Schweizer Nationalspieler ersetzt Dahoud bei Gladbach
Der Abgang von Mahmoud Dahoud zur Konkurrenz-Borussia ist für Mönchengladbach schmerzhaft – doch vielleicht tröstet die Verpflichtung eines Nationalspielers ja darüber hinweg. Die Borussia verpflichtet den Schweizer Denis Zakaria von den Young Boys Bern – wohl auch, weil der 20-Jährige im vergangenen Jahr in der Champions-League-Partie seines Schweizer Vereins gegen Gladbach überzeugte. Zakaria erhält einen Vertrag bis 2022, Medienberichten zufolge soll seine Ablöse zwischen zehn und zwölf Millionen Euro liegen.
In Yann Sommer, Nico Elvedi, Josip Drmic und Djibril Sow stehen bereits vier Eidgenossen im Gladbacher Kader – passt doch super ins Konzept!
Nadal zieht ohne Satzverlust ins Finale von Paris
Sandplatzkönig Rafael Nadal ist nach einer Machtdemonstration ins French-Open-Finale eingezogen und nur noch einen Sieg von seinem zehnten Paris-Titel entfernt. Der Spanier bezwang im Halbfinale den formstarken Österreicher Dominic Thiem mit 6:3, 6:4, 6:0. Damit bleibt der 14-malige Major-Gewinner Nadal in diesem Jahr bei seinem Lieblingsturnier weiter ohne Satzverlust.
In seinem insgesamt 22. Grand-Slam-Endspiel seit 2005 trifft Nadal am Sonntag (15.00 Uhr) auf den Schweizer Stan Wawrinka. Der US-Open-Gewinner hatte im ersten Vorschlussrunden-Duell des Tages den topgesetzten Briten Andy Murray mit 6:7 (6:8), 6:3, 5:7, 7:6 (7:3), 6:1 bezwungen.
Schweden und Neuseeland duellieren sich
Neuseeland und Schweden kämpfen im Finale der Herausfordererrunde um den Einzug ins America's-Cup-Match gegen Verteidiger Oracle Team USA. Das schwedische Segel-Team Artemis Racing besiegte vor Bermuda das SoftBank Team Japan mit 5:3. Bereits am Vorabend hatte sich das Emirates Team New Zealand im Halbfinale der Challenger Playoffs mit 5:2 gegen Sir Ben Ainslies Team Land Rover BAR durchgesetzt.
Als Favorit starten am Samstagabend die zweimaligen Cup-Sieger aus Neuseeland mit ihrem Katamaran "Aotearoa" und Steuermann Peter Burling in das Finale der Challenger Playoffs. Das Dauer-Duell Neuseeland/Schweden gipfelt nun im Kampf um den Einzug in das 35. Match um den America's Cup. Wer zuerst fünf Siege erkämpft hat, darf Larry Ellisons US-Team zum Cup-Duell fordern.
Stuttgart schnappt sich ersten Neuzugang
Der VfB Stuttgart holt den ersten Neuzugang nach der Rückkehr in die Fußball-Bundesliga – und setzt auf einen Youngster. Der 19 Jahre alte Mittelfeldspieler Orel Mangala wechselt vom RSC Anderlecht zu den Schwaben und unterschreibt bis 2022. Der Belgier war im Sommer 2016 an den U19-Nachwuchs von Borussia Dortmund ausgeliehen worden, von dem auch Trainer Hannes Wolf im vergangenen September nach Stuttgart gekommen war. "Orel Mangala ist ein gut ausgebildeter und sehr ambitionierter Spieler, der sich durch herausragende Leistungen im Junioren-Bereich für höhere Aufgaben empfohlen hat", sagte VfB-Sportdirektor Jan Schindelmeiser. "Er ist im Mittelfeld sowohl zentral offensiv als auch defensiv einsetzbar."
Na das Kompliment geht doch vorab gewiss runter wie Honig.
Hamilton setzt erstes Ausrufezeichen
Der dreimalige Formel-1-Weltmeister Lewis Hamilton (Großbritannien) hat zum Auftakt des Großen Preises von Kanada im ersten freien Training die Bestzeit gesetzt. Der 32 Jahre alte Mercedes-Pilot untermauerte die Ambitionen auf seinen sechsten Sieg in Montréal mit einer Zeit von 1:13,809 Minuten und verdrängte WM-Spitzenreiter Sebastian Vettel (Heppenheim/1:14,007) im Ferrari mit knapp zwei Zehntelsekunden auf Rang zwei. Auch im Rennen am Sonntag (20.00 Uhr/RTL und n-tv-Liveticker) wird auf dem Hochgeschwindigkeitskurs erneut ein packendes Duell der beiden Mehrfach-Weltmeister erwartet.
