Das war der achtzehnte EM-Tag
Die Achtelfinalrunden sind beendet und ich würde beinahe soweit gehen und behaupten, dass der heutige Tag der spannendste der bisherigen EM war. Erst haut Italien den Titelverteidiger aus Spanien mit 2:0 aus dem Turnier und dann besiegt EM-Newcomer Island das Traditionsteam aus England mit 2:1. Nun stehen also die Viertelfinalbegegnungen fest.DPA-Widget
Ein Trainer hat die Konsequenzen aus dem EM-K.o. seines Teams gezogen. Englands Nationalcoach Roy Hodgson räumt seinen Posten.
Die deutsche Nationalelf hat morgen einen Tag Pause. Ab Mittwoch startet die Vorbereitung auf Italien, gegen die das DFB-Team am Samstag im Viertelfinale ran muss. Bundestrainer Joachim Löw zeigt sich jedenfalls sehr beeindruckt von der "Squadra Azzurra".
Am morgigen Dienstag findet kein Spiel statt, doch wir begrüßen Sie am Morgen trotzdem wieder an dieser Stelle im EM-Tag. Bis dahin wünsche ich Ihnen eine gute Nacht - außer sie feiern noch ein wenig den Sieg der verrückten Isländer.
Will Grigg reist "extrem enttäuscht" heim
Will Grigg ist vermutlich der Spieler der Herzen bei der EM. Trotzdem ist Nordirlands Fan-Liebling nach dem Achtelfinal-Aus gegen Wales (0:1) enttäuscht aus Frankreich abgereist. Zwar sang die gesamte nordirische Fankurve seinen Song "Will Grigg's on fire", zum Einsatz in der Nationalelf kam der Drittliga-Profi von Wigan Athletic allerdings nicht.
"Das Lied über mich ist die eine Sache. Aber zu einem solchen Turnier zu kommen und nicht zu spielen, ist für einen Profi-Fußballer extrem enttäuschend", sagte Grigg der BBC. Nordirlands Trainer erklärte Griggs Ersatzbankplatz so: "Er war als Stürmer unsere vierte Wahl". Er habe eine große Zukunft vor sich. "Aber ich stelle meine Mannschaft nicht danach auf, was die Fans für Lieder singen", so Michael O'Neill.
Englands Trainer verkündet Abschied
Es war bereits absehbar, nun steht es fest: Englands Nationaltrainer Roy Hodgson verkündet seinen Abschied von der Elf. Er reagiert damit auf das 2:1 der "Three Lions" gegen Island und das damit verbundene Achtelfinal-Aus bei der EM.
Unmittelbar nach dem Abpfiff der Partie in Nizza räumt Hodgson den Posten.
Sein Vertrag läuft mit dem Ende der EM aus.
Der 68-Jährige erntete bereits im Vorhinein heftige Kritik.
Zuvor sagte Hodgson, er werde nicht um seinen Job "betteln".
Er war seit 2012 Coach der englischen Nationalmannschaft. Bei der WM in Brasilien schied er mit dem Team bereits in der Vorrunde aus.
So feiert das Netz die ruhmreichen Isländer
In den sozialen Medien sprudeln die Glückwünsche an die isländische Nationalmannschaft nach dem 2:1 gegen England über. Ich habe einige Beiträge für Sie ausgesucht.
Island ringt England nieder
Der Underdog bezwingt die Fußball-Instanz: Island besiegt England mit 2:1. Nach einem getroffenen Foul-Elfmeter von Wayne Rooney (4.) und zwei Toren durch die isländische Mannschaft (6./18.) finden die "Three Lions" nicht mehr richtig ins Turnier zurück. Damit trifft Island am Sonntag auf Gastgeberland Frankreich und ein ganzes Land steht Kopf angesichts dieses überragenden Erfolgs. Mehr zum Überraschungssieg lesen Sie hier.
DPA-Widget
Italiener imponieren Löw
Während Mario Balotelli bereits von einem Sieg Italiens gegen Deutschland ausgeht, zeigt sich Bundestrainer Joachim Löw beeindruckt vom Spiel der "Azzurri". "Es ist schon imponierend, wie Italien spielt", sagte er "dfb.tv". Er erwarte ein heiß umkämpftes, interessantes, intensives Spiel. Die Spanier waren hingegen "müde", so Löw. "Sie waren nicht so gewohnt schnell und dynamisch. Das war aber auch ein Verdienst Italiens. Diese Mannschaft versteht es, die Räume eng zu machen, und ist zweikampfstark."
Auch bei den Italienern herrscht Vorfreude auf die deutsche Elf. "Wir spielen jetzt gegen das beste Team dieser EM und müssen dafür auch unser Bestes leisten. Wir werden etwas Großartiges in uns finden müssen", sagte Löws italienischer Trainerkollege Antonio Conte. Jetzt wolle man aber erstmal den Sieg genießen. Ab morgen früh denken wir nur noch an Deutschland und werden uns sehr detailliert darauf vorbereiten", so Conte.
