen Gewissens ist und eine saubere, weiße Weste trägt kann dann seine lautstarke Kritik äußern. Alle Anderen was wahrscheinlich der Großteil der Politiker sein dürfte sollten sich bedeckt halten. Wenn man irgendwelche Fehler zum Auschlachten bei jemandem sucht, dann findet man sie mit Sicherheit auch bei jedem. Vielleicht sollten sich die Herren Politiker, damit meine ich Alle parteiübergreifend, mal auf das Regieren konzentrieren. Da gibt es nämlich genug zu erledigen!


Andreas schreibt:
24.02.2011 10:00

Ich kann es nicht mehr hören. Seit Tagen gibt es kein anderes Thema mehr als Guttenbergs Doktorarbeit. Sorry aber wir haben Tausende andere wichtigere Themen in Deutschland die unserer Politiker mehr beschäftigen sollten als Herr Guttenberg. Gut er hat gelogen das ist nicht ok. Aber man darf nicht vergessen diverse Wahlprogramme werden nach der Wahl aus irgendwelchen Gründen als NICHTIG erklärt. Liebe Politiker kümmert euch euren Staat, Ihr habt einen Auftrag dafür seit Ihr gewählt worden. Fangt endlich an zu arbeiten und hört mit euren Grabenkämpfen auf. Ich krieg sonst langsam das kotzen!


C. Meier schreibt:
24.02.2011 10:02

Ich verstehe nicht, wieso die Mehrheit der Bevölkerung immer noch zu glauben scheint, dass Zu Guttenberg einen guten Job macht. Sieht denn in diesem Land niemand die Fakten? Als Wirtschaftsminister wollte er Opel in die Planinsolvenz führen. Dann hat er als neuer Verteidigungsminister in der Kundus-Affäre gleich mal daneben gelegen. Später kamen noch die Feldpost-Affäre und die Gorch Fock-Affäre hinzu. Auch hier war Zu Guttenbergs Verhalten zumindest fragwürdig. Seine große Bundeswehrreform kommt aufgrund des Drucks der Ministerpräsidenten, die um ihre Standorte fürchten, immer mehr zum Reförmchen. Außerdem wird die verkleinerte Bundeswehr offensichtlich teurer als geplant, so dass sich Zu Guttenberg, mit seinem Kabinettskollegen Schäuble auseinandersetzen muss. Lediglich die längst überfällige Abschaffung der Wehrpflicht konnte er bisher als Erfolg verbuchen. Und seine ach so tolle Frau? Dies ist inzwischen weitgehend von der BILDfläche verschwunden. Offensichtlich ist ihr inzwischen aufgegangen, dass Ihr Kinderschutzverein nicht nur fragwürdige Methoden anwendet, sondern auch noch dubiose Finanzgebaren an den Tag legt. Und DAS sollen die deutschen Kennedys sein???


Ralph schreibt:
24.02.2011 10:04

In diesem Land ist mittlerweile so gut wie alles möglich. Rockerbanden bilden über Jahre hinweg kriminelle Imperien und stellen sich in der Öffentlichkeit als lustige Naturburschen hin, die gemeinsam Motorrad fahren. Ausländische Clans beherrschen ganze Stadtviertel, haben aber eigentlich nur einen großen Familiensinn. Kosten für Baumaßnahmen explodieren trotz angeblich immer korrekter Planung ins unendliche. Banker treten Dauer schmalzig grinsend vor die Öffentlichkeit und machen einen auf blöd, in dem Sie ja von allem nichts mitgekriegt haben, wenn Sie mal wieder ein paar Milliarden vernichtet haben und Politiker, die offen des Betrugs überführt werden, werden noch als eine Art Held gefeiert, weil Sie angeblich so einen guten Job machen. Soll mal einer der Befürworter erklären, wo der gute Karl einen guten Job gemacht hat bei Kundus-Affäre verschleiert und gelogen, bei Gorch Fock erst mal einen gehängt und dann wird gefragt was los war, Reform der Bundeswehr - totaler Schnellschuss und und unausgereift, Einsparungen wo - bisher kein Plan dazu, ach ja er wollte zum Sparen erst mal mehr Geld ausgeben - echt geiler Plan. Aber Erna Normalbürgrin an der Kasse, die 30 Jahre nen guten Job gemacht hat will man in Hartz 4 schicken, Schüler die mal was downloaden werden zu Kriminellen abgestempelt, zahlst du mal deine Steuer nicht gleich jagt dich jetzt übetrieben gleich die GSG9. Hast du aber genüg Kohle zeig dich selbst an mach einen auf blöd, kriegst dann ein bisschen Schimpfe und rufst danach deinen Banker an, der schon wieder neue schöne Steuertricks ausgeheckt hat......usw......usw....ES IST EINFACH NUR NOCH ZUM KOTZEN


Nya schreibt:
24.02.2011 10:04

Diesen angeblichen Zuspruch in der Bevölkerung finde ich schon seltsam. Was ist hier los? Ich dachte wir wären in einer aufgeklärten Gesellschaft in der wir uns alle an gewisse Regeln halten müssen. Auch ein Minister! Vielleicht sind die meisten, wie ich, die Guttenberg nicht zusprechen einfach nur entsetzt. Was wäre wenn ich in meiner Diplomarbeit so einen Mist verbockt hätte? Dann wäre ich bestimmt nicht weit gekommen. Aber einer mit exzellenten Beziehungen kommt immer durch. Vielleicht sollten auch nicht-Akademiker mal mit einem Abstand diesen Fehler von Guttenberg betrachten. Dann würde evtl. auffallen, dass Sie in so einer Situation bestimmt ihren Job oder sonstiges verloren hätten. Und die unkritische Gevolkschaft eines scheinbar Unfehlbaren hat in der deutschen Geschichte schon einmal zu großem Unheil geführt.


Frankura schreibt:
24.02.2011 10:08

Wie man die Vorsätzlichkeit seines Vergehens in frage stellen kann ist wohl selbst bewusste Manipulation. Einen Fehler macht jeder mal, auch was vergessen. Macht man den Fehler nochmal wirds langsam peinlich. Bei mehreren Dutzend nicht mehr von Vorsatz zu sprechen ist ebenfalls Vorsatz. Für wie blöd hält man die Leute?


Ralph schreibt:
24.02.2011 10:14

Peinlich? Sicher ist es peinlich wenn so etwas passiert. Aber als peinlicher sehe ich mehr die Leute, die wohl zu viel Zeit haben und Doktorarbeiten von anderen Leuten zu durchforsten. Und das alles nur aus Geltungsdrang !!! Ein Tip an diese Personen... Laßt euch mal auf ADS untersuchen.


Lana schreibt:
24.02.2011 10:15

Er selber entlässt Leute, ohne ihnen die Gelegenheit zu geben, sich zu Vorwürfen zu äußern Gorch Fock, und nun wo ER ordentlich Dreck am stecken hat, ist das alles gar nicht so schlimm... ach, seinen Job hat er doch immer ganz gut gemacht... bla,bla! Warum wird er nicht herausgeschmissen??? Er sollte anstandshalber selber zurücktreten, wenn die Anderen ihn schon nicht feuern!!! Aber wie war das noch mit den Profiteuren? Klar, die CSU/CDU will ihn halten, da Wahlen anstehen und sie sich durch Showmaster&Superblender Guttenberg ein gutes Wahlergebnis erhoffen. Alles Heuchler!!!


HaDee schreibt:
24.02.2011 10:16

Politiker haben auch eine Vorbildfunktion für die Gesellschaft und insbesondere für Jugendliche die sich mit dem Erwachsenwerden das erste Mal mit Politik beschäftigen. Wenn Lug und Betrug nicht konsequent verfolgt und bestraft werden, haben wir bald italienische Verhältnisse, und zeigen unserer künftigen Generation, dass es sich lohnt, frech und dreist zu sein und sich eine Karriere durch Lügen, große Worte zu erschleichen. Guttenbergs Rücktritt ist Pflicht - von einer angemessenen Strafe ganz zu schweigen! ...alles andere wäre zudem eine Ohrfeige für diejenigen, welche mit Mut, Entbehrungen & Fleiß ihren Doktortitel rechtmäßig erworben haben.


Helmut schreibt:
24.02.2011 10:20

Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, in denen gab es einen Minister die vor ihrer Zeit als Minister nachweislich Straftaten verübt haben z.B. Steinwerfer Fischer. Dieser war in der Regierung Schröder ebenfalls der beliebteste Minister. Einen Rücktritt wegen dieser bekannten Straftat gab es aber nicht. Jetzt stellen sich natürlich die Frage folgenden Fragen: - Warum sollte Hr. zu Guttenberg zurücktreten, er hat nicht einmal eine Straftat verübt ? - Warum wurde von Seiten der SPD Hr. Fischer damals nicht zum Rücktritt gedrängt und ... - Warum sind solche Minister beim Wahlvolk die beliebtesten Minister im Kabinett ???


E.Frommer schreibt:
24.02.2011 10:21

Ich wüsste mal gerne, ob hier wirklich allen Ernstes noch jemand glaubt, dass es für Guttenberg einen ehrlicheren Ersatz gibt??? Wer, bitteschön, hat den kein Dreck am Stecken von all den Damen und Herren, die infrage kommen? Es ist nur einer mehr, der aufgeflogen ist. Der nächste bitte ...


Christopher schreibt:
24.02.2011 10:22

Selbst wenn zu Guttenberg einige Fehler in seiner Doktorenarbeit gemacht hat, gibt er diese zumindestens zu. Aber was ich persönlich für überflüssig halte, sind die Ganzen Debatten und die ganzen Rücktrittsforderungen. Es ist zu Guttenbergs persönliche Entscheidung, ob er bleibt oder nicht. Wenn er mit diesen angekratzten Image sein Amt weiterführen will, dann soll die Regierung ihm das doch erlauben.


horcrux schreibt:
24.02.2011 10:28

Wenn jemand über hundert Seiten abschreibt und dann die Dissertation noch frei erhältlich anbietet...was soll man davon halten? Wie kann jemand so blöd sein? Jeder, der sowas macht,hält logischerweise anschließend den Ball flach und lässt die Arbeit stillschweigend verschwinden. Was soll man im Falle von Ex-Dr.v. G. davon halten? a Er ist tatsächlich so blöd, zu denken, die anderen sind noch blöder. Dann müsste er wegen Dummheit zurücktreten. Wie geht es an, dass der Oberkommandierende der Streitkräfte so dämlich sein kann? b Er weiß einfach nicht, was drinsteht. Die Folgerung: er hat die Arbeit nicht selbst geschrieben. Dies würde Punkt a teilweise erklären. Das wäre noch schlimmer und er müsste umgehend seinen freiherrlichen Zylinder nehmen. Übrigens: mit der Aberkennung der Promotion ist bei ihm auch die Aberkennung des zweiten juristischen Staatsexamens verbunden. Damit - und mit dem Vorwurf der Ergaunerung dieses Staatsexamens - könnte er noch nicht einmal Justitiar bei der Kreisverwaltung werden. Aber Verteidigungsminister bleiben. Ja, wo leben wir denn???


Steuerzahler schreibt:
24.02.2011 10:37

@G. Meier, ihr Zitat: Was führ mich auch noch interessant ist: Man kann deutlich erkennen, dass mit steigender Bildung die Dimension des Falls Guttenberg eher erkannt wird. Kurz gesagt: Je weniger gebildet, desto mehr pro Guttenberg! ....die gebildeten Menschen stehen dann wohl für Steine und Farbbeutelwerfende,- RAF und Stasi Sympathisanten,- sowie alt u. neu Kommunisten??? Dann habe ich kein Problem damit, dass ich in ihren Augen ungebildet bin.


maury schreibt:
24.02.2011 10:37

Wir erleben gerade, wie das deutsche Volk verführt wird. Ich hatte eigentlich geglaubt, dass die Deutschen aus der Vergangenheit gelernt hätten - offensichtlich ist das nicht der Fall. Es liegt auf der Hand, dass dieser Mann betrogen hat. Und das schlimme ist, dass er die Öffentlichkeit in den letzten Tagen abermals betrogen und belogen hat. Die meisten Deutschen glauben ihm wohl, wenn er sagt, dass er bloß den Überblick verloren habe. Ich habe mehrere wissenschaftliche Arbeiten geschrieben und weiß, dass der Autor dieser Arbeit wissentlich gehandelt hat. Entweder hat Guttenberg die Arbeit nicht selbst geschrieben, oder er hat absichtlich plagiiert. Beides steht im krassen Gegensatz zu seinen aktuellen Beteuerungen. Welches verheerendes Signal sendet das aus, wenn Guttenberg im Amt bleiben darf! Wenn man als Konsequenz eines Betruges lediglich befürchten muss, die als Folge dessen erworbenen Vorteile, aber nichts anderes zu verlieren, dann wird dies zur Lappalie. Guttenberg hat das Glück, dass das Volk scheinbar nicht weiß, dass es hier nicht um Fußnoten, nicht um eine Lappalie geht. Und er nutzt gerade diese Unwissenheit schamlos aus. Diese abgrundtiefe Schamlosigkeit ist erschreckend!


Realist schreibt:
24.02.2011 10:38

Ich bin erstaunt, wie sehr die Opposition schon wieder nach Rücktritt schreit. Und das mit Hinweis auf die Ehre und die Moral. Ehre und Moral scheinen immer dann wichtig zu sein, wenn es um das verhalten der MItglieder anderer Parteien geht. Tritt im eigenen Umfeld etwas auf, so wird bis aufs Messer verteidigt und es kommt der Ruf nach Gerechtigkeit und dass die anderen schamlos im Maße der Kritik seien. Ich plädiere dafür, dass alle! Politiker sich mal wieder bewusst werden, dass wir alle Menschen sind und ein Schrei nach Rücktritt hilft keinem. Die moralische Instanz für ein Fehlverhalten ist die eigene Partei, bzw. die Fraktion.


Klaus Hartmann schreibt:
24.02.2011 10:38

die ganze politik, unser ganzes system baut auf lügen auf. guttenberg hat geschummelt, so what? objektiv betrachtet sollte man sich die rolle seiner universität und des lehrstuhls analysieren. meinem lehrstuhl wäre so etwas aufgefallen - und dabei ging es nur um ein popeliges diplom und keinen dr. es freut mich aber zu sehen, wie die verlogenen medien es immer wieder schaffen, uns gestern für das dschungelcamp, heute für den gegelten guttenberg und morgen für die nächsten sau begeistern werden, die darum bittet, durchs dorf getrieben zu werden. gute nacht menschheit.


Hochschullehrer schreibt:
24.02.2011 10:40

Als promovierter Hochschullehrer stören mich an der Causa Guttenberg zwei Dinge erheblich. Zum einen die Ansicht des Bundesministers, er könne seinen Doktortitel einfach so zurück geben und dadurch die wissenschaftlichen Verfehlungen heilen. Das ist in etwa so, wie wenn ich mit zwei Promille Auto fahre, dabei einen Unfall verursache und dann öffentlich erkläre, dass ich meinen Führerschein abgeben werde. So wenig wie der Führerscheinentzug in meinen Händen liegt, so wenig liegt die Rücknahme des Doktortitels in den Händen des Bundesministers. In beiden Fällen ist der Entzug der Genehmigung zum Führen eines Autos respektive eines Doktortitels die logische Konsequenz eines Fehlverhaltens. Man kann sich zwar promovieren, aber nicht entpromovieren. Zum anderen finde ich die Definition des eigenen Fehlverhaltens durch den Bundesminister unerträglich. Der Erklärungsversuch, er habe „handwerkliche Fehler“ begangen, wird dem tatsächlichen Fehlverhalten in keinster Weise gerecht. Das wird nur noch übertroffen durch die Weigerung, die bewusste Täuschung zuzugeben. Was, wenn nicht eine bewusste Täuschung war das denn dann, was der Bundesminister gemacht hat? Jeder Studierende, Doktorand, Habilitand und Wissenschaftler kennt das Problem: man findet eine Textstelle – teilweise über mehrere Seiten – die genau das ausdrückt, was man selber gerne schreiben würde. Das Problem ist, dass es schon ein anderer geschrieben hat. Nun gibt es drei Möglichkeiten mit diesem Sachverhalt umzugehen: 1. Man übernimmt die gesamte Textpassage, setzt sie in Anführungszeichen und weist in korrekter Zitierung auf die betreffende Quelle hin. Allerdings sieht ein direktes Zitat über mehrere Seiten nicht sehr gut aus in einer wissenschaftlichen Arbeit. 2.Man versucht die betreffende Textstelle in eigenen Worten wiederzugeben und verweist dabei korrekterweise auf den Autor. Das wäre die umständlichste, wissenschaftlich aber korrekte Herangehensweise. 3.Man übernimmt die gesamte Textpassage, ändert sie gegebenenfalls marginal ab, setzt sie aber nicht in Anführungszeichen und weist auch nicht auf die betreffende Quelle hin. Das ist die leichteste Herangehensweise und spart viel Zeit. Allerdings ist das auch eine bewusste Täuschung und Vorspiegelung falscher Tatsachen weil der Leser ja aufgrund einer fehlenden Kenntlichmachung davon ausgehen muss, dass es sich hierbei um den originären Beitrag des Autors handelt. Welche der drei Möglichkeiten der Bundesminister angewandt hat, erscheint offensichtlich. Es handelt sich hierbei also durchaus um eine bewusste Täuschung! Es ist schon ein Affront gegenüber den Intellektuellen unseres Landes,dass der Bundesminister den Sachverhalt anders verkaufen möchte. Durchgehen sollte man ihm das auf keinen Fall lassen.


Klaus Walter schreibt:
24.02.2011 10:40

Es ist erschreckend mit welchen Maßstäben hier gemessen wird. Weil von gewissen Politischen Kräften gebraucht, wird ein Betrüger und Lügner weiter hofiert. Zu seinem Schutz wird in einer Form Argumentiert, das einem Weiß als Schwarz erklärt wird. Dieser Mensch ist ein Blender wie er im Buche steht. Kundus, Gorch Fock, immer sind andere Schuld an seinem Versagen. Wenn er die Ansprüche die er an andere stellt, sich selbst anlegt währe ein Rücktritt eine Sache der Ehre. Aber das gilt nicht für ihn. Wenn die Schreiberlinge der Bildzeitung ihn nicht zu ihrem erklärten Liebling stilisiert, hätten wäre seine Beliebtheit lange nicht so groß. Jeden anderen In der Öffentlichkeit hätten sie schon verrissen, doch hier wird ein Schauspiel übelster Sorte geboten. Wenn die Politik damit durchkommt, sind ihnen für ihre Machenschaften alle Tore geöffnet und wir können uns warm anziehen was unsere Zukunft betrifft. Letzt endlich sollte gelten „vor dem Gesetz sind alle gleich“.


rh schreibt:
24.02.2011 10:42

Leider gibt es Menschen die mit dem Thema Fussnoten und Zitieren nichts anfangen können, und damit das Problem in dieser Sache mit dem Ex- Dr. nicht verstehen, und darin keinen Sinn erkennen können oder aber auch nicht wollen weil man dabei denken müsste. Vielleicht weil sie am Fliessband in einer Fabrik arbeiten, keine gute Schulbildung haben oder keine Bücher gelesen haben oder lesen wollen. Aber liebe Unwissenden, dieses Problem kann eine Gesellschaftsstruktur verändern, wenn es nicht richtig aufgearbeitet wird und sollte daher nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Es gibt viel Literatur die das richtige Zitieren erklärt u.a. auch viele Doktorarbeiten zu diesem Thema. Jeder der eine Hausarbeit schreibt, kennt dieses Thema bereits. Das gilt nicht nur für eine Dr. Arbeit. Zudem Wissen ist Macht und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht!!! Das hat auch für einen Lieblings - Minister zu gelten und die Medien sollten den Täter nicht zum Opfer werden lassen!Sonst fällt die Gesellschaft um oder bricht auseinander.


christian schreibt:
24.02.2011 10:46

Ich habe in der Schule auch schon mal abgeschrieben und dafür auch eine 6 wenn ich erwischt wurde erhalten. Letztendlich musste ich jedoch spätestens beim Abschluß eine eigene Leistung erbringen. Herr Guttenberg hat sich seinen Dr. jedoch durch seine Abschreiberei Note 1erworben. Der Moralapostel nach Gutsherrnart vetritt zwar öffentlich die Meinung, dass man ohne Ansicht der Person behandelt werden sollte, für ihn gilt das jedoch anscheinend nicht. Die Affäre Guttenberg ist für mich ein Zeichen, dass Deutschland inzwischen zur Bananenrepublik verkommen ist.


böki schreibt:
24.02.2011 10:48

Herr zu Guttenberg, schämen sie sich. Frau Merkel, schämen sie sich. Uni Bayreuth, schäm Dich. Liebes Deutsches Volk, offensichtlich hast Du nichts Besseres verdient.