Vor dem siebten von 20 Saisonläufen führt Vettel (129 Punkte) in der Gesamtwertung mit 25 Zählern vor Hamilton (104), den dritten Platz belegt Valtteri Bottas (75) im zweiten Silberpfeil. Der Finne war auch am Freitag in 1:14,046 Minuten Drittschnellster. Landsmann Kimi Räikkönen (1:14,230) wurde im zweiten Ferrari Vierter.
ManUnited und Ibrahimovic trennen sich
Fußballstar Zlatan Ibrahimovic und Manchester United trennen sich nach nur einer Saison wieder. Der derzeit verletzte Torjäger taucht auf den am Freitag von der englischen Premier League veröffentlichten Spielerlisten nicht mehr auf. Der 35 Jahre alte Schwede war vor einem Jahr von Paris Saint-Germain zu Man United gekommen und hatte dort einen Einjahresvertrag mit der Option auf eine weitere Saison unterschrieben.
Ibrahimovic hatte im April im Viertelfinale der Europa League gegen den RSC Anderlecht eine schwere Knieverletzung erlitten. Bis dahin erzielte er 28 Tore für den englischen Traditionsclub. United plante ursprünglich auch für die kommende Spielzeit mit Ibrahimovic.
Trotz seiner schweren Verletzung hatte der Stürmer zuletzt erklärt, noch nicht an ein Karriereende zu denken. "Ich werde das durchstehen wie alles andere und sogar noch stärker zurückkommen", schrieb Ibrahimovic bei Instagram.
Wawrinka beendet Murrays French-Open-Traum
Der Schweizer Stan Wawrinka hat den Pariser Titeltraum des topgesetzten Briten Andy Murray platzen lassen. Der 32-Jährige greift nun am Sonntag nach seiner zweiten French-Open-Trophäe nach 2015. In einem äußerst intensiven Halbfinale bezwang der Weltranglistendritte Wawrinka den zweimaligen Wimbledonchampion Murray mit 6:7 (6:8), 6:3, 5:7, 7:6 (7:3), 6:1 und revanchierte sich damit für die Vorschlussrunden-Niederlage vor genau einem Jahr.
Im Finale trifft der amtierende US-Open-Sieger Wawrinka am Sonntag (15.00 Uhr) entweder auf den spanischen Sandplatzkönig Rafael Nadal oder Dominic Thiem aus Österreich. Der Sieger des "Coupe des Mousquetaires" kassiert in diesem Jahr ein Preisgeld in Höhe von 2,1 Millionen Euro.
Früherer Motorrad-Weltmeister Biaggi bei Unfall schwer verletzt
Der frühere Motorrad-Weltmeister Max Biaggi wird bei einem schweren Motorradunfall auf der Rennstrecke Sagittario in Latina südlich von Rom verletzt. Der 45-Jährige wurde mit einem Hubschrauber in ein römisches Krankenhaus eingeliefert. Biaggi sei nicht in Lebensgefahr, er habe aber mehrere Brüche erlitten, berichten italienische Medien.
Biaggi gewann 2010 und 2012 unter anderem die Superbike-Weltmeisterschaft, bevor er sich zurückzog.
Messi heiratet seine Jugendliebe
Eine Kollegin von mir merkte an: Messi trifft voll ins Herz. Schöner kann man das eigentlich nicht betiteln – deswegen danke dafür. So, jetzt aber mal im Ernst, die Geschichte ist wirklich herzallerliebst, denn der fünfmalige Weltfußballer heiratet am 30. Juni in der gemeinsamen Heimatstadt Rosario/Argentinien seine Jugendliebe Antonella Roccuzzo.
Messi und Roccuzzo leben seit neun Jahren zusammen und haben die gemeinsamen Kinder Thiago (4) und Mateo (1). Die Hochzeit des Superstars des FC Barcelona wird in der Kathedrale in Rosario stattfinden. Zur Feier werden viele seiner Barça-Mitspieler erwartet. Unter anderem werden sich Stürmer Luis Suárez und seine Frau Sofia Balbi, die engsten Freunde des Paares, unter den Gästen befinden. Zwar verpasst Messi dadurch das Spiel seiner Nationalmannschaft in Singapur, aber geheiratet wird ja nur einmal im Leben, nicht wahr?
