Das war Mittwoch, der 4. März 2015
Liebe Leser, das war "Der Tag" mit n-tv.de an diesem Mittwoch. Ich verabschiede mich mit einem Bild vom Terrassenufer in Dresden. Ich wünsche Ihnen eine gute Nacht, in der sie die Kollegen weiter mit den aktuellsten Nachrichten versorgen. Morgen früh meldet sich dann wieder Volker Petersen an dieser Stelle.
"Der Bachelor" hat sich entschieden
So, "Der Bachelor" hat sich also entschieden - für eine Krankenschwester. Oliver Sanne sagte beim Finale der RTL-Show: "Ich muss Dir jetzt sagen, dass ich nicht mehr in Dich verguckt bin." Es folgte eine kleine Spannungspause und dann das Geständnis: "Liz, ich bin über beide Ohren in Dich verliebt." Liz, das ist die 22-jährige Liz Kaeber aus dem brandenburgischen Eberswalde. Und jetzt holen alle die Taschentücher raus, weil Sanne auch noch sagte: "Ich wünsche mir nichts mehr, als mit Dir eine gemeinsame Zukunft aufzubauen." Ach, wie romantisch.
Ein früherer Bachelor ist übrigens demnächst unter der Haube.
Honduras macht Geheimnis um "Weiße Stadt"
Es war gestern die Wissenschaftsmeldung des Tages: In Honduras wurde die legendäre "Weiße Stadt" entdeckt. Doch wo genau der Fundort liegt, ist bereits seit 2012 ein Staatsgeheimnis, die Koordinaten werden nicht rausgerückt. Das berichtet die Zeitung "El Heraldo". So will man die Stätte vor Plünderern schützen.
Experten melden übrigens bereits Zweifel an, dass es sich tatsächlich um die "Weiße Stadt" handelt. "Wir wissen noch nicht, ob es die 'Weiße Stadt' ist. Das erfordert eine umfangreiche Forschung", sagt Virgilio Paredes, der Leiter des Honduranischen Instituts für Anthropologie und Geschichte.
Meine Kollegin hat die Informationen zum Sensationsfund zusammengefasst.
Im neuen "Avengers"-Trailer kracht es gewaltig
Dieses Jahr ist nicht gerade arm an Blockbustern. Doch vor James Bonds "Spectre" und "Star Wars" kommen die Avengers zurück ins Kino: mit "Avengers: Age of Ultron". Nun erscheint der dritte (und letzte) Trailer für den Superhelden-Film, der hierzulande am 22. April in die Kinos kommt. Und alle sind dabei: Iron Man, Captain America, Thor, Hulk, Black Widow, aber auch ein paar neue Gesichter. Übrigens: Bösewicht Ultron wird von James Spader gesprochen.
Schütze von Ferguson kommt davon
Michael Brown wurde in Ferguson von einem Polizisten erschossen. Es folgten tagelange Proteste in den ganzen USA. Folgen muss der Polizist Darren Wilson aber nicht mehr fürchten. Auch die Bundesbehörden verzichten auf eine Anklage. Sie sehen keine Beweise, die gegen die Aussagen von Wilson sprechen, dass sich dieser zum Tatzeitpunkt von Brown bedroht fühlte.
Nick Cave wird zum Comic-Helden
Mögen Sie Nick Cave? Seit Jahrzehnten steht der Musiker auf der Bühne, feierte Erfolge mit Hits wie "Where the Wild Roses Grow" mit Kylie Minogue. Nun zeichnet der Künstler Reinhard Kleist einen Comic über Caves Leben und Musik. Die Entstehung der Graphic Novel kann man in einem Blog verfolgen, wo Kleist regelmäßig Bilder und Skizzen postet.
Übrigens ist es nicht Kleists erster Musiker-Comic: Sein erster großer Erfolg war eine Biographie über Johnny Cash. Später veröffentlichte Kleist etwa einen Comic über einen Boxer in Auschwitz.
Staatsanwalt: Boston-Bomber hegte Mordgelüste
Fast zwei Jahre ist es her, dass auf dem Boston-Marathon zwei Bomben explodierten. Drei Menschen wurden getötet und mehr als 260 verletzt. Nun steht einer der beiden mutmaßlichen Täter vor Gericht.
