Technik
Vielleicht liegt Designer Todd Hamilton mit seinem Konzept der iWatch gar nicht so falsch.
Vielleicht liegt Designer Todd Hamilton mit seinem Konzept der iWatch gar nicht so falsch.(Foto: Vimeo/Screenshot)

Produktion soll sich verzögern: Droht Apple ein iWatch-Debakel?

Apple kann die Massenproduktion der iWatch angeblich später als geplant starten, das Weihnachtsgeschäft ist gefährdet. Der Auslöser der Verzögerung könnte aber auch die Basis für einen großen Erfolg der Smartwatch werden.

Wenn es um kommende Apple-Produkte geht, hat Analyst Ming-Chi Kuo schon öfter bewiesen, dass er sehr gute Quellen hat, weshalb sein jüngster Bericht einige Aufregung verursacht. Der Experte von KGI Securities schreibt laut "9to5Mac", die Massenproduktion der iWatch könne erst Ende November anlaufen. Bisher ging er davon aus, Apple werde die Fließbänder schon Ende September auf Hochtouren laufen lassen, was noch rechtzeitig gewesen wäre, um ausreichend Geräte für das enorm wichtige Weihnachtsgeschäft zu haben. Kuo schraubt daher seine Verkaufsprognose für dieses Jahr um 40 Prozent von fünf auf drei Millionen iWatches herunter, was angesichts der wenigen Wochen, die Apple 2014 bleiben, immer noch eine sehr sportliche Leistung wäre.

Vielleicht rechnet der KGI-Analyst damit, dass die iWatch so verlockend sein wird, dass viele Nutzer nach der Vorstellung der Uhr gerne ein paar Wochen auf das Gerät warten. Denn er schreibt, die Massenproduktion verzögere sich, weil Apple noch nie dagewesene Hard- und Software verwende.

Kuos Angaben zufolge würde Apple mit der iWatch tatsächlich einige bisher unerfüllte Smartwatch-Träume wahr werden lassen: Das Gerät soll ein flexibles AMOLED-Display haben, das von Saphirglas geschützt wird. Außerdem soll die iWatch wasserfest sein und der Chip neue Funktionen integriert (System on a Chip) haben, womit wahrscheinlich Sensoren gemeint sind, die zusätzlich zum bereits in SoCs eingesetzten Schrittzähler Informationen für Apples Gesundheits- und Fitness-App Health sammeln.

"MacRumors" erwartet, dass Apple das Gerät im Oktober präsentiert und möglicherweise den Verkauf mit Anlauf der Massenproduktion startet. Das Unternehmen könnte dann bestellte Uhren je nach Verfügbarkeit ausliefern oder zunächst nur eine limitierte Stückzahl anbieten. Die iWatch muss sich gegen mehrere Uhren mit Googles Betriebssystem Android Wear durchsetzen, die wie die LG G Watch oder die Samsung Gear Live bereits im Play Store angeboten werden oder wie die Motorola Moto 360 noch rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in den Verkauf gehen.

Quelle: n-tv.de

Empfehlungen