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Mehr Kraft, mehr Eleganz, mehr Phantasie: Porsche lässt den Boxster los

Von Tilman Aretz

Vergessen Sie alles, was Sie über den Porsche Boxster gehört haben. Oder was Sie zu wissen glauben. "Bobbycar aus Zuffenhausen", "Mädchen-" oder "Friseusenporsche". Alles grober Unfug. Der neue Porsche Boxster S ist vermutlich der zurzeit echteste Porsche unter den Porsches.

Schon die erste Begegnung mit dem neuen Boxster S überrascht. Zwar ist das 2012-Modell gegenüber dem Vorgänger nur um wenige Zentimeter gewachsen. Doch wie selbstbewusst füllt der silbern glänzende Sportwagen seine Umgebung? Ja, er ist rund geblieben, und doch steht da mit einem Mal ein groß gewordener Rassehund im besten Jugendalter. Dem können Sie ohne Probleme einen Stock in den Fluss werfen - er holt ihn schnurstracks wieder heraus, schüttelt sich - und tobt weiter. Bei zarteren Geschöpfen besteht die Gefahr, dass er sie einfach umhaut, wenn er sie in seinem seidig glänzenden Mittellanghaarfell, das den Blick auf die athletischen Muskelpakete nicht zu verdecken vermag, freudig erregt anspringt. Nicht aus Böswilligkeit, aus Übermut und nicht zu bändigender Kraftstrotzerei. Wir kommen vom Thema ab …

Alles etwas dynamischer: der neue Porsche Boxster S.
Alles etwas dynamischer: der neue Porsche Boxster S.(Foto: Tilman Aretz/n-tv.de)

Die Porsche-Designer haben nicht alles anders, aber vieles besser gemacht, Verspieltes rausgenommen und konsequent auf eine stringente Linienführung der Karosserie gesetzt – mit beeindruckendem Ergebnis: Die Bi-Xenon-Scheinwerfer erscheinen nun etwas schlanker und aggressiver, die Vorderhaube ist mit einer harmonischen Kante abgesetzt, wo der alte lächelte, blickt der neue nur noch freundlich bestimmt, aber hoch konzentriert. Die herausgearbeiteten Seitenlinien sind ein minimalistischer Geniestreich und führen zu den nun endlich zur Geltung kommenden Lufteinlässen an den hinteren Kotflügeln, die wenig subtil herausschreien, welche Luftmassen hier eingesogen und wieder ausgepustet werden sollen. Sie zeigen, wo das Herz des Boxsters schlägt. Die Frontscheibe setzt im 2012er-Modell 10 Zentimeter weiter vorne an, ist aber flacher, was den Proportionen richtig gut getan hat. Auch das Verdeck schmiegt sich noch enger an, ein Eindruck, der verstärkt wird durch die insgesamt rund 13 Millimeter tiefere Straßenlage des Boxsters.

Wie von vorne, so von hinten

Gilt nicht nur für schöne Frauen. Vermutlich nämlich auch für Männer. Und für schöne Autos. So ist das Heck des Boxsters erwachsener geworden, dicker könnte man auch sagen. Allerdings, ohne fett zu werden. Es hat eine markante Abrisskante abbekommen, die durchgehend zu den Heckleuchten führt und den Wagen optisch breiter macht. Abgerundet wird das Hinterteil durch einen fahrzeugbreiten Diffusor und durch ein mittig platziertes Doppelendrohr, eines der vielen kleinen, unverwechselbaren Noten des Boxster S. Hinzu gesellen sich ein deutlich erhöhter Radstand und eine etwas breitere Spur, was dazu führt, dass die Räder nun bündig mit der Karosserie abschließen und dem Boxster damit zu wesentlich mehr Dynamik verhelfen. Insbesondere, wenn die extra breiten 20-Zoll-Reifen den S schmücken, gibt es keine Zweifel mehr: Hier steht ein echter Porsche.