Frank schreibt:
24.02.2011 10:50

Diese Rosinen-Schmutzkampange der SPD, GRÜNEN und der LINKEN wird ihr Ziel verfehlen und im Superwahljahr 2011 als Rakete zu den Damen und Herren zurückkommen, welche diese geboren haben. Wenn jemand seinen Fehler zugegeben hat und sich entschuldigt hat, sollte es auch mal gut sein. Dieses kennt wohl jeder aus seinem Alltag. Niemand ist unfehlbar, hieraus eine Straftat konstruieren zu wollen, halte ich für abstrus.


Erich schreibt:
24.02.2011 10:50

Wie ich an den qualifizierten Kommentaren hier Ironie An feststellen kann, haben die wenigsten hier eine Dr. oder Diplomarbeit schon mal geschrieben. Absolut Absurd was hier geschrieben wird. Am meisten stören mich die Wie soll ich meinem Kind das erklären...usw- Quer-vergleiche. Welches Kind interessiert das? Wenn ihr alle selbst so korrekt seid, dann lasst euch euren Schulabschluss aberkennen, denn abgeschrieben hat doch bestimmt schon jeder mal oder? Bei einigen Beiträgen schimmert die rote Farbe schon zwischen den Zeilen durch.


borgdrone schreibt:
24.02.2011 10:51

Sind wir nicht alle ein bisschen Guttenberg? Da schwindelt sich einer da hoch und dann macht es “Knall”. Als wenn wir das nicht wüssten oder wenigstens ahnten und nun ahnden wir das mit einem “ohhhh” oder einem “uhhh”. Gut, Andere haben vielleicht besser abschreiben lassen, was soll’s, die Kompetenzen die dahinter zu erwarten wären, sehen wir doch schon seit Jahrzehnten nicht mehr. http://waschtrommler.de/2011/02/24/der-seltsame-fall-des-dr-guttenberg-und-minister-karl/


Anti-Moralapostel schreibt:
24.02.2011 10:54

Für mich zählt nur, was Herr Gutenberg bisher in seiner kurzen Amstzeit geleistet hat. Ich musste selber damals Grundwehrdienst leisten und hätte wie alle anderen aus meinem Zug im Ernstfall disertiert. Gutenberg hat erkannt, dass dies eine große unnütze Kostenverschwendung darstellt, da nur eine Berufsarmee wirklich Sinn macht. Zudem bin ich mir sicher, dass Gutenberg einer der wenigen Politiker ist, der über ein gesundes ökonomisches Verständnis verfügt. Früher waren die Politiker ausgebildete Nationalökonomen wie z.b. Helmut Schmidt. Heutzutage tummelt sich ökonomisches Unwissen und Dilletanz im deutschen Bundestag, getragen von einflussreichen Lobbyisten, die im Prinzip den Staat lenken und steuern. Meiner Meinung nach verfügt nur Herr Gutenberg über die nötige Selbstsicherheit und Stärke solchen Lobbyisten auch mal den notwendigen Einhalt zu gebieten. Anbetracht der aufgeworfenen Diskussion über Moral und Ethik sollte sich jeder selber die Frage stellen wie moralisch das ist, das von eben solchen Politikern, die theatralisch über Moral wettern, Grenzwerte für Pestizide in Obst und Gemüse teilweise verzehnfacht wurden, das Krebserregende Stoffe in Kinderkleidung zugelassen, das gefährlichste Nervengift in unserer Zahnpasta steckt und auch noch als Zahnprophylaxe deklariert werden darf, Almalgam immer noch als unbedenklich eingestuft wird etc... Hinsichtlich solcher Genehmigungen haben diese Politiker nie ein moralisch-ethisches Problem gesehen. Letzlich darf man also resumieren, dass Verordnung, die eine Gefahr für die Gesundheit darstellen in der Bevölkerung toleriert werden, Schummelversuche in der Doktorarbeit aber das berufliche Karriere-Aus nach sich ziehen sollen.


Derselbstbewusste schreibt:
24.02.2011 10:59

Diese Debatte ist lächerlich, Fehler der Vergangenheit haben nichts mit den aktuellen Leistungen eines Ministers im Amt zu tun. Ich sage Guttenberg ist ein patenter Denker und muss bleiben !


art-broker schreibt:
24.02.2011 11:00

die ehrenmänner: kohl, kanther, koch, strauss, filbinger, barschel, stoltenberg, zu guttenberg, erinnert sich noch jemand an alle und an die parteizugehörigkeit? aber der beste war ja noch der barschel mit den worten ICH GEBE IHNEN MEIN EHRENWORT


Dr. M. schreibt:
24.02.2011 11:04

Die gestrige Debatte habe ich interessiert verfolgt und eigentlich war ich ein Befürworter von Herrn zu Guttenbergs - als Verteidignungsminister. Doch die Angriffe und Fragen der Opposition sind berechtigt. Dafür leben wir in einem Rechtsstaat, dass Amt und Würdenträger Frage und Antwort stehen müssen. Die Regierungsparteien haben welche Argumente für Herrn zu Guttenberg gebracht?? Hm, ach ja alles nur eine Hetzjagd und typisches Oppositionsgerede. Aber richtige Argumente kamen da nicht. Für mich als Konservativen ist es eine Schande wie die Regierungsparteien argumentieren. Sie glauben ihm!! Ja hallo - geht es denn noch?? Bei einer Dissertation bei der der Autor selbst den Überblick verloren hat, seitenweise ohne Kenntlichmachung kopiert und dann auch noch nachlesen muss was er denn da für einen Blödsinn geschrieben hat, der kann doch wohl große Teile gar nicht selbst verfasst haben. Ich habe bei meiner Doktorarbeit immer gewusst was ich geschrieben habe. Warum? Weil ich sie selbst geschrieben habe. Herr zu Guttenberg: Ihr Auftritt gestern war bemüht. Mehr nicht! Etwas mehr Demut würde Ihnen besser stehen. Sie haben getäuscht, gelogen! Statt dessen DROHEN Sie auch noch mit einer Klage wegen übler Nachrede. Schade, Sie haben die Gelegenheit verpasst wahre Größe zu zeigen und reinen Tisch zu machen. Sie leiden unter Realitätsverlust. Sie brauchen keinen PR-Berater, sondern einen Psychiater.


Heinrich K. schreibt:
24.02.2011 11:05

Es ist so wie es ist! Von Medien aufgebaut zum Superstar, hast du gefehlt, wirst du zum Superbuhmann. Als Person der Politik, stehst du in der Öffentlichkeit, verfolgt von der medialen Welt und dem politischen Gegner. Andere werfen Steine oder haben ihre Mitmenschen seit Jahren bespitzelt, heute sind sie medial vertreten und werden gefeiert. Unterstellen wir mal, dass wir Herrn Guttenberg Glauben schenken und er lediglich Fehler bei der Dokumentierung seiner Fußnoten und Quellenangaben gemacht hat. Kann man ihm das Nachsehen? Sind Fehler gleichzusetzen mit einem Betrug oder Täuschung. Er verzichtet auf den Dr. Titel, weil er Fehler gemacht hat. Ich denke es ist nicht einfach auf etwas zu verzichten, was man sich letzendlich doch durch Fleiß über Jahre erworben hat. Also akzeptieren wir seine Entschuldigung und lassen es dabei oder sollte man nun hergehen und alle Doktorarbeiten der letzten Jahren auf den Prüfstand stellen, ob wirklich alle Quellenangaben eindeutig und richtig wiedergegeben worden sind. Ich denke es führt zu weit und geht an der eigentlichen Diskussion vorbei. Er stellt sich der Diskussion und zeigt Rückrat. Aufgeben wäre einfacher. Andere sind weggelaufen. Geben wir ihm die Chance zu beweisen, dass er etwas für unser Land tun kann.


haguewo schreibt:
24.02.2011 11:10

Schon verwunderlich, dass im n-tvSender enorme Zahlen zu Gunsten des Volksverdummers gezeigt werden. Hier dagegen wird die Unglaubwürdigkeit pari beurteilt. Da ist doch was faul! Oder? Ich wünsche jedenfalls einen baldigen Abgang des Lügenbarons.


F. Geiselmann schreibt:
24.02.2011 11:11

Was mich ins Grübeln geraten lässt, ist die schneidige Art des Herrn zu Guttenberg, mit der er schon so oft, seine Meinung in elementaren Dingen diametral und in kürzester Zeit geändert hat. Ich möchte an die Kundus Ereignisse erinnern, bei denen der Minister die Aktion zuerst als angemessen, dann als nicht tragbar eingeschätzt hat, was immerhin dem Generalinspekteur und Staatssekretär die Köpfe gekostet hat. Ähnliches passierte nach dem Tod der Offiziersanwärterin auf der Gorch Fock. Jetzt wieder in eigener Sache ! Nur dass er diesmal den Verantwortlichen nicht so schnell entlassen wollte. Das wäre auch gegenüber dem wirklichen Schreiber seiner Dissertation ungerecht gewesen. Nicht das Abschreiben disqualifiziert Herrn zu Guttenberg als Minister, sondern die Unfähigkeit, nüchtern und sachlich zu analysieren, die richtigen Entscheidungen zu treffen und auch mal schützend vor Untergebene hinzustehen. Ich hoffe, dass er die Bundeswehrreform, die andere initiiert und skizziert haben, besonnener und nachhaltiger angeht. Doch wenn man sieht, wie schnell er seine Meinung auch bei der Finanzierung der Reform geändert hat, muss man daran zweifeln, dass zu Guttenberg die Lichtgestalt ist, an derem Image er so gern arbeitet.


backhausen schreibt:
24.02.2011 11:13

Sind 75 der deutschen charakterlos oder haben die alle auch DRECK am Stecken


thomas bastian schreibt:
24.02.2011 11:15

Fakt ist, dass Herr G. in seiner Arbeit sich nicht an die Regeln gehalten hat. Was ist dieser Mensch in unserer Demokratie besseres als ein Soldat der an der Bundeswehrhochschule in einer Hausarbeitkeine Doktorarbeit abschreibt und dafür degradiert wird? Es gibt wohl Menschen die außerhalb der Moral stehen? Die Konservativen in unserm Land tragen gerne Werte zur Schau, die aber bitte nicht für sie selbst gelten sollen. Wenn ein Herr G. wirklich an das glauben würde was er vorher so schneidig von sich gegeben hat, hätte er selbst ohne öffentliche Diskussion schon längst seinen Hut genommen. Also ist alles nur Schein und Betrug.


Klube schreibt:
24.02.2011 11:15

Liebe Moral, du hattest es nie leicht mit uns. Immer wieder haben wir Dich ignoriert und es mit Dir nicht so genau genommen wenn du uns im Weg gestanden bist. Wenn wir wussten, dass du mit unseren Taten nicht einverstanden sein würdest, es für uns aber zu verlocken war, uns durch unmoralisches Handeln zu bereichern oder uns sonst wie einen unlauteren Vorteil zu verschaffen. Aber zum Glück gab es doch meist genügend Menschen, denen klar war, dass du nicht nur ein nerviges Kindermädchen bist, dass uns von unseren Eltern zur Seite gestellt wurde und das wir jetzt nicht mehr los werden. Dass du nicht nur selbstgerecht den Zeigefinger hebst. Nein, die meisten Meschen waren sich klar darüber, dass Du uns hilfst, unser eigenes Handeln zu reflektieren. Uns hilfst, auf dem richtigen Weg zu bleiben. Und wieder einmal ist nun das geschehen, was du schon so oft erleben musstest: Wieder einmal wurdest Du von jemanden aus dem Haus gejagt. Naja, eigentlich müsste man in diesem Fall eher sagen: Aus dem Schloss gejagt. Du kennst das, schon viele Meschen sind so mit Dir umgegangen. Reiche und arme, angesehene und ausgestoßene, linke und rechte. Es hat dich also nicht überrascht. Doch was musst Du nun entsetzt feststellen? Da, wo normalerweise Eltern, Freunde, Kollegen, Vorgesetzte und Nachbarn denjenigen, der Dich so schlecht behandelt hat maßregeln, ihm klar machen, dass er falsch gehandelt hat, ihm klarmachen, dass er sich bei Dir entschuldigen muss und Dich wieder in sein Haus aufnehmen muss, stellst Du fest: Niemand stellt sich schützend vor Dich! Verbittert musst du feststellen, dass Du auf dem Altar des politschen Machterhalts geopfert wirst, dass die Menschen Dich lieber verbluten lassen, als sich selbst einzugestehen, dass sie einem Täuscher und Blender auf den Leim gegangen sind, dass die Werte für die Du stehst nun von so vielen Menschen relativiert und umgedeutet werden. Liebe Moral, es sei Dir ein Trost, dass Du auch diese traurige Episode überleben wirst. Du musstest in unserem Land schon ganz andere Dinge erleben. Aber stelle Dich darauf ein, dass Dir die Menschen in unserem Land in Zukunft etwas weniger Achtung und Bedeutung beimessen werden. Du wirst es sicher etwas schwerer haben, die Menschen zu erreichen. Aber bitte glaube mir: Es gibt noch Menschen denen Du etwas bedeutest! Hochachtungsvoll, ein Freund


Elke schreibt:
24.02.2011 11:16

Wer bei einer derart wichtigen Angelegenheit wie seiner Doktorarbeit pfuscht was das Zeug hält, muss offensichtlich erheblich Charakterschwächen haben. Dies kann man nicht einfach weglächeln und darf man seitens der Öffentlichkeit auch nicht durchgehen lassen. Wer weiß in wie vielen anderen Fällen wir schon belogen wurden? In der Kundus-Affäre hatte ich ihm ohnehin nicht geglaubt. Man kann hier auch nicht einfach sagen, Politiker lügen und betrügen sowieso alle. Hier geht es um sehr hohe Ämter und darum wie ein Volk national wie international vertreten wird. Da muss JEDER, der sich eines Amtes nicht würdig erweist, sei es von der Leistung oder seinem/ihrem Charakter her, unmittelbar entfernt werden.


P.S.R. Golish schreibt:
24.02.2011 11:17

In meinen Augen ist es ein schweres Armutszeugnis für Deutschland, dass ein Student der des Plagiats überführt wird mit schweren Konsequenzen für seine spätere berufliche Zukunft zu rechnen hat, während ein adliger Minister weiterhin Konsequenzfrei im Amt bleibt und eine Facebook-Fanseite bekommt. Was soll unseren Schülern und Studenten vorgelebt werden in Bezug auf Werte wie Ehrlichkeit und Sorgfalt wenn ein Verteidigungsminister der so hohe Medienpräsenz genießt und sich immer wieder selbst ins Licht setzt genau diese Werte, die auch Schlüsselbild seiner Partei sind, missachtet? Wie kann die Kanzlerin eine solche Schmach für den Wissenschaftsstandort Deutschland in Kauf nur um einen populären Minister zu halten der sie bei ihrem Wahlkampf unterstützt? Seit wenn sind Ideale wie Glaubwürdigkeit, Gesetzestreue und Ehrlichkeit Punkten wie Medienpräsenz, Ausstrahlung und Erscheinungsbild untergeordnet? P.S.R. Golish


leihwaeschetraeger schreibt:
24.02.2011 11:23

Die Bundestagsdebatte machte die Ohnmacht der Opposition deutlich und legte die Peinlichkeit des Festhaltens um jeden Preis offen. Die Arroganz eines vollkommen unglaubwürdigen Hochstaplers macht mich wütend. Diesem Menschen ist der Schaden für so viele Teile der Gesellschaft überhaupt nicht klar! Die Bildungsministerin, die Familienministerin... beide haben die Chance vertan mit einem klaren Wort unsere Gesellschaft positiv zu verändern. Der Aufstand der Anständigen bleibt aus, weil ein Parteibuch mehr zählt als ein mutiger Entschluss aus der Bewertung des eigenen Gewissens. Ich schäme mich für den Nochminister, für die eigenen Partei-Freunde, für diese Bundeskanzelerin, für dieses Land. Ich schäme mich vor meinen beiden Söhnen, die kurz vor den Abschlussprüfungen stehen! Herr v.Guttenberg, Sie sind eine Schande für Deutschland!


Yvette schreibt:
24.02.2011 11:30

G. Wagner. Endlich einmal ein guter Kommentar. Mich wundert sowieso, daß keiner über den Doktorvater spricht. Der muß den Doktoranden beraten und ihn auch darauf hinweisen, daß korrekt zitiert werden muß und sollte auch Stichproben machen. Ferner scheint das Wissen ja in der mündlichen Prüfung vorhanden gewesen zu sein. Mein Eindruck ist, daß viele, die jetzt auf Herrn Zu Guttenberg herumhacken, überhaupt nicht wissen, wie so ein Promotionsverfahren abläuft. Auf jeden Fall muß die Betreuung durch den Professor sehr schlecht gewesen sein. Er sollte die gängige Literatur kennen und wenn er die einzelnen Kapitel überprüft - was üblich ist - hätte ihm auffallen müssen, daß nicht korrekt zitiert wurde. Dies hätte dann auch dem Doktoranden geholfen eine korrekte Doktorarbeit zu schreiben. Schade um die sieben Jahre, die er damit verbracht hat. Er ist auf jeden Fall nicht gut betreut worden an der Uni Beyreuth.


Guttenhausen schreibt:
24.02.2011 11:32

...und was lernt uns das? Es ist gar kein Märchen. Der Lügenbaron existiert tatsächlich! Möge der Baron von und zu Guttenhausen doch endlich auf einer Kanonenkugel von dannen reiten.


Tom schreibt:
24.02.2011 11:32

Welche berufliche Qualifikation hat KT jetzt noch ? Haben wir jetzt einen ungelernten Juristen mit nur erstem Staatsexamen als Minister ? Die Fans von KT würden sicher anders reagieren, wenn derselbe Fall bei ihrem behandelnden Arzt auftreten würde. Vergessene Fußnoten in diesem Umfang ist schlichtweg bewusster Betrug, oder Senilität. Jeder der selber schon mal eine wissenschaftliche Arbeit geschrieben hat, weiß was er dort tut.


Giovanni Dreier schreibt:
24.02.2011 11:32

Wie kann ein Minister mit so einer Lüge regieren Gelten für Herrn von Guttenberg andere Maßstäbe. Wie für dumm halten uns diese Politiker. Frau Dr. Merkel macht einen großen Fehler an ihm festzuhalten. Ich bin wirklich entsetzt über so eine Arroganz und in übrigens diesen angeblichen Zuspruch in der Bevölkerung finde ich schon sehr seltsam. Ist das vielleicht auch manipuliert.


Walt schreibt:
24.02.2011 11:35

Man muss zur Kenntnis nehmen, dass fast 80 Prozent der Deutschen Herrn zu Guttenbergs Doktorarbeit als eine harmlose Schummelei ansehen. Und dass alle Politiker sowieso kleine oder große Betrüger sind. Also Schwamm drüber, kann jedem mal passieren, und im übrigen soll niemand von uns den ersten Stein werfen, wir sitzen schließlich alle in irgendeinem selbst erbauten Glashaus. Diese Haltung kann einem Angst machen. Gestern im Bundestag sind gute, sehr sachliche und sehr einleuchtende Argumente von einigen Politikerinnen und Politikern nicht unbedingt von Herrn Trittin, aber anderen vorgebracht worden, die leider überhaupt keine Resonanz beim Mainstream gefunden haben. Wehret den Anfängen! - ein vergessener Aufruf? Wird Cicero 106-43 v.Chr. zugesprochen, jeder kann im Internet googeln, was der dazu noch zu sagen hatte: ...die anständigen Bürger sind auf irgendeine Art träger, kümmern sich nicht um die Anfänge politischen Unheils und werden schließlich erst durch die Unausweichlichkeit selbst aufgerüttelt, so dass sie selbst manchmal durch ihr Zögern und durch ihre Trägheit, während sie sogar unter Verlust ihres Ansehens die Ruhe behalten wollen, beides verlieren. Diejenigen aber, welche die Vorkämpfer des Staates sein wollen, bleiben sich nicht treu, wenn sie zu leichtfertig sind...