Islands Kultkommentator rastet wieder aus
Er ist mittlerweile beinahe genauso berühmt wie die isländische Nationalmannschaft: Gudmundur Benediktsson. Der TV-Kommentator kreischte sich beim Achtelfinaleinzug Islands gegen Österreich (2:1) in die Herzen vieler Fußballfans - und bis zur Stimmlosigkeit. Auch beim zweiten Tor seiner "Strakarnier okkar" rastete Benediktsson wieder aus.
Balotelli richtet Kampfansage an Löws Elf
Mario Balotelli durfte zwar nicht mit der italienischen Nationalmannschaft nach Frankreich, entpuppt sich vom heimischen Sofa aus aber immer noch als Deutschland-Schreck. Auf Instagram postet der Kicker, der vom FC Liverpool auf Leihbasis beim AC Mailand spielt, neben einem Bild des Torjägers Graziano Pellè eine Kampfansage an die deutsche Elf. Nachdem er seinen italienischen Mannschaftskollegen zum 2:0 über Spanien im EM-Achtelfinale gratuliert, schreibt er: "Und nun lasst sie uns respektieren, aber noch einmal fertig machen."
Im EM-Halbfinale 2012 erzielte gegen den deutschen Kader zwei Tore und brachte die deutsche Elf ins Zittern. In der Nachspielzeit glich Mesut Özil dann noch zum 2:1 aus. Den EM-Titel musste die "Squadra Azzurra" aber an Spanien abgeben.
Island jubelt sich in Halbzeit
Wow, was für ein Auftakt im letzten Achtelfinale. Nach einem versenkten Elfmeter in der vierten Minute durch Wayne Rooney (übrigens der zweitschnellste der EM) kämpfen sich die Isländer schnell zurück ins Turnier. Ihnen gelingen zwei Tore. Ragnar Sigurdsson trifft in der sechsten Minute und Kolbeinn Sigthorsson legt zwölf Minuten später nach. Wortwitze zum zweiten Torschützen spare ich mir an dieser Stelle und freue mich, dass mein Tipp vor dem Spiel 2:1 für Island hieß.
DPA-Widget
Del Bosque will Spaniens Trainer bleiben
Spaniens Trainer Vicente Del Bosque will trotz des EM-Aus der Spanier seinen Posten vorerst nicht räumen. "Als nächstes steht die WM-Qualifikation im September an. Ich werde jetzt mit dem Verbandspräsidenten sprechen, mit den Spielern habe ich (über meine Zukunft, d.Red.) noch nicht geredet", so der 65-Jährige nach dem 0:2 (0:1) gegen Italien.
Seit 2008 ist Del Bosque im Amt, sein Vertrag endet im Juli.
Unter seiner Führung wurde Spanien 2010 in Südafrika erstmals Weltmeister und 2012 in Polen und der Ukraine erneut Europameister.
Die EM in Frankreich war bereits das zweite verkorkste Turnier der Spanier hintereinander.
Bei der WM 2014 in Brasilien scheiterte der amtierende Europameister bereits in der Vorrunde. Damals hatte sich der Coach nach dem 0:2 im letzten Spiel gegen Chile ähnlich geäußert - und durfte trotz massiver Kritik weitermachen. Ob er diesmal bleiben darf, wird sich zeigen.
Die besten Duelle zwischen Deutschland und Italien
Deutschland trifft im Viertelfinale auf Italien. Dieser Gegner hat der deutschen Elf bisher wenig Glück gebracht. Die spektakulärsten #GERITA-Duelle im Überblick:
WM-Halbfinale 1970 in Mexiko-Stadt: 3:4 nach Verlängerung bei 50 Grad mit völlig erschöpften Spielern als "bestes WM-Spiel aller Zeiten" bekannt.
WM-Finale 1982 in Madrid: Das 1:3 ereignet sich nach der "Schande von Gijon", dem 1:0 gegen Österreich.
EM-Gruppenphase 1988 in Düsseldorf: 1:1 im Eröffnungspiel durch Roberto Mancini und Andreas Brehme.
EM-Gruppenphase 1996 in Manchester: 0:0 durch die herausragende Leistung von Andreas Köpke. Am Ende holt Deutschland den EM-Titel.
WM-Halbfinale 2006 in Dortmund: 0:2 endet das deutsche Sommermärchen mit Platz drei.
EM-Halbfinale 2012 in Warschau: 1:2 durch Mario Balotelli, der seine zwei Tore mit der berühmten Hulk-Pose feiert.
Ob Deutschland auch diesmal vor den Angstgegner erzittern muss, entscheidet sich am Samstag um 21 Uhr.
Die Aufstellung der Engländer gegen Island
EM-Neuling Island tritt gegen die Traditionskicker aus England an. Ich bin noch unentschlossen, wem ich die Daumen drücken soll. In jedem Fall probieren sich die Eiländer mit dieser Aufstellung:
DPA-Widget
Coman kann am Viertelfinale teilnehmen
Frankreich Stürmer Kingsley Coman ist offenbar offenbar fit für das Viertelfinale. Der Spieler vom FC Bayern München hatte sich im Achtelfinale gegen Irland (2:1) eine Verletzung am Knöchel zugezogen. Sein Einsatz ist jedoch noch nicht sicher.