Dschochar Zarnajew habe Mordgelüste gehegt, sagt der Staatsanwalt in seinem Eröffnungsplädoyer. "Er legte eine Bombe direkt neben eine Reihe von Kindern."
Die Verteidiger von Zarnajew machen geltend, dass der Angeklagte seinem Bruder Tamerlan gefolgt sei. Dieser kam 2013 bei der Verfolgungsjagd nach dem Anschlag ums Leben.
Gegen Zarnajew liegen 30 Anklagepunkte vor. Ihm droht die Todesstrafe.
"Independence Day 2" steht in den Startlöchern
Ich bin ein Filmfreak. Ob ich mir auch "Independence Day 2" anschaue? Der erste Teil strotzte immerhin vor amerikanischem Patriotismus, das ist nicht jedermanns Sache. Dabei wurde der Film von einem Deutschen gedreht: Roland Emmerich. Nun nimmt die Fortsetzung Gestalt an, wie Emmerich auf Twitter bekannt gibt:
Will Smith wird nicht mehr dabei sein. Die Hauptrolle spielt Jessie Usher, der den Sohn von Smith' Figur darstellt. Das passt: Als der erste Teil in die Kinos kam, war Usher gerade mal vier Jahre alt.
Mit an Bord sind auch Liam Hemsworth, den man aus den "Tribute von Panem"-Filmen kennt, und Jeff Goldblum. Der war auch schon beim ersten Teil dabei.
Der Film soll im Juni 2016 in die Kinos kommen.
Ukraine fordert von Putin Freilassung von Pilotin
Im vergangenen Jahr nahmen Separatisten in der Ostukraine die ukrainische Pilotin Nadeschda Sawtschenko fest. Sie wurde nach Russland gebracht, wo sie seither gefangen gehalten wird. Nun kommt etwas Bewegung in die Angelegenheit:
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko fordert von Russlands Präsidenten Wladimir Putin die Freilassung der Pilotin.
Er macht sich Sorgen um den Gesundheitszustand der Frau, die sich seit Wochen in einem Hungerstreik befindet.
Die russische Justiz wirft Sawtschenko vor, in den Tod zweier russischer Journalisten in der Ostukraine verwickelt zu sein. Eine Freilassung der Frau hat ein Gericht mehrfach abgelehnt.
Mein Kollege Christian Rothenberg hat die Geschichte von Sawtschenko aufgeschrieben.
Mutmaßlicher IS-Kämpfer in Düsseldorf verhaftet
Am Düsseldorfer Flughafen nehmen Sicherheitskräfte ein mutmaßliches Mitglied des Islamischen Staats fest. Der 22-jährige Kerim Marc B. wird per Haftbefehl des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs gesucht. Der Mann soll bereits zweimal nach Syrien gereist sein, um sich dort der Terrorgruppe anzuschließen.
Schlagzeilen zum Feierabend
Neuer Weltrekord mit dem Zauberwürfel - einhändig
Ich muss zugeben: Am Zauberwürfel bin ich stets kläglich gescheitert. Vielleicht könnte mir Bhargav Narasimhan ein paar Tipps geben. Der Inder hat die Farben nicht nur eines Zauberwürfels geordnet, sondern gleich von fünf. Mit einer Hand. In 84 Sekunden. Das sei ein Weltrekord sagt er selbst. Der bisherige Rekordhalter brauchte immerhin fast 30 Sekunden länger. Das Video zeigt Narasimhan beim Lösen eines einzelnen Würfels.
Hier gibt es mehr Hintergründe. Im vergangenen Jahr wurde der berühmte Würfel übrigens 40 Jahre alt.
Irans Präsident beschimpft Israel als "kriminell"
In Washington hat Israels Premier Benjamin Netanjahu das iranische Atomprogramm als Gefahr bezeichnet - hier lesen Sie, wie unser Kollege Martin Morcinek die Rede einschätzt. Nun reagiert Teheran:
Der Präsident des Landes, Hassan Ruhani, nennt Israel die "Hauptbedrohung in der Region". Es sei "kriminell", "terroristisch" und ein "Regime der Aggression und der Besatzung". Zudem verfüge es über Atomwaffen, entziehe sich aber der internationalen Kontrolle.
