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Wurfgeschoss nach dem Ost-DerbyCottbus entschuldigt sich für Attacke

05.04.2014, 12:16 Uhr
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Dynamofans brennen vor dem Spiel Bangalos ab. (Foto: imago/Steffen Beyer)

Nach dem Abpfiff des Ost-Derbys zwischen Energie Cottbus und Dynamo Dresden feuert ein Chaot ein Wurfgeschoss auf das Schiri-Gespann. Linienrichter Thomas Stein sackt zusammen, erleidet eine Platzwunde am Kopf. Energie entschuldigt sich - und sucht den Täter.

Nach den Vorfällen unmittelbar nach dem 0:0 im Abstiegs-Derby gegen Dynamo Dresden hat sich der FC Energie Cottbus bei Linienrichter Thomas Stein entschuldigt. Der Schiedsrichter-Assistent war nach dem Schlusspfiff der Zweitliga-Partie am Freitag beim Gang in die Kabine von einem Wurfgeschoss getroffen worden und zu Boden gegangen. "Ich kann mich hier erst einmal nur entschuldigen", erklärte Clubpräsident Ulrich Lepsch und kündigte eine Untersuchung sowie ein rigoroses Vorgehen gegen den Täter an: "Wir tun alles, um den Täter zu finden. Er wird dann nie wieder unser Stadion betreten dürfen."

Linienrichter Stein war von der medizinischen Abteilung des FC Energie behandelt worden. Die Platzwunde musste getackert werden, danach konnte Stein das Stadion verlassen. Nach eigenen Angaben hatte ihn eine aus dem Cottbuser Fanblock geworfene Münze getroffen, obwohl Ordner das Schiedsrichter-Kollektiv beim Abgang mit Schirmen geschützt hatten. Der Vorfall dürfte erneut zu einer Bestrafung des Tabellenletzten der 2. Liga führen.

Quelle: ntv.de, dsi/dpa