Deutsches "Jahrhunderttalent" euphorisiert die Laufwelt
Den Namen Konstanze Klosterhalfen sollten Sie sich merken: Denn das Laufwunder gilt als neuer Stern am deutschen Leichtathletik-Himmel. Experten bezeichnen die 20-Jährige, die neben dem Sport als Model arbeitet, als das womöglich größte nicht in Afrika geborene Talent der Geschichte.
Und die jüngsten Ergebnisse geben ihr recht: Beim Diamond-League-Meeting in Rom rannte die Sportstudentin gestern in 3:59,30 Minuten über ihre Lieblingsstrecke 1500 m auf Rang drei der "ewigen" deutschen Bestenliste, seit der Wende hatte keine deutsche Athletin mehr die Vier-Minuten-Marke geknackt. Wie besonders Klosterhalfen ist, zeigt ein Blick in die Statistik. Mit 20 Jahren und 110 Tagen gelang ihr als jüngster Läuferin der Geschichte das Triple, die 800 m unter zwei Minuten (1:59,65), die 1500 m unter vier und die 5000 m (14:51,38) unter 15 Minuten gelaufen zu sein.
Nun, da die zierliche Läuferin die WM-Norm für London bereits deutlich unterboten hat, dürfen wir uns schon in diesem Sommer auf mehr freuen.
Ski-Ass Neureuther von Profiboxer vermöbelt
Voll auf die Zwölf hieß es für Skirennfahrer Felix Neureuther und einige andere deutsche Asse in der Vorbereitung auf den Olympia-Winter – allerdings mit voller Absicht. Am Olympiastützpunkt in Heidelberg trainierten Neureuther, Fritz Dopfer, Stefan Luitz, Linus Straßer und Benedikt Staubitzer mit einigen deutschen Boxern um Artem Harutyunyan und gingen dabei auch ins Sparring. Und das war offenbar nicht ohne.
Neureuther musste nämlich im Ring so viel lachen, dass er einige Volltreffer kassierte: "Der hat mir echt eine gelangt", berichtete er, allerdings noch auf beiden Beinen stehend. Harutyunyan zeigte sich derweil beeindruckt von Neureuthers Physis. "Er ist sehr athletisch, kräftig und stabil", lobte der Olympia-Dritte den besten deutschen Skirennfahrer.
Vielleicht gibt's ja demnächst eine Retourkutsche auf Skiern? Da würden wir doch gerne Mal Mäuschen spielen.
Katar empört mit "Fake News" über Bayern München
Nicht nur die WM 2022 in Katar gilt als gelinde gesagt heikles Thema. Auch der FC Bayern hegt seit Jahren Verbindungen zum Emirat, das momentan mit einem diplomatischen Eklat Schlagzeilen macht. In einem Artikel der regierungstreuen Zeitung "Al-Arab" spannt das Golf-Emirat den deutschen Rekordmeister nun in einer unverhältnismäßigen und so wohl eher nicht abgesprochenen Art und Weise ein.
"Bayern München: Unsere Beziehung zu Katar ist stark und wird durch die gegenwärtige Lage nicht beeinflusst werden", hieß es im Aufmacher des Sportteils. Dazu ist ein Foto von einem Winter-Trainingslager der Bayern in Katar zu sehen. Das Blatt beruft sich dabei auf eine Stellungnahme, die der Verein in dieser Woche auf Anfrage der "Sport Bild" abgegeben hatte. Allerdings gibt "Al-Arab" diese recht frei wieder. Der Verein habe erklärt, die Geschäftsbeziehungen zwischen dem Verein und dem Flughafen Doha stünden nicht im Widerspruch zur Außenpolitik. Tatsächlich heißt es in der Erklärung der Bayern aber, Katar sei in Deutschland ein "starker Investor". Die aktuelle Situation am Golf wollte der Verein nicht bewerten. Er machte auch keine Aussage darüber, ob die Krise Einfluss auf seine Geschäftsbeziehungen zu Katar haben werde.