Slowfox schreibt:
24.02.2011 11:36

Was mich wundert und stört an diesem Vorgang ist die Tatsache dass zwei von mir geschätzte und abbonierte Zeitungen die FAZ und die SZ in aufwendigen Anleitungen regelrecht zur Fußnotenfehlersuche aufgerufen haben und die Ergebnisse als Sensation dargestellt haben. Wenn dies korrekt war, dann muß im Googel-Zeitalter das logischerweise auch für andere Politiker bzw. Personen im öffentlichen Leben gelten. und und


Jack schreibt:
24.02.2011 11:37

Die Uni Bayreuth,entzieht dem Herrn G.,auf eigenen Wunsch den Doktortitel,lehnt aber eine Überprüfung der Dissertation ab.Es gibt nur einen Grund für diesen EINMALIGEN Vorgang,eine Überprüfung hätte nämlich juristische Schritte wegen Betrugs gegen Herrn G. und Beihilfe zum Betrug gegen die Uni nachsichgezogen.MfG


erwin schreibt:
24.02.2011 11:41

Werte wie Ehrlichkeit, Aufrichtigkeit, Offenheit, Rechtschaffenheit - Grundwerte jeder Demokratie werden, solange solche Leute Mitglied einer Regierung oder des Bundestages sein können oder geduldet werden, preisgegeben: Cicero oder Sallust hätten die Sicherheit des Staatswesens in höchster Gefahr gesehen ...


Sancho schreibt:
24.02.2011 11:46

Noch peinlicher als der aalglatte Auftritt von Guttenberg gestern, war das fast schon peinlich harmlose Störfeuer, dass ihm die Opposition entgegen gebracht hat. Und es scheint immer mehr wahrscheinlich, dass der Lügenbaron davon kommt, und die miese Moral der Mächtigen wieder einmal einen Triumph feiern kann. Aber es gibt da ja trotz allem auch noch Hoffnung für die Zukunft, falls wir jetzt einen Doktor zu wenig in der Statistik haben: http://freakileaks.jimdo.com/topmeldung-1/


Max schreibt:
24.02.2011 11:46

Ich möchte nicht wissen, wie viele unserer 120 promovierten Abgeordneten gerade insgeheim um ihren Doktortitel fürchten ... warum räumen wir eigentlich nicht einmal richtig im Bundestag auf? Machen wir es nicht wie folgt: Neues Wiki MdBPlag starten, die Dissertation eines Abgeordneten suchen und los gehts ich schlage vor, der Fairness halber mit einem SPD-Abgeordneten zu beginnen, dann ein Grüner, dann ein Linker, dann ein Gelber, und dann wieder ein Schwarzer usw.. Wenn sich daran genauso viele Plagiatsjäger beteiligen wie am GuttenPlag, dann hätten wir bald einen Bundestag mit weißer Weste! Und wenn wir keine Plagiats-Doktoren mehr haben, dann könnten wir auch gleich mit den Plagiats-Diplomen weiter machen das geht auch schneller, da maximal 100 Seiten pro Diplomarbeit. Eine tolle Hexenjagd! Aber was machen wir, wenn die Bundesregierung dann aus Rache die Laufzeiten der AKWs um weitere 10 Jahre verlängert, die Brennelementesteuer verzehnfacht und unsere Strompreise ins Unermessliche steigen?


Kommissar Zufall schreibt:
24.02.2011 11:49

Übrigens ist der Freíherr bekanntermaßen der Patenonkel von Helene Hegemann... hat mir der Bekannte des Bruders eines Freundes gesteckt! Echt ehrlich! Nur ein Zufall...? Wohl kaum!!!eins11!!elf!!111!doppeleins!


system schreibt:
24.02.2011 11:53

Warum die Mehrheit der Bevölkerung immer noch glaubt, dass der Minister weiter tragbar ist? Ganz klar, die glaubt auch an den Weihnachtsmann, selbst wenn der ein Gasmann ist. Gutenberg hat weder Größe, noch irgendetwas anderes, wenn er genau dass zu gibt, was längst in der Presse stand. Das ist nur peinlich, arrogant und dumm.


StFwdR schreibt:
24.02.2011 12:00

Also es ist schon seltsam, ich leide offensichtlich an Wahrnehmungsstörungen. Wo hat die Universität denn gesagt, das die Prüfung ob Plagiat oder nicht gestrichen ist ? In dem gestern abgeschlossenen Verfahren geht es um die Konsequenz der Vorwürfe, die Aberkennung des Titels, nicht mehr und nicht weniger. Normalerweise setzt dies voraus, das die Dissertation als mangelhaft oder Plagiat bewertet wird und setzt die gewissenhafte und sorgfältige Prüfung der Dissertation als Grundlage für diese Entscheidung voraus. Das dies wesentlich mehr Zeit benötigt als der eigentliche Entzug sollte jedem klar sein. Im übrigen hat in der PK gestern der Leiter klar und deutlich gesagt das diese Prüfung noch erfolgen wird, wobei er auch auf den zeitlich notwendigen Rahmen hierfür hingewiesen hat. Also was soll das Geschrei heute die UNI lässt ihn ungeschoren? DAS meine Herren Redakteure ist es was mich an der Berichterstattung über den Vorfall so anwidert und das Geschmäckle der Treibjagd hat.


Georg Bloch schreibt:
24.02.2011 12:06

Es reicht.Drei Viertel der Journalisten sind für den Rücktritt. Drei Viertel der Bevölkerung für den Verbleib. Die Journalisten sollten sich ein anderes Volk suchen.


Alex schreibt:
24.02.2011 12:09

Es ist nicht zu fassen! Was sollen wir unseren Kindern sagen...? Da schreibt jemand jahrelang an seiner Doktorarbeit und sagt danach, er war eben überfordert, sorry, tut mir furchtbar Leid. Dafür bin ich doch ein ganz toller Politiker, den Deutschland braucht. Sieht echt so aus. Babanenrepublik, armes Deutschland.


Micha schreibt:
24.02.2011 12:10

Hallo Gotfried, du hast es auf den Punkt gebracht. Es können nur Drogen sein!!! Ich kann nicht glauben, dass nach diesem unglaublichen Vorfall die Mehrheit der Bundesbürger sagen: Wir haben alle schon mal Fehler gemacht...na und. Es werden Menschen fristlos gekündigt, weil sie nicht verkaufte Brötchen nach Dienstende mitgenommen haben. Ein Minister kann machen was will, der ist ja super symphatisch und so nah am Volk. Absoluter Käse. zu Guttenberg ist ein selbinszenierender arroganter Schaumschläger und lügt das sich die Balken biegen.


Ute schreibt:
24.02.2011 12:11

Eine Verhöhnung der wissenschaftlich arbeitenden Bevölkerung-eine Verhöhnung humanistischer Werte. Aber wen interessieren die noch.


Alex Kournikov schreibt:
24.02.2011 12:17

Wenn ich also bei einem Raubüberfall, den ich unbewußt und nicht vorsätzlich begehe, erwischt werde; also nur ein paar Fehler mache, dann aber von Herzen bereue und das Geld zurückgebe, gehe ich straffrei aus ... Und bin zudem ein Vorbild ... Gut zu wissen!


Doktor schreibt:
24.02.2011 12:19

…wenn wir jetzt konsequent und ehrlich bleiben möchten, sollten wir bei allen im Bundestag Doktortitel prüfen lassen


Skeptikskeptiker schreibt:
24.02.2011 12:20

Jedes Volk hat die Politiker, die es verdient. Mich wundert es gar nicht, dass die Mehrheit der Leute, die ihre Fahrgeschwindigkeit den Blitzermeldungen im Super-Hit-Radio anpassen und sich freuen, weil sie nach drei Bier und Korn nicht erwischt wurden, auch diese Betrügereien als Lappalie sehen. Genau wie die Postels und co. die heimlichen Helden sind. Damit ist der TvG einfach der Spiegel der heutigen Gesellschaft hier im Lande. Zum versehentlichen Vergessen der Fußnoten: Wenn in einem 10zeiligen abgekupferten Abschnitt der Arbeit ein einzelnes Wort bewusst ausgetauscht wird, dann ist das nicht mehr ein versehentlich nicht gekennzeichnetes Zitat, sondern vorsätzliche Täuschung. Man sollte sich auch mal die Mühe machen, nachzulesen, bevor man Kommentare abgibt. Ach, und Leo, man muss nicht unbedingt Sonntags in die Kirche gehen und kann trotzdem halbwegs Anstand haben.


Volker Blum schreibt:
24.02.2011 12:23

Dass ein großer Teil der wahlberechtigten deutschen Bevölkerung den Herrn Guttenberg nach wie vor für einen tollen Politiker hält, dürfte einen angesichts der Geschichte Deutschlands eigentlich nicht weiter wundern. Die Deutschen haben auch einem Jahrhundertverbrecher wie Adolf Hitler mehrheitlich zugejubelt und damit schon einmal bewiesen, dass sie politisch völlig ohne Verstand sind.Und fällt einem nicht die Parallele zu Italien auf? Auch dort kann ein skrupelloser Halbkrimineller wie Berlusconi ungestraft machen, was er will, man wählt ihn trotzdem immer wieder. Deutschland und Italien - die beiden Länder, in denen in Europa ein Faschismus möglich war. Wer will angesichts der Berlusconi und Guttenberg-Verblendung der Bevölkerungen in Italien und Deutschland denn jetzt noch ausschließen, dass man hier wie dort wieder auf einen zwielichtigen Volksbeglücker hereinfällt und diesem in seiner dummdreisten Ignoranz wieder überall hin folgt: K.T. befiehl -wir folgen dir! Armes Deutschland.


Leni schreibt:
24.02.2011 12:24

Die Mehrheit der Deutschen soll also des Freiherrn Täuschertaten tolerieren? Das mangelnde Unrechtsbewusstsein und die verzerrte Wirklichkeitswahrnehmung scheint auf beiden Seiten zu bestehen? Wenn dem denn wirklich so wäre, wenn, dann sollte man sich fragen, ob Deutschland wirklich nichts gelernt hat, seit es Hitler beginnen und gewähren liess?


Harry schreibt:
24.02.2011 12:31

Ich habe gestern im Bundestag was vermisst: Ich gebe den Bürgerinnen und Bürgern des Landes und der gesamten deutschen Öffentlichkeit mein Ehrenwort, ich wiederhole, ich gebe Ihnen mein Ehrenwort, dass die gegen mich erhobenen Vorwürfe des Plagiats haltlos sind. Ach ja, noch was: Meine beiden erwachsenen Töchter finden Politiker nur Schei.....


Kritiker schreibt:
24.02.2011 12:31

Das CSU/CDU und FDP Politiker es mit der Wahrheit selten genau nehmen ist im Prinzip nichts Neues. Lügen gehört dort schon lange zum Standard. Moral und Ehre ist ein Fremdwort wie Guttenberg eindrucksvoll beweist. Das alles ist zwar sehr bedenklich, jedoch nicht sonderlich überraschend. Richtig bedenklich empfinde ich allerdings, dass sich derart „viele“ Bundesbürger von irgendwelchen Fassaden täuschen lassen und ihren Verstand dabei vollständig ausblenden. Das Gehirn läuft scheinbar nur noch auf Sparflamme dank Bildzeitung und Fernseher. Es macht sich auch ganz offensichtlich niemand aus dem Fußvolk Guttenbergs die Mühe das Gehirn einzuschalten und sei es nur für kurze Zeit, um die Guttenberg Aussagen kritisch zu überprüfen. Täten Sie dies, müssten Sie schnell erkennen, dass sie ohne Munition im Gefecht stehen. Und so argumentieren Sie dann auch, genau wie ihr Minister Guttenberg, ohne Munition im letzten Gefecht. Heldenhaft! Richtig Heldenhaft! Wenigstens kann man jenen nicht nachsagen sie hätten keinen Mut. Ihr einst so makelloser Minister hat sich jedenfalls schon bis auf die Knochen blamiert. Vor ein paar hundert Jahren haben die Adeligen genau diese Bevölkerungsschicht, nämlich das guttenbergische Fußvolk in ihrer Infanterie mit dem Vorderlader in der Hand in den vordersten Reihen auf das Schlachtfeld geführt und abschlachten lassen. Heute werden eben diese Fußsoldaten auf ganz ähnliche Weise in ihren Jobs verheizt, oder durch Hartz-IV. Aber trotzdem, mag die Situation auch noch so aussichtslos sein, lassen Sie sich abschlachten für den Adel, für genau die Leute, die Sie im Grunde auf die gleiche Art und Weise belügen und betrügen wie alle anderen. Schon erstaunlich, oder?!


Rajko schreibt:
24.02.2011 12:33

Ich hoffe das alle diejenigen die Gutenberg zum Rücktritt auffordern ihre Leichen tief genug begraben haben. Meiner Meinung nach ist die Suche nach Fehlern von Gutenberg eine Auftragsarbeit um ihn abzusägen. Ich sage nur: armes Deutschland alles wird so lange beredet und durch die Medien gezogen bis jeder seinen Senf dazu gegeben hat. Zurück bleibt ein Totalschaden der nur noch eine Lösung zuläst. Rücktritt Schade das sich die Politiker nicht um ihre eigentliche Arbeit kümmern!


RK schreibt:
24.02.2011 12:34

Meiner Meinung nach hat Hr. zu Guttenberg einen nicht zu korrigierenden Fehler begangen. Mit der Rückgabe seines Titels hat er diesen Fehler jedoch eingeräumt und das sollte reichen. Guttenberg ist nach wie vor der derzeit einzige Politiker der die Dinge beim Namen nennt und Rückgrat beweist. Hätten wir mehr solche Politiker, dann würden aberkannte Dr.-Titel und andere Fehler - die nichts mit der eigentlichen Politik zu tun haben - endlich von der Diskussionsebene des Bundestages verschwinden. Die Politik sollte sich wieder auf die wesentlichen Dinge konzentrieren ! Guttenberg muss ganz klar im Amt bleiben.


seehäsle schreibt:
24.02.2011 12:37

Mich wundert, dass Herr von und zu das Fussnotendesaster nicht seiner Sekretärin angehängt hat! Wäre ja möglich, dass er alles korrekt angegeben hat, sie aber in ihrer Unfähigkeit den größten Teil gelöscht hat. Was ihm leiderleider entgangen ist.


Christian schreibt:
24.02.2011 12:43

Servus, es gibt eigentlich keine positive Meinung über Karl Theodor Guttenberg. Die überwiegende Mehrheit der deutschen lehnt ihn inzwischen ab. Die angebliche positive Stimmung zu Guttenberg wird lediglich von der BILD Zeitung durch eine Gezielte Kampangne initiiert wurde. siehe auch: http://www.spiegelfechter.com/wordpress/5142/die-pro-guttenberg-kampagne-im-zwielicht


Caratiglou schreibt:
24.02.2011 12:46

Wenn die Dr. der letzten 10 Jahre überprüft würden,müssten nicht wenige Dr.Titel entzogen werden.Ich selber hatte schon das Vergnügen mit Dr.rer.Dr.pol.eine Persönlichkeit kennenzulernen,welcher auf seine Titel besonderen Wert legte, er selbst aber im Leben ein völliger Versager war und mittellos verstarb.


Realist schreibt:
24.02.2011 12:49

Konsequenzen wurden für die Zitierfehler doch gemacht durch Aberkennung des akademischen Titels. Man stelle sich mal vor, wenn jeder, der ein Mal zu schnell fährt oder sonst in ein Gerichtsverfahren verwickelt war, wg. einer Tat bei der niemand zu Schaden kommt seinen Job verlieren würde?! ...unsere Arbeitslosenquote wäre gigantisch! Daher muss ein Rücktritt nicht sein.


benedikt2211 schreibt:
24.02.2011 12:51

Millionenschwerer Lügenbaron, schön anzuschauen, und selbstVerteidigungsminister der Bundesrepublik Deutschland! Es ist eine Schande wie weit man in diesem Land mit Arroganz und Inkompetenz kommen kann. Ich bin bemüht meinem Sohn andere Werte zu vermitteln! Hoffentlich bleibt uns der Doktor Schmalzig wenigstens als Kanzler erspart!


Marco schreibt:
24.02.2011 12:51

Ich bin noch nie ein Fan von Herrn zu Guttenberg gewesen, weil ich ihn schon immer für einen Blender gehalten habe. Nun sehe ich mich mehrfach bestätigt. Seine sogenannten Kompetenzen haben sich schon damals als Luftnummer erwiesen wirtschaftliche Kompetenz = Verwaltung des Familienvermögens, internationale Kontakte = Praktika im Ausland. Schnellschüsse in Fragen der Bundeswehr Entlassungen und Suspendierungen wegen nicht überprüfter und sich hinterher als falsch erwiesener Vorwürfe haben gezeigt, dass er nicht nach seinen eigenen Vorgabenn handelt. Das eine sagen und das andere meinen ist ja leider Gang und Gäbe in der Politik und leider kümmert sich kaum noch einer um Sachthemen, sondern nur um Personen und persönliche Interessen. Wer sich gut verkaufen kann - wie es KT z. G. ja scheinbar kann, der bleibt und kann sich alles erlauben. Das hat was von Berlusconi und seinen Affären. Das Problem, was besteht, ist das es keine Alternative gibt, weil man heute nur zwischen Not und Elend wählen kann und die Personen im Amt sich selten vernünftig um ihre Amtausführung kümmern. Dieses parteipolitische Gezänke auf allen Seiten lähmt die Politik und führt zu der vorhandenen und immer schlimmer werdenden Politikverdrossenheit. Das wissen alle, aber keine gesteht es sich ein, weil er Angst um sein Amt hat.


Christina schreibt:
24.02.2011 12:52

Ich finde es eine Ungeheuerlichkeit, wie viel zeit für dieses Thema Verschwendet wird. Zeit Tagen ist dies Thema nr.1. Gibt es auf der welt nicht wichtigeres zu berichten? Haben heuzutage die journalisten TV/Zeitung und Radio nicht anders zu tun als über hr Guttenberg und sein doktor titel zu berichten? Unglaublich, mir fehlen die worte!


AndreasS. schreibt:
24.02.2011 12:59

Inzwischen kommen mir die Vorwürfe auf zu Guttenberg wie eine Hetzkampagne vor. Wann fangen die Politiker wieder an zu arbeiten und hören auf unsere Steuergelder zu verschwenden, indem sie sich auf zu Guttenberg einschießen? Er hat Fehler eingeräumt bei seiner Doktorarbeit und seinen Titel zurückgegeben, der ihm dann auch aberkannt wurde. Wenn es weitere Konsequenzen haben sollte, dann gibt es andere Instanzen, die das entscheiden! Nicht unsere anderen Politiker! Wann fangen die Parteien an, sich nicht mehr gegenseitig zu bekämpfen, sondern arbeiten gemeinsam an den wichtigen Problemen in diesem Land? Zu Guttenberg kann gerne im Amt bleiben!


Günter schreibt:
24.02.2011 13:01

Es sagt schon viel aus, dass den Guttenberg-Verteidigern nur Angriffe auf seine Kritiker einfallen. Wie im Kindergarten Bäh, die anderen sind bestimmt alle noch viel schlimmer! Der Mann hat gelogen, als er die Vorwürfe als abstrus bezeichnete, er hat betrogen, als er sich den Titel ergaunerte und er hat seine Privilegien als Abgeordneter mißbraucht, als er Ergebnsse des parlamentarischen Wissenschaftsdienst für sich verwendet hat. Da gibt es nichts zu deuteln, wir leisten uns einen Lügner und Betrüger und sind auch noch stolz darauf. Die Welt lacht über Deutschland!


baguner schreibt:
24.02.2011 13:03

Herr Guttenberg macht hier eine ganz schlechte Figur. Er wird vorgeführt und zwar von seiner Partei wie auch von der Opposition. Eigentlich ein ganz armes Männlein und die Abrechnung innerhalb der Familie zu Guttenberg steht ja noch an. Er hätte sich mal ein Beispiel an Frau Käßmann nehmen sollen. Ihr wurde der Rücktritt wie auch das Weitermachen freigestellt. Sie ist zurückgetreten und zwar wegen einer Trunkenheitsfahrt. Richtig so! Danach hat Sie aber so dermaßen an Profil gewonnen, dass sie sogar in der Diskussion um die Wahl eines neuen Bundesprädsidenten eine Rolle gespielt hat. Hut ab, Frau Käßmann! Der Frau glaube ich jetzt mehr als vorher. Herrn zu Guttenberg glaube ich nichts mehr!!!