Coman wird "innerhalb der nächsten 48 Stunden" ins Mannschaftstraining zurückkehren, meldete der französische Verband. Er war in der Nachspielzeit gegen die Iren verletzt ausgewechselt worden. Am Sonntag treffen "Le Bleus" auf England oder Island.
Löw lässt deutschen Kader "Akkus aufladen"
Die deutsche Elf bekommt nach dem 3:0 am Sonntagabend gegen die Slowakei morgen einen freien Tag. Bundestrainer Joachim Löw setzt damit auf eine bewerte Strategie. Erst am Mittwoch wird der Kader wieder für das Viertelfinale trainieren.
"Das Turnier geht jetzt in die entscheidende Phase. Uns erwarten Gegner, die uns extrem fordern werden."
"Wir müssen topfit und frisch sein."
"Die Mannschaft soll am freien Tag die Akkus noch einmal aufladen", erklärte Löw.
Gänzlich frei haben Manuel Neuer, Julian Draxler und Thomas Müller jedoch nicht. Sie sollen individuell und regenerativ trainieren. Ob Sonnenbaden, Kaffeeschlürfen oder Schönheitsschlaf zum Individualtraining gehören, ist zu bezweifeln.
Englische Journalisten rechnen bereits ab
Die Engländer zeigen wenig Zuversicht, was das Duell gegen Island (21 Uhr) angeht. Zahlreiche Journalisten sortieren im Pressezentrum im Nizza bereits Tankquittungen, Parkzettel oder Zugtickets. "Heute kann das Turnier zu Ende sein", erklärt einer der Reporter.
Aus diesem Grund werden bereits Rechnungen abfotografiert und Beträge in Abrechnungsprogramme übertragen. Vor allem vor einer Elfmeter-Entscheidung grault es den Engländern. In dieser Disziplin haben die "Three Lions" bisher kein glückliches Händchen gehabt.
Italien bezwingt Titelverteidiger und trifft auf Löws Elf
Wer hätte mit diesem Ergebnis gerechnet? Das Duell der großen Fußballnationen Italien und Spanien endet mit 2:0 - durch Giorgio Chiellini (33.) und Granziano Pellè (90'+2). Damit ist der Titelverteidiger raus aus dem Turnier. Der nächste Gegner der Italiener heißt Deutschland - allerdings ohne Thiago Motta, der gelb gesperrt ist. Mehr zum Spiel lesen Sie hier.
DPA-Widget
Lewandowski ist gegen Ronaldos Seleção fit
Polen ist nach einem erfolgreichen Elfmeterduell gegen die Schweiz (5:4) eine Runde weiter und kann im Viertelfinale wieder auf Mannschaftskapitän Robert Lewandowski zählen. Sein Einsatz war bisher ungewiss.
"Es gibt keine Zweifel, Robert wird gegen Portugal spielen", sagte Hubert Malowiejski aus dem polnischen Trainerstab.
Lewandowski hatte im Achtelfinale gegen die Schweiz mit den Folgen eines Fouls des Hoffenheimers Fabian Schär zu kämpfen.
Am Donnerstag treffen die Polen auf die Seleção. Dabei haben sie vor allem eines im Fokus: Es sei wichtig, "den Aktionsradius von Cristiano Ronaldo einzuengen", so Malowiejski. "Wir sind jedenfalls weiter hungrig. Es wäre das Größte, wenn wir jetzt auch noch die nächste Runde überstehen würden", sagte Abwehrspieler Lukasz Piszczek dem "Kicker".
n-tv.de Leser glauben an Sieg der Azzurri
Über 250 n-tv.de Leser haben bereits abgestimmt, wer der deutsche Gegner im Viertelfinale wird. Das Ergebnis ist eindeutig.
70 Prozent denken, dass Italien siegen wird.
30 Prozent glauben noch an einen Sieg der Spanier.
Noch gibt es kein Endergebnis in der Achtelfinalbegegnung zwischen Italien und Spanien, doch die "Azzurri" dominieren die Partie deutlich.
Spaniens populärster Fan ist dabei
Vielleicht haben Sie ihn schon im Stadion gehört? Die spanische Elf kann im Spiel gegen Italien wieder auf seinen berühmtesten Fan zählen. Manuel Cacares alias Manolo trommelt für einen Sieg der "Roten Furie". Er reiste extra für das Achtelfinale nach Paris - allein, mit dem Auto und im Alter von 67 Jahren, wie er dem "Kicker" erzählt.
Der aus Valencia stammende und durch seine Baskenmütze und Trommel bekannt gewordene Edel-Fan war bei vergangenen Turnieren stets mit der Mannschaft geflogen und im Teamhotel ein- und ausgegangen. "Es ist ein Riesenspaß. Ich möchte nichts anderes, ja das möchte ich nicht missen", so der Spanier zum "Kicker".