Auch auf die laufenden Atomverhandlungen des Iran mit den UN-Vetomächten sowie Deutschland geht Ruhani ein. Die Welt sehe mit "Befriedigung den Fortschritt bei den Gesprächen", teilt er mit.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier äußert sich im Bundestag zu den Atomgesprächen. Er gibt den Verhandlungen eine letzte Chance. Sollten sie nicht wie geplant bis Ende Juli abgeschlossen sein, gebe es keine Verlängerung, sagt er.
Zahl der Kosovo-Flüchtlinge geht stark zurück
Vor wenigen Wochen sorgte die stark gestiegene Anzahl von Flüchtlingen aus dem Kosovo für Schlagzeilen. Nun sind die Zahlen stark rückläufig.
Mitte Februar kamen noch täglich bis zu 1500 Menschen aus dem Kosovo nach Deutschland. Anfang dieser Woche waren es nur noch 175. Das sagt Bundesinnenminister Thomas de Maizière nach einem Treffen mit seinem kosovarischen Amtskollegen Skender Hyseni.
Ein Grund dürften gezielte Aktionen der Bundespolizei sein. Im Kosovo gab es etwa eine Aufklärungskampagne, um Menschen von der Reise nach Deutschland abzuhalten. Asylanträge wurden in der Regel abgelehnt.
Die Grünen kritisieren jedoch die Einstufung des Kosovo als sicheres Herkunftsland.
Pinke Katze lebt noch
Apropos Katzen: Am Montag berichteten wir an dieser Stelle von einer pinken Katze. Diese wurde von ihrer Besitzerin für eine Party eingefärbt. Angeblich starb sie daran. Wie der Bildblog berichtet, ist das falsch. Die Katze ist wieder weiß - und lebt bei einer neuen Besitzerin. Wir bitten, den Fehler zu entschuldigen.
Mann prügelt sich auf der A8 mit Lkw-Fahrern
Waren Sie heute auf der A8 unterwegs? Hoffentlich hatten Sie es nicht mit so einem Fahrer zu tun:
Ein 79-Jähriger fährt mit etwa 50 bis 70 Kilometern pro Stunde auf der A8 Richtung München. Er lässt zwei Lastwagen nicht überholen, bremst sie bei Überholversuchen mit einem Schlängelkurs immer wieder aus.
Schließlich bringen die Lkw-Fahrer den Mann auf dem Seitenstreifen zum Stehen. Nach ihren Angaben zettelt der 79-Jährige danach eine Schlägerei mit den beiden an.
Als einer der Trucker sich wehrt und zurückschlägt, stürzt der ältere Mann. Er bricht sich den Oberschenkelhals und muss ins Krankenhaus. Der Kommentar eines Polizeisprechers: "Auf der Autobahn geschehen oft Dinge, die man nicht so einfach erklären kann."
Eine Insel voller Katzen
Leiden Sie an einer Katzenhaarallergie? Dann meiden Sie besser die südjapanische Insel Aoshima. Auf dem kleinen Eiland leben 22 Menschen - und etwa sechsmal so viele Katzen. Die Kollegen vom britischen Guardian haben Fotos von der Insel gemacht.
Merkel und Juncker treten vor die Presse
Guten Tag! Mein Name ist Markus Lippold und ich begleite Sie durch die zweite Hälfte des Tages.
Kanzlerin Merkel besucht heute die neue EU-Kommission. Themen sind etwa das Freihandelsabkommen TTIP und die Ukraine-Krise.
Gleich treten Merkel und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker in Brüssel vor die Presse. Hier können Sie die Pressekonferenz in wenigen Minuten live verfolgen.
Hier gibt es eine Zusammenfassung des Treffens.
Umfrage: Soll der Soli abgeschafft werden?
Irakische Offensive kommt nur langsam voran
Sie kämpfen, sie rücken ein bisschen vor, erobern mal ein Dorf - doch die Offensive der irakischen Armee gegen den IS kommt nicht so richtig in Gang.
Heute wurde bislang ein Dorf südlich von Tikrit eingenommen und ein Ölfeld im Westen der Stadt angegriffen.