Mustafi ersetzt Draxler als DFB-Kapitän
Auf der Pressekonferenz vor dem WM-Qualifikationsspiel gegen San Marino verkündet Bundestrainer Joachim Löw unter anderem, wer im Falle eines Ausfalls von Julian Draxler die Kapitänsbinde tragen darf. Also sozusagen der Ersatz für den Ersatz vom Ersatzkapitän. Nun, das darf jedenfalls Shkodran Mustafi machen, der ja immerhin trotz seiner erst 25 Jahre Weltmeister ist und in der jungen Mannschaft über ein Mehr an Erfahrung verfügt.
Mustafi, Innenverteidiger beim FC Arsenal in der englischen Premier League, war beim Test in Kopenhagen gegen Dänemark (1:1) wegen Spätfolgen einer Gehirnerschütterung geschont worden. "Gegen San Marino wird er von Anfang an spielen", bestätigt Löw. Draxler (Paris St. Germain) hatte am Donnerstag wegen einer Kapselreizung im Knie mit dem Training ausgesetzt.
Die voraussichtliche Aufstellung von Deutschland: ter Stegen (FC Barcelona/25/9) - Mustafi (FC Arsenal/25/15), Kimmich (Bayern München/22/14), Can (FC Liverpool/23/9), Hector (1. FC Köln/27/28) - Brandt (Bayer Leverkusen/21/6), Goretzka (FC Schalke 04/22/4), Draxler (Paris St. Germain/23/29), Younes (Ajax Amsterdam/23/1) - Stindl (Borussia Mönchengladbach/28/1), Wagner (1899 Hoffenheim/29/1).
Lewandowski kritisiert Bayern-Teamkollegen
Bei einer derart mageren Titelausbeute hätte Robert Lewandowski die Torjägerkanone der Fußball-Bundesliga besonders gerne als Trostpreist mit nach Hause genommen. Doch am letzten Spieltag traf Dortmunds Aubameyang gleich zweifach und erhöhte damit sein Trefferkonto auf 31 – Lewandowski hatte mit einem Tor weniger das Nachsehen.
Dafür macht der Pole auch seine Mitspieler beim Rekordmeister verantwortlich: "Ich war nicht wirklich zufrieden damit, wie mein Team mir geholfen hat. Ich war verärgert, ich war enttäuscht über die Einstellung des Teams. Das war mein Gefühl nach dem Spiel", sagte der 28-Jährige im Interview mit der polnischen Boulevardzeitung "Super Express". Lewandowski bezog sich auf das 4:1 gegen den SC Freiburg am für die Bayern bedeutungslosen letzten Spieltag. Es schmerze zwar jetzt nicht mehr, aber im ersten Moment habe es das schon getan, betonte der polnischen Nationalspieler.
Das ist ja durchaus auch verständlich, würde ich mal sagen.
Nagelsmann unterschreibt neuen Vertrag
Die Lust auf den Job merkt man Julian Nagelsmann an: Nach einer Top-Saison bindet sich der Erfolgstrainer langfristig an die TSG Hoffenheim. Der Fußball-Bundesligist verlängert sowohl mit Nagelsmann als auch mit Sportdirektor Alexander Rosen.
"Ich verspüre große Lust und Vorfreude auf die bevorstehenden Herausforderungen", sagte Nagelsmann, der die Hoffenheimer im Februar 2016 als jüngster Trainer der Bundesliga-Geschichte auf dem vorletzten Tabellenplatz übernommen hatte und dann in der abgelaufenen Saison in die Champions-League-Qualifikation führte.
Offiziell: Paderborn rückt für 1860 nach
Auch wenn es sportlich in der letzten Saison unterirdisch lief, der SC Paderborn bleibt der 3. Fußball-Liga erhalten. Der sportliche Absteiger nimmt erwartungsgemäß den Platz des TSV 1860 München ein, der nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga nach der vermurksten Relegation keine Lizenz für die dritthöchste Spielklasse erhalten hatte. Das teilt der Deutsche Fußball-Bund (DFB) nach Abschluss des Zulassungsverfahrens mit.
Der frühere Erstligist Paderborn hatte in der Abschlusstabelle 2016/17 den 18. Platz belegt und rückt statutengemäß als bestplatzierter sportlicher Absteiger nach. Zuletzt war dieser Fall im Jahr 2013 eingetreten, als Kickers Offenbach die Zulassung für die 3. Liga verweigert wurde und der spätere Bundesligist Darmstadt 98 dadurch nicht absteigen musste.