Halbzeit zwischen Italien und Spanien
In den ersten 45 Minuten (+1) fällt ein Tor für die Italiener durch Giorgio Chiellini (33.). Zudem gab es schon eine Gelbe Karte für Mattia De Sciglio (23.). Er ist nicht vorbelastet und könnte gegen Deutschland spielen, falls Italien siegt. Auch Spaniens Nolito sieht gelb (40.).
DPA-Widget
Diesen Gegner wünscht sich DFB-Chef Grindel
Wenn DFB-Boss Reinhard Grindel sich einen Viertelfinalgegner für die deutsche Elf aussuchen dürfte, dann wäre es Italien. "Wir haben mit beiden Teams Rechnungen offen, aber die schmerzhafteren waren die mit Italien 2006 und 2012. Insofern wäre Italien schon ein ganz guter Gegner, um sie auch mal bei einem großen Turnier zu schlagen", sagte Grindel dem "Sky Sport News".
"Beide Mannschaften sind sehr schwere Gegner, aber wir haben die Qualität, beide zu schlagen. Nach dem Achtelfinale gegen die Slowakei gehen wir mit der Gewissheit in das nächste Spiel, dass wir unsere spielerische Qualität auf dem Platz umsetzen können." Der deutsche Viertelfinalgegner wird in den nächsten 90 Minuten ermittelt.
Umfrage: Wer wird Deutschlands Viertelfinalgegner?
Die Achtelfinalpartie zwischen Spanien und Italien ist angepfiffen. Der Sieger des Duells wird im Viertelfinale auf Löws Elf treffen. Aber wer wird gewinnen? Stimmen Sie ab.
Zehn Italiener könnten gegen DFB-Elf fehlen
DPA-WidgetIn knapp einer Stunde entscheidet sich, welche Mannschaft im Viertelfinale auf Deutschland trifft. Zur Auswahl stehen Italien oder Spanien. Sollte Italien weiterkommen, könnten zehn Spieler der "Azzurri" nicht dabei sein - falls sie in der heutigen Partie eine Gelbe Karte bekommen. Vorbelastet sind (* jene, die in der Startelf spielen, sind gefettet):
Simone Zaza
Leonardo Bonucci
Lorenzo Insigne
Giorgio Chiellini
Daniele De Rossi
Andrea Barzagli
Thiago Motta
Éder
Salvatore Sirigu
Gianlugi Buffon
Rumänien feuert Nationalcoach
Rumänien hat es nicht unter die besten Sechzehn geschafft und daher eine Entscheidung getroffen: Die Nationalmannschaft wird ohne Trainer Anghel Iordanescu zur WM-Qualifikationsrunde antreten. Der Vertrag des 66-Jährigen wird nach dem EM-Vorrundenaus nicht verlängert. Noch vor dem EM-Finale soll ein Nachfolger bekannt gegeben werden, erklärte Verbandspräsident Razvan Burleanu.
"Wir sind offen für einen ausländischen oder einen rumänischen Coach." Wichtig sei, dass der neue Trainer mehr als zehn Jahre Erfahrung und Trophäen gewonnen habe und motiviert sei, das Nationalteam erstmals seit 20 Jahren wieder zu einer WM zu führen, so Burleanu. Für Iordanescu endet damit die dritte Amtszeit seiner Nationaltrainerkarriere.
Mit dieser Elf will Italien Spanien schlagen
Um 18 Uhr beginnt das Duell zwischen Spanien und Italien. Die Startelf sieht folgendermaßen aus:
DPA-Widget
Schlagzeilen zum Feierabend
Maier würde Rekord an Neuer abtreten
Die deutsche Torwartlegende Sepp Maier drückt DFB-Keeper Manuel Neuer die Daumen: "Ich wünsche Manuel Neuer, dass er meinen Rekord knackt. Er ist der beste Torwart seiner Zeit", schrieb der Europa- und Weltmeister (1972/1974). Bei Neuer kamen die Glückwünsche sofort an. "Danke Sepp Maier", antwortete der 30-Jährige.
Maier hatte 1978 weder Polen, noch Mexiko, die Türkei, Tunesien oder Italien zum Treffer kommen lassen.
Bei der derzeitigen EM hat Neuer ebenfalls noch keinen Ball ins Tor gelassen.
Sollte die deutsche Elf gegen seinen Viertelfinalgegner wieder zu null spielen, würde Neuer Maiers Rekord einstellen.
Am Samstag trifft Löws Kader auf den Gewinner der Achtelfinalpartie zwischen Italien und Spanien (18 Uhr).
EM-Experte Freund zum DFB-Sieg
Deutschland steht im EM-Viertelfinale. n-tv EM-Experte Steffen Freund verteilt Lob an Julian Draxler und Joachim Löw, hofft auf Mesut Özil und Thomas Müller, hat einen Favoriten-Gegner für das nächste Spiel des DFB-Teams - und blickt aus gegebenem Anlass über den großen Teich nach Argentinien.
Engländer spielen Darts auf Gesichter
Die englische Mannschaft hat eine ganz besondere Methode, um ihren Frust abzubauen und ihre Fingerfertigkeiten aufzubauen. Sie spielt Darts. Bei der WM 2006 diente dafür das Gesicht von Portugals Kicker Cristiano Ronaldo als Zielscheibe. Er hatte damals einen Platzverweis für Wayne Rooney provoziert.
