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LibreOffice ist kostenlos, wer möchte, kann die Entwicklung durch Spenden unterstützen.
LibreOffice ist kostenlos, wer möchte, kann die Entwicklung durch Spenden unterstützen.(Foto: The Document Foundation)

Kostenloser Microsoft-Konkurrent: LibreOffice 5.1 macht vieles einfacher

Die kostenlose Office-Suite LibreOffice erhält ein großes Update und bringt in Version 5.1 zahlreiche Verbesserungen. Unter anderem bietet die aktualisierte Open-Source-Software eine brandneue Benutzeroberfläche.

Seit LibreOffice 2011 die inoffizielle Nachfolge von OpenOffice.org antrat, wurde das Software-Paket mit Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentations-Programm mehr als 120 Millionen Mal heruntergeladen. Vor rund einem halben Jahr hat die gemeinnützige Stiftung The Document Foundation Version 5 veröffentlicht, jetzt steht dafür das erste große Update für Windows, Mac OS X und Linux in zahlreichen Sprachen zum Download bereit. Es bietet viele optische und technische Verbesserungen:

Die Textverarbeitung hat ein neues Menü für Formatvorlagen erhalten.
Die Textverarbeitung hat ein neues Menü für Formatvorlagen erhalten.(Foto: The Document Foundation)

- Um den Zugriff auf die meistgenutzten Funktionen einfacher und schneller zu machen, haben die Programmierer die Benutzeroberfläche stark überarbeitet. Vor allem an den Menüs wurde gefeilt. Unter anderem hat jetzt jedes Modul einen neuen Menüpunkt erhalten, um den Zugriff zu erleichtern. Zusätzlich wurden zahlreiche Bildschirmsymbole und Menüs anhand von Benutzerrückmeldungen neu angeordnet.

- Die Kompatibilität mit proprietären Dokumentformaten wurde weiter verbessert, um den Austausch mit anderen Office-Paketen zu erleichtern. Zusätzlich wurden Filter für Apple Keynote 6, Microsoft Write und Gnumeric-Dokumente hinzugefügt.

- Die Tabellenkalkulation Calc wurde um einige interessante Funktionen erweitert, die unter anderem die Interoperabilität mit OOXML-Tabellen und ODF 1.2 verbessern.

- Dokumente auf Serverdiensten wie Sharepoint, Google Drive und Alfresco können nun direkt und ohne Umweg aus dem Dateimenü heraus geöffnet werden.

The Document Foundation empfiehlt LibreOffice 5.1 vor allem erfahrenen Anwendern und technikinteressierten Privatanwendern. Die Software stelle den aktuellen Entwicklungsstand bei freien Office-Paketen dar, heißt es in der Pressemitteilung. Kleinere Fehler sollen in folgenden Updates beseitigt werden. Für den Einsatz in Unternehmen empfiehlt die Stiftung "die bewährte 5.0er-Serie", die in Kürze in Version 5.0.5 erscheinen soll.

Auf einer Produktseite erklärt The Document Foundation mit Videos und Screenshots detailliert alle Änderungen, die mit LibreOffice 5.1 kommen.

Quelle: n-tv.de

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