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Noch hat die Studie mit Wasserstoffantrieb von Honda keinen Namen.
Noch hat die Studie mit Wasserstoffantrieb von Honda keinen Namen.

Nach Hyundai und Toyota: Honda zeigt Wasserstoffauto in Tokio

Zwei Jahre nach Hyundai und kurz nach Toyota kann jetzt auch Honda beim Thema Wasserstoffauto mitreden. Die Japaner zeigen auf der Tokio Motor Show ihre zweite Studie einer Brennstoffzellenlimousine. Der Clou: Alles steckt unter der Motorhaube.

Auf der Tokio Motor Show wird Honda ein neues Wasserstoffauto vorstellen. Bei der noch namenlosen Limousine soll die Brennstoffzellentechnik erstmals wie bei einem konventionellen Auto komplett unter der Motorhaube Platz finden, was mehr Raum für Insassen und Gepäck verspricht. Die Reichweite gibt der Hersteller mit 700 Kilometern an.

Marktstart frühestens 2016

Der Fünftürer orientiert sich optisch an der zuerst 2014 gezeigten Studie FCV. Auffällig sind vor allem die Luftleitbleche über den Hinterrädern. Auch technisch dürfte das Konzeptauto Vorbild sein; damals sprach Honda von 136 PS Leistung beim Elektromotor. Mit einem Marktstart ist frühestens im Frühjahr 2016 zu rechnen. Dann aber zunächst nur in Japan. Honda hatte bereits 2007 mit dem FCX Clarity eine Brennstoffzellenlimousine in Kleinserie auf den Markt gebracht. Die Limousine war ausschließlich für einen kleinen Kreis von Leasingkunden verfügbar. Ob das neue Modell in einem größeren Maßstab starten soll, ist unklar.

Hyundai Fuel Cell war der erste

Bereits zwei Jahre vor der Konkurrenz ist Hyundai mit dem ix35 Fuel Cell in die Serienproduktion und auf den Markt gegangen. Das SUV der Koreaner mit Brennstoffzellen-Antrieb hat eine Reichweite von bis zu 594 Kilometern. Auch beim ix35 Fuel Cell lieg die Nennleistung des Elektromotors bei 136 PS.

Auch Konkurrent Toyota hat mit der Limousine Mirai, dessen Reichweite aber lediglich bei 500 Kilometern liegt, seit kurzem ein Serienmodell am Start. Zunächst allerdings nur in kleiner Stückzahl. Nach Europa kommen gerade einmal 350 Exemplare der 78.540 Euro teuren Zukunftslimousine. Damit ist der Japaner 14.000 Euro teurer als der Hyundai ix35 Fuel Cell.

Quelle: n-tv.de

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