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Die DJI Professional ist ein High-End-Gerät für alle, die Wert auf starke Bilder legen.
Die DJI Professional ist ein High-End-Gerät für alle, die Wert auf starke Bilder legen.(Foto: imago/MiS)

Ab 20 Euro geht's los: Diese Drohnen sind beliebt

Für die einen sind sie eine nette Spielerei, für andere ein ernsthaftes Hobby: Drohnen bringen eine Menge Spaß und manche liefern auch atemberaubende Luftaufnahmen. Hier eine Übersicht über die Modelle, die derzeit besonders gefragt sind.

Modellflugzeuge waren gestern. Wer heute in die Luft gehen will, der tut das meist mit einer Drohne. Die sogenannten Quadro- oder auch Multicopter lassen sich per Controller oder Smartphone steuern und können dabei ordentliche Strecken und Höhen zurücklegen. Einen besonderen Reiz haben Drohnen mit Kameras, die Luftaufnahmen oder Videos aufzeichnen. Die meisten Modelle sind für Abenteuer in der Natur ausgelegt, viele lassen sich aber auch Indoor einsetzen. Ob Anfänger oder Fortgeschrittene - mit dem passenden Objekt und etwas Übung kann jeder seine Loopings drehen. Die Preisexperten von guenstiger.de stellen zehn Copter für den kleinen und großen Geldbeutel vor.

Die beliebteste Drohne auf guenstiger.de ist derzeit die DJI Phantom 3 Professional. Ab 1068 Euro ist sie im Moment zu haben, ein Schnäppchenpreis. Die chinesische Firma DJI hat fast zehn Jahre Erfahrung beim Bau von Drohnen und das macht sich an ausgereiften Produkten bemerkbar. Die robuste Kameradrohne ist eine gute Wahl für Nutzer, die ihre Flugabenteuer mit hochwertigem Videomaterial verewigen möchten. Dafür steht bei der Professional-Variante eine Kamera mit 20 Millimeter Brennweite und 4K-Auflösung zur Verfügung. Tester loben die präzise Steuerung und die ruhigen Kamerafahrten, selbst bei Wind und schnellen Bewegungen. Die Aufstiegsgeschwindigkeit der DJI Phantom 3  liegt bei maximal fünf Metern pro Sekunde und im horizontalen Flug kommt sie auf eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 16 Meter pro Sekunde. Bis zu 23 Minuten hält der Akku der Drohne.

Ausgereifte Technik

Die kleine Schwester der Professional ist die DJI Phantom 3 Advanced, bei den günstigsten Händlern wird sie ab 805 Euro angeboten. Bei der Advanced-Ausstattung kommt eine HD-Kamera zum Einsatz, die dank 3-Achsen-Kamerastabilisierungssystems ruckelfreie Videoaufnahmen ermöglicht. Auch dieses Modell lässt sich leicht bedienen und eignet sich damit für Einsteiger. Für Start und Landung braucht es jeweils nur einen Knopfdruck. Die Live-Bildübertragung Lightbridge ist bereits eingebaut. Als Monitor lässt sich ein Smartphone oder Tablet auf dem serienmäßigen Halter am Sender montieren. Die DJI-App bietet zusätzliche Features wie eine Bild-in-Bild-Kartenansicht oder Flugrouten-Anzeige. Auch hier sind Fluggeschwindigkeiten bis zu 16 Meter pro Sekunde möglich. Die Unterschiede zur Professional liegen hauptsächlich in der Kamera und in einer um rund 30 Minuten längeren Akkuladezeit.

Das Standard-Modell der DJI Phantom 3 Drohne wird ab 532 Euro angeboten. Bei einer maximalen Flughöhe von 1000 Metern und einer Flugzeit von bis zu 25 Minuten können Videos mit einer 2.7K-Kamera gefilmt werden. Die integrierte HD-Kamera nimmt Fotos mit bis zu 12 Megapixeln auf. Kleiner Wermutstropfen: Das Lightbridge-System ist hier nicht an Bord, die Übertragung von Live-Videoaufnahmen kommt über eine Wifi-Verbindung zustande. 

Klassiker von Parrot

Wer erstmal einen günstigen Einstieg in die Welt der Drohnen sucht, könnte mit der Rolling Spider von Parrot richtig liegen Die handliche Mini-Drohne für 50 Euro kann Kurven und Loopings fliegen, sie kann vorwärts und rückwärts steuern und über die Räder rollt sie sogar die Wände hoch sowie die Decke entlang. Dabei wird alles von der vertikalen Kamera mit 60 Bildern pro Sekunde festgehalten. 55 Gramm wiegt das Leichtgewicht, mit Rädern sind es zehn Gramm mehr. Die Steuerung erfolgt per Bluetooth über Smartphone oder Tablet. Dafür muss man die FreeFlight 3 Gratis-App installieren. Die Reichweite liegt bei 20 Metern und die Drohne eignet sich sowohl für drinnen als auch für draußen.