Alois Krompaß schreibt:
24.02.2011 13:03

Der Mann hat einen riesen Fehler gemacht. Das weiß er; entschuldigt er sich auch. Zu Guttenbergs Fehler hat die Steuerzahler keinen Cent gekostet. Die Herren Verwaltungsräte Huber, Georg Schmid und Co. haben dabei zugesehen, wie der BayernLB Vorstand Milliarden Steuergeld versenkt. Alleine rd. 3.750.000.000. Euro! durch den Kauf der Hypo Group Alpe Adria. Und der Herr Gabriel soll auch vor seiner Tür kehren. Spott und Häme kann der sich ja nun wirklich nicht leisten. 08.08.2007 flog er als einziger Passsagier mit der Flugbereitschaft von Mallorca nach Berlin und von Hannover aus dann wieder zurück auf die Ferieninsel Reisekosten ca. 50.000. Euro. CO2-Ausstoß er war Bundesumweltminister circa 45 Tonnen. Unglaublich dieser Neid!


Jan schreibt:
24.02.2011 13:06

Dieser Artikel ist leider ein weiterer Teil der Hetzkampagne gegen Herrn Zu Guttenberg. Hier findet keine objektive Berichterstattung sondern eine direkte Verurteilung statt. Das war leider auch bei fast allen nTV-Berichten während und zu den Stellungnahmen der Uni Bayreuth zu sehen. Ich persönlich stehe hinter Herrn Zu Guttenberg. Er ist ein respektabler Mann der Fehler gemacht hat und bereits hart dafür bestraft wurde. Der Dr. Titel, für den er 7 Jahre gearbeitet hat wurde ihm wieder aberkannt. Zurecht. Trotzdem hart. Seine politischen Leistungen sind und bleiben davon unbeeinflusst! Die Hetzjagd von Opposition und einem großteil der Medien ohne den Rückhalt in der Bevölkerung betrachte ich sehr kritisch... soll es das sein, was aus unserer politischen Landschaft geworden ist? Eine Marionette von intreganter Berichterstattung? Politiker sind viel mehr damit beschäftigt, die eigene Partei oder sich selbst gut darzustellen als echte Probleme zu lösen. Genau das hat Herr Zu Guttenberg weniger bis nicht getan! Dafür respektierei und schätze ich ihn!


david schreibt:
24.02.2011 13:13

also die diskusion ist verständlich er hat gelogen und betrogen keine frage donnoch bin ich für sein verbleib als minister. ich war nur erschrocken wie sich angeblich hoch gebildete und studierte politiker so auf kindergarten niveau begeben können. reinquatschen laut lachen also früer in der schule musste ich deswegen vor die tür...und sollche leute bilden sich ein deutschland im griff zu haben wenn sie sich nichtmal selbst im griff haben? tut mir leid daran kann ich nicht glauben


Doktor F. schreibt:
24.02.2011 13:14

Wahnsinn, dass dieses Thema, leider auch in diesem Forum, uns Deutsche so beschäftigt. Ob Herr zu Guttenberg einen Doktortitel führt oder nicht, ist völlig irrelevant für die Beurteilung seiner Leistung als Politiker/Minister. Unsäglich sind ebenfalls die Anschuldigungen, auch in diesem Forum, wie Betrug etc. dem geneigten Leser sei ein Blick in die dt. Gesetzgebung empfohlen, in der diese Begriffe eindeutig definiert sind!. Miesepeter, Neidhammel und Schlechtreder sind leider weitverbreitete Charaktereigenschaft in D-land, die kein Mensch in der Welt versteht empfehle da für alle Kritiker einmal ein Arbeiten/Leben/Studieren im Ausland!!!. Unsäglich ist auch das Kasperletheater im dt. Bundestag, den das Wahlvolk so aber verdient hat. Dort sitzen größtenteils zweit-/drittklassige Berufspolitiker, die völlig unterbezahlt sind...aber wie sagt der Engländer you get what you pay for :-....und, um der langweiligen Diskussion um Politikergehälter vorwegzugreifen: Ersatztorwart Nr 3 des FC Bayern München erhält ein Jahresgehalt von TEUR 400 was dem Jahresgehalt von Bundeskanzlerin Dr. Merkel entspricht = passt natürlich prima von der jeweiligen Bedeutung der Aufgabe/Anforderungen ;-. Michael Schumacher wird laut Forbes Liste auf rund EUR 1 Mrd Vermögen geschätzt, versteuert in D-land aber kaum bis überhaupt nicht....bei Sportlern, Musikern, Künstlern, die Nichts in D-land versteuern tobt der Mopp nie, aber immer schön die Neiddebatte um Besserverdiener führen...daher meine Aufforderung an alle Kritiker in diesem Forum: nicht herumheulen, sondern selber in die Politik gehen und dann Alles besser machen...viel Spaß und Erfolg aber nein, dass geht doch nicht, denn dann kann Frau/Mann nicht mehr so toll kritisieren Mit besten Grüßen, ein Spitzensteuersatzzahlender promovierter Familienvater, der sein Land liebt und gerne Kirchensteuer zahlt sowie seine Doktorarbeit in 2jähriger Auszeit selbst geschrieben hat mit 356 Fußnoten :-


totisch schreibt:
24.02.2011 13:18

Ich wundere mich schon ein bißchen wo unsere so freie Presse bleibt. Neben dem kommentieren und der Suche nach Fußnoten wäre es doch mal sinnvoll zu recherchieren wer warum die Doktorarbeit untersucht hat, oder? Ist bestimmt nur ein Zufall, dass dies gerade mal 6 Wochen vor den wichtige Wahlen geschieht, und gerade zu der Zeit wo sich die CDU im Südwesten wieder erholt. Die Doktorarbeit ist das eine, die politische Schlammschlacht aber das Andere. Wäre schön, wenn es eine Presse gäbe die Hintergründe aufgriffe statt nur Vorlagen aufzunehmen


bert pell schreibt:
24.02.2011 13:19

Die faktisch mehrheitliche Unterstützung die der Minister in der Bevölkerung geniesst, mag auch darauf zurückzuführen sein, dass es einfach nur zu offensichtlich ist, wie die Oppositonsparteien versuchen dem politischen Gegner über das Vehikel Gutenberg so viel Schaden wie nur irgend möglich zuzufügen. Da kam die Fussnotenaffäre wohl gerade recht und die Strategie muss nun sein, das Thema so lange wie möglich am kochen zu halten. Für den einen ein Disaster, für die Opposition, die Medien, Büttenredner und andere Stammtischler natürlich ein Fest. Ich will nur nicht wissen, was die aktuelle Stunde im Bundestag den Steuerzahler wieder gekostet hat...


Jürgen schreibt:
24.02.2011 13:20

Es ist sehr erstaunlich wie viele Moralapostel, Menschen die niemals unrecht tu, niemals lügen, niemals Ihre Frau betrügen, niemals betrügen in unserem Land leben! Mich ärgert es sehr, wenn Menschen die erfolgreich in diesem Land etwas bewegen und zeigen, dass Politik auch modern, echt und zukunftsorientiert funktionieren kann gnadenlos abgewirtschaftet werden. Wir hatten schon Regierungsparteien, die sich als Arbeiterpartei oder Partei des kleinen Mannes bezeichnen, die haben es geschafft, sozialpolitisch entscheidende Grundsätze in die Hände eines Topmanagers zu legen und das Gesetz nachher auch noch nach diesem Mann zu benennen. Gell Hartz IV - Topleistung liebe SPD! Heute können sich die Verantwortlichen nicht daran erinnern - im Gegenteil Sie klagen sogar nach gefassten Kompromissen gegen das eigens auf die Beine gestellte Gesetz oder sind inzwischen hochrangige Topmanager in dubiosen russischen Ölkonzernen. Wir hatten sogar schon einen Außenmininster, der auf unzähligen Demonstrationen gegen die damalige Staatsgewalt und Auffassung von Recht und Ordnung auf die Straße gegangen ist. Heute doziert er als hochangesehener Mann an renomierten Universitäten. Ja, sogar einen Verteidigungsminister der sich im Pool geaalt hat, während Soldaten für unser Land im Außland ums leben kamen, ja so einen hatten wir auch schon! Nehmen wir mal den geradlinigsten aller bekannten Menschen, Jesus! Der hat sogar seinem Verräter verziehen und das Gute im Menschen gesehen. Bleibt mal auf dem Boden der Tataschen, fasst Euch alle an Eure eigene Nase und konzentriert Euch auf das Wesentliche!


Georg schreibt:
24.02.2011 13:25

Herr Guttenberg hat einen Fehler gemacht und sich entschuldigt, er hat auf seinen Doktortitel verzichtet. Was soll er noch tun? Wenn ich hier manche Kommentare lese wird es mir übel. Es wird hier sogar einen Vergleich mit Hitler hergezogen. Herr Guttenberg hat niemanden geschadet, er ist Verteidigungsmimister geworden weil er ein guter Politiker ist und nicht wegen eines Titels. Das was er gemacht hat ist nicht ganz richtig, aber ich verzeihe ihm und hoffe, daß er weiterhin Verteidiungsminister bleibt. Die SPD versucht hier mit einer Schmutzkampagne aus Ihrem Umfragetief herauszukommen. Herr Guttenberg ist auch nur ein Mensch und alle Menschen machen Fehler. Fehler muß man auch verzeihen können! Oder sind die Politiker von SPD und Grünen Übermenschen die keine Fehler machen??? Na ja vielleicht hätte er besser mit Steinen auf Polizisten geworfen, dann wäre er Außenminister geworden......


Holger schreibt:
24.02.2011 13:29

Arrogante, unverbesserliche Betrüger gehören nicht als Vertreter unseres Volkes. Wenn er schon wegen der Doktorarbeit schummelt und betrügt und überfordert ist, wie soll er dann seinen jetzigen Job schaffen? er ist völlig unglaubwürdig. Guttenberg, RAUS!


Leo ist doof schreibt:
24.02.2011 13:31

Hallo Leo, An dieser Stelle erlaube ich mir das gute alte Sprichwort von G.Wagner weiterzuverwenden. Wer frei von Schuld ist, der Werfe den ersten Stein. Ähem - noch so ein Zitat-Unsinn. Das kommt zunächst aus der heiligen Schrift Bibel - egal welcher Hampelmann das zitiert hat. Lid


Ghostwriter schreibt:
24.02.2011 13:33

Was bisher gerne übersehen wird ist, dass die Lichtgestalt in ihrer bisherigen politischen Arbeit auch nur sehr fragwürdige Leistungen abgeliefert hat. Der Freiherr ist, im Gegensatz zu seinen ehrenhaften Vorfahren, nur eine Bild-Kerner-Imageblase, ohne Kompetenz und Substanz. Er sollte bei DSDS mitmachen, dann kann ihm das Präkariat ungehindert weiter zujubeln. Die Politik sollte er denen überlassen, die wenigstens ein bisschen was davon verstehen.


Neptunerus schreibt:
24.02.2011 13:38

wenn sowas Vorbild wird dann gute Nacht Deutschland!


Florian12345 schreibt:
24.02.2011 13:43

und am meisten lacht der grüne Steinewerfer, Polizistenversuchsverletzer oder mehr und ehemalige Minister des AA. Was ist das nur für eine Heuchelei.


Dragon schreibt:
24.02.2011 13:44

Kann man diesen Betrug und die Verantwortung als Minister trennen? Darf in Zukunft jeder Krimminelle Minister werden?


bastian t schreibt:
24.02.2011 13:48

Heute wird dann in den Nachrichten bekannt, dass das BMVG Bundesministerium der Verteidigung alle Announcen zur Suche der Freiwilligen an die Bild gegeben wurden. Das ist worauf es ankommt, hier macht sich ein Medienunternehmen einen Minister zum Handlanger. Alleine solch eine Bevorzugung hätte früher zu Rücktrittforderungen der Medien und Opposition geführt. Es gibt wohl keine Grenzen mehr.


Paddy schreibt:
24.02.2011 13:49

Nachdem nun Pinocchio der Dr. Titel entzogen wurde, ohne seitens der Komplizen-Uni Bayreuth genauere Umstände dieses Betrugs untersucht zu haben, ist es nun an der Zeit, daß auch die Union auf das irreführende C in ihrem Namen verzichtet. Es passt natürlich, daß ein Hochstapler auch hinsichtlich seines Lebenslaufs einer hochstapelnden Partei angehört.


Dragon schreibt:
24.02.2011 13:50

Kann man diesen Betrug und die Verantwortung als Minister trennen? Darf in Zukunft jeder Krimminelle Minister werden?


Kathrin123 schreibt:
24.02.2011 13:56

Ich sehe das anders. Ich bin der Meinung jeder sollte erstmal vor seiner eigenen Haustür kehren! Pro Guttenberg!!


Uschi S. schreibt:
24.02.2011 13:57

Herr zu Guttenberg hat das Amt eines Verteidigungsministers, er genießt unser Vertrauen, er ist Vorbild für die Bürger unseres Landes. Was hat Herr zu Guttenberg gemacht? Er hat mit seinem Dr.Titel das Volk verschauckelt und wir finden das gar nicht schlimm, andere Politiker täuschen ja auch, Politik war immer schon ein schmutziges Geschäft, es haben ja alle Dreck am Stecken, wir haben ja alle schon mal gemogelt. Ist das unsere Einstellung, nehmen wir das in Zukunft alles so hin? Lassen wir uns weiterhin verschauckeln und täuschen? Herr zu Guttenberg sollte das Amt verlassen, er genießt kein Vertrauen, er ist kein Vorbild, er sollte gehen, jetzt...


Axel schreibt:
24.02.2011 13:59

Ich verstehe die ganze Aufgeregtheit nicht. Es ist doch ganz einfach: Wenn Betrug bei Prüfungen nachgewiesen wird, das ist in jeder Schule so, bei jeder Meisterprüfung und an jeder Uni, erfolgt ein Verfahren. Dass der Titel aberkannt wird ist natürlich ausserdem selbstverständlich. Der Betrugsverdacht steht im Raum und wird in einem Rechtsstaat hoffentlich objektiv geprüft werden. Alle Argumente, die schwammige Worte wie Ehre, Vertrauen, Sünde, etc. enthalten mögen in der Bildzeitung oder auf Herrn zu Guttenbergs Website breitgetreten werden, sind rechtsstaatlich aber irrelevant. Ebenso hat die Aussage wir haben ja alle mal geschummelt keine Relevanz. Letzteres mag zwar stimmen, aber es gilt ja auch, dass alle, die beim Schummeln erwischt werden, bestraft werden. Das wissen auch die Schummler und tragen daher die Konsequenzen der Strafe. Damit ist die Sache ganz einfach: wird dem Minister Betrug nachgewiesen, wird er sein Amt abgeben müssen und bekommt noch ein ordentliches Verfahren an den Hals. Das ist eben die Konsequenz. Und das gilt auch, wenn 99 der Bevölkerung ihn gerne behalten wollten. Wird kein Betrug nachgewiesen, bleibt er im Amt. Meinungsumfragen haben dabei keine rechtliche Relevanz. Lasst uns einfach alle abwarten und hoffen, dass jetzt alle Fakten ans Licht kommen. Dann ist die Konsequenz klar. So oder so.


Thomas123 schreibt:
24.02.2011 14:01

Ich finde es schlimm, dass für einen Minister andere Maßstäbe gelten sollen als für den Normalbürger. Hätte ich solche Fehler gemacht,wäre ich ganz schnell abserviert worden.


Andreas Dütting schreibt:
24.02.2011 14:07

Es ist schon unglaublich was für eine Hetzjagd da im Gange ist. Ich kann mich nicht daran erinnern, das mit Joschka Fischer, der bekanntlich Steine und anderes gegen unser Land geworfen hat, ähnlich verfahren worden ist. Wenn ich Leute wie Lafontain, Tritin oder einige Damen und Herren aus der ganz linken ecke sehe, die jetzt mit dem Finger auf zu Guttenberg zeigen, sollten erst mit Scham auf ihre eigene Vita schauen bevor sie so rumpöbeln wie gestern im Bundestag geschehen. Was Herr Guttenberg gemacht hat ist sicher nicht in Ordnung. Seinen Doktortitel hat er abgegeben und seinen Kopf unter den Armn genommen. Fakt ist: Herr Guttenberg ist einer jenen seltenen Politiker die nicht nur Reden schwingen Grüße an Herrn Tritin, sondern auch anpacken. Auch auf die Gefahr, das auch mal unpopuläre Entscheidungen getroffen werden oder Fehler gemacht werden. Mir ist ein handelnder Politiker lieber als all die anderen, die nur herumschwafeln und neidgekränkt den Fehler bei anderen suchen. Die Probleme die wir mit den von uns gewählten Politikern haben sind weitaus größer als eine unsaubere Doktorarbeit. Mit freundlichen Grüßen Andreas Dütting


Jörg Banach schreibt:
24.02.2011 14:09

Was geht es uns doch allen gut, nicht wahr? WIR KÖNNEN ES UNS ERLAUBEN, eineinhalb Jahre über fünf Euro für Langzeitarbeitslose zu diskutieren, während in Libyen Menschen von ihrer Regierung zusammengeschossen werden. UNS GEHT ES SO SAUGUT, dass linksorientierte Parteien es sich erlauben können, mehr Geld zu FORDERN für Menschen ohne ...Arbeit obwohl die Kassen der Kommunen eh schon weniger als nichts beinhalten, während in Äthiopien Menschen VERHUNGERN! WIR HABEN DEN LUXUS, unseren Außenminister zu beschimpfen, weil er - um das Leben zweier deutscher Reporter zu retten - einem Diktator die Hände schüttelt. WIR SIND IN DER GLÜCKLICHEN LAGE, einen - möglicherweise den einzigen - fähigen Politiker abzusägen, während ihm unterstellte Soldaten in Afghanistan erschossen und zerbombt werden. UND WARUM KÖNNEN WIR UNS ALL DAS LEISTEN? Weil es uns einfach ZU GUT GEHT!


Frankura schreibt:
24.02.2011 14:12

vielleicht sollte man sich mal gedanken darüber machen warum die reichen immer reicher werden und die anderen immer ärmer? einfache zinsrechnung: du bekommst von deinem vater tausend euro vererbt, leute wie guttenberg hundert millionen. bei 5 zinsen verdoppelt sich der betrag alle 15 Jahre. am ende deines lebens hast du vielleicht viertausend zu vererben, leute wie guttenberg 400 millionen. übrigens, die zinsen von gutti musst du erwirtschaften, das sind nämlich die schulden jede schuld hat einen gläubiger die dir über die preise und steuern aufgedrückt werden. ab ins hamsterrad!


Eva schreibt:
24.02.2011 14:15

Unsere Opposition sollte sich mal als Laiendarsteller für RTLs Harz IV - TV vorstellen. Das war gestern die beste Bewerbung. Künstliche Aufregung, geschreie und beleidigend. Super!


lily schreibt:
24.02.2011 14:17

habt ihr eigentlich noch alle latten am zaun. die welt liegt fast in schutt und asche, in afghanistan sterben deutsche soldaten, es wird monate um hartz IV gerungen - und man hat nichts besseres zu tun als sich um einen zu unrecht erworbenen doktortitel aufzuregen ? geht es noch ? ich habe stehr stark den eindruck, dass es heute zum guten ton gehört, sich mit kleinkram zu beschäftigen, um von den großen dingen des politischen lebens in dem es offenbar keine positiven erfolge zu verzeichnen gibt ablenken zu können. ein doktortitel macht noch lange keinen guten minister. und noch was: ein jürgen trittin, der im glashaus sitzt, sollte nicht mit steinen werfen. wie war das noch gleich mit seiner vergangenheit, war die makellos ??? sich jetzt aufzublasen, als wäre er von gottes gnaden ist eine unverschämtheit. gerade so einer sollte den mund halten, aber ganz gepflegt !!!


Manne schreibt:
24.02.2011 14:20

1.Was er gemacht hat, ist natürlich nicht gut. 2.Einen Fehler kann jedem passieren, was aber nicht heißt, automatisch seinen Job aufzugeben z.B.: Wenn ich den Führerschein los werde, muß ich nicht meinen Arbeitsposten aufgeben! Es muß nicht mal einer im Unternehmen davon etwas wissen.. Für mich ist deshalb viel wichtiger, als 1. und 2., warum und wer kramt hier in eine Doktorarbeit herum, die vor 7 Jahren abgelegt wurde. Was für ein Interesse bestand hier, in der Arbeit herumzuwühlen? Wer wollte hier was finden, bzw. hat dafür etwas bezahlt? Das erinnert mich ganz stark an die Zeiten der Stasi. Und zuletzt ist das, was sich dazu im Bundestag abgespielt hat, die unterste Schublade. Ich bin 61 Jahre alt und parteilos, aber wie sich einige - gerade mit Worten - im BT benommen haben, zeugt nicht gerade von Vorbildhaltung gegenüber der Jugend in den Schulenda fehlt dann nur noch das Klappmesser in der Hosentasche. Armes Deutschland


erwin schreibt:
24.02.2011 14:22

Guttenberg = CSU


lily schreibt:
24.02.2011 14:26

Na Herr Trittin, Sie haben doch sicherlich Ihre dunkle Vergangenheit längst vergessen, so wie SIE sich jetzt aufplustern. So what ? Ihnen ist doch offenbar auch verziehen worden, oder nicht ???