Putin: Nemzow-Mord ist schändliche Tragödie
Eine "schändliche Tragödie" sei der Mord an Boris Nemzow, sagt Putin in Moskau. Russland müsse endlich von Tragödien dieser Art befreit werden.
Die Äußerungen haben einen brisanten Hintergrund: Gerade meldete eine russische Agentur, dass das Fluchtauto der Mörder dem Wachdienst des Finanzministeriums gehört habe. Die Behörde dementierte dies jedoch.
Mit Putins Ukraine-Politik befasst sich Kollege Issio Ehrich. Er sieht den russischen Präsidenten in der Nationalismus-Falle und erklärt, warum das für ihn selbst zum Problem werden könnte.
Rost am Gebrauchtwagen - BGH entscheidet
Eine Frau kauft sich einen Gebrauchtwagen und stellt nach über einem Jahr Rostschäden fest. Doch der Händler will das Auto nicht zurücknehmen und verweist aufs Kleingedruckte: Dort hatte er die Verjährungsfrist für Sachmängel auf ein Jahr verkürzt.
Die Frau zog vor Gericht und klagte sich bis vor den Bundesgerichtshof. Ihr Argument: Für allgemeine Schadenersatzansprüche gilt eine Frist von zwei Jahren. Die Entscheidung sollte heute fallen, wurde aber verschoben. Mehr Hintergründe gibt es hier.
Razzia gegen Rockerclub in NRW
Erst vor kurzem wurde der Rockerclub Satudarah in Deutschland verboten, jetzt folgt ein Schlag gegen eine andere Biker-Vereinigung.
Die Polizei in NRW hat insgesamt 25 Objekte durchsucht, die mit dem Rockerclub "Gremium MC" in Verbindung stehen.
22 Rocker wurden festgenommen.
"Gremium MC" wurde 1972 in Mannheim gegründet und gilt als mitgliederstärkste Rockerclub Deutschlands.
Selbst bei höheren Preisen - Deutsche wollen Mindestlohn
Der Mindestlohn - viele Deutsche sind dafür. Aber was ist, wenn dieser zu steigenden Preisen führt? Dazu gibt es nun eine Umfrage vom DGB. Demnach...
... unterstützen 86 Prozent der Befragten den Stundenlohn von 8,50 Euro.
... sind fast alle Befürworter (94 Prozent) immer noch dafür, wenn dieser zu steigenden Preisen führen sollte.
... ist bei SPD und Linke die Zustimmung am größten, aber immerhin 79 Prozent der Unionsanhänger sprechen sich ebenfalls die Lohnuntergrenze aus.
Seelöwe rettet Selbstmörder
Diese Geschichte hat jetzt nicht den gleichen Nachrichtenwert wie diese oder jene Entwicklung in der Ukraine, aber sie soll trotzdem hier ihr Plätzchen finden: In San Francisco hat ein Seelöwe einen Selbstmörder gerettet.
Als ein 19-Jähriger von der Golden Gate Bridge gesprungen war, stupste ihn ein Seelöwe immer wieder von unten an, sodass er nicht unterging. So lange, bis Retter auf ihn aufmerksam wurden. Daraufhin fasste er neuen Lebensmut und beschloss, selbstmordgefärdeten Menschen zu helfen. Seine Geschichte erzählte Kevin Hines bei einer Konferenz in Australien.
Schlagzeilen zur Mittagspause
Kommentar: Mareike Daum wird scheitern
Mareike Daum will "Alice Schwarzer 2.0" werden - mit kurzem Rock und High Heels. Gleichzeitig beklagt sie sexuelle Belästigung bei der CSU. Kollegin Anna Meinecke überzeugen die Äußerungen aus unserem gestrigen Interview nicht. Hier können Sie ihren Kommentar lesen.
Sicherheitslücke bei Apple und Android entdeckt
Ich gehe mal davon aus, dass Sie ein Smartphone haben. Wenn nicht, dann brauchen Sie das hier nicht zu lesen. Fast alle anderen tragen ein Sicherheitsrisiko mit sich herum:
Experten haben eine Schwachstelle bei Apple- und Androidgeräten entdeckt.
Dadurch können Hacker entschlüsseln, welche Websites angesteuert wurden - obwohl diese eigentlich verschlüsselt waren.
