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Mark Zuckerberg war früher wohl wie viele andere bei der Passwort-Wahl ziemlich nachlässig.
Mark Zuckerberg war früher wohl wie viele andere bei der Passwort-Wahl ziemlich nachlässig.(Foto: REUTERS)
Montag, 06. Juni 2016

Dadada Zuckerberg!: Facebook-Chef leichte Hacker-Beute?

Hackern gelingt es angeblich, ein Pinterest- und ein Twitter-Konto von Mark Zuckerberg zu kapern. Es heißt, der Facebook-Chef habe das Gaga-Passwort "dadada" verwendet.

Bei Facebook-Chef Mark Zuckerberg (32) wurden offenbar selten genutzte Profile bei anderen Online-Netzwerken angegriffen. Beim Foto-Dienst Pinterest gelang es den Hackern, die Profilbeschreibung für kurze Zeit durch den Text "gehackt vom OurMine Team" zu ersetzen, wie Screenshots unter anderem beim Tech-Blog "Engadget" belegen. Bei Twitter teilten die Hacker auf Zuckerbergs Account "@finkd" mit, sie hätten die Zugangsinformationen in den Millionen geklauten Linkedin-Daten gefunden. Zuckerberg hat seit Januar 2012 nichts mehr auf Twitter veröffentlicht, genau aus diesem Jahr stammen die Linkedin-Daten.

Facebook erklärte der Website "Venture Beat" in der Nacht zum Montag, zu Zuckerbergs Konto bei der hauseigenen Fotoplattform Instagram hätten sich die Hacker entgegen ihren Behauptungen keinen Zugang verschafft. "Die betroffenen Accounts wurden wieder gesichert." Das Twitter-Konto war zeitweise gesperrt und ist inzwischen wie das Pinterest-Profil wieder in ursprünglicher Form online. Dafür ist das Twitter-Konto der Hacker blockiert worden.

Ein Passwort, mehrere Dienste?

Laut "Fossbytes" stammt die Hackergruppe OurMine Team aus Saudi-Arabien. Ihre Behauptungen lassen sich natürlich nicht überprüfen. Stammten die Zugangsdaten tatsächlich aus dem Linkedin-Hack, könnte dies aber erklären, wieso mehrere Profile betroffen waren - sofern Zuckerberg das Passwort "dadada" bei mehreren Diensten verwendet haben sollte.

Erst kürzlich wurde das gesamte Ausmaß des Linkedin-Hacks bekannt, seit ein Hacker namens "Peace" insgesamt rund 117 Millionen Kunden-Logins für 5 Bitcoins (rund 2000 Euro) anbietet. Die An- und Verkaufs-Plattform "LeakedSource" habe einen Datensatz gekauft und angeblich bereits 90 Prozent der verschlüsselten Passwörter geknackt, schreibt das Tech-Magazin. Der verwendete Algorithmus SAH1 sei kein besonders großes Hindernis.

Quelle: n-tv.de

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