Für welches Gesicht es diesmal volle Punktzahl gibt, wollten die "Three Lions" indes aus "privaten Gründen" nicht verraten, hieß es. So können wir nur rätseln.
Kevin Prince Boateng lässt sich Zeit mit Lob
Während sein Bruder Jérôme der deutschen Nationalmannschaft das erste Tor im Achtelfinale gegen die Slowakei beschert hat, gab Kevin Prince Boateng seiner Freundin Melissa Satta das Ja-Wort. Der Frischvermählte lässt sich dann auch einige Zeit, um seinem Bruder zu gratulieren. Nun hat er es aber doch geschafft und sein Tweet deutet möglicherweise daraufhin, dass er mehrfach zur starken Leistung von Jérôme Boateng befragt wurde.
Schichtwechsel
Mein Kollege Christoph Rieke tritt den Heimweg an und ich übernehme seinen Platz. Mein Name ist Lisa Schwesig und ich begleite sie bis Mitternacht durch den restlichen EM-Tag. Gespannt schauen wir in Richtung 18 Uhr, wenn Anpfiff zwischen den Fußballgiganten Italien und Spanien ist. Wollen Sie mir schreiben? Richten Sie Ihre Nachricht an lisa.schwesig(at)nama.de
Blanc verlässt PSG mit Mega-Abfindung
Nun ist es offiziell: Der französische Fußball-Meister Paris St. Germain trennt sich von Trainer Laurent Blanc. Das teilte der Club heute mit.
Verein und Coach einigten sich laut Mitteilung "einvernehmlich" auf die Auflösung des erst im Februar bis 2018 verlängerten Vertrages.
Der Weggang dürfte dem französischen Welt- und Europameister aber nicht schwer fallen. Laut "L'Equipe" wird dem ehemaligen französischen Nationalcoach seine Demission von den katarischen Eigentümern mit 22 Millionen Euro versüßt.
Blancs Nachfolger wird wahrscheinlich Unai Emery vom FC Sevilla. Der 44-Jährige hatte vor kurzem seinem Club mitgeteilt, dass er seinen bis 2017 laufenden Vertrag einseitig auflösen werde.
Blanc trainierte Paris seit 2013. In der vergangenen Saison gewann der Club zum zweiten Mal nacheinander Meisterschaft, Pokal und Ligapokal. In der Champions League kam Blanc aber nie über das Viertelfinale hinaus. Der Gewinn der Königsklasse ist aber das erklärte Ziel der katarischen Investorengruppe.
Freund prophezeit bitteres EM-Aus für Italien
Heute Abend werden die letzten beiden Achtelfinalpartien dieser Europameisterschaft ausgetragen. Im Duell Italien gegen Spanien wird entschieden, wer nächster Gegner der deutschen Nationalmannschaft im Viertelfinale sein wird. Bei der Partie England gegen Island könnten die Nordeuropäer weiter an ihrem Fußballmärchen schreiben. n-tv EM-Experte Steffen Freund verrät in unserem Video, wer in den beiden Spielen als Sieger vom Platz gehen wird.
Agüero und Mascherano sagen wie Messi adiós
Nach Superstar Lionel Messi verliert die argentinische Fußball-Nationalmannschaft offenbar zwei weitere langjährige Leistungsträger.
Laut übereinstimmenden Medienberichten in Südamerika stehen dem zweimaligen Weltmeister künftig auch Javier Mascherano und Sergio Agüero nicht mehr zur Verfügung.
In der vergangenen Nacht hatten die Gauchos das Copa-America-Finale in East Rutherford gegen Chile mit 2:4 im Elfmeterschießen verloren. Einen Elfer hatte Messi verschossen und darauf seinen Rücktritt aus dem Nationalteam erklärt.
In argentinischen Medien wird zudem spekuliert, dass auch Angel Di Maria, Ezequiel Lavezzi, Gonzalo Higuain and Lucas Biglia künftig nicht mehr der argentinischen Auswahl zur Verfügung stehen.
Boateng ist wieder in intensiver Behandlung
Im EM-Achtelfinale lief Jérôme Boateng in der deutschen Startformation auf, als wäre nichts gewesen. Nach seinem brachialen Premierentreffer schienen seine Wadenprobleme endgültig passé. Doch nun muss sich der DFB-Abwehrchef wieder intensiv von der medizinischen Abteilung behandeln lassen.
Vor seiner Auswechslung in der 71. Minute hatte Boateng gespürt, dass sich die Wade wieder härter angefühlt hätte. Bis dahin habe die Wade "ganz gut gehalten". Boateng ist zuversichtlich, dass er beim Viertelfinale am Samstag gegen Italien oder Spanien wieder mitwirken kann. "Es ist genug Zeit. Ich denke, dass alles gut ist", sagte der 27-Jährige. Im EM-Quartier in Évian-les Bains gehen auch die DFB-Verantwortlichen davon aus, dass Boateng im Viertelfinale ohne Einschränkungen spielen kann.