111einself schreibt:
24.02.2011 14:26

Wenn man so einen geistigen Abfall wie von Ghostwriter lesen muss, fragt man sich doch wirklich manchmal wie wenig Verstand manche Menschen haben, die leider leider über das Recht verfügen wählen zu gehen. Und solche Aussagen wie das allgmeine Wahlrecht abschaffen, da frage ich mich doch wirklich wo wir in der heutigen Gesellschaft angelangt sind um uns so einen unwissenden Schrott anzusehen oder anzuhören. Bevor hier jeder versucht seinen interessierten Unsinn von sich zu geben, sollte vorher überlegt werden, ob man sich überhaupt mit den politischen Angelegenheiten in seinem eigenen Land beschäftigt hat oder ob man aus reiner Mitteilungsgier etwas von sich gibt.


Frank schreibt:
24.02.2011 14:27

wenn man bedenkt das Angestelle bei einem großen Lebensmittelkonzern die fristlose Kündigung bekommen weil sie einen Becher Joghurt dessen Mindesthaltbarkeitsdatum bereits erreicht ist mitgenommen haben stellt sich allen Ernstes die Frage nach der Selbtwahrnehmung unserer Politiker. Für diese Herrschaften scheinen andere Maßstäbe zu gelten, da muß man sich nicht wundern wenn der Wähler sich zunehmend der Politik und der Stimmabgabe verweigert....


Miguel schreibt:
24.02.2011 14:28

Zu Guttenberg hat eine Diss hingerotzt und ist damit bei seinem Prof durchgekommen. Das ist Fakt. Nun ist er aufgeflogen und hat seinen Doktorgrad aberkannt bekommen. Damit ist er in der Sache bestraft, wie andere Schüler oder Studenten auch. Ein Rücktritt als Minister ist diskutierbar; ich hätte ihn mir gewünscht, der Ehre wegen, aber es muss nicht sein. Er muss halt jetzt mit dem Makel leben. Wie Florian12345 schon andeutete, gibt es da ganz andere Fälle. Was hätte Joschka Fischer den Franzosen 1996 gesagt, also Deutsche dort einen Polizisten halb tot geprügelt haben, wenn er zu der Zeit schon Aussenminister gewesen wäre? Also locker bleiben. Der Mann hat seine Buße getan, hat sich auch halbwegs entschuldigt und muß jetzt selber mit der Schmach klarkommen. Noch einen Skandal wird er kaum überleben.


Johannes Habla schreibt:
24.02.2011 14:36

Die von Kohl eingeleitete moralisch-geistige Wende ist endlich geschafft. Lasset uns ab sofort tricksen, schummeln, übersehen, unterschlagen, uns überfordern, oder nicht absichtlich Fehler machen. Lobet den Herrn von und zu und seine Partei! Ab sofort ist das alles Konsequenzen-frei!


siggi schreibt:
24.02.2011 14:37

Nicnt nur von Guttenberg werden wir belogen und betrogen, andere Politiker und die Banken tun das doch auch.Es gehört doch schon zum guten Ton.Wie lange schaut das dumme Volk noch zu??? Es geht uns noch zu gut. Werdet mal wach ihr dummen Deutschen.


27iger schreibt:
24.02.2011 14:48

Der ganze Thema Dr. zu Guttenberg sollte wissenschaftlich im Rahmen einer Dissertation aufgearbeitet werden. Schwierig könnte es allerdings bei der korrekten Quellenangabe werden.


Gunter schreibt:
24.02.2011 14:53

Wer eine derart wichtige Arbeit schreibt und dann nachher sagt, er hätte nur fehlerhaft gearbeitet und quasi aus versehen einen nicht unbedeutend grossen Teil seiner Dissertation nicht korrekt gekennzeichnet, der lügt!


Frank Adler schreibt:
24.02.2011 14:54

Geehrter Herr zu Guttenberg, eines werde ich Ihnen nicht einmal im Traum unterstellen: Unwissenheit - denn dazu sind Sie viel zu intelligent und abgekocht. Aber was Sie geliefert haben bezeichne ich als Frechheit und Verhöhnung von Moral und Rechtstaatlichkeit. Eine verhöhnung von Studierenden und Schülern. Auch die Haltung unserer Bundesregierung ist an Dekandenz nicht mehr zu übertreffen.


Ralph schreibt:
24.02.2011 14:54

@Uschi S. Sie lassen sich von einem Dr. Titel beeinflussen / beeindrucken? ... selber schuld. Aber da wundert mich so manches nicht mehr am Deutschen Volk, wenn bei manchen das Hirn aussetzt nur weil ein Herr Dr. vor einem steht.


RobinNRW schreibt:
24.02.2011 14:55

Guttenberg ist eine grosse Enttäuschung für mich. Ich fand ihn vor seiner Schummelei sympathisch. Ich weiss nicht wie gut er in seinem Amt gerade ist. Die Abschaffung der Wehrpflicht empfand ich als einen guten Schritt. Andere Dinge wie sein Verhalten in Afghanisthan oder bei der Gorch Fock bleiben fraglich. Ich kenne aber auch nicht die Hintergründe. Letztendlich glaube ich das keiner von uns die Hintergründe und Abläufe von Entscheidungen der Regierung und Politikern aber auch von Oppositionsanhängern nachvollziehen kann. Ein Politiker ist zumeist rhetorisch geschult und wird selten auf eine einfache Frage eine einfache Antwort geben wie ja oder nein. Nun ist das Vertrauen in die Politik schon seit langer Zeit beschädigt und die Menschen suchen nach jemanden mit dem sie sich wieder identifizieren können. Guttenberg war so jemand. Jetzt hat man ihn beim Schummeln seiner Doktorarbeit erwischt. Die CDU und CSU stellen sich demonstrativ hinter ihren gefallenen Helden. Wahrscheinlich bleibt er im Amt. Er kann sich nur leider nicht mehr rausreden. Der Beweis des Plagiates ist erbracht. Dieser Makel bleibt haften und wird ihm seine Arbeit als Minister erheblich erschweren. Er sollte in sich gehen und sich endlich eingestehen das er so nicht weiter machen kann und darf. Diese Sprüche von vielen hier: wer frei von Schuld ist werfe den ersten gelten hier nicht. Unsere Verfassung, das deutsche Recht - das Täuschung, Betrug und Lügen nicht zulässt, ist eben kein Steinewerfer. Was nicht richtig ist, bleibt auch nicht richtig.


Pad schreibt:
24.02.2011 14:55

Moin, tja was soll man davon halten? Pers. denke ich, dass er die Arbeit gar nicht selbst geschrieben hat. Sein Ghostwriter hat halt schlampig gearbeitet. Ungeachtet meiner pers. Ansicht, wie die Arbeit zustande gekommen ist, sehe ich eine nicht unerhebliche Verantwortung bei der Universität. Jede Dr. Arbeit gerade bei so einem Thema muss doch ausgiebig und hinreichend geprüft werden. Besonders bei dieser Benotung. Wäre das passiert, hätten wir heute diese Diskussion nicht. Ob er seinen Posten als Minister noch ausfüllen kann? Zum einen hat der potentielle Betrug bei einer Arbeit m.E. nichts mit der Qualifikation seines Postens zu tun. Daran kann es also nicht liegen. Es geht somit eher um die Signalwirkung die damit erzielt wird. Aber hat sich jemand darüber aufgeregt, dass Joschka Fischer Außenminister wurde? Ein Linksradikaler Steinewerfer, der den Rechtsstaat offen angegriffen und bekämpft hat? Die Grünen sollen lieber mal ganz still sein. Jeder hat eine 2. Chance verdient - linke, rechte und auch Guttenberg.


Josef M schreibt:
24.02.2011 14:56

Es ist schon erschreckend, auf welchem Niveau hier die Debatte um Herrn zu Guttenberg geführt wird. Herr zu Guttenberg hat zugegeben, Fehler gemacht zu haben. Und damit ist es wohl gut für ihn? Hier geht es nicht um Schummelei. Hier hat kein 8 jähriger von seinem Nachbarn abgeschrieben. Hier hat ein erwachsener Mensch, der die besten Voraussetzungen mitbringt, nach 7jähriger Arbeit ein Werk abgegeben, das in keinster Weise akademischen Ansprüchen genügt. Ich selber bin seit 25 Jahren als Betreuer eines Begabtenförderwerkes an der Entstehung und Entwicklung vieler Dissertationen beteiligt gewesen. Die Arbeit an einer Dissertation ist eine permanente Herausforderung an die intellektuelle aber auch physische Konstitution. 3 bis 4 Jahre intensiver Arbeit sind die Regel und permanent wird der Stand der Arbeit mit dem Betreuer, den anderen DoktorandInnen und Freunden etc besprochen evaluiert. Wer auch nur ansatzweise einen Einblick in diese Welt des wissenschaftlichen Arbeitens hat, für den ist kaum nachzuvollziehen, dass im Nachhinein das Kopieren von seitenlangen Stellen anderer Autoren dem Autor entfallen oder entgangen sein sollte. Wenn dies der Fall sein sollte, gibt es nur die Erklärung , dass er gar nicht der Autor ist. Jedenfalls drängt sich mir dieser Eindruck immer mehr auf. Dies wäre jedoch noch fataler. Ich denke Herr zu Guttenberg wird die Konsequenzen seines Handeln nicht verhindern können. Er wird permanent den Vorwurf des Betrugs in Zukunft vorgehalten bekommen. Und dies verantwortet er selbst und hat mit Kampagne nicht zu tun. Und sein Verhalten wird auch nicht dadurch besser, dass andere auch Fehler gemacht haben. Ich denke er würd sich und uns allen eine großen Gefallen erweisen, wenn er sich aus der Politik zurückzieht und wieder ganz kleine Brötchen bäckt.


GUGI schreibt:
24.02.2011 14:58

Demokratie? Gleichheit? BANANENREPUBLIK DEUTSCHLAND


Tino schreibt:
24.02.2011 15:00

Ich finde es schlimm, dass alle über zu Guttenberg herziehen. Was ist mit den Professoren die den Titel verliehen haben und die Doktorarbeit kontrolliert haben? Warum werden die nicht zur Verantwortung gezogen??? Zu Guttenberg war auch nur Student und wenn man seine Fehler nicht findet, dann hat er den Titel zu Recht! Man könnte ja mal die Dissertationen der anderen Minister/Abgeordneten überprüfen... Man würde wahrscheinlich auch dort Fehler finden. Außerdem hat die Doktorarbeit nichts mit seinem Amt als Minister zu tun. Daher ist ein Rücktritt völlig unangebracht und sinnlos. Er macht gute Arbeit. Das sollte zählen!


Dr.Jag schreibt:
24.02.2011 15:01

Ich habe meinen Doktortitel ehrlich und mit harter Arbeit erworben. Als ehemaliger wissenschaftlicher Mitarbeiter habe ich Stundenten betreut, die in ihrer Diplomarbeit abgeschrieben- also betrogen- haben. Alle haben laut Prüfungsrecht eine zweite Chance zum Verfassen der Abschlussarbeit erhalten. Keiner ist vorbestraft, was auch gut so ist. Jeder konnte unbelastet in das Berufsleben gehen und aus dem Fehler lernen. Guttenberg ist mit dem Titelentzug ebenfalls bestraft worden. Strafrechtlich relevant ist der Vorfall nicht. Der Abschluss Dr. ist zur Ausübung seines Berufs nicht notwendig, anders als ein vorgegaukelter Pilotenschein um Berufspilot zu werden oder Ähnliches. Eine direkte persönliche finanzielle Bereicherung ist nicht gegeben, anders als bei einigen anderen Politikern, die gerade laut schreien und immer noch im Bundestag sitzen. Kein Grund also, um zurückzutreten, sofern er noch genügend Glaubwürdigkeit bei der Bundeswehr besitzt. Und das hat er sich durch objektiv gute Arbeit erarbeitet- wie die Umfragen zeigen.


Johnny122 schreibt:
24.02.2011 15:02

Was die Gorch Fock nicht geschafft hat, muss nun über die Doktorarbeit erreicht werden. Die SPD ist echt arm dran.


FG schreibt:
24.02.2011 15:09

wieviel dr. arbeiten kann man eigentlich maximal einreichen? eine wird es schon schaffen.


Herbert schreibt:
24.02.2011 15:10

Von Grün, Rot und Dunkelrot wird eine Rufmordlampagne geführt. Es geht den Herren nicht um den Doktortitel, sondern einen beliebten erfolgreichen Politiker die Beine wegzuschlagen. Ich bin überzeugt, dass diese Kampagne diesen Politikern letzlich selbst am meisten schaden wird. Wie wäre es, wenn sich diese Politiker darum kümmern würden, dass in einem demokratischen Parlament immer noch Angehörige der Staatssicherheit der DDR bzw. dessen Zuträger sitzen dürfen. Wie wäre es, sich mit Gesine Götsch - Linke auseinanderzusetzen, die öffentlich bekundet hat, die DDR wieder zu haben. Einem Unrechtsstaat DDR hochleben zu lassen, wo über tausend Menschen an der Grenze ermordet wurden, die das eine Verbrechen begangen haben, nämlich von einem Teil ihres Vaterlandes in den Anderen zu wollen. Ich rufe allen demokratischen Politikern zu Wehret den Anfängen! Bautzenhäftlinge, dass schlimmste politische Zuchthaus der DDR, wo Menschen nur mit anderer Gesinnung bis zu 20 Jahren unter grausamsten Bedingungen inhaftiert waren. Meine Symphatie gehört Herrn zu Guttenberg, obwohl seine Hnadlungsweise nicht richtig war.


Klaus S. schreibt:
24.02.2011 15:10

Herr Minister gehen Sie.!!!, Machen Sie Ihre handwerklichen Fehler woanders. Vielleicht glaubt man Ihnen dort.


pluto schreibt:
24.02.2011 15:10

gutenberg bitte wie einen normalen eierdieb behandeln-


Beatler von New York schreibt:
24.02.2011 15:14

270 Seiten von 400 Seiten abgeschrieben! Hat niemand die Dissertation vor dem Abschicken sogar leicht redigiert? Der Doktorvater sollte wegen Inkompetenz oder schlimmeres verhört werden, da zu Gutenberg auch ein Opfer des Systems ist. Bezüglich der heuchlerischen Frage: Spielt eigentlich der Charakter eines Menschen bei der Berufung in Ihr Kabinett für Sie keine Rolle mehr? Natürlich spielt guter Charakter in politischen Kreisen keine Rolle mehr! Je böser desto besser! You go, T-K!! Beise Dich durch! Du wirst eines Tages Kanzler, sogar Kaiser!


DonSchoko schreibt:
24.02.2011 15:28

Nun dann...von dannen...erwischt mich hat der Pöbel...Verdruß...ach egal, geküßt mich hat des Geldes Muse...einfach lang genug leugnen...dann wird man mir schon glauben...und eh...nicht besser sind die anderen...welch Krähe hakt den schon der anderen ein Auge aus...Pack schlägt sich, Pack verträgt sich...alle in einen Sach und dann...Moral...egal...ich muß sehen wo ich bleibe...Bananenrepublik, mit nichten...ehrlich wert am längsten....denksten:


Reinhard schreibt:
24.02.2011 15:30

Ich habe noch nie einen Bankräuber gesehen, der aufgrund Berufserfahrung zum Filialleiter befördert wurde. Guttenberg wurde durch gekonnte Selbstdarstellung und Ausblendung der Fakten sogar zum Vorstandsvorsitzenden der überfallenen Bank! Entlastung verweigert! Ohne Worte....


Michael P. schreibt:
24.02.2011 15:30

Immer diese gehirnamputierte Argumentation jeder sollte erstmal vor seiner eigenen Haustür kehren - ist das jetzt für jedermann ein Freifahrtschein für Chaos, Mord und Totschlag?!? Irgendwo muss es doch mal Grenzen geben, und die sind hier längst überschritten - weg mit Guttenberg!


Ute schreibt:
24.02.2011 15:35

Jetzt muss man sich mal fragen, warum hat er überhaupt eine Dissertation geschrieben? Warum wollte er denn den Dr. Titel? Für sein Amt als Verteitigungsminster braucht er Ihn ja nicht!! ABER was ist denn als BUNDESKANZLER??? Der Plan ist ja wohl leider nicht aufgegangen. Sprichwort: Wer einmal lügt.. als Minister der entschuldigt sich,grinst noch dabei und man soll Ihn dann noch ernst nehmen?? Fragwürdig ist hier noch ob sein Lebenslauf bisher stimmt! Man sollte es doch gleich mit überprüfen lassen. Deutschland den Dummen...bedauerlich! Ist Deutschland und wir normalen Bürger wirklich schon so dumm? Na dann kann uns ja die gesamte Menschheit nicht mehr für voll nehmen. Armes Deutschland.! Einigkeit und Recht und Freiheit!!!??? Ein Witz?? Eine Mutter , die es verstehen kann,das wir Deutschen als Gespött der Welt.... Naja immer weiterso und Deutschland gibt es so nicht mehr....


rimi schreibt:
24.02.2011 15:37

Liebe Leute, für viele die keine Ahnung haben, eine Doktorarbeit heisst nicht eine neue Erfindung dort zu dokummentieren. Viele Doktorarbeiten aus der der Medizin bestehen aus reiner Statistikarbeit, sprich auch viel Abschreiben. Also das Absschreiben ist wirklich kein Thema nur die Quellen müssen referenziert werden. Herr Gutenberg hat also nicht zu unrecht abgeschrieben, er hat zuunrecht die Quellen nicht angegeben. Wenn das eine Starftat ist, wo sind wir hierzulande... Ausserdem wenn jemand seine Glaubwürdigkeit oder Ehrlichkeit nun in frage stellt, und meint er müsse deshalb zurücktreten, dann müssen viele andere Politiker zurücktretten, weil sie alle durch die bank vor den Wahlen die Bürger für dumm halten und dem Volk vieles versprechen, was sie gar nicht einhalten. sind sie denn alle Glaubwürdig im Bundestag? sind sie alle ehrlich im Bundestag? warum muss nun ein Herr Guttenberg wegen nicht refernzierung von Fussnoten zurücktretten. die anderen Politker sind so frech, dass sie sich gar nicht entschuldigen für Ihre Lügen vor den Wahlen.... bitte nachdenken !


STD AUS X schreibt:
24.02.2011 15:37

Diese Diskussion zeigt welche Probleme unser Land wirklich hat. Uns geht es zu gut. Wieviel Zeit haben sich die Politiker unseres Landes genommen, um dieses Problem zu diskutieren. Wer von der Opposition werfe den ersten Stein. Sind alle unschuldig. Woher kommt in unserem Land wohl die Politikverdrossenheit? Genau durch so ein Vorgehen. Wievliel Steuergelder wurden für diese Diskussionen verpulvert? Als gäbe es nichts wichtigeres. Die Parteien sollten konstruktiver zusammen arbeiten, vielleicht gäbe es dann auch mal wieder eine höhere Wahlbeteiligung und klare Mehrheiten. Regiert der Eine, schießt der andere und umgekehrt. Mit seriöser Politik hat das wenig zu tun. Egal aus welchem Grund wieder jemand zurück treten soll.


Frankura schreibt:
24.02.2011 15:43

Kathrin123 schreibt: Ich sehe das anders. Ich bin der Meinung jeder sollte erstmal vor seiner eigenen Haustür kehren! Pro Guttenberg!! Also bitteschön, wollen sie allen perse unterstellen, sie hätten ihre Abschlüsse zu knapp 80 geklaut? http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/Plagiate Wahrscheinlich wissen sie nicht von was sie reden.


Hans schreibt:
24.02.2011 15:50

Schade um diesen Mann. Wieder eiene Marionette mehr im Kabinett Merkel. Ein Rücktritt wäre besser. Sie kann mit Ihm machen was Sie will. Stehen oder fallen lassen.


