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(Foto: REUTERS)

Bald so viele Handys wie Menschen: Internet hinkt hinterher

Auf der Welt leben über sieben Milliarden Menschen - und fast eben so viele Mobiltelefone sind im Umlauf. Die meisten Handys gibt es in Asien. Die Entwicklung des Internets hinkt indes hinterher. Bislang haben nicht einmal drei Milliarden Menschen einen eigenen Zugang.

Bald wird es so viele Mobiltelefone wie Menschen auf der Welt geben. Wie die Internationale Fernmeldeunion (UIT) in Genf mitteilte, wird die Zahl der Handys Anfang kommenden Jahres die Marke von sieben Milliarden durchbrechen. Asien sei der Motor dieser Entwicklung. Bereits heute seien auf diesem Kontinent mehr als die Hälfte aller Mobiltelefone im Umlauf. Die Weltbevölkerung kletterte 2011 erstmals über die Marke von sieben Milliarden Menschen.

Beim Internet schreitet die Entwicklung dagegen langsamer voran: Ende des Jahres erwartet die UIT weltweit 2,7 Milliarden Nutzer mit einem eigenen Netzzugang, das sind 39 Prozent der Weltbevölkerung.

In Entwicklungsländern seien 31 Prozent der Bevölkerung im Netz, während in den Industrieländern 77 Prozent der Einwohner einen Internetzugang hätten. Europa ist demnach die am stärksten vernetzte Weltregion.

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Quelle: n-tv.de

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