Eine ausführliche Meldung zu Boatengs Verfassung finden Sie hier.
EM-Wegweiser: England zittert vor den Wikingern
Wenn Italien gegen Spanien spielt, fliegt auf jeden Fall ein Turnierfavorit raus - und der Sieger bekommt es mit Deutschland zu tun. Die jüngere Geschichte spricht eher für den Titelverteidiger. Der Kollege Christian Bartlau muss in seiner Tagesvorschau lange blättern, bis er den letzten italienischen Sieg gegen Spanien bei einem großen Turnier ausfindig macht. Im zweiten Spiel trifft England auf Außenseiter Island und bekommt Hilfe von einem sehr bekannten spanischen Telefonjoker.
Matthäus: "This is the power of football"
"Ein Lothar Matthäus spricht kein Französisch" ist wohl einer der besten Sprüche von Lothar Matthäus. Englisch spricht der deutsche Rekordnationalspieler hingegen schon - und sorgt dabei nicht selten für Lacher wie für Fremdscham gleichermaßen. Nun hat der 55-Jährige wieder bewiesen, dass seine Auftritte durchaus unterhaltsam sind. Als Experte beim englischen Fernsehsender "ITV" plauderte Matthäus euphorisch über den deutschen EM-Achtelfinalsieg. Mit starkem deutschen Akzent verrät der ehemalige Mittelfeldspieler, wie sehr er sich auf das Viertelfinale der DFB-Elf gegen Italien oder Spanien freut - "because this is the power of football." Sehen Sie selbst, wie sich Matthäus in Ekstase redet und weshalb sich viele Twitter-Nutzer über diesen Auftritt amüsieren.
n-tv Netzreporter zum deutschen Sieg
Überzeugend zieht Deutschland ins Viertelfinale ein. Gegen die Slowakei siegt das DFB-Team 3:0. Die Netzgemeinde feiert Torschützen Julian Draxler, hat einen Berufstipp für Lukas Podolski und kommentiert den neuerlichen Geruchstest von Coach Joachim Löw. n-tv Netzreporter Etienne Bell fasst die Twitter-Posts zusammen.
DFB-Team veredelt Einzug ins Viertelfinale
Jetzt wird in Frankreich Geld verdient. Der Einzug in das EM-Viertelfinale macht sich für die deutschen Nationalspieler und den Deutschen Fußball-Bund (DFB) auch finanziell bezahlt.
Kapitän Bastian Schweinsteiger und seine 22 Teamkollegen haben sich mit dem 3:0 im Achtelfinale gegen die Slowakei eine erste Erfolgsprämie in Höhe von 50.000 Euro pro Mann gesichert.
Im Fall des Titelsieges würde jeder Spieler 300.000 Euro erhalten. Diese Höchstsumme hatten die deutschen Weltmeister auch 2014 für ihren Triumph in Brasilien kassiert. "300 000 Euro sind eine maßvolle, eine angemessene Prämienregelung, die wir mit den Spielern vereinbart haben", hatte DFB-Präsident Reinhard Grindel erklärt.
Der DFB steigerte seine EM-Einnahmen mit der Viertelfinalteilnahme auf bereits 14,5 Millionen Euro. Diese Summe setzt sich aus Startprämie (8,0 Millionen Euro), zwei Siegen und einem Unentschieden in der Gruppenphase (2,5 Millionen Euro), Achtelfinale (1,5 Millionen Euro) und Viertelfinale (2,5 Millionen Euro) zusammen.
Als Europameister würde der DFB die Rekordsumme von 26,5 Millionen Euro von der Europäischen Fußball-Union (Uefa) erhalten.
Schlagzeilen zur Mittagspause
Fast jeder dritte Deutsche sieht DFB-Sieg
Es läuft beim Zweiten Deutschen Fernsehen: Mit der Übertragung des gestrigen Achtelfinalsiegs des DFB-Teams erreichte der Sender eine erneute Rekordquote.
28,11 Millionen Fußballfans verfolgten die Live-Übertragung aus Lille im ZDF. Von rund 81,77 Millionen Deutschen schaltete folglich fast jeder Dritte zum Sender aus Mainz. Damit bescherte die Übertragung dem ZDF einen TV-Jahresrekord.
Das Zweite erzielte mit 81,2 Prozent einen erstklassigen Marktanteil. Er bedeutet, dass vier von fünf Zuschauern, die um 18 Ihr vor dem Bildschirm saßen, sich für die Fußball-Übertragung entschieden hatten.
Beim Sonntagabendspiel zwischen Ungarn und Belgien (0:4) schauten 11,44 Millionen (Marktanteil 36,1 Prozent) im ZDF zu, das Nachmittagsspiel zwischen Frankreich und Irland (2:1) verbuchte 9,48 Millionen TV-Seher (Marktanteil 51,6 Prozent) im Zweiten.
Zum Vergleich: Die bisherige Bestmarke von 27,34 Millionen Zuschauern wurde beim 0:0 zwischen Deutschland und Polen aufgestellt. Die nunmehr drittbeste Quote erreichte die deutsche Auftaktpartie gegen die Ukraine mit 26,57 Millionen Zuschauern in der ARD.