Frankura schreibt:
24.02.2011 15:51

Die politische Bühne verkommt immer mehr. Früher wäre ein Politiker bei solch einem Ei von selbst gegangen, heute muss man ihn strefrechtliche Relevanz beweisen können bis er geht. fehler? was für Fehler? 80 der Arbeit ist geklaut! Wenn das nicht Vorsatz ist. Ich stell mir einen Schüler vor der beim Abkupfern erwischt wird und behauptet, er hätte dies unbewusst getan... Gelächter: Sechs, setzen!


scorelimited schreibt:
24.02.2011 15:51

An alle -wer ohne schuld ist werfe den ersten stein- Schreiber: Wir wollen ihn nicht steinigen!!! Er soll zurücktreten. Macht er Werbung für Klebestühle? Umso länger er bleibt desto schlimmer wird es mit ihm.


odiloi schreibt:
24.02.2011 15:51

Alles nur Neider Deutschland hat keine andere Probleme !


Frankura schreibt:
24.02.2011 15:52

Herr zu Guttenberg hat das Amt eines Verteidigungsministers, er genießt unser Vertrauen, er ist Vorbild für die Bürger unseres Landes. Dann informieren Sie sich erstmal über die Hintergründe bevor sie ihn blind vertrauen: http://filmdenken.de/glotzefatal/tag/karl-lauterbach


PI schreibt:
24.02.2011 15:56

Der Fall spiegelt nur das verbreitete Selbstvertändnis in unserer Geselleschaft wider: Beschiss ist sanktioniert, erwischen lassen nicht. Das erleben wir täglich bei Versicherungen, die mit windigen juristischen Argumenten im Schadensfall nicht zahlen, Inhaltsangaben bei Lebensmitteln die nicht stimmen, irreführender Werbung, geschönte Bilanzzahlen, umettikettierte Lebnesmittel, etc. etc. Die Liste ist endlos, und nie wird jemand der angesehen ist oder wirtschaftlich stark genug, deswegen belangt. Wir haben schon lange die 3-Klassen-Gesellschaft, und solange es keinen wirklichen Konkurerenten zur Bildzeitung gibt, wird das auch eher schlimmer als besser.


Bernhard Stephan schreibt:
24.02.2011 15:58

Der Doktorvater von Herrn Karl-Theodor Guttenberg, Herr Peter Häberle, ist erst mal abgetaucht. Ist ja auch keinem normalen Bürger zu erklären, wie ein solch schlampiges Plagiat bzw. Auftragsarbeit mit summa cum laude ausgezeichnet werden konnte. Eine Beleidigung für den Wissenschaftsbetrieb und jeden ehrlichen Doktoranden. Oder gibt es vielleicht doch eine sehr plausible Erklärung: Von 1996 bis 2002 gehörte K. T. Guttenberg dem Aufsichtsrat der Rhön-Klinikum AG an, an der die Familie 26,5 Prozent der Stammaktien hielt.Im Jahr 2000 beteiligte sich die Rhön-Klinikum AG an der Stiftung eines Lehrstuhls für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften bei der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Bayreuth, an der Guttenberg später promovierte. Bis heute zahlt das Unternehmen jährlich mehr als 100.000 EUR an diese Stiftungsprofessur.[21] . Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Theodor_zu_Guttenberg


Manfred Schneider schreibt:
24.02.2011 16:08

Guttenberg hat seine Arbeit als Verteidigungsminister gut gemacht - basta. Was die Presse bisher verbirgt ist dass der Bremer Prof. der die Geschichte ins Rollen gebracht hat für die F. Ebert Stiftung arbeitet und auch Gründungsmitglied der Rot-Grün «Denkfabrik» von Frau Ypsilanti ist. Besonders aufgestossen ist mir bei der Befragung Dr. Bartsch von den Linken, der selbst auf Abgeordnetenwatch.de schreibt ich weiss nicht wo man meine Dissertation bekommt Alle Mitglieder des Bundestags sollten eine routinemässige Überprüfung der Dissertation erhalten. Lieber Prof. aus Bremen, auch die deiner eigenen Denkrichtung.


Oskar schreibt:
24.02.2011 16:18

Da sieht man wieder einmal in welch einer scheinheiligen Gesellschaft wir leben . Argwohn, Neid und Missgunst trifft sofort jeden der erfolgreich in der Politik tätig ist. Kaum einer der jetzt den Finger hebt hat noch nie bei der Steuer betrogen oder einen Schwarzarbeiter beschäftigt oder ist alkoholisiert Auto gefahren usw. In diesem Land in dem Kindesschänder und Totschläger mehr Schutz geniessen wie die Opfer, verwundert der Schrei nach Bestrafung und Rücktritt ect. schon sehr. All die Moral-Apostel wahrscheinlich mit rotem Parteibuch, welche sich jetzt wichtig tun und sich Sorgen machen über die Werte in unserer Gesellschaft, hat man zum Thema wachsende Kriminalität vorher nie gehört! Man könnte sich auch fragen, warum populäre Politiker mundtot gemacht werden, in der Badewanne enden oder aus dem Flugzeug fallen?


Trenga schreibt:
24.02.2011 16:23

Mich würde wirklich interessieren, wie Herr zu Guttenberg das gesehen hätte, wenn nicht er, sondern ein Anderer diese Verfehlung begangenen hätte.???


Xaver schreibt:
24.02.2011 16:36

Aus dem Internet habe ich folgenden Witz entnommen: Ein Techniker sagt zum Pförtner des Verteidigungsministeriums: Guten Tag, ich soll hier den Kopierer reparieren. Der ist in Afghanistan! Mehr ist dazu nicht zu sagen.


Jörg Henne schreibt:
24.02.2011 16:48

Protestierende Jurastudenten, beruhigt euch. Am 1.April versteigert die Uni Bayreuth einen gebrauchten, leicht beschädigten Dr.jur.-Titel! Summa cum laude, nur ein Vorbesitzer!


Jo schreibt:
24.02.2011 16:54

In vielen Kommentaren ist herauszulesen, die Glaubwürdigkeit von KT zu Guttenberg sei beschädigt, und er müsse zurücktreten. Wer kennt hier eigentlich noch glaubwürdige Politiker? Gestern saßen doch im Bundestag Politiker vor Gericht, die sich lieber selbst fragen sollten, ob sie nicht zuerst ihr politisches Amt aufgeben sollten, bevor sie über andere urteilen. Zum politischen Alltag gehört es doch egal ob schwarz-gelb, oder rot-grün, oder rot-rot, dass Terror, ethnische Repressionen oder Säuberungen, Bürgerkriege, soziales Unrecht etc. in vielen Ländern hingenommen und toleriert werden. Kanzler Gerhard Schröder weigert sich sogar mal bei einem China-Besuch das Thema Menschrechte anzusprechen. Außenminister Joschka Fischer verhandelte mit der iranischen Regierung, was am Wochenende Guido Westerwelle von der Opposition vorgeworfen wurde. Die Rot-Grüne Regierung dazu zählten u.a. Hr. Steinmeier, Hr. Trittin, Fr. Künast etc. hat uns erzählt, dass Deutschland nicht am Irak Krieg teilnimmt. Eine bewusste Lüge. Denn im Nachhinein stellte sich heraus, dass Deutschland mit Aufklärungsflügen dort den Krieg unterstützte. Die rot-grüne Bundesregierung hat dem Einsatz von BND-Agenten im Irak-. Krieg zugestimmt. Die Anti-Kriegs-Rhetorik von Schröder, Fischer und Steinmeier viel im Nachhinein wie ein Kartenwerk zusammen. Nach Darstellung des Bundestags-Abgeordneten der Grünen, Hans-Christian Ströbele hat die seinerzeitige rot-grüne Bundesregierung in einigen Fällen Parlament und Öffentlichkeit unvollständig, teils auch falsch informiert und sogar gelogen. Die politische Verantwortung dafür weisen die Grünen ausschließlich dem damaligen Kanzleramtschef Steinmeier zu. Eine mediale Hetzjagd wie im Fall „Plagiatsvorwürfe gegen KT zu Guttenberg“ blieb damals aus. Auch hat man Hrn. Steinmeier inzwischen für die unvollständige und falsche Information des Parlaments und der Öffentlichkeit verziehen. Geschweige denn der Lüge. Er soll ja schließlich der nächste Kanzler von einer rot-rot-grün Regierung werden. Die Regierung Schröder hat zumindest zeitweise Kriege in Jugoslawien und in Afghanistan befürwortet und aktiv unterstützt, ohne vorher nichtkriegerische Optionen gründlich auszuloten. Moralisch gesehen haben sie somit zahlreiche Menschenleben auf dem Gewissen. Die rot-grüne Bundesregierung verhinderte jahrelang, die Rückkehr des in Bremen aufgewachsenen Türken Kurnaz aus dem amerikanischen Gefangenenlager Guantánamo nach Deutschland. Welche Rolle Kanzleramtschef Steinmeier dabei spielte ist sehr fraglich. Aber ungeachtet aller moralischen Verfehlungen unserer Politiker, Juristisch haben sie nichts zu befürchten. Wie gesagt es handelt sich dabei um Wohl und Leben von Menschen. Wäre es nicht sinnvoller hier eine Plattform im Internet einzurichten um die Vergehen der Politiker zu durchleuchten, wo Menschenleben in Gefahr war oder ist? Aber wahrscheinlich findet sich hier keiner, der diese Plattform finanziert, wie im Fall von GuttenPlag Wiki. Oder will man sowas nicht? Man trifft ja dann auch die eigene Klientel. Wie scheinheilig hier die Debatte geführt wird sieht man doch das ein steine werfender Joschka Fischer als kleine Jugendsünde bezeichnet wird, er hat ja nur Menschen dadurch bewusst verletzt und zudem war es ja schon verjährt. Welche Moral.


comen schreibt:
24.02.2011 17:14

Dass angeblich die Deutschen Herrn zu Guttenbergs Betrug lediglich als harmlose Schummelei ansehen, halte ich für eine Lüge - leider unterstützt durch die Medien. Solange der normale Bürger wegen wirklich harmloser Vorfälle Job und Existenz verlieren, ist ein derart verlogenes Verhalten der Mächtigen unerträglich! Und das hat damit, dass wir alle nicht ohne Fehl sind, so gar nichts zu tun!


PS schreibt:
24.02.2011 17:23

Ich verstehe diese ganze Diskussion gar nicht. Die Opposition versucht durch eine derart unwichtige Debatte um einen Doktortitel das Ansehen eines im Volk beliebten Politikers zu schädigen. Ich denke, dass die derzeitige Opposition Herr zu Guttenberg als eventuell wichtige Schachfigur im nächsten Wahlkampf ausschalten möchte. Er hat durch seine Beliebtheit durchaus Potential gehabt, eine entscheidene Figur in der künftigen Politik Deutschlands zu spielen. Ich finde es nur wirklich verwunderlich, dass in Deutschland trotz aller Probleme tagelang um ein solch belangloses Thema gesprochen wird. Es wird davon geredet, dass seine Glaubwürdigkeit leidet und er seiner Vorbildfunktion nicht gerecht wird. Ganz ehrlich, jeder Student weis, dass ein Betrugsversuch der im Fall Guttenbergs nicht mal bewiesen wurde große Probleme mit sich bringen kann. So viel Intelligenz setze ich mal bei Abiturienten voraus. Das schlimme ist, dass ich bei den Politikern in Deutschland das Gefühl habe, dass egal wer gerade an der Macht ist von der Opposition beschossen wird. Den 4-5 großen Parteien geht es doch anscheinend nur darum an die Macht zu kommen, ihre Leute in die entsprechenden Positionen zu stecken und schön abzukassieren. Das bringt Deutschland nicht nach vorne, ganz ehrlich. Selbst gute Reformvorschläge werden von den jeweiligen Oppositionen versucht im Keim zu ersticken. Wahrscheinlich weil es ja dadurch passieren könnte, dass die regierende Koalition tatsächlich gute Politik betreibt und erneut gewählt werden könnte. Diese Profilierungssucht viele Politiker parteiübergreifend ist ganz widerlich. Aber so lange es dem Großteil der BEvölkerung halbwegs gut geht beschwert sich niemand. Warten wir mal ein paar Jahrzehnte ab bis der Schuldenberg so groß ist, dass die Sozialleistungen derartig gekürzt werden müssen, dass die Leute wie in Frankreich etc. auf die Straße gehen. Das einzige, was davor schützen könnte ist die Problematik mit der demographischen Entwicklung.


Petro schreibt:
24.02.2011 17:24

Welch Peinlichkeit im hohen Hause. Die Opposition steigert sich in eine medial perfekt inszinierte Bashing-Orgie. Mit Anstand hat das nichts mehr zu tun. Habe bisher grün gewählt - nie wieder!!! Trittin schaut sich beifallsheischend um, beleidigt und verhöhnt. NIE WIEDER kriegen solche Polemiker eine Stimme von mir.


Ernst P. schreibt:
24.02.2011 17:29

Die Mehrheit der Bundesbürger, erstaunlicherweise auch die Anhänger der SPD und der Grünen, wollen, dass Guttenberg weiter Verteidigungsminister ist. Seine Gegner sind eindeutig in der Minderheit. Als Demokraten sollten sie die Meinung der Mehrheit respektieren und Andersdenkende nicht als Idioten, Leute, die nichts verständen, oder dergleichen beschimpfen. Guttenberg hat sicherlich Fehler gemacht, aber kein großes Verbrechen begangen. Viele seiner Gegner tun so, als ob es in ihrer Partei niemand gäbe, der schon mal geschummelt oder gelogen hat. Dem ist aber nicht so: Keine Partei besteht nur aus Heiligen, eher schon aus Scheinheiligen. Die Menschen eines Landes wünschen sich Macher und keine Meckerer. Viele Fans von Guttenberg schätzen an ihm, dass er Andersdenkende respektiert und das ausgerechnet als Konservativer. Eine solche Toleranz wünsche ich mir auch von linken Politikern. Ganz nebenbei bemerkt: Er ist der beste Verteidigungsminister seit langem!


Artus schreibt:
24.02.2011 17:33

Zitat Mama: Sehr geehrter Herr zu Guttenberg, mein Sohn fragte mich gestern, warum große Leute in der Schule abschreiben und mogeln dürfen, ohne dafür bestraft zu werden! Wie soll ich von nun an meinen Kindern wahre Werte, wie z.B.Ehrlichkeit vermittel....???? Oder werden diese Werte, wie Wehrpflicht einfach abgeschafft...??? Zitat Ende. Wie goldig. Ich weiß nicht, ob ich bei dieser rührenden Geschichte lachen oder weinen soll. Am besten noch - bevorzugt ganz am Ende des Einwurfs - armes Deutschland oder gute Nacht Deutschland schreiben, und schon haben wir wieder einen typisch linksorientierten billigen Baustein-Kommentar zusammen. Schööön.


viktor schreibt:
24.02.2011 17:41

Da wird einem richtig schlecht, wenn man hier manche Kommentare liest. Scheinheiligkeit, mehr fällt mir dazu nicht ein. Wer hat in der Schule nicht mal abgeschrieben oder einen Spickzettel benutzt. Das ist auch Betrug und wurde, wenn man erwischt wurde mit einer 6 bestraft. Da haben bestimmt auch die Mitschüler den Rausschmiß gefordert; ist ja schließlich völlig daneben und unverzeihbar! Erst mal an die eigene Nase fassen, bevor mit Fingern auf Andere gedeutet wird. Ach ich vergaß, 3 Soldaten sterben in der Zwischenzeit, weil Rot-Grün vor 8 Jahren den Einsatz verabschiedet hat.


willibald schreibt:
24.02.2011 17:42

Ich schlage ein Denkmal fuer den einmaligen Herrn von Guttenberg vor und dieses vor dem Kanzleramt, aber bitte aus Kupfer!


wallaby29 schreibt:
24.02.2011 17:43

Ich empfinde es als eine Unverschämtheit was die SPD hier treibt! Wenn man nichts mehr politisches findet, dann muss man halt in anderen Themen wühlen. Vielleicht sollten sich die Kritiker erst alle mal an die eigene Nase greifen. Nicht das Ypsilanti gelogen hat das sich die Balken biegen... NEIN mitnichten! Diese Frau hat massiven Wahlbetrug betrieben und sitzt immernoch in der Partei und als Abgeordnete im Landtag! Ich muss voll und ganz den Meinungen zustimmen, die sagen das er einen Fehler gemacht hat, den er zugegeben hat, aber seine Dissertation hat nichts aber auch gar nichts mit seinem Amt als Verteidigungsminister zu tun! Da haben wir endlich mal wieder einen Politiker, der Rückgrat hat, genug Arsch in der Hose auch mal seiner Cheffin die Stirn zu bieten und der wird durch die Medien und irgendwelchen möchtegern Promi-Professoren die auch noch von der Opposition dafür bezahlt werden an den Pranger gestellt. Pfui... das sind für mich Methoden wie im amerikanischen Wahlkampf und wohin das führt, haben wir an dem schrecklichen Anschlag auf die junge Senatorin gesehen.


Thomas schreibt:
24.02.2011 17:43

Ich finde, dass Herr zu Guttenberg nicht mehr tragbar ist. Aber ich finde diese Heuchelei der Opposition einfach schlimm. Jeder von den denen belügt und betrügt die Bürger schon seit Jahren. Ein Gerhard Schröder unterschreibt einige Wochen vor seinem Amtsabtritt einen Vertrag mit Gazprom. Einige Wochen später sitzt er bei denen im Aufsichtsrat. Ein Oskar Fischer tritt auf Polizisten in der Vergangenheit ein, dann die Flugmeilengeschichte, eine Ulla Schmidt fährt für 25.000 Euro nach Mallorca der Steuerzahler bezahlt dafür etc. Also: Schön den Mund halten! Wenn man im Glashaus sitzt, soll man nicht mit Steinen werfen!


Rob schreibt:
24.02.2011 17:52

Wer glaubt, selbst ohne Fehl und Tadel zu sein, möge den ersten Stein werfen! - Apropos Steinewerfen: ...selbst ein ehemaliger Steinewerfer wurde später ein sehr angesehener und respektierter Minister...


john schreibt:
24.02.2011 18:01

Ich verstehe beim besten Willen nicht die Leute, die meinen das Guttenberg Grösse zeigt, dadurch das er Fehler eingeräumt hat und dazu steht. Er hat zu jeglichen Zeitpunkt immer nur das eingeräumt was unausweichlich war. Ich kann daran keine Grösse erkennen. Er versucht lediglich sich Türen der Ausflucht offen zu lassen - sehr offensichtlich, jedoch anscheinend geschickt genug, um viele Leute zu blenden.


Hans Meiser schreibt:
24.02.2011 18:07

Ich bin schon etwas geplättet über die Kombination aus Dummdreistigkeit und Arroganz des Herrn Baron. Bei allem Respekt natürlich sind die deutschen Politiker a la Trittin usw. nicht die Vorbilder, welche eine Gesellschaft weiterbringen, aber deswegen einen Lügner weiterwurschteln lassen, das ist einfach nur nachdemokratischer Fatalismus erster Güte. Und dann die Kommentare pro Guttenberg: Die lügen doch alle, dann kann er doch auch Minister bleiben! Ja gehts noch? Dann können wir auch verurteilte Kinderschänder in die Kitas schicken, oder die Hells Angels die Polizeiarbeit übernehmen lassen. Dass die Proletisierung der Gesellschaft gerade durch einen Aristokraten vorangetrieben wird, ist als Treppenwitz der Geschichte zu betrachten.