Willy Sagnol steigt als Bayern-Trainer ein
So, spätestens jetzt erkläre ich den heutigen Sport-Tag zum Tag des Trainerkarussells! Denn: Nicht nur Leverkusen und Schalke bekommen Zuwachs, auch München verstärkt sich auf der Trainerbank. Und holt dafür ein an der Isar bestens bekanntes Gesicht ins Boot.
Willy Sagnol, seines Zeichens Bayern-Legende und absoluter Liebling der Fangemeinde, wird in der kommenden Saison Trainer Carlo Ancelotti und dessen Sohn Davide unterstützen. Das geben die Bayern in einer Pressemitteilung bekannt.
Da wird man ja fast ein bisschen nostalgisch – die Begrüßung dürfte jedenfalls ähnlich überschwänglich ausfallen …
Fußballzwerg steht vor WM-Sensation
Schon mal was von der Fußball-Nationalmannschaft der Salomonen gehört? Nun, den Namen sollten Sie sich merken. Denn der Fußballzwerg (für den der Begriff selbst eigentlich noch zu groß ist) steht vor einer mittelgroßen WM-Sensation. Stand bisher als größter Erfolg der Sieg im Melanesien-Cup 1994 zu Buche, darf sich der Inselstaat nun berechtigte Hoffnung auf ein WM-Ticket für Russland machen.
Nach dem 3:2-(2:0)-Sieg über Papua-Neuguinea in der Hauptstadt Honiara sind die Salomonen in der Ozeanien-Gruppe B punktgleich mit Tabellenführer Tahiti, der bereits alle Spiele absolviert hat. Die Salomonen haben stattdessen am kommenden Dienstag noch eine ausstehende Partie auswärts in Papua-Neuguinea zu absolvieren - schon ein Punkt reicht dann zum Gruppensieg. Der Gruppensieger tritt im September in Ausscheidungsspielen gegen Neuseeland an, das die Ozeanien-Gruppe A für sich entschieden hatte. Wer sich dann durchsetzt, spielt in den Playoffs gegen den Südamerika-Fünften um ein Ticket für die WM 2018 in Russland. Na ja, das dürfte dann immer noch schwierig genug werden.
Gómez bleibt Wolfsburg treu
Nationalstürmer Mario Gómez bleibt beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg. Nach der Rettung in der Relegation hatte es Gespräche über die Zukunft zwischen dem Club, dem Spieler und dessen Berater gegeben. "Trotz der sehr schwierigen Saison, in der wir alle unsere sportlichen Ziele verfehlt haben, habe ich das komplette Vertrauen in unsere Mannschaft, den Verein und die Fans", sagte der Angreifer in einer Vereinsmitteilung. "Ich habe mich daher aus voller Überzeugung entschieden, auch nächstes Jahr hier zu spielen."
Mehr zur Entscheidung des Torjägers lesen Sie hier.
Bayer Leverkusen landet Trainer-Coup
… denn anders wäre die kurzfristig anberaumte Pressekonferenz der Werkself auch nicht zu erklären gewesen. Der Fußball-Bundesligist hatte für 13 Uhr eingeladen und präsentierte dort seinen neuen Coach, Heiko Herrlich.
Damit bestätigen die Leverkusener Medienberichte, nach denen der Regensburger Aufstiegsheld in der kommenden Saison an der Seitenlinie der Werkself steht. Mehr zur ersten sensationellen Trainerentscheidung im Vorlauf auf die neue Saison: Hier entlang, bitte!
Klopp lockt BVB-Juwel nach Liverpool
Den Durchbruch schaffte Emre Mor bei Borussia Dortmund nicht: Ob es die starke Konkurrenz oder die immense Erwartungshaltung war – der türkische Jungnationalspieler kam in der vergangenen Saison unter Thomas Tuchel nie über die Rolle des Auswechselspielers hinaus. Deswegen wird bereits seit Längerem über ein Leihgeschäft gemutmaßt. Nun zeichnet sich eine Einigung ab.
Wie die "Sun" berichtet, will Jürgen Klopp den 19-Jährigen für eine Saison zum FC Liverpool holen und auch der BVB soll für eine Leihgabe offen sein. Ginge es nach Klopp, so das Blatt, soll nach der Leihe auch die Option auf eine Verpflichtung bestehen.