Dafür muss man aber einigen technischen Aufwand treiben - im Normalfall besteht also kein Grund zur Hektik. Wer aber auf maximale Sicherheit bedacht ist...
... sollte die ausführliche Meldung lesen.
Dax gibt leicht nach
Nur kurz wärt an der Börse die Hoffnung auf eine Fortsetzung der Dax-Rally. Am Vormittag bereits wird aus einem kleinen Gewinn ein Verlust, die frische Rekordmarke vom Vortag gerät außer Sichtweite. Nach dem zuletzt steilen Aufstieg machen Anleger Kasse, der Dax fällt nach hoffnungsvollem Start um 0,3 Prozent und steht nun bei 11.250 Punkten.
Helmut Schmidt betrog seine Loki
Helmut Schmidt ist mittlerweile 96 Jahre alt und bringt nun noch ein letztes Buch heraus: "Was ich noch sagen wollte", heißt es. Darin legt er ein privates Geständnis ab, wie der "Stern" berichtet.
Er habe ein Verhältnis mit einer anderen Frau gehabt, schreibt er.
Seine Frau Loki habe ihm die Trennung angeboten, was er aber abgelehnt habe.
Hier lesen Sie mehr.
Putin reitet auf Specht-Wiesel
Na, ahnen Sie etwas? Genau, das Specht-Wiesel-Foto von gestern ist über Nacht eifrig verfremdet worden. Hier finden Sie die besten Bilder.
Boateng pfeift auf Barcelona
Jérôme Boateng fühlt sich in München offenbar rundum wohl. Das stellte er vor einigen Monaten unter Beweis:
Wie jetzt bekannt wurde, machte ihm der FC Barcelona nach der WM ein Angebot - das er aber ablehnen konnte.
Er habe sich nicht einmal damit beschäftigt, sagte er nun der "Sport Bild".
Man müsse nicht mehr nach Barcelona wechseln, wenn man die Champions League gewinnen wolle.
Er hoffe zudem auch, über sein Vertragsende 2018 noch in München zu bleiben und seine Karriere bei den Bayern zu beenden.
Mehr dazu lesen Sie hier.
Til Schweiger greift Edathy an
Dass Sebastian Edathy 5000 Euro zahlt und damit eine Einstellung seines Verfahrens erreicht, stößt vielen sauer auf. Einer der Empörten ist Til Schweiger. Der Schauspieler macht seiner Wut in der Online-Ausgabe des "Sterns" Luft.
Er befürchtet, dass der Ausgang des Verfahrens jedem Pädophilem Mut mache.
Dass Edathy darauf bestehe, "nichts Illegales getan zu haben", das mache ihn "fertig".
Er wirft Edathy "larmoyantes Verhalten" vor, das "zum Kotzen" sei.
Der Schauspieler und "Tatort"-Kommissar fordert eine Debatte über die Frage, ob nicht mehr Ermittler eingestellt werden sollten.
Der Kinderschutzbund lehnt die 5000 Euro von Edathy übrigens ab.
450 Tote bei Unruhen in West-China
Die Uiguren sind eine muslimische Volksgruppe in China und haben nur sehr begrenzt Lust, sich von Peking regieren zu lassen. Sie leben in der Wüstenprovinz im äußersten Westen Chinas, daher kommt es immer wieder zu Gewalt. Nun legt die Menschenrechtsorganisation Uyghur Human Rights Project (UHRP) Zahlen vor.
Demnach sind im vergangenen Jahr zwischen 457 und 478 Menschen getötet worden.
Darunter waren 235 bis 240 Uiguren und 80 bis 86 Han-Chinesen.
Das waren doppelt so viele wie noch 2013.
Manche Uiguren greifen zur Gewalt - daher gelten sie dem Regime als Terroristen.
Ministerium: Polizei in Ferguson ist rassistisch
Vielen Menschen vor Ort war das längst klar, doch nun bestätigt sie ein Bericht des US-Justizministeriums: Das wirft der Polizei in Ferguson Rassismus vor.
Das geht aus einem Bericht hervor, den das US-Ministerium sieben Monate nach den Schüssen auf Michael Brown verfasst hat.
Darin ist von "routinemäßigen Schikanen" gegen die schwarze Bevölkerung die Rede.
