Samstag, 13. März 2010
22 Millionen für sechs Monate: Apple zahlt üppigen Bonus
Da sage noch einer, Krankheitsvertretungen lohnen sich nicht. Zumindest bei Apple ist das der Fall - wenn man für den Chef einspringt.Eine erfolgreiche Krankheitsvertretung für Apple-Chef Steve Jobs wird üppig entlohnt. Der für das operative Geschäft zuständige Manager Tim Cook, der 2009 für knapp ein halbes Jahr für den Konzerngründer einsprang, bekommt einen Bonus von fünf Millionen Dollar und Optionen auf 75.000 Apple-Aktien im derzeitigen Wert von gut 17 Millionen. Cook sei damit für die hervorragende Leistung bei der Führung des Unternehmens belohnt worden, hieß es zur Begründung.
Jobs, der als treibende Kraft hinter Apples jüngsten Erfolgen wie dem Musikplayer iPod oder dem iPhone gilt, hatte im vergangenen Jahr eine neue Leber bekommen. Von Januar bis Ende Juni führte deshalb der 49-jährige Cook die Geschäfte - auch wenn der charismatische Jobs vom Krankenbett aus zumindest bei strategischen Entscheidungen mitgemischt haben soll.
Cook, der vor Apple bei den Computerkonzernen IBM und Compaq gearbeitet hatte, wird auch als möglicher langfristiger Nachfolger für Jobs an der Konzernspitze gehandelt.
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dpa/rts
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