... und heute in Holland
Einige Niederländer haben sich trotz der verpassten Qualifikation ihres Nationalteams auf den Weg zur Europameisterschaft gemacht. Vier niederländische Fans haben den Besuch des Turniers genutzt, um der Weltöffentlichkeit eine Botschaft, eine Drohung oder vielleicht auch nur einen Wunsch zu übermitteln. Nebeneinander präsentierten sie sich den Kameras beim Achtelfinale Kroatien gegen Portugal in erster Reihe: "WE - WILL - BE - BACK" stand auf ihren Oranje-Trikots. Die Rückennummern ergaben eine 2018.
Mkhitaryans Wechsel zu ManUnited ist angeblich fix
Viele BVB-Fans haben es befürchtet, nun scheint der nächste Abgang eines Dortmunder Leistungsträgers beschlossene Sache zu sein. Offenbar steht Henrikh Mkhitaryans Wechsel zu Manchester United unmittelbar bevor.
Wie der britische Sender "Sky" berichtet, haben sich Borussia Dortmund und der englische Rekordmeister bereits auf eine Ablösesumme von umgerechnet rund 32 Millionen Euro geeinigt.
Mkhitaryans Vertrag beim BVB läuft noch bis Juni 2017. Der Armenier hatte in den vergangenen Wochen immer wieder betont, die Borussia verlassen zu wollen.
Nach Mats Hummels und Ilkay Gündogan wäre der 27-Jährige der dritte Leistungsträger, der den deutschen Vizemeister verlässt. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hatte mehrfach ausgeschlossen, dass der BVB alle drei Spieler im Sommer abgibt.
Bisher hat Dortmund mit Marc Bartra (FC Barcelona), Sebastian Rode (Bayern München), Emre Mor (FC Nordsjaelland), Ousmane Dembélé (Stade Rennes), Mikel Merino (CA Osasuna) und Raphaël Guerreiro (FC Lorient) sechs Neuzugänge verpflichtet.
Euphorisierte Isländer wollen England aus EM schießen
Wir bleiben kurz beim zweiten Achtelfinale des heutigen Tages. In unserem Video sehen Sie, mit welcher Einstellung das Überraschungsteam aus Island in die Partie gegen England geht.
Shearer warnt England vor historischer Blamage
Noch nie hat die englische Nationalmannschaft bei einer Europameisterschaft außerhalb des eigenen Landes eine Partie in der K.o.-Runde gewonnen. Das könnte sich im heutigen Achtelfinale gegen Island ändern. Könnte? Nein, muss! Alles andere wäre laut der englischen Fußballlegende Alan Shearer eine Blamage historischen Ausmaßes:
"Es ist ein Spiel, dass wir einfach gewinnen müssen und das überzeugend", schreibt der ehemalige Stürmer der Kolumne für das britische Boulevardblatt "Sun".
Der Ex-Kapitän der "Three Lions" räumt aber ein: "Das Problem ist, dass die Spieler wissen, dass eine Niederlage die größte Peinlichkeit in der Geschichte unseres Nationalteams wäre. Es ist undenkbar."
Shearer unterstützt den voraussichtlichen Plan von Nationaltrainer Roy Hodgson auf Harry Kane und Daniel Sturridge im Angriff zu setzen. "Island wird so tief hinten drin stehen, dass es einfach keinen Raum für Jamie Vardy für seine Läufe geben wird", erklärte der 45-Jährige.
DPA-Widget
Müller arbeitet daran, "dass es bald wieder scheppert"
Die deutsche Nationalmannschaft kommt bei der Europameisterschaft endlich in Fahrt. Nach dem 3:0-Sieg gegen die Slowakei steht die DFB-Elf im Viertelfinale. Thomas Müller zeigte sich nach der Partie auch ohne eigenen Treffer hochzufrieden und gut gelaunt.
"Ich kann sagen, dass es großen Spaß gemacht hat", sagte der 26-Jährige.
Das Spiel gegen die Slowakei war Müller neuntes EM-Spiel - und wieder hat der Bayern-Stürmer nicht getroffen. "Es wird mir nicht geglaubt, aber ich mache meinen Zustand nicht an meinen eigenen Toren fest", beteuerte er.
Müller versicherte: "Ich bin mit meinem Turnier und dem der Mannschaft zufriedener als Ihr es vielleicht denkt. Aber natürlich arbeite ich daran, dass es bald wieder scheppert."
Schlagzeilen am Morgen
Das EM-Wetter mit Björn Alexander
Nach dem tollen Auftreten der deutschen Mannschaft gestern können wir uns heute ganz entspannt zurücklehnen und die letzten zwei Achtelfinalspiele verfolgen. Um 18 Uhr ist Anpfiff im größten Stadion dieser EM. Bis zu 80.000 Zuschauer können am Abend im Stade de France in Saint Denis die Partie zwischen Italien und Spanien mitverfolgen. Die Entscheidung darüber, gegen wen es für Jogis Jungs am Samstag im Viertelfinale weitergeht, könnte noch von einzelnen Schauern begleitet sein. Dazu eine Temperatur von 20 Grad.