Parrots Bebop-Drohnen eignen sich auch für den Außeneinsatz.
Parrots Bebop-Drohnen eignen sich auch für den Außeneinsatz.(Foto: imago/Olaf Wagner)

Nicht nur Flugspaß, sondern auch atemberaubende Kamerafahrten verspricht die Parrot Bebop Drohne. Tester begeistert die 12,6 Megapixel-Kamera mit steuerbarem 180 Grad-Sichtfeld. Videos nimmt sie in Full-HD-Auflösung auf. Die Bebop ist robust und sicher gebaut. Bei einem Zusammenstoß löst das System automatisch den Stillstand der Propeller aus und im Notfall erfolgt mit Hilfe des Emergency-Modus eine sofortige Landung. Das Flugobjekt bietet zwei Dual-Band-Antennen, mit denen ein eigenes WLAN-Netzwerk eingerichtet werden kann. Auch sonst ist die Drohne vollgestopft mit Technik. Mit an Bord sind außerdem ein Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Magnetometer, Ultraschall- und Druck-Sensor. Für 340 Euro kommt die Drohne ins Haus.   

Die Luxusvariante der Parrot Bebop kommt mit der Fernsteuerung Skycontroller. Sie überträgt das flüssig aufgenommene Live-Bild direkt aufs Smartphone oder Tablet.  627 Euro muss man derzeit investieren, bekommt dafür aber auch hier einen ganzen Haufen Technik. Ein verstärkter WLAN-Funk und vier Antennen sorgen für eine größere Reichweite. Besonders reizvoll: Es besteht die Möglichkeit, über den HDMI-Anschluss eine FPV-Brille (First Person View) wie die Oculus Rift an den Skycontroller von Parrot anzuschließen. Damit fühlt es sich an, als wäre man im Cockpit live dabei.

Parrots AR Drone 2.0 hat schon fast Klassikerstatus, in der Power Edition ist die Akkulaufzeit auf bis zu 30 Minuten erweitert. Zwischen Drohne und mobilem Gerät ist eine Reichweite bis zu 30 Metern möglich. Der Quadrocopter ist leicht zu steuern und liegt bei Windgeschwindigkeiten von bis zu 15 m/h stabil in der Luft. Dank Autopilot-Funktion gelingt selbst Anfängern ein einfaches Starten und Landen ohne Probleme. Videos werden in HD aufgezeichnet und werden in der App gespeichert, so dass man die Bilder gleich nach dem Flug auf dem Handy ansehen kann. Auf guenstiger.de wird die Drohne derzeit ab 232 Euro angeboten.

Gut für Einsteiger

Ein heißer Kandidat aus der Rubrik Einsteigerdrohnen ist der Carrera RC Quadrocopter Video One. Für 63 Euro bekommt man einen Quadrocopter mit 6-Achsen-Gyro-System und richtiger Fernbedienung, die Tests zufolge zwar etwas unpräzise ist, aber ansonsten gute Dienste leistet. Dank Beginner- und Advanced-Modus ist das Gerät sowohl für Einsteiger als auch Fortgeschrittene geeignet. Wer etwas erprobt ist, kann mit der 3D-Looping-Funktion in alle Richtungen auf Knopfdruck Kunststücke vollbringen. An Bord ist eine 1,2 Megapixel-Kamera mit einer Auflösung von 720 x 480 Pixeln. Wunder sollte man von der Carrera-Drohne natürlich nicht erwarten, für Drohnen-Selfies reicht die Qualität, für beeindruckende Landschaftsaufnahmen sollte man lieber in eine Profi-Drohne investieren. Der 13 x 13 Zentimeter große RC Quadrocopter kann bis zu 7 Minuten fliegen.

Gerade mal 4,5 Zentimeter misst der Revell Nano Quad in Länge und Breite. Der Mini-Quadcopter lässt sich dank der vier Hauptrotoren und Gyro-Technik sowie der 4-Kanal-Fernsteuerung präzise aus einer Distanz von 50 Metern lenken. Anfänger müssen allerdings mit einigen Bruchlandungen rechnen, bevor sie den Winzling richtig steuern können. Bei dem Gewicht von 12 Gramm sind Outdoor-Einsätze nur an windstillen Tagen ratsam, in Innenräumen kann die Mini-Drohne ihre Flugkünste aber ebenfalls voll entfalten. Gerade mal 21 Euro kostet das Gerät, das dürfte für die Meisten zu verschmerzen sein.

Für kleine Räume und Anfänger empfiehlt sich der Horizon Blade QX FPV. Verschiedene Modi und eine SAFE-Technologie sorgen dafür, dass auch unerfahrene Piloten kinderleicht steuern können und unfallfreie Flüge erleben. Mit der fünf Gramm leichten Ultra-Micro-Kamera wird alles aufgezeichnet. Die Drohne ist sehr kompakt gebaut, wiegt gerade mal 22 Gramm und misst 140 x 40 Millimeter. 165 Euro kostet das Modell aktuell.

Quelle: n-tv.de

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