Die mehrheitlich weiße Justiz hätten regelmäßig Bürgerrechte verletzt und damit gegen die Verfassung verstoßen, heißt es darin.
Hier lesen Sie den ausführlichen Artikel. Hintergründe zur Lage in Ferguson erfahren Sie hier.
Schlagzeilen am Morgen
Explosion in ukrainischem Bergwerk
Die prorussischen Separatisten im Osten der Ukraine melden ein schweres Bergwerkunglück. In einer Mine in Donezk habe es eine Explosion gegeben, mindestens 30 Bergleute seien dabei getötet worden, hieß es.
Nachtrag: Die Zahl der Toten ist noch nicht gesichert - andere Quellen berichten, es habe mindestens einen Toten gegeben. Hier erfahren Sie mehr.
"Mein Sohn ist nicht Jihadi-John"
"Jihadi-John" ist einer der Henker des IS - kürzlich wurde er enttarnt. Es soll sich dabei um den Briten Mohammed Emwazi handeln. Nun meldet sich dessen Vater zu Wort.
"Es gibt nichts, das beweist, was in den Medien zirkuliert, besonders über Videoclips, die meinen Sohn Mohammed beschuldigen und ihn als angeblichen Henker von Daesch darstellen", sagte Dschassem Emwazi einer kuwaitischen Zeitung.
Er will nun gegen alle Anzeige erstatten, die weiterhin verbreiten, sein Sohn sei "Jihadi-John".
Falls Sie noch einmal nachlesen wollen, wer überhaupt "Jihadi-John" ist, lesen Sie hier mehr dazu.
China verteidigt Überwachung von Firmen
Mit Terror-Gefahr lässt sich massive Überwachung gut rechtfertigen, siehe USA. China macht es nun genauso. Das Land will sich per Gesetz einen Zugang zu den Daten ausländischer Technologiefirmen verschaffen.
Die sollen Zugang zu ihren Verschlüsselungscodes einräumen und sog. Hintertüren einbauen.
US-Präsident Obama kritisiert den Plan scharf - auch US-Unternehmen wären betroffen.
China kontert: "Selbst Länder im Westen und die USA verlangen oft von Unternehmen, ihre Sicherheitsschlüssel auszuhändigen", sagte die Sprecherin des Volkskongresses, Fu Ying.
Riesen-Pitbull wiegt 80 Kilogramm
Eine Familie in New Hampshire in den USA hat ein besonderes Haustier: einen Pitbull-Terrier. Finden Sie nicht besonders? Nun, er wiegt 87 Kilogramm, wie ABCnews berichtet. Aber er soll ganz lieb sein, heißt es in dem Bericht.
Russland schickt Konvoi in die Ukraine
Ist es humanitäre Hilfe oder auch Nachschub für die prorussischen Separatisten? Das können wir nicht überprüfen - Fakt ist:
Russland schickt wieder einen Hilfskonvoi in die Ukraine.
160 Lkw brächten hauptsächlich Nahrungsmittel in die Region, meldete die russische Nachrichtenagentur Tass.
Die Ukraine wirft Russland vor, auf diese Weise die Separatisten mit Waffen zu unterstützen, was Moskau zurückweist.
Wie viele Russen sind überhaupt in der Ukraine? "12.000", sagt das US-Militär. Mehr dazu lesen Sie hier.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen, guten Morgen, guten Morgen Sonnenschein! Na ja fast. Ganz schön hell da draußen. Sehr schön. Was wird denn heute wichtig? Na, das hier:
Nach der Netanjahu-Rede vor dem US-Kongress gehen die Atom-Gespräche mit dem Iran weiter.
Frankreich hat die Prügelstrafe für Kinder nicht ganz abgeschafft. Verstößt das Land damit gegen die EU-Sozialcharta?
Die internationale Reisemesse ITB eröffnet in Berlin. Gastland ist die Mongolei.
Im Prozess des Attentäters von Boston werden heute die Eröffnungsplädoyers gehalten.
Im DFB-Pokal trifft der RB Leipzig auf Wolfsburg, die Bayern empfangen Braunschweig, Kickers Offenbach muss gegen Gladbach ran und Werder Bremen fährt nach Bielefeld.
Über die Autorin
Schlagzeilen aus der Nacht