Das letzte Achtelfinalspiel findet im Anschluß zwischen England und Island statt. Anpfiff ist um 21 Uhr in Nizza. Und danach ist dann nicht nur für eines der beiden Teams Schluss. Auch für Nizza ist es das letzte Spiel der EM. Wettermäßig verabschiedet sich die Stadt am Mittelmeer fast schon in Finalstimmung: wenig Wolken, 24 Grad und eine leichte Brise, die vom Meer heran weht.
Löw macht wieder den Riechtest
Zugegeben: Ein Freund von solchen Meldungen bin ich wahrlich nicht. Doch bevor Sie es woanders erfahren, sollen Sie es hier lesen: Joachim Löw hat während des Achtelfinalspiels der DFB-Elf gegen die Slowakei schon wieder eine Geruchsprobe der besonderen Art durchgeführt. Nein, es handelte sich nicht um eine Neuauflage seiner berüchtigten "Eierkraul-Aktion" - diesmal setzte der offensichtlich unruhige Bundestrainer weiter oben an. Dank der vielen Kameras im Stadion ist der abermalige Fehlgriff für die Ewigkeit festgehalten. Wenn Sie für solche Bilder am Morgen schon bereit sind, schauen Sie es sich an - aber bitte stellen Sie vorher Ihren Kaffee beiseite!
DFB-Team stellt eigene EM-Bestmarke ein
Endlich fallen bei dieser Europameisterschaft mehr Tore. Das ist auch der deutschen Nationalmannschaft zu verdanken. Durch den 3:0-Sieg im Achtelfinale gegen die Slowakei hat die DFB-Elf ihren EM-Rekordsieg eingestellt.
Ebenfalls 3:0 gewann das deutsche Team in der Vorrunde der EM 1996 gegen Russland sowie im Endspiel 1972 gegen die Sowjetunion.
Darüber hinaus gab es insgesamt sieben EM-Siege mit einer Tordifferenz von plus zwei. Die beiden "höchsten" davon waren das 4:2 im Viertelfinale gegen Griechenland 2012 und das 4:2 n.V. gegen Jugoslawien im Halbfinale 1976.
Außerdem kassierte die deutsche Nationalmannschaft in den letzten 5 Länderspielen kein Gegentor. Das ist die beste Serie des DFB-Teams seit 50 Jahren (6-mal zu Null 1966).
Messi erklärt Rücktritt aus Argentiniens Nationalteam
Wir bleiben auf der anderen Seiten des Erdballs. Von dort erreichte uns soeben eine überraschende Meldung: Lionel Messi hat seinen Rücktritt aus der argentinischen Fußball-Nationalmannschaft erklärt.
"Ich habe meine Entscheidung getroffen, meine Zeit in der Nationalmannschaft ist vorbei", sagte Messi.
Der 29-Jährige hatte seinen Ball in dem verlorenen Finale der Argentinier bei der Copa America Centenario gegen Chile im Elfmeterschießen über das Tor gesetzt.
Für die Albiceleste bestritt der amtierende Weltfußballer des Jahres insgesamt 109 Länderspiele.
Eine ausführliche Meldung zum Rücktritt des Barça-Profis lesen Sie hier.
Das wird heute wichtig
Guten Morgen liebe Leser,
heute ist es soweit: zum 130. Mal findet ab heute in Wimbledon eine der traditionsreichsten Sportveranstaltungen der Welt statt. Das wollte ich nur mal erwähnen, denn von nun an wird sich hier im EM-Tag wieder (fast) alles um die Fußball-Europameisterschaft in Frankreich drehen.
Beginnen werden wir zunächst allerdings mit einer Meldung von der anderen Seite des großen Teiches. Dort hat Chile die Jubiläumsausgabe der Copa America gewonnen und somit den Titel erfolgreich verteidigt. Eine ausführliche Meldung dazu lesen Sie hier.
DPA-WidgetNatürlich wird uns heute auch noch der gestrige Einzug der deutschen Nationalelf ins EM-Viertelfinale beschäftigen. Im Stadion von Lille hat mein Kollege Stefan Giannakoulis bei seiner DFB-Einzelkritik einen deutschen Nationalkicker ganz genau beobachtet. Wer das ist, erfahren Sie gegen Mittag hier bei uns. Außerdem bereiten wir uns gemächlich auf die beiden noch ausstehenden Achtelfinalpartien vor, die heute Abend stattfinden:
Italien gegen Spanien (18 Uhr)
England gegen Island (21 Uhr)
Ich bin gespannt, ob Italien oder Spanien gegen die DFB-Elf im Viertelfinale ran muss und ob Island weiter an seinem Fußballmärchen schreiben wird - und ob die "Three Lions" wieder einmal an ihren eigenen hohen Ansprüchen scheitern. In diesem Sinne wünsche ich uns einen spannungsreichen EM-Tag! Mein Name ist Christoph Rieke und wenn Sie mir schreiben wollen, tun Sie dies gerne an christoph.rieke(at)nama.de.
Schlagzeilen aus der Nacht