Technik

Deutschland steht auf Mozilla: IE erstmals unter 50 Prozent

Noch ist der Internet Explorer der meist genutzte Browser, jedenfalls global gesehen. Hierzulande sehen die Zahlen ganz anders aus. Die Deutschen vertrauen auf Firefox. Doch auch weltweit verschieben sich die Verhältnisse zuungunsten von Microsoft.

Seit der Internet Explorer auf Windows-Rechnern nicht mehr voreingestellt ist, geht's bergab.
Seit der Internet Explorer auf Windows-Rechnern nicht mehr voreingestellt ist, geht's bergab.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die Vormachtstellung des Internet Explorer bröckelt: Erstmals ist der weltweite Marktanteil des Microsoft-Browsers unter die 50 Prozent-Marke gesunken. Das melden jedenfalls die Satistiker von Statcounter Global Stats. In ihren Messungen waren es 49,87 Prozent und damit etwa neun Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Damit ist der IE immer noch der meist genutzte Browser, doch der Abstand zu den Verfolgern wird kleiner.

Der große Konkurrent Firefox profitiert allerdings kaum von der Explorer-Abwanderung: Mit 31,5 Prozent hat sich beim Mozilla-Browser nicht viel getan. Es ist vor allem Googles Chrome, der anziehend auf ehemalige Microsoft-Nutzer wirkt. Chrome lässt Safari und Opera weit hinter sich und wird nun bereits bei 11,5 Prozent verortet.   

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Blickt man nur auf Europa, sehen die Verhältnisse etwas anders aus: Während sich Opera weltweit an der Zwei-Prozent-Marke bewegt, sind es in Europa immerhin 4,5 Prozent. Zudem kommt Firefox mit aktuell 39,5 Prozent dem ehemaligen Platzhirsch von Microsoft gefährlich nahe. Der IE kommt nur noch auf 40 Prozent Marktanteil. In Deutschland haben sich die Verhältnisse schon komplett umgekehrt. Mit 61,5 Prozent ist Mozilla laut Statcounter Global Stats hierzulande Marktführer, der IE kommt mit 23 Prozent auf nicht einmal halb so hohe Nutzerwerte. Derzeit lässt Microsoft die Beta-Version des IE 9 testen. Bleibt abzuwarten, ob man mit der neuen Ausgabe wieder Boden zurückgewinnt. 

Quelle: n-tv.de

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