Byrial schreibt:
24.02.2011 18:29

Ich habe die Aktuelle Stunde im Fernsehen verfolgt. Da ich selbst mehrere wissenschaftliche Arbeiten verfasst habe, kann ich zwar nachvollziehen, dass es zu Fußnotenfehlern kommen kann. Dass die Fehlermenge aber über 70 der Arbeit umfasst, kann ich mir nur mit einem Umstand erklären: Guttenberg ließ einen Ghostwriter für sich arbeiten. Vermutlich hat er deshalb sogar die Wahrheit gesagt, als er noch vor einigen Tagen öffentlich preisgab, er selbst habe niemals bewusst die Urheberschaft anderer verletzt. Nun gut, es wird ja viel geredet in diesen Tagen und in Guttenbergs Haut möchte ich nicht gerne stecken. Diese Situation wäre mir ausgesprochen peinlich! Was in der Aktuellen Stunde stattfand, erinnerte aber mehr an ein Standgericht, als an eine Diskussion. Viele Politiker des ehrenwerten Hauses ließen sich aus und schlugen allesamt in die selbe Kerbe. Jeder, der da am Rednerpult stand, hat aus seiner Sicht wohl Recht mit dem, was er da gesagt hat. Meiner Meinung nach hatte aber wohl kaum einer dieser ehrenwerten Damen und Herren das Recht, dort überhaupt zu reden: Denn wenn dort nur diejenigen reden dürften, die keinen Dreck am Stecken haben, abgefangen bei Dienstreiseaffären über Veruntreuung, Schmiergeld bis hin zu erkauften Doktor-Titeln, dann müsste wohl die Hälfte dieser Leute den Sessel im Bundestag räumen. Stattdessen spielen sie Ankläger und sind froh darüber, dass ihr eigener gekaufter Doktortitel noch nicht aufgeflogen ist. Würde unsereiner Normalbürger mit akademischen Graden um sich werfen, welche ihm nicht zustehen, müsste er seinen beruflichen Hut nehmen. Genauso sollte auch hier verfahren werden. Aber dennoch nach dem Grundsatz: Unschuldig, bis die Schuld bewiesen ist. Irgendwie tat er mir leid, der Herr zu Guttenberg! Alle anderen lachen ihn aus und sind selber froh, nicht aufgeflogen zu sein. Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Und wer im Glashaus sitzt... Dann sollen gleich mal alle ehrenwerten Politiker still sein unter ihrer Glaskuppel in Berlin!


Klaus J. Pitter-Kilfitt schreibt:
24.02.2011 18:35

Dieser Kommentar ist ebenso peinlich, wie diese ganze Hetzkampagne widerlich und die Absicht der Initiatoren durchschaubar ist. Deutschland, Land der Neider und Denunzianten. In vermutlich keinem anderen Land der Welt wäre es so leicht gewesen, ein Blockwart-System einzurichten, wie wir es hierzulande schon mal hatten. Und vor lauter geiferndem Übereifer geht jedes Augenmaß verloren. Da verschwenden und veruntreuen amtierende Staatsminister und Ministerpräsidenten quer durch das politische Farbspektrum in den Aufsichtsräten der Landesbanken Milliarden an Steuergeldern ihrer Bürger und es interessiert niemanden. Und auch von rechtlichen Konsequenzen keine Spur. Aber wehe, einer schummelt mal an der Uni ich möchte den kennenlernen, der das in seiner Schul- und Studienzeit nie getan hat - dann wird er wochenlang öffentlich an den Pranger gestellt. Von Verhältnismäßigkeit keine Spur - dafür Emotion pur. Unter dem Strich ein Armutszeugnis.


honoris causa schreibt:
24.02.2011 18:40

tja, ein sogennantes mitglied der elitären deutschen oberschicht hat offensicvhtlich nichts anderes im sinn als sich seine unverdient erworbenen pfründe zu sichern! keinerlei moralempfinden, keine skrupel und nur blanker egoismus treiben diesen mann dazu, jeden bürger in bunserem lande zu betrügen und mit methodischer bauernschläue weiter zu agieren! unterstützung erhält er von einer unfähigen angela merkel, die einfach nur versucht, einigermaßen gut aus dieser situation heraus zu kommen!? ein deutsches armutszeugnis!


Wilfried Leverenz schreibt:
24.02.2011 18:58

Ich bin kein Freund der Regierung,aber das gepöbel der Oppositionsmitglieder geht einem ganzschön auf den Zeiger.Jeder Abgeornete lügt vor Wahlen,das sich die Balken biegen,geht nach der Wahl in den Bundestag und sieht schnell zu das er sich seine verdienten??????? Ansprüche sichert.Versprechen,Ankündigungen vor der Wahl?Ich?Nie hab ich was gesagt!!!!!Also schön den Ball flach halten


Gerhard schreibt:
24.02.2011 19:01

Ich frage mich warum die CDU unterschiedlich handelt. Erst im letzten Jahr wurde der CDU-Politiker Andreas Kasper wegen dem gleichen Vergehen von der CDU gefeuert. Der Doktortitel wurde ihm aberkannt und er musste viele Euro Strafe zahlen. Warum wird plötzlich an so einer Figur wie von Guttenberg festgehalten? Er wird seinen eigenen morlaischen Anforderungen nicht gerecht. Den Anforderungen an einen Verteidigungsminister eh nicht.


Paddy schreibt:
24.02.2011 19:04

Den vielen Fans von Grimms gesammelten Märchen kann man nur die Ende Februar erscheinende Guttenberg-Biographie ans Herz legen. Ich ahne bereits, daß die Veröffentlichung erneut vielfältigen Anlass für neue Fragen mit sich bringen wird.


Bruno Woitke schreibt:
24.02.2011 19:20

Entsetzliche Aussichten! Es ist sehr bedenklich wenn ein Zeitungsimperium ähnlich wie in Italien sogenannte politische Superstars erstellt! Berlusconi läßt grüssen! Hier geht es doch nicht um eine Unterhaltungsangelegenheit um Quoten für die Bildzeitung zu steigern, sondern um die eine zukünftige Glaubwürdigkeit allgemein aller Bürger im Land betreffend mit Signalen ins Ausland! Soll es wirklich nach dem Motte laufen, daß aufgrund der Erkenntnis Politiker lügen ohnehin alle und deshalb soll der frechste und schönste CSU Minister und zukünftige Kanzler zu Guttenberg auch lügen und betrügen dürfen? Soll CDU/CSU jetzt mit diesen zweifelhaften Privilegien mobil gemacht werden um gegen die grün rote Front die Wahlen zugewinnen auch um dann anschließend Deutschland von einem Aristokraten und neuen Führer in eine ungewisse Zukunft zu regieren? Ich mag keine rote Front, auch keine FDP Komödianten, NPD oder DVU, aber so auf diese schon geschichtlich einmal gelungene und fürchterlich gescheiterte Führerauferstehung soll es nicht noch mal geben! Schade Herr zu Guttenberg, so sind Sie nicht der richtige Volksvertreter, bestenfalles ein Bildzeitungsunterhaltungs Superstar!


diequelle schreibt:
24.02.2011 19:22

Lasst endlich den Herrn zu Gutenberg in Ruhe, die Grünen Schreihälse haben in Ihrer Partei genug aus der Vergangenheit aufzuarbeiten ich denke an Ihren ehemaligen Parteivorsitzenden und dann Minister, Namen muss man da glaube ich nicht nennen. Herr Trettin hat in Bundestag sein wahres Gesicht gezeigt, danke. Und SPD die hatte ich mal gewählt aber nach diesen unmenschlichen verhalten im Bundestag, nie wieder. Liebe Jugend schaut Euch da nichts ab, denn da lernt Ihr bestimmt wie Menschen miteinander umgehen sollten.


WH schreibt:
24.02.2011 19:39

Im Strafrecht gibt es Verjaehrungsfristen, weil man davon ausgeht, dass sich die Person nach einigen Jahren geaendert haben kann und wahrscheinlich auch geaendert hat, wenn in der Zwischenzeit keine weiteren Taten begangen wurden. Natuerlich wird KTzG hier kein strafrechtlich relevanter Betrug vorgeworfen, ich fuehre das nur als Vergleich an. Bei Straftaten, auf die bis 5 Jahre Gefaengnis steht, betraegt die Verjaehrungsfrist 5 Jahre. Die Doktorarbeit wurde vor 7 Jahren eingereicht. Nu? Ist das ein bisschen lange her? Vielleicht aber auch nicht. Koennte man das fortgesetzte Fuehren des Titels als fortgesetzten Betrug ansehen, also die zuletzt begangene Tat waere dann letzte Woche gewesen? Ja, wahrscheinlich schon. Von einem Versehen kann ueberhaupt keine Rede sein. Der Doktorand unterzeichnet ja eine Selbstaendigkeitserklaerung. Die kann zum Beispiel lauten Hiermit versichere ich, dass ich die vorliegende Dissertation selbstständig und ohne unerlaubte Hilfe angefertigt habe. Alle hierzu benutzte Literatur wurde vollständig angegeben. Oder sinngemaess. Weiss jemand, was KTzG da genau unterschrieben hat? Nicht viel anders jedenfalls. Wenn KTzG von Fehlern in der Dissertation spricht und stolz darauf ist, dass er seine Fehler offen eingesteht, dann lenkt er von dem Unterschreiben dieser unwahren Erklaerung ab, die ein Problem auf einer ganz anderen Ebene darstellt. Uebrigens kann sich auch frueher oder spaeter noch Guttenbergs Ghostwriter zu erkennen geben. Den gibt es mit Sicherheit, KTzG haette doch die intellektuelle Kapazitaet gehabt, die gelesenen Zeitungsartikel wesentlich freier nachzuerzaehlen, als es hier geschehen ist.


EL_Augusta schreibt:
24.02.2011 19:40

So kehrt ein Strahlemann auf den Boden der Tatsachen zurück. Ich bin - leider - in meinem bisherigen Misstrauen gegenüber den Schönen und Glänzenden bestätigt - irgendwo ist immer eine dunkle Ecke. Ich beklage mangelndes Verantwortungsgefühl für die offen zutage liegenden Fehler. Abstreiten und Verharmlosen des Fehltritts verbunden mit persönlichem Wegtauchen und zum Ende sogar Überhöhen des Geständnisses in eine Vorbildfunktion. Das Vorbild kann sich sehen lassen. Ich möchte dies als Vater nicht meinen Kindern empfehlen. Als Fazit : Auch die schillernde Figur des KTFzG war nur eine Seifenblase und nun unter Politiker-Normalmaß geschrumpft. Ein Rücktritt vgl. Margot Käßmann wäre konsequent. Jedoch: vielleicht ist der Bundeskanzlerin ein angeschlagener Minister lieber, da nicht mehr möglicher Konkurrent? Und ein Vergleich mit Außenminister a.D. Fischer hinkt: Fischer hat seine Taten als Stadtguerillero nie abgestritten und als Vorbild hat er sich auch nicht stilisiert.


Margot Käßmann schreibt:
24.02.2011 20:35

Margot Käßmann hats genau richtig gemacht: Fehler sofort eingestanden und sofort zurückgetreten, damit die Kirchengemeinde nicht in zwei Lager voller Konfrontation zerbricht. Auch im Falle Margot Käßmanns gab es Menschen, die sagten Rücktritt hätte nicht sein müssen, Sie hatte aber die Weitsicht zu erkennen, dass nicht nur die Moral auf dem Spiel stand, sondern auch die Einheit der Gemeinde!


Paul schreibt:
24.02.2011 20:36

Auszug aus wiki über einen ehemaligen grünen Aussenminister : Er beteuerte allerdings, niemals Molotowcocktails geworfen zu haben. Hintergrund war eine vorläufige Festnahme Fischers 1976 unter dem Verdacht, einen solchen Brandsatz während einer Demonstration auf ein Polizeifahrzeug geworfen zu haben, wobei der Polizeiobermeister Jürgen Weber lebensgefährlich verletzt und dauerhaft entstellt worden war, mit anschließender Freilassung aus Mangel an Beweisen. Da hat keiner der Grünen das Maul so weit aufgerissen. Ekelhaft ist nicht nur das Verhalten von Gutenberg. Erzengel Gabriel wirft auch fleissig Steine Gedankliche Steine


FH schreibt:
24.02.2011 20:51

So langsam fühle ich mich dank Salamitaktik etc. von KT verschaukelt. Auf der anderen Seite hatten wir schon Steinewerfer als Außenminister und Stasimitarbeiter als Senatoren und Abgeordnete. Wenn das Ganze nicht den massiven Geschmack des Wahlkampfes hätte, würde ich sagen, sofort weg mit ihm. Aber so...?


N.B. schreibt:
24.02.2011 20:56

Hach...geht es uns nicht allen saugut? Was für eine Freude in einem Land zu leben, in dem die Menschen nur eine Sorge haben. Nämlich die lange zurückliegende Doktorarbeit eine Politikers. Vor allem verstehe ich diese geheuchelte Moral- und Glaubwürdigkeitsdebatte der Opposition nicht. Wenn im eigenen Lager gelogen wird, dass sich die Balken biegen Schröder, Schmidt...die Liste ließe sich beliebig weiterführen dann ist das nur allzu verständlich und menschlich und jetzt plötzlich wird beim Gegner auf Moral, Glaubwürdigkeit und Werte geachtet? Wenn ein Joschka Fischer früher Polizisten mit Steinen bewirft, ist das eine kleine Jugendsünde und er ist natürlich der optimale Kandidat für den Posten des Innenministers. Wie heuchlerisch kann man sein? Bein nächsten Fehler, den sich ein Politiker aus den Reihen der Opposition erlaubt, ist natürlich wieder alles halb so schlimm. Es wird doch momentan immer gefordert, seitens der Oppostion, man sollte auf das Volk hören und das Volk mitentscheiden lassen...wo bleibt in diesem Fall der Wille des Volkes? Zu Guttenberg genießt ja nach wie vor, einen breiten Rückhalt in der Bevölkerung, aber da geht es ja um mögliche Machtinteressen seitens der SPD, da muß man dann natürlich eine Ausnahme mit dem Willen des Vilkes machen. Alles in allem eine sinnlose, überflüssig aufgebauschte Debatte...aber wie ich anfangs schrieb..wenn wir sonst keine Sorgen haben......


enibas schreibt:
24.02.2011 21:27

Wie blöde muss man eigentlich sein, um für das Verhalten eines Ministers der betrügt auch noch Verständnis aufzubringen. Warum muss jeder, der moralisches Verhalten ohne Ansehen der Person sich als Neider eines ach so netten und sympathischen Politikers beschimpfen lassen. In einem Land, in dem eine Kassiererin für Centbeträge vermeintlich unterschlagener Pfandbons entlassen wird? Welches Unternehmen toleriert Fehlverhalten der Mitarbeiter? Ich als Bürger und somit Arbeitgebers der Regierung bin nicht bereit dazu!


Wolfgang Walter schreibt:
24.02.2011 21:27

Welch ein Glück,daß ich Soldat aD bin und nicht mehr unter diesem Mann diene. Wie man als Angehöriger einer bürgerlichen Partei die Werte des Bürgertums ,wie Anstand,Fleiß,echte Leistungsbereitschaft und Ehrlichkeit so mit Füßen tritt,das ist einfach erbärmlich. Erschreckend ist aber noch mehr,daß angeblich die Mehrheit dieses Volkes immer noch hinter ihm steht. Bananenrepublik läßt grüßen !!


Plagiat schreibt:
24.02.2011 21:28

270 von 400 Seiten abgeschrieben! Och, naja kann schonmal passieren. Habe halt gedacht es fällt keinen auf.... Sagen Sie mal Herr Karl Theodor das Plagiat zu Guttenberg, für wie verblödet halten Sie uns eigentlich? Zeigen Sie etwas Ehre und Anstand treten Sie zurück!


Prof. Armin Sablotzki schreibt:
24.02.2011 21:34

Ganz einfach: Da hat ein Mensch betrogen - Punkt ! Und deshalb sollte er genauso behandelt werden, wie alle anderen, die beim Betrügen erwischt werden. Natürlich hat eine Promotion primär nix mit Politik zu tun; aber eine unredlich erschlichene Promotion sagt sehr viel über den Mensch aus, der hinter einem solchen Verhalten steht !


RonB schreibt:
24.02.2011 21:36

neulich bin ich in geschlossener Ortschaft 3 km/h in Worten DREI ! zu schnell gefahren. Daraufhin kam eine Knöllchen über 15 Euro. Keine Gnade, kein Pardon, nur Drohungen, dass im Falle einer Weigerung der Bezahlung das ganze viel teurer würde. Wie war das noch? Vor dem Gesetz sind alle Menschen gleich ?


Pumuckl schreibt:
24.02.2011 21:37

Welche Eigenschaften führen eigentlich zur Bezeichnung Lichtgestalt. Warum wurde eigentlich noch keine Anklage wegen Betrugs erhoben und Untersuchungshaft angeordnet wie im Fall Kachelmann, ach so, der ist ja keine Lichtgestalt.


M.C. schreibt:
24.02.2011 21:38

Ein Sprichwort sagt Der Hehler ist schlimmer als der Stehler! Wenn unsere Kanzlerin den Verteidigungsminister, der als ein Stehler überführt wurde, im Amt lässt, macht sie sich zum Hehler und ist damit noch schlimmer zu bewerten als der Verteidigungsminister. Wenn unsere Kanzlerin nicht bald handelt, verwandelt sie Deutschland in eine Bananenrepublik, in der die herrschende Klasse machen kann, was sie will. Was mich bei der ganzen Sache auch noch stört ist, dass Frau Merkel - wahrscheinlich wider besseren Wissens den Herrn Guttenberg anscheinend im Amt halten will, weil er wie der Rattenfänger von Hameln Menschen an die CDU binden soll. Ein weiterer Grund für mich, die CDU nicht mehr zu wählen, wenn Frau Merkel nicht bald handelt!


DF schreibt:
24.02.2011 21:41

Armes Deutschland! Man kann es nicht mehr hören! Lasst den Mann jetzt seine Arbeit machen, Joschka - der Steinwerfer trat auch nicht zurück - Frau Lötzsch möchte den Kommunismus, Grundgesetz ade; Herr Ströbele war auch mal gegen den Staat aktiv, andere nutzen die Bundeswehr für Flüge, die Dienstwagen für den Urlaub,von Stasi-Mitarbeit und Medien-Kanzlern will ich gar nicht erst anfangen....aber wer abschreibt der hast offenbar das Schlimmste überhaupt gemacht und dass muss bis zum bitteren Ende verfolgt werden??? Wer bitte glaubt denn wirklich einem Politiker zu 100?? Aufwachen!! Denkt mal parteiübergreifend für Deutschland und seine Zukunft und nicht nur parteipolitisch machtgeil!! Dr.-Titel ist weg, Arbeit egal wieviel umsonst....lasst es gut sein!! denn andere haben schlimmeres gemacht und führen dennoch unser Land! Denkt mal darüber nach!! Aber offenbar hat man bei Guttenberg nichts Schlimmeres gefunden in seiner Vergangenheit......


DoctorBob schreibt:
24.02.2011 21:54

Kennt Herr zu Guttenberg überhaupt seine Ex-Doktorarbeit? Ich habe da meine erheblichen Zweifel...


Herbert Reitemeyer schreibt:
24.02.2011 21:58

In Bodenwerder gibt es es ein Museum für den Lügenbaron von Münchhausen. Es wird Zeit für einen Anbau, dort kann man dann die unglaubliche Geschichte des KzG darstellen, auch Platz für ein Denkmal wäre dort noch vorhanden. Ich würde mich vergraben, wenn ich so etwas gemacht hätte! Aber der Erhalt der Macht ist in der CDU/CSU im Moment wichtiger als alles anderes, Hamburg war nur der Anfang, jetzt geht der Fahrstuhl richtig runter, weil man unehrliche Menschen in der Regierung einfach nicht haben möchte. Da sind auch BILD Umfragen nur wie immer geschickt plaziert! Ich galube den bunten Seiten immer noch nicht, nicht heute, gestern oder morgen. Danke, mir reicht es jetzt, wovor werden wir im Moment abgelenkt, gibt es da nicht wichterige Themen als ein adliger Kopierer?


Jürgen F. schreibt:
24.02.2011 21:59

Mache hier folgenden Vorschlag: Bei zukünftigen Wahlen, wird nur noch jedem Käufer der BILD ein Wahlgutschein ausgehändigt, damit sichergestellt ist, dass der geneigte Wähler auch an der richtigen Stelle sein Kreuzchen macht. Das spart immense Kosten, Springer bezahlt es, und die Republik wird so geführt wie Springer es in der BILD täglich propagiert. Es ist eine Schande für dieses Land, wie es regiert wird.....