Saudis entschuldigen sich für Schweigeminuten-Eklat
Berechnung oder Versehen? Das bleibt die große Frage angesichts des Schweigeminuten-Eklats der saudi-arabischen Fußball-Nationalmannschaft im australischen Adelaide. Über den Vorfall selbst hatten wir bereits gestern berichtet: Während des Aufwärmens hatte es eine Schweigeminute für die Opfer des jüngsten Terroranschlags in London gegeben, die hatten die saudischen Spieler jedoch ignoriert und unbeeindruckt mit dem Warm-up weiter gemacht. Dafür entschuldigt sich der Verband offiziell: "Der saudi-arabische Fußballverband bedauert das Verhalten zutiefst und entschuldigt sich uneingeschränkt für jegliches Vergehen", sagte Verbandschef Adil Ezzat: "Die Spieler hatten nicht die Absicht, die Erinnerungen an die Opfer zu missachten oder ihre Familien, Freunde oder alle von der Gräueltat betroffenen Einzelpersonen zu verärgern."
Die australische Politik hatte das Verhalten als einen "schändlichen Mangel an Respekt" nicht bloß gegenüber den beiden australischen Opfern, sondern allen Opfern des Terroranschlags gegeißelt.
Oranje droht Totalabsturz, Tennis-Spektakel - das wird wichtig
Die Woche ist so gut wie geschafft, strahlender Sonnenschein in der Hauptstadt, da fehlt doch eigentlich nur noch eines: Richtig, der Sport-Tag mit n-tv.de. Auf den freue ich mich heute ganz besonders (nicht nur wegen der Klimaanlage im Büro), denn heute stehen zwei echte Tennis-Kracher auf dem Programm – und damit wären wir auch schon beim heutigen Fahrplan.
Im Halbfinale der French Open fordert "Tennis-Wunder" Dominic Thiem den Sandplatzmatadoren Rafael Nadal. Nachdem der junge Österreicher den amtierenden Paris-Champion Novak Djokovic im Viertelfinale beispiellos abgefertigt hat, muss der aufstrebende Youngster nun gegen den fraglos "besten Sandplatzspieler aller Zeiten" (Zitat Boris Becker) ran. Bei aller Vorfreude aufs Match soll jedoch das erste Halbfinale des Tages keineswegs untergehen: Ab 12:45 Uhr verspricht die Paarung Stan Wawrinka vs. Andy Murray Tennis der Extraklasse.
Nach den letzten Auftritten in Europa gastiert die Formel 1 nun in Kanada: Auf dem Lieblingskurs von Lewis Hamilton drehen die Fahrer um 16 Uhr die ersten Runden im Freien Training, der zweite Durchlauf dann ab 20 Uhr – n-tv.de zeigt das Geschehen in Montréal im Livestream, ansonsten führt wie gewohnt der n-tv.de-Liveticker durchs Training. Mal schauen, ob Ferrari-Pilot Vettel sich wie angekündigt von den Diskussionen um seine Zukunft unbeeindruckt zeigt.
Wir werfen zudem einen Blick auf die Fußball-WM-Qualifikation am Abend (ab 20:45 Uhr): Deutschland muss zwar erst morgen ran, allerdings sind die heutigen Spiele auch nicht zu verachten. Im Angebot u.a. Schweden gegen Frankreich und unser aller Lieblingsverlierer Niederlande, die zum vermeintlich leichten Heimspiel gegen Luxemburg antreten. Warum das eben trotzdem nicht so einfach wird, lesen Sie später auf n-tv.de: Doch es sei schon mal gesagt, dass die Elfetal unter Neu-Trainer Dick Advocaat sehr dringend liefern muss.
Vorm Länderspiel der DFB-Elf gegen San Marino gibt's heute das Abschlusstraining sowie die PK mit Trainer Joachim Löw und Neu-Bayern-Profi Sebastian Rudy (n-tv.de überträgt auch hier live).
Weitere Themen sind: Das Turnfest in Berlin, das heute mit einer riesigen Party abgeschlossen wird, Radsport und die Herrschaften des IOC, die heute in Lausanne zur Doppelvergabe der Olympischen Spiele 2024 und 2028 tagen.
Mein Name ist Judith Günther und mein Sport-Vergnügen beschränkt sich heute auf mentale Aktivitäten, denn ich werde Sie (sitzend) durch den Tag begleiten. Viel Vergnügen!