Technik

Ein Drittel weniger Laufzeit: Flash nagt am MacBook-Akku

Im MacBook Pro Air ist nicht viel Platz für Batterie.
Im MacBook Pro Air ist nicht viel Platz für Batterie.(Foto: Apple)

Dass Steve Jobs kein großer Flash-Freund ist, weiß man spätestens seit letztem Frühjahr. Damals prophezeite der Apple-Chef in einem offenen Brief, dass die Adobe-Software dem Untergang geweiht sei. Folgerichtig läuft die Technologie weder auf dem iPhone noch auf dem  iPad. Auch das neue MacBook Pro Air kommt ohne vorinstalliertes Flash Plugin, was die Kluft zwischen Apple und Adobe noch vergrößern dürfte.   

Adobe Flash sei ressourcenfressend, monierte Jobs  in seiner Flash-Grabrede. Ein Test des Magazins "Ars Technica" gibt dem Apple-Chef nun Recht: Sechs Stunden hielt das MacBook durch, bevor Flash installiert war. Als die Tester danach die gleichen Internetseiten mit Flash absurften, war schon nach vier Stunden Schluss. Schuld am Leistungsverlust von 33 Prozent ist die Werbung: Flashbasierte Anzeigen stellen enorme Ansprüche an den Prozessor. Ist kein Flash vorhanden, werden batterieschonende statische Anzeigen eingeblendet.

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Dass Flash den Akku belastet, war schon vor dem Test bekannt – interessant ist allerdings, dass der Effekt auch bei großen Geräten so stark spürbar ist. iPhone-Nutzer scheinen Flash allerdings zu vermissen: Als die Softwarefirma Skylab den Browser Skyfire 2.0 in den App-Store brachte, dauerte es nur fünf Stunden, bis das Programm ausverkauft war. Jetzt muss die Firma erst einmal die Serverkapazität ausbauen. Skyfire wandelt Flash-Inhalte in HTML5-Dateien um, die auf dem iPhone dargestellt werden können.  

 

Quelle: n-tv.de

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