Tobias schreibt:
24.02.2011 22:02

1. Wenn diese sogenannte Affäre die größte Aufregung ist, der wir unseren Enthusiasmus widmen können, geht es uns einfach zu gut. 2. Wenn man jede Dissertation derart untersuchen würde, wie es mit der von Karl-Theo gemacht wurde, hätten wir nicht mehr viele Doktoren. 3. Wann kommt eigentlich ein ehemaliger Mitschüler von Frau Merkel, der petzt, dass sie in der Siebten in einer Physikklausur einen Spicker hatte? 4. Das Promotionsvorhaben des Freiherrn wurde teils aus Steuergeldern finanziert, korrekt. Aber welche Massen an Steuergeldern allein diese Schwachsinnsdebatte bisher verschlungen hat, erwähnt niemand. 5. Der Mann hat entweder schlampig gearbeitet oder betrogen. Jetzt gibt er seinen Titel zurück. Aber seinen Ministerposten?? - Wenn wir alle für einen beliebigen Betrug oder eine grobe Schlamperei unsere Posten räumen müssten, würde die Arge schon morgen kollabieren. 6. Haben wir WIRKLICH keine größeren Sorgen als das? Wirklich? Mein Gott. So ein sorgenfreies Volk, und doch so frustriert und unglücklich.


fb schreibt:
24.02.2011 22:06

Ich finde erschreckend wie die Deutschen sich von schlecht gemachter Selbstinszenierung blenden lässt. Diese ist im Moment von allen Seiten der Politik zu beobachten. Schlimmer ist wenn man weil man Sympathien hat, den Wert der Geschehenissen nicht mehr sehen will. Wer ohne Anhörung jemanden rauswirft ist kein guter Leiter/Minister. Wie Schäuble mit Guttb umgegangen ist, zeigt was auch in der Regierung gedacht wird. merkel hält ihn nur solang bis er selber fällt, und sie weiss er wird fallen, aber sie behält sauber Hände, unsere Teflonkanzlerin... dass die meisten Politiker keine saubere Hände haben ist traurig, und kein Argument, dass wenn einer sich erwischen lässt er bleiben soll. Herr Guttbg hat nur eins gezeigt: er schätzt sich für viel schlauer als er ist, und genau über seiner Selbtsüberschätzung ist er gestolppert. Eine ganz wichtige Frage ist auch: was hat sich an der Uni Bayyreuth in den Kulissen abgespielt dass die Professoren dort eine solche Dr-Arbeit annehmen? und diese Frage wird auf die professoren und Rektor, aber auch wiederum auf herrn zGuttb ein ganz komisches Licht zurück brngen, denn entweder es geht um Inkompetenz, oder um Gefälligkeiten unter Gleichgesinnten... so oder so, ein ganz schlimmes Ding...


NoTrust schreibt:
24.02.2011 22:12

Betrachtet man den Fall der Dissertation Guttenberg, so ist der wesentliche Schaden NICHT das wahrscheinliche Plagiat - sondern die unmittelbare Wirkung auf politikmüde Generationen, die in der Lichtgestalt zu Guttenberg den Ausweg aus der bisherigen Politik sahen. Die Marke zu Guttenberg schuf ein kaum vorstellbares Vertrauen einer Generation in eine neue, fast vergessene deutsche Politik, die vor allem weltoffen, glaubwürdig und authentisch wirkte. Attribute, die man zeitgleich bei anderen Politikern oftmals schmerzlich vermisste. Das neue Verständnis einer ebenso klaren Politik mit ebenso deutlichen Äußerungen und Taten bekommt nun den schalen Geschmack der aufgesetzten Lüge und Unglaubwürdigkeit. Kurzum - gerade neu gewonnenes Vertrauen ist erneut zerstört und man fragt sich, wie es in diesem Lande überhaupt weitergehen soll. Wem kann ich denn nun noch vertrauen ? Was sind mühevoll erarbeitete Dissertationen noch wert, wenn man selbige auch per Copy und Paste erstellen kann und im schlimmsten Falle der Entdeckung als Bundesverteidigungsminister sein weiteres Leben fristen darf. Wäre dieser Fall bei einem anderen Politiker nachgewiesen worden, so wäre der Aufschrei kaum hörbar gewesen man hätte ja fast damit gerechnet. Nun aber trifft es die Ikone der neuen deutschen Politik und der Stich mitten ins Herz des neuen Vertrauens könnte nicht schlimmer sein.


IM Erika schreibt:
24.02.2011 22:17

Wenn ich hier in einzelnen Kommentaren lesen muß, es waren doch nur ein paar Fußnoten und ein bißchen abschreiben dreht sich mir der Magen um. Wacht auf ihr verblendeten Gutmenschen! Wir werden nach Strich und Faden verarscht, von der Politik, von der Wirtschaft, einfach von jedem der die Möglichkeit dazu hat. Das schlimme daran ist aber, daß der Großteil der Nation das nicht kapiert sondern noch Bravo ruft und dazu applaudiert. Gutenberg ist ein Blender und muß abtreten, aber das ist im Prinzip nur Nebensache, die wichtigen Vorgänge werden wieder mal verschwiegen. Die Bundesbank vergibt nebenbei 338 Milliarden Kredite an strauchelnde EU Staaten und in den Nachrichten ist nix zu hörn... Jochen Sanjo und Axel Weber machen den Köhler und treten zurück...Randnotiz, mehr nicht...Die Banken machen wieder Milliarden Gewinne weil sie das Risiko wieder bis zum Anschlag hochgefahren haben... geändert wurde hier null komma nix. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben, das weiß auch Axel Weber, Jochen Sanjo, Horst Köhler usw. Wie gesagt wacht auf ihr Schafe und lasst euch nicht mit trivialem Müll verblenden... wer die Augen nicht zum sehen nimmt wird sie bald zum heulen brauchen....


tante horst schreibt:
24.02.2011 22:18

ohje, ... ich hoffe, die autoren haben korrekt gearbeitet und nicht nur auf die angaben des ministers a.d. in spe vertraut... den meinungen bezüglich der wählbarkeit des freiherrn für welche übrig bleibende Teile der bevölkerung schließe ich mich an!


stiudex schreibt:
24.02.2011 22:24

Hier scheinen ja nur einseitig denkende Menschen zu schreiben. Klar hat er betrogen, indem er sich den Doktortitel erschlichen hat. Aber stellt Euch doch bitte mal selbst die Fragen! 1. Wäre es bei einer ordentlichen Prüfung der Doktorarbeit überhaupt möglich gewesen, damit durchzukommen, wenn doch alles so offensichtlich und dreist war? Gewiss nicht und aus diesem Grund sind diese Herren in meinen Augen noch viel unfähiger. 2. Belügt und Betrügt der Staat den kleinen Bürger nicht tagtäglich? Ein ganz kleines Beispiel sind immer wieder die schönen Wahlversprechen. Fakt ist, der Staat belügt uns tagtäglich. Nur lese ich darüber nicht annähernd so viel, wie in diesem Fall. Warum ich dennoch gegen einen Rücktritt bin. HvzG ist ein Politiker, den es jetzt so richtig angeschissen hat, weil er aufgeflogen ist. Jeder anderer Politiker hat auch genug Dreck am Stecken. Nur sind diese wahrscheinlicher cleverer. Was ist also nun bitte sehr schlimmer? Das ändert natürlich nichts an der Tatsache, dass solch ein Vorfall schlecht für die Werte in unserer Gesellschaft sind. Aber mir ist ein Politiker, der einmal richtig auf die Fresse gefallen ist tausend mal lieber, als diejenigen, die immer so tun, als ob sie eine blütenreine Weste haben und in Wahrheit viel mehr Dreck am Stecken haben. Davon werden wir in Zukunft noch zu genüge sehen und hören.


dackel schreibt:
24.02.2011 22:51

Jeder hat mal gelogen und betrogen, aber sich dann noch als Mensch mit Vorbildfunktion für das Gesagte hinzustellen, dass ist Größenwahn gepaart mit Herrschaftsdenken. Für wen will Guttenberg denn Vorbild sein? Hat der den Verstand verloren?!


Dr.hic. Heinz Maul schreibt:
24.02.2011 22:52

Psssst. Falls es noch niemand weiß. Guttenberg hat sich davon gemacht. Er feiert jetzt seine Triumphe woanders. Man hat ihn heute Nachmittag in Tripolis gesehen.http://freakileaks.jimdo.com/eilmeldung/


Beppo schreibt:
24.02.2011 22:54

Hetzkampagne von links oder Treibjagd öffentlich brüskierter Medienvertreter? Die Diskussion lässt an Sachlichkeit vermissen. Schön, dass wir dadurch von der Unfähigkeit des überwiegenden Teils der Regierung abgelenkt werden, uns kein Sorgen über die Krisenherde in Nordaafrika machen müssen, die Euroschwäche ausblenden usw. Aber alle wissen nun seit einigen Tagen, dass der Verteidigunsminister einen Doktortitel hatte den er vorher nach meinen Erkenntnissen zumindest in den Medien nicht geführt hat, dass er gepfuscht hat und damit offenbar nicht tragbar ist. Verwundert bis verärgert reagieren Medien, dass das Trommelfeuer auf KT zu Guttenberg nicht zum Einsturz führt, sondern die Leser und Meinungschreiber des Volkes eine andere Auffassung vertreten! Nein - das hat es noch nicht gegeben, also machen wir kräftig weiter, bis wir noch mehr Dreck verspritzen können. Wäre es im Sinn der Schreiberlinge und Moderatoren, wenn KT seinen Hut nimmt, ein Pension einstreicht, die er sicher nicht braucht und irgendeine Notlösung aus der Hinterbank damit beauftragt wird, in einer der schwierigsten Zeiten der Bundeswehr, am Beginn der einschneidendsten Reform überhaupt, das Ruder übernimmt? Politische Verantwortung kann auch dadurch gelebt werden, dass ein Minister die Flinte nicht sofort ins Korn wirft und sich und seine Familie mit Hohn und Spott überziehen lässt, aber den Auftrag wahrnimmt!


LordHenne schreibt:
24.02.2011 22:58

du verwechselt was! es gibt auch parteien die sich um politische arbeit kümmern. sozis und die grünen können doch nur durch fertig machen anderer politiker m gespräch bleiben. denn deren eigenes bildungsniveau lässt ja oft nur begrenztes politisches arbeiten zu.


romina schreibt:
24.02.2011 23:23

Guttenberg, ein Blender der Massen. Besser auf und davon, als von und zu !


erich schreibt:
24.02.2011 23:24

Es ist schon verwunderlich wie unsere Herrn Trittin-Gabriel und Konsorten mündige Bürger beeinflussen wollen. Genau,vielleicht sollten sie auch eine Doktorarbeit einreichen,aber dafür reicht es dann wiederum nicht. Ich möchte nicht wissen wieviele der sogenannten doktoranten die im Bundestag sitzen und mit Steinen schmeißen das gleiche Problem vieleicht unwissentlich haben,wie Herr Gutenberg.Ich hoffe nur das jetzt eine Prüfung in diesem bereich stattfindet um eine Gleichstellung zu erlangen. Warum soll einer der Fähigsten Politiker,der wohl auch als Nachfolger von Frau Merkel in Frage kommt, sein Amt als Minister zurückgeben, da besteht keinerlei Handlungsbedarf. Für die Herren Gabriel und Steinmeier,ist Herr Gutenberg, mit seiner soliden Ausbildung,im Wahlkampf ein Problem. Mit solchen Machenschaften wie sie die SPD Grüne Linken an den Tag legen,will der mündige Bürger nichts zu tuen haben.Bei den Herrschaften gilt doch nur wer gefährlich werden kann wird abgesebelt mit allen schmutzigen mitteln die es nur gibt. Aber es gibt ein Sprichwort, wer im Glashaus sitzt sollte nie mit Steinen schmeissen. MFG.Erich


Alexander schreibt:
24.02.2011 23:29

Als jemand der ebenfalls promoviert ist, kann ich nicht verstehen wie einfach hier ein summa cum laude vergeben wurde bzw. wie die werten Gutachter hier geprüft haben. Mal abseits aller politischen Diskussionen..Wenn die Uni Bayreuth diesen wirklich hohen Anspruch hat, zu einer der Top Adressen zu gehören, dann sollte das interne Qualitätsmanagement in Form kompetenter Gutachter Professoren/Doktorväter stimmen. Ein summa cum ist eine besondere Auszeichnung für herausragende Leistungen und sollte mit Bedacht unter Zugrundelegung besonderer Maßstäbe vergeben werden. Nun ist das Geschrei und Gezeter groß und man fühlt sich betrogen. Vielleicht sollten Gutachter auch wenn ihre Prüflinge prominente Namen haben genau hinsehen, oder wenigstens der Ghostwriter einen guten Job machen.


Uschi S. schreibt:
24.02.2011 23:30

An Frankura und Ralph Ich habe mit meinem Kommentar die Erwartung verbunden, dass der wahre Sinn meiner Einschätzung zu Herrn zu Guttenberg verstanden wird, wenn auch vielleicht nicht von jedem. Text sinngemäß übernommen aus Wikipedia Ironie


Hans-Theo schreibt:
24.02.2011 23:38

Etwas untergegangen ist offensichtlich, dass KT als Bundesminister der Verteidigung und Mitglied des Bundestages die Universität Bayreuth gebeten hat, die Verleihung des Doktorgrades zurückzunehmen. Die Nutzung eines dienstlichen Vordrucks in privater Angelegenheit hätte jedem Angestellten den Job gekostet. Im öffentlichen Bereich auch dem Vorgesetzten, der dies genehmigt hätte. Dass dies kein Thema im Bundestag war, lässt auf eine gängige Praxis schließen. Die Akzeptanz durch die Uni Bayreuth ist jedoch nicht nachvollziehbar. Nur am Rande, dass Schreiben enthält noch nicht einmal ein Datum. Das KT-Schreiben wurde am 23.02.2011 in der Rheinischen Post und im Internet bei N-TV veröffentlicht. HT


Raffael schreibt:
24.02.2011 23:43

Die Frage, die ich mir Stelle ist: Hat die Politik gelitten, weil Guttenberg abgeschrieben hat, oder weil die Opposition jetzt so ein Affentheater draus macht? Mal ganz ehrlich: Gabriel scheint auch keine Ahnung vom zitieren zu haben. Auf der Seite Guttenplag ist davon die Rede, dass auf besagten 270 Seiten falsche Zitate gefunden wurden mal ganz davon abgesehen, dass ein großteil davon nicht falsch ist, was man sieht, wenn man sich mal die Zeit nimmt und sich damit beschäftigt und Gabriel macht daraus 270 von 400 Seiten abschreiben. Also mal ganz locker bleiben und vielleicht nicht alles gleich annehmen, was die Leute verzapfen die Guttenberg unbedingt absägen wollen. Mein Tip: Gehirn einschalten, Fakten prüfen, How to wissenschaftliche Arbeiten schreiben lesen und dann erst mit reden, anstatt hier einfach Parolen nachzubrüllen. Danke


Kelly schreibt:
24.02.2011 23:45

Also manchmal möchte man schon in dei Hirne einzelner Leute schauen. Da wird ein betrüger noch aus der Masse hervorgehoben und für seine guten Taten hochgelobt. Wo bitte sind die guten Taten des Verteidigungsministers? Als Wirtschaftsministers kannte er keinen Ausweg als bei Opel zu sagen, wenn es so nicht gemacht wird, schmeisse ich mein Amt hin. Unsere Mutter der Nation machte ihnd ann schnell zum Verteidigungsminister. 1. Panne, die Kundusaffäre....wie hat er sich doch da lange rausgeredt. 2. nun muss man schon bald im wöchentlichen Rythmuas nach Afganistan reisen, sogar Frau und Showmaker Kerner mit, nur dass zuhause die Wählergunst steigt. 3. Man schmeisst seine höchsten Generäle raus, danach einen angesehenen Kommandant des berühmtesten Schiffes der Deutschen, ohne die Leute erst mal angehört zu haben. 4. Man bewegt ein bischen die Abschaffung der Wehrpflicht, um dann dadurch ev. 8 Mrd. Euro zu sparen, um dann wieder zu sehen, dass es doch mehr kostet als man einsparen möchte und nun kann man auch künftig das Soll nicht erfüllen, weil sich niemand mehr freiwillig zu dem Haufen melden möchte. 5. dann wird bekannt, daß er ein Betrüger durch und durch ist, und noch selbstherrlich auftritt, anstatt einfach kurz und knapp für all seine Fehler einzugestehen. Wo bitte hat er bis heute irgend etwas wirklich richtig gut gemacht? Jeder Schüler, der irgendwo abscheibt bekommt sein Blatt weg genommen und eine Sechs. Jeder der auch nur einen Kugelschreiber klaut, bekommt Hausverbot und die Staatsanwaltschaft wird eingebunden. Strafen sind obligatorisch. Kindern wird eingebleut nicht zu lügen.... und die Jugendlichen, die heute stehlen, können sich damit ausreden, unser oberster Minister macht es ja auch ohne Konsequenzen zu erfahren Grundgesetzt: Wo bleibt die berühmte Gleichheit? Leute bleibt auf dem Teppich. Der Gute soll seinen Hut nehmen um nicht für alle Zeit unglaubwürdig zu klingen, und mit gutem Beispiel voranzugehen. Er kann ja in ein paar Jahren seine nächste Chancen nutzen und vielleicht dann zum Pop-Idol-Bundeskanzler aufsteigen. Früher wusste der Adel, wann seine Stunde geschlagen hat.


doktorzwiebler schreibt:
24.02.2011 23:55

Ich kann nur hoffen, dass Prof. Bormann mit aller Kraft versuchen wird, den Ruf der Universität Bayreuth wiederherzustellen. Dies wird im Zweifel nur mit einem rechtlich wasserdichten Testat hinsichtlich der Täuschungsabsicht von zu Guttenberg gelingen. Ausserdem müsste den Verflechtungen mit dem Guttenbergschen Imperium ein für allemal abgeschworen werden, insbesondere finanziell. Sonst sehe ich schwarz hinsichtlich der notwendigen zukünftigen Gewinnung wissenschaftlicher Leistungsträger, natürlich mit Ausnahme bayerischer Eigengewächse. Der Freistaat hat hier ein Eigeninteresse, der Universität bei der Erlangung einer gewissen Unabhängigkeit finanziell zu helfen und den Anschein akademischer Inzucht zukünftig zu vermeiden.


Das muss weg schreibt:
25.02.2011 00:03

Wenn sich die Uni jetzt beschwert ist das in etwar so als wenn eine Prostituierte vergewaltigung ruft. Siehe hierzu ein Zitat aus dem Tagesspiegel vom 22.2.2011. Vor seiner umstrittenen Promotion an der Universität Bayreuth war Karl-Theodor zu Guttenberg dort gleichzeitig Student und Sponsor. Die Rhön-Klinikum AG, bei der die familieneigene Beteiligungsgesellschaft derer zu Guttenberg ein dickes Aktienpaket hielt, gehört zu den Stiftern des Lehrstuhls für Medizinmanagement und Gesundheitswissenschaften, der im Jahr 2000 eingerichtet wurde und bei der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät angesiedelt ist. Nach Tagesspiegel-Informationen fließt dafür pro Jahr von der Rhön-Klinikum AG ein sechsstelliger Beitrag.


stefan mäder schreibt:
25.02.2011 00:49

Ja, Artus, jetzt wissen wir ja alle, dass Du ein grosser Realist und Zyniker bist, aber was soll sie denn ihrem Sohn beibringen? Guttenberg-Stil: Ist egal was Du machst, Hauptsache, die Leute glauben Dir, was Du erzählst. Bescheissen ist o.k., wenns keiner merkt, Lügen auch dann, wenns jeder merkt, weil wir uns hier alle schon so prima ans lügen gewöhnt haben? Deutschland wird ja auch am Hindukusch verteidigt und im Irak ging es um Saddam und wir Deutschen haben da nie mitgemacht und unsere grössten Probleme sind Islamisten und fehlende Arbeitsplätze und obs uns gut geht, sieht man daran, wie viel wir kaufen und der Karl Theodor ist so anders und Billigpreise in Hochlohnländern gehen ohne weltweite Sklavenarbeit und ein paar Bioprodukte kaufen rettet die Umwelt und Fleisch ist wichtig und Demokratie heisst alle vier Jahre wählen gehen undundund... Und Du hast eben auch diese Welt viel besser verstanden als diese linken Spinner.


3lson schreibt:
25.02.2011 08:13

Ich kann es nicht mehr hören dass die Verfehlungen mit der Doktorarbeit nichts mit seiner Arbeit als Verteidigungsminister zu tun hat. Ich bin im öffentlichen Dienst beschäftigt und wenn ich mir privat etwas zu Schulden kommen lasse, das mit meiner Arbeit nicht das geringste zu tun hat, habe ich trotzdem mit einer Kündigung zu rechnen.


Deutscher schreibt:
25.02.2011 10:12

Meines Erachtens nach ist der wesentlich größere Skandal, dass KT vorgibt, sein Fehlverhalten sein nicht vorsätzlich gewesen. Für wie dumm hält der eigentlich das deutsche Volk ? Bei einer derart umfangreichen Übernahme Gedankenguts Dritter, tlw. leicht modifiziert, finde ich es eine Unverschämtheit hier noch noch fehlendem Vorsatz zu sprechen.