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Wirtschaft

Dienstag, 09. März 2010

Mit dem Lastentier ins Minus: EADS streicht die Dividende

Das langwierige Gezerre um den Militärtransporter A440M drückt den Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS 2009 tief in die roten Zahlen. Beim Umsatz kann der Boeing-Rivale die Höhe halten. Anteilseigner gehen trotzdem leer aus.
Für 2010 ist EADS vorsichtig.

Für 2010 ist EADS vorsichtig.
(Foto: picture-alliance/ dpa)

Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS muss im abgelaufenen Jahr auch wegen des Militärtransporters Airbus A400M einen Verlust hinnehmen. Unter dem Strich belief sich der Verlust auf 763 Mio. Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte der Konzern noch 1,6 Mrd. Euro verdient.

Die Dividende soll nun ausfallen. Hauptursache für das Minus war eine erneute Rückstellung von 1,8 Mrd. Euro wegen der Mehrkosten für den verspäteten Militärflieger. Der Konzernumsatz blieb mit 42,8 Mrd. Euro fast stabil.

Der operative Verlust belief sich auf 322 Mio. Euro. Ohne die Sonderbelastungen ergab sich ein operativer Gewinn von 2,2 Mrd. Euro. Der Auftragseingang fiel mit 45,8 Mrd. Euro nur knapp halb so hoch aus wie ein Jahr zuvor. Der Auftragsbestand ging dabei um drei Prozent auf 389 Mrd. Euro zurück.

Für 2010 ist EADS vorsichtig. Ausgehend von einem Eurowechselkurs von 1,40 Dollar rechnet EADS mit stabilen Umsätzen und einem Ebit von rund einer Milliarde Euro. Mit weiteren Belastungen rechnet die wichtigste Konzerntochter Airbus bei der A380.

dpa/rts

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