Kanten und Linien lassen das Knuffelambiente des Vorgängermodells hinter sich.
Kanten und Linien lassen das Knuffelambiente des Vorgängermodells hinter sich.(Foto: Tilman Aretz/n-tv.de)

Noch nicht überzeugt? Dann horchen wir mal das Herz des Boxsters ab und lassen den Motor an. Unser Testwagen steht zu diesem Zeitpunkt noch in einer Tiefgarage mitten in Berlin, draußen scheint die Oktobersonne, hier drinnen ertönt das typische, dumpfe Klappern, wenn Autotüren geöffnet und geschlossen werden, vereinzeltes Reifenquietschen auf dem glatten Tiefgaragenboden. Dann unser Boxster. Eine unfassbare Klangkomposition erhallt plötzlich das Betongewölbe. Stellen Sie sich einen sonnigen Morgennebeltag vor. Eine Horde Hirsche, sagen wir, 40 Köpfe zählend, steht noch halb im Unterholz. Es ist Brunftzeit und einige der ausgewachsenen Tiere sind erkältet. Da kommt eine Hirschkuh vorbei. Sofort beginnt im Rudel ein ohrenbetäubendes Röhren, wobei die erkälteten Mitglieder den Gleichklang durch krächzende Rufduelle mit belegter Zunge unterbrechen und immer wieder irgendetwas, vermutlich etwas eher Ekliges, den Rachen oder die Nase hochziehen. Den letzten Schliff bekommt die Sinfonie durch drei größere Tiere, die mitten im Getümmel herumlungernd, sich permanent mit tiefer Stimme verschlucken. So klingt der neue Boxster S. (Hörprobe hier)

Und dann geht die Reise los. Es ist zunächst etwas ungewohnt - die wuchtigen Motorengeräusche, die ausgeprägten Rundungen, das rote, gediegene, sportlich elegante Interieur, der wunderbare Musiksound, die phänomenalen Reaktionszeiten von Gas- und Bremspedal. Wir gleiten röhrend durch die Straßen, das Verdeck offen, die Laune bestens. Peinlich ist das keineswegs. Es klingt wie ein Klischee, aber als wir vor einem Bioladen halten (vielleicht, weil es in Berlin-Mitte einfach fast nur noch Bioläden gibt, woran ja nichts auszusetzen ist), raunzt uns ein aus dem Laden Kommender ein "Echt krass" entgegen. Er meint es bewundernd, voller Faszination. Und so ist es, der neue Boxster S ist echt krass.

Lebe wild, nicht gefährlich

Das rote Interieur erscheint zunächst befremdlich. Aber bereits nach ein paar Tagen wirkt es nicht nur gewohnt, sondern richtig wohltuend. Einfach klassisch. Warum haben fast alle Autos immer nur ein graues oder schwarzes Innenleben?
Das rote Interieur erscheint zunächst befremdlich. Aber bereits nach ein paar Tagen wirkt es nicht nur gewohnt, sondern richtig wohltuend. Einfach klassisch. Warum haben fast alle Autos immer nur ein graues oder schwarzes Innenleben?(Foto: Tilman Aretz/n-tv.de)

Zum Beispiel der 315 PS starke Mittelmotor. Mit allerlei technischen Tüfteleien ist es Porsche gelungen, gegenüber dem Vorgängermodell nur 5 PS draufzupacken, dabei aber das Drehmoment besser auszuschöpfen und ein Kraftpaket in den Boxster gepackt zu haben, das keine Wünsche offen lässt. Die Beschleunigung (4,8 Sekunden von 0 auf 100) oder besser das Beschleunigungspotenzial lässt von zügig bis wild und ungezügelt alle Möglichkeiten offen. Das Gaspedal reagiert sensibel, zumindest für einen Fahrer, der im Alltag auf Mittelklassewagen geeicht ist. Nach ein paar Tagen allerdings muss korrigiert werden: Nicht der Boxster hat ein Problem. Es sind eher die Mittelklasse-Kombis, die mit ihrer hölzernen Gas- und Bremsmotorik verantwortlich sind für ein Verkümmern der entsprechenden Feinfühligkeit in den Füßen der Fahrer. Es ist ein wenig wie mit Gas zu kochen. Die Minimalflamme auf der einen, das lodernde Flammenzüngeln auf der anderen Seite und sämtliche Zwischennuancen gehen einem Elektro-Kochenden leider gänzlich ab. Auch das aber wohl eine andere Geschichte.

Wer will, der kann für rund 7300 Euro die roten Standardbremsen durch gelbe Keramikbremsen ersetzen.
Wer will, der kann für rund 7300 Euro die roten Standardbremsen durch gelbe Keramikbremsen ersetzen.(Foto: Tilman Aretz/n-tv.de)

Zurück zur Beschleunigung. Wir saßen auch schon in Wagen mit mehr PS. Dennoch ist der Porsche Boxster S kaum zu toppen. Was vielleicht auch an seinem geringen Gewicht liegt, das bei nur etwas mehr als 1300 Kilogramm angesiedelt ist. Gegenüber dem Vorgängermodell ist der Boxster damit sogar leichter geworden, was Porsche nicht müde wird zu betonen. Zum Mittelmotor gehört in unserem Testwagen das neue Doppelkupplungsgetriebe von Porsche (PDK). Zwar versuchen wir es auch mal manuell mit den Schaltwippen am Lenkrad. Aber es hat keinen Sinn. Selbst bei rasanten Überholmanövern erkennt das PDK aufgrund des plötzlichen, energischen Gaspedaldrucks die Situation, zieht die unteren Gänge in höchste Dimensionen, sprich Umdrehungen, und sorgt so für maximale Beschleunigung bei minimalem Überholweg. Besser bekommen wir das auch nicht hin.

Mit dem Beschleunigen kommt allerdings auch das Gegenteil. Schließen Sie kurz die Augen. Es ist heiß. Die Sonne brennt, der Asphalt am Horizont sieht beinahe nass aus. 315 Pferde geraten in Raserei und drohen Ihnen durchzugehen. Was machen Sie? Genau, Sie steigen auf die Bremse. Was beim Boxster nicht nötig ist. Denn wie das Gaspedal, so sensibel reagiert auch das Bremspedal. Die rot lackierten Bremsen, die Porsche im Boxster S standardmäßig verbaut, sind ungemein griffig und lassen auch bei höchsten Geschwindigkeiten nie das Gefühl der Sicherheit abhandenkommen. Er zieht an, wenn er soll. Und er hält still, wenn er soll. So soll das sein.

Belüftete Sitze, harte Federung, extra breite Reifen: Der Boxster S besticht durch Sportlichkeit und Komfort gleichermaßen.
Belüftete Sitze, harte Federung, extra breite Reifen: Der Boxster S besticht durch Sportlichkeit und Komfort gleichermaßen.(Foto: Tilman Aretz/n-tv.de)

Sportlich gefedert ist der Boxster S. Für die Kopfsteinpflasterstraßen in Berlin und auch manch schlechte Landstraße in Brandenburg oder der Pfalz ist das schwierig. Für alle anderen Straßenverhältnisse bedeutet das Fahrspaß pur. Da Porsche den Boxster gegenüber dem Vorgänger noch um einige Zentimeter tiefer gelegt hat, klebt der Boxster auf dem Asphalt, wie wir es noch nicht erlebt haben. Egal, wie schnell, egal, welche Kurven. Bei 260 km/h auf der A2 oder mit gemütlichen 100 km/h in der Eifel. Der Boxster hält stets den direkten Kontakt zur Straße, schert nie aus. Sie kennen das: Bei schneller Fahrt, sagen wir, bei sehr schneller Fahrt auf der Autobahn und dann eine Brücke. Die Ausgleichsschwellen, immer muss kurz das Lenkrad etwas fester gepackt werden, muss die Spur leicht korrigiert werden. Es kommt sogar vor, dass ein leichter Adrenalinschub den Fahrer erreicht. Beim Boxster ist das anders. Der fährt einfach geradeaus. Als sei nichts gewesen.

Auch Fliegen ist nicht schöner

Wer besonders viel Frische mag, der macht auch dabei das Verdeck auf. Schafft der Boxster im geschlossenen Zustand rund 280 km/h in der Spitze, sind es oben ohne noch rund 230 km/h. Danach wird es uns dann doch etwas ungemütlich, sowohl was den Wind, aber natürlich auch die Lautstärke angeht. Bei geschlossenem Verdeck ist die Lautstärke dagegen kein Problem. Natürlich ist der allgemeine Geräuschpegel trotz des Akustikverdeckstoffs höher als bei einem vergleichbaren geschlossenen Zweisitzer. Dennoch hat Porsche wohl recht, wenn sich die Autobauer darüber freuen, gegenüber dem Vorgängermodell den Innenraum noch um einiges leiser gemacht zu haben. Tatsächlich sind anregende Unterhaltungen ebenso möglich wie hingebungsvoller Musikgenuss.

Stauraum gibt es im Boxster vorne und hinten. Genug Platz, um das Gepäck für den Wochenendausflug zu verstauen.
Stauraum gibt es im Boxster vorne und hinten. Genug Platz, um das Gepäck für den Wochenendausflug zu verstauen.(Foto: Tilman Aretz)

Hier müssen wir fairerweise erwähnen, dass unser Testwagen mit einem Surround System von BOSE ausgestattet war. Klingt zunächst übertrieben, wenn Sie aber 1200 Euro übrig haben, dann ist das nicht die schlechteste Art, sie zu investieren. Zehn Lautsprecher, ein in der Karosserie versteckter Subwoofer und 445 Watt sorgten nicht nur bei geschlossenem Verdeck für maximale Emotionen und das Zwerchfell reizende Klangerlebnisse. Wobei dabei auch die Hirsche eine Rolle spielen (s.o.).

Und das klappt natürlich auch bei geöffnetem Verdeck, was ja der Normalzustand eines Boxsters sein sollte. Nicht nur, weil es einfach besser aussieht. Das Fahren macht dann auch doppelt so viel Spaß. Noch mehr Spaß macht das Verdeck, weil es vollautomatisch und in sagenhaften 9 Sekunden den gesamten Öffnungs- und Schließvorgang abzuhandeln in der Lage ist. Das ist ein Spitzenwert. Nie hatten wir das Gefühl, noch warten zu müssen, bis endlich das Verdeck auf oder zu ist. Das geht beim Boxster einfach nebenbei. Sogar bei stehendem Fahrzeug per Schlüssel-Fernbedienung. Da das Ganze auch bis über 50 km/h möglich ist, bedient sich das Verdeck nach drei Stunden bereits so einfach und selbstverständlich wie ein elektrischer Fensterheber.

Und während der Fahrt durch den sonnigen Herbstnebel kommt ungewollt die Frage auf, warum man überhaupt auf die Idee kommen kann, in Blechbüchsen eingepfercht durch die Gegend zu brettern, statt sich die Feuchte und die Wärme und den Laubduft und die Sonnenstrahlen in die Sinne zu saugen. Was zur weiteren Frage führt, warum wir eigentlich immer und alle so schrecklich gehetzt sind.

Sekunden für die Ewigkeit

Jede Sekunde zählt.
Jede Sekunde zählt.(Foto: Tilman Aretz)

Ja. "Warum sind wir eigentlich immer in Eile", fragte im Sommer das Guggenheim Lab mit einem riesigen Plakat am Berliner Alexanderplatz. Und in der Tat, kommen wir nicht viel zu oft zu spät? Fehlen uns nicht viel zu oft noch ein paar Minuten, ein paar Stunden, ein paar Tage? Ist das Leben zu schnell, sind wir zu langsam? Ist es da sinnvoll, dem Beschleunigungswahn nachzugeben, in einen Boxster zu steigen und über 300 PS in Bewegung zu setzen?

Es ist sinnvoll. Denn erstaunlicherweise verhalten sich Leistungsvermögen und Zeitempfinden offenbar umgekehrt proportional zueinander. Stressen können sich andere. Die, die hinten laufen. "Komm, wir müssen uns beeilen, die anderen sind schon da!" Haben Sie das auch schon dutzendfach gehört? Von Kindesbeinen an? Im Boxster hören Sie das nie. Nicht nur, weil Sie ohnehin schon da sind, schließlich sind Sie einfach schneller. Nein, der neue Boxster ist nicht geschaffen worden, um zu hetzen. Seine Bestimmung liegt im Fahren.

Worauf es daher ankommt, zeigt der neue Boxster in einem kleinen Detail. Die formvollendete, in Chrom eingefasste Uhr haben die Zuffenhausener mittig im Armaturenbrett dezent dominant platziert. Der Chronograph sorgt dafür, dass sich die Zeit im Boxster neu organisiert. Denn mit öden Stunden hält sich Porsche nicht auf. Die Hauptaufgabe des Zeitmessers besteht darin, den unaufhaltsamen Fluss der Sekunden festzuhalten. Und wer jetzt denkt, dies sei der Gipfel von Zeitdruck und Eile, der Kulminationspunkt von Hetze, Vergänglichkeit und dem verlorenen Kampf gegen die Zeit und ihre Fresser, der irrt.

Das Gegenteil ist der Fall. Der Boxster-Fahrer weiß, das Leben besteht aus Momenten. Der Boxster-Fahrer rast nicht, weil er ohnehin nicht zu spät kommt. Der Boxster-Fahrer sammelt einfach Momente. Wenn er Glück hat, für die Ewigkeit. Und um das zu unterstreichen, macht die Uhr auch noch Geräusche. Wenn es ganz still wird im Boxster, die Pferde zur Ruhe gekommen und die Grillen verstummt sind und nur die Sterne schweigend am Firmament ihre Bahnen ziehen, dann hört man nur noch ein leises Ticken. Jede Sekunde. Und das wird immer so weiter gehen. Tick, tick, tick. Wie im Wohnzimmer des Großvaters, nur nicht so schwer, so verstaubt. Aber genauso elegant, beruhigend und auch beunruhigend. Die Phase der Besinnung, aus der die Kraft kommt und die den Elan vorwegnimmt, das Schöpferische, den Rausch.

 

DATENBLATTPorsche Boxster S
Abmessungen (Länge/Breite/Höhe)4,37/ 1,80/ 1,28 m
Radstand2,47 m
Leergewicht (DIN)1320 kg
Sitzplätze2
LadevolumenVorderer Kofferraum 150 Liter, hinterer Kofferraum 130 Liter
EmissionsklasseEU 5
Motor/Hubraum3,4-Liter 6-Zylinder-Aluminium-Mittelmotor in Boxeranordnung
Getriebe7-Gang Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK)
Leistung232 kW (315 PS) bei 6700 U/min
KraftstoffartBenzin
AntriebHeckantrieb
Höchstgeschwindigkeit277 km/h
max. Drehmoment360 Nm bei 4500 bis 5800 U/min
Tankinhaltca. 64 l
Beschleunigung 0-100 km/h4,8 s (mit Sport-Plus -Taste)
Normverbrauch NEFTZ gesamt6,2 - 11,2 l
Testverbrauch8,3 l
CO2-Emissionen
(Normverbrauch)
188 g/km
Grundpreis59.120,00 Euro
Preis des Testwagens92.467,75 Euro

Quelle